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		<title><![CDATA[Ortus et Interitus - & GELÖSCHTE CHARAKTERE]]></title>
		<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/</link>
		<description><![CDATA[Ortus et Interitus - https://odietamo.bplaced.net/riseandfall]]></description>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:38:30 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Taliesin]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2940</link>
			<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 21:11:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Taliesin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2940</guid>
			<description><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span></center><br />
<br />
<br />
NAME:<br />
« <b>Taliesin | Saorlaith</b><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihr wahrer Name, an den sie sich kaum noch erinnern kann, ist Saorlaith, welcher "freie/edle Prinzessin" bedeutet. Er wurde ihr von ihrem Besitzer genommen, da diese Bezeichnung für sie zu erhaben gewesen war. So wählte sie ihren neuen Namen, der geschlechtsneutral und "goldene Stirn" bedeutet. Zu ihrem alten Namen hat Tali heute einen großartigen Bezug mehr, obwohl sie nach wie vor weiß, dass sie eine britannische Prinzessin sein soll.</div>
<br />
LEBENSALTER: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 Jahre | 22.11.61 vor Chr.</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Tali wirkt oft etwas zeitlos und vom Alter her schwer einzuschätzen, manchmal erscheint sie wesentlich jünger zu sein (besonders, wenn sie sich als Junge mit Mütze kleidet), in einer etwas ordentlicheren Kleidung und frisierten Haaren kann sie auch mal ein oder zwei Jahre älter wirken. Insgesamt hat ihr hartes Leben sie jedoch schneller erwachsen werden lassen als es für ihre Entwicklung gut gewesen wäre. Tali mag es jedoch mit ihrem Alter zu spielen und ihren Gegenüber damit zu verwirren.</div>
<br />
HERKUNFT: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cantium | Britannia</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der ehemalige Hauptsitz der Cantiaci war das heutige Durovernum Cantiacorum, ehemals Cantium und damit auch das Zuhause ihrer Familie. Doch von ihrer Heimat hat Tali nur schemenhafte und spärliche Erinnerungen. Sie kann sich an eine steinernde Mauer erinnern, die von einem Rammbock zerstört wurde. Mittlerweile ist die Hauptstadt ihres Stammes unter römischer Herrschaft und hat mit ihrem alten, urtümlichen Zuhause nicht mehr viel gemeinsam.</div>
<br />
WOHNSITZ: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liguriens Wälder (aktuell)</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Schon seit einigen Wochen war sie mit ihrem älteren Bruder in der Wildnis unterwegs. Dank ihrer Zähigkeit und Widerstandskraft trotzte Tali den Witterungen und er brachte ihr in dieser Zeit, in der er noch lebte, bei, wie man Fährten las und mit Hilfe des Frettchens Nahrung finden konnte. Auch brachte er ihr bei, sich möglichst lautlos fortzubewegen und stets angestrengt die Umgebung im Auge zu behalten. Denn noch schlimmer als ein Angriff konnte schließlich ein überraschender Angriff sein.</div>
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jägerin | ehem. Sklavin</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Einst eine Sklavin und von den Römern aus Britannien geraubt, arbeitete Taliesin sehr viele Jahre in der landwirtschaftlichen Residenz einer ligurischen Adelsfamilie, die als Ordo Decurionum in der Stadt Genua fungierte. Die Residenz lag bereits etwas erhöht im Hinterland, wodurch dort viel Olivenanbau stattfand. Gleichzeitig befand sich die Residenz unweit der Via Aurelia, wodurch man recht leicht die Stadt Genua erreichen konnte. Die Familie selbst bekam Taliesin nur selten zu Gesicht, meistens war es der Vilicus namens Gabhran, selbst ein gallischer Sklave, welcher die Sklaven beaufsichtigte und dafür Sorge zu tragen hatte, dass aus dem Olivenanbau große Gewinne hervorgingen. Während Talis Bruder eher in der Viehzucht eingesetzt wurde, war Talisein auf dem Feld bei den Oliven eingesetzt, da sie durch ihr Klettergeschick und ihrer geringen Größe gut in die Bäume kam. Im Verlauf wurde die Behandlung durch Gabhran immer unerträglicher und so war es Taliesin, als sie ihm erneut zu Willen sein sollte, möglich, ihn mit einem Messerstich in den Hals zu töten und mit ihrem Bruder gemeinsam zu fliehen. Seitdem lebt sie als Jägerin im Wald und verkleidet sich, so oft es ihr möglich ist, als Junge um nicht noch mehr Opfer der römischen Männer zu werden, besonders, seitdem ihr Bruder nicht mehr am Leben ist.</div>
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vater:</span> <br />
« <i>SEGOVAX • *19.07.95 V. CHR. • EHEM. KÖNIG / GLADATORENLEHRER IM LUDUS • LEBT IN ROM</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Er war einer von jenen vier Königen der Cantiaci, die 54 v. Chr. gegen den zum zweiten Mal in Britannien einfallenden, römischen Feldherrn Gaius Iulius Caesar zu Felde zogen. Segovax attackierte Im Auftrag des obersten britannischen Militärführers Cassivellaunus, gemeinsam mit den anderen drei Königen der Cantiaci, Cingetorix, Carvilius und Taximagulus, das Schiffslager Caesars, wurde aber von der römischen Wachmannschaft der Flotte geschlagen. Auf die Nachricht vom Ausgang dieses Gefechtes schloss Cassivellaunus einen Vergleich mit Caesar. Danach wurde Segovax, ebenso wie seine Tochter und sein Sohn, von Römern gefangen genommen und als Gladiator nach Rom in einen Ludus verkauft. Jetzt, im höheren Alter, fungier er im Ludus als Lehrer, da er in der Arena nicht mehr gegen einen jüngeren Krieger bestehen würde. Er weiß bis heute nicht, dass seine Tochter als einziges, überlebtes Kind, ebenfalls auf dem Weg nach Rom ist. An den Namen ihres Vaters kann sich Tali noch gut erinnern, konkret an sein Wesen jedoch nicht mehr. Dies hat sie durch ihren älteren Bruder und seine Geschichten erfahren. Sie vermisst ihn daher schmerzlich, wie jedes Kind seine Eltern vermissen würde.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mutter:</span> <br />
« <i>GODA • LEBTE IN CANTIUM • VON CAESARS FLOTTE 54 V. CHR. GETÖTET </i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An ihre Mutter hat Tali ebenfalls nur wenige Erinnerungen, allerdings weiß sie, dass sie kastanienbraunes Haar hatte, ebenso wie sie einst. Doch auch dort hat ihr Bruder ihr einiges aus seinen Erinnerungen erzählt. Sie soll sehr gütig gewesen sein und das Gegenteil zu ihrem Mann, der eher ein hitziges Gemüt hatte. Sie wurde getötet, bevor Cassivellaunus eine Einigung mit Caesar aushandeln konnte. Bevor Talil weißes Haar bekommen hat, war sie, so ihr älterer Bruder, das Abbild ihrer Mutter.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Älterer Bruder:</span><br />
« <i>EADWIG • EHEM. JÄGER • VON RÖMERN GETÖTET</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich der Erbe seines Vaters, wurde Eadwig im Alter von 9 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester Tali entführt. Er war nicht unbedingt mutiger als seine kleinere Schwester, aber dafür diplomatischer. Irgendwann schaute sich Tali dies bei ihm wohl, wenn auch nur, um ihren eigenen Vorteil dadurch zu bekommen. Denn ihr Stolz und ihr Temperament hatte sie eindeutig von ihrem Vater geerbt und beides schlug immer mal wieder deutlich durch. Doch schlussendlich passte Eadwig immer wieder auf seine kleine Schwester auf, brachte ihr das Überleben in der Wildnis bei und war ein harter, aber guter Lehrmeister darin. Er lehrte sie Fährten zu lesen, Geräusche in der Tierwelt zu deuten und mit Pfeil und Bogen umzugehen. Auch Nahkampf mit dem Messer brachte er ihr etwas bei, obwohl Tali kräftemäßig wohl fast jedem unterlegen war. Dafür war sie jedoch umso flinker und Eadwig bemerkte, dass sie ein besonderes Talent dafür hatte auf Bäume zu klettern. Er war besorgt, gerade vor dem Hintergrund, dass ihre Mutter und Schwester in den Tod gestürzt waren. Er war ihr Anker, den sie vor einigen Wochen für immer verloren hat.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ältere Schwester:</span> <br />
« <i>HILDA • VON CAESARS FLOTTE 54 V. CHR. GETÖTET</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Hilda war eher still und zurückhaltend gewesen. Doch mit nur sieben Jahren war sie von den Römern getötet worden. Mit ihrer Mutter gemeinsam hatte man sie von einem hohen Turm geworfen, als sich ihre Mutter vor wie gestellt hatte um sie vor den römischen Männern zu schützen.</div>
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">HAARFARBE:</span> weiß(blond) • bis zu den Hüften lang • glatt<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">AUGENFARBE:</span> hellgrau<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> KÖRPERGRÖSSE:</span> 148 cm<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">STATUR:</span> schlank & drahtig<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">KLEIDUNGSSTIL:</span> An ihrer Kleidung sieht man bereits Taliesins sozialen Status. Sie trägt größtenteils abgewetzte, löchrige oder grob genähtes Leinen, was immer etwas fleckig und schmutzig wirkt. Dies kombiniert sie meistens mit grob verarbeiteten Lederstücken, da diese in der Nacht wärmer halten. Ist sie als Junge unterwegs, trägt sie lederne Hosen, dazu ein dazu eine Mütze (Kleidung als Junge) • Ihre ledernen Stiefel sind die einzigen Schuhe, die sie besitzt, weshalb sie sie auch permanent trägt. Entsprechend abgetragen sehen sie bereits aus. Als Schutz vor der Kälte hat sie eine wollene Paenula aus Stoffresten, an der Tierfell genäht ist. Die ist ihr wertvollstes Kleidungsstück, was sie besitzt und hat sie aus dem Haus ihres getöteten Besitzers gestohlen. Wichtig ist ihr außerdem, dass ihre Kleidung praktisch ist und sie sich in ihr bewegen kann.<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">BESONDERHEITEN:</span> Durch ihr Leben als Sklavin trägt Tali nicht nur einige, seelische Narben davon, sondern auch ein paar körperliche. Nicht zuletzt das Messer ihres Besitzers war es gewesen, der an der Innenseite ihres linken Oberschenkels eine ca. 15cm lange Narbe hinterließ. Auch an ihren Handgelenken sieht man durch zahlreiche Narbenlinien, wie die Fesseln damals bei ihrer Geiselnahme in ihr Haut geschnitten und gescheuert hatten. Nicht zuletzt die Peitschenstriemen durch die körperliche Strafe mit der Scutia sind bei ihr in Form von langen Narben auf dem Rücken sichtbar. <br />
Außerdem wurde Taliesins Haar im alter von ca. 5 Jahren, als sie von den Römern geraubt wurde, durch das Stresshormon Noradrenalin über einige Wochen hinweg weißblond (fast weiß), da es die Haarfolikel angriff und Pigmentproduktion von Melanin stoppte.<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">ÄUSSERES AUFTRETEN:</span><br />
Eins hatte Tali schon sehr früh als Sklavin begriffen: Dass ein unsicheres Auftreten einen noch angreifbarer machte. So sind ihr Gang und ihr Schritt kräftig und klar, schwungvoll und voller Enthusiasmus. So wurde sie auch als Sklavin erlebt. Alles was sie tat hatte Hand und Fuß. Ihre Leidenschaft für das, was sie tat, sah man an der Qualität ihrer Ergebnisse. Für Tali war es zunächst schwierig sich in Demut zu üben, da sie merkte, dass sie selbst nichts zu entscheiden und keinerlei Rechte hatte. Aus dem unbekümmerten und freiheitliebenden Mädchen wurde zunächst eine verbitterte und stille Mitläuferin. Bis heute weiß sie, wie sich verhalten muss um wenig aufzufallen, wenngleich ihr Stolz und Temperament dabei stets gezügelt werden müssen. Sie spielt gern mit den Geschlechterrollen und verkleidet sich gern als Junge um nicht aufzufallen.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihre ersten fünf Lebensjahre verlebte Taliesin unbeschwert als Tochter eines der vier Könige in Durovernum. Früher war sie daher ein sehr aufgewecktes und fröhliches Kind, was jedoch bereits ein hohes Maß an Neugierde und Temperament besaß. Kletterten andere Kinder auf einen Baum, so musste Tai bis in die Spitze klettern. Schon als kleines Kind liebte sie Herausforderungen und maß gern ihre Fähigkeiten mit anderen. Doch nach dem Überfall Caesars und ihrem Raub, gemeinsam mit ihrem älteren Bruder, wurde das Mädchen stiller und in sich gekehrter. Sie lernte, dass das Zeigen von Gefühlen eine Schwäche war, weshalb sie versuchte, ihre Empfindungen vor anderen möglichst zu schützen. Ihr Temperament war jedoch keine Flamme, die am ersticken war, sondern sie loderte in ihr nach wie vor klar und hell. Doch Tali wusste sich zu zügeln, wenngleich sie als eine der aufmüpfigeren Sklavinnen bekannt war. Schon früh kamen ihre robuste Art und Zähigkeit zum Tragen, weshalb sie größtenteils bei der Versorgung der Tiere und besonders auf den Olivenfeldern half. Dadurch lernte sie notgedrungen einiges über den Ackerbau und den Umgang mit Tieren. Außerdem lernte sie, andere Menschen in ihrem Umfeld einzuschätzen, sie genau zu beobachten und so ihren Charakter besser kennenzulernen. Während sie versuchte, andere möglichst präzise einzuschätzen, lernte sie gleichzeitig eine Rolle zu spielen und möglichst harmlos zu wirken. Die Begriffsstutzigkeit, kein kritisches Hinterfragen und routinierte Verhaltensweisen setzte sie gezielt ein um als zuverlässig und ungefährlich zu gelten. Hin und wieder fiel es ihr sehr schwer ihr Gesicht zu wahren, besonders, wenn es um Ungerechtigkeiten gegenüber ihres Bruders ging. In einigen, wenigen Momenten verlor sie ihre Maske und ihr Temperament kam ungezügelt zum Vorschein, was ihr einige, schmerzliche Erfahrungen einbrachte. Auch dadurch kapselte sie sich emotional immer mehr ab, verrohte gefühlsmäßig und stumpfte nahezu ab. Sie verlor durch die physischen und psychischen Schmerzen, die man ihr zufügte, immer mehr den Bezug zu ihrem eigenen Körper und sah ihn im Verlauf ihrer Entwicklung immer mehr als ein Werkzeug an. Das Spielen ihrer Rolle gab ihr immer mehr manipulative Züge, was auch ihr älterer Bruder bemerkte. Der Hass, der sich immer mehr in ihr aufstaute, macht sie skrupelloser, unethischer. Die Verhaltensweisen, die sie selbst zuvor bei ihren römischen Herren so verabscheut hat, übernahm sie teilweise selbst, mit der völligen Überzeugung, sich wehren und rächen zu dürfen. Für sie galt jedoch bereits auch immer, dass sie ihr eigenes Wort niemals brach. Sie hielt sich sehr akribisch an ihre eigenen Prinzipien und ließ sich in diese von niemandem reinreden, nicht einmal von ihrem Bruder. Im Verlauf ihrer Entwicklung gelang es ihr, eine innere Stärke zu entwickeln, die unabhängig von äußerlicher Bestätigung oder Belohnung bestehen konnte.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Klettern</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Schon immer hatte Tali einen hohen Bewegungsdrang und konnte nur schwer längere Zeit stillsitzen. So kletterte sie auch während ihrer Feldarbeit als Sklavin immer wieder auf Olivenbäume und bewies dabei nicht nur ein gutes Körpergefühl, sondern auch ein gutes Gleichgewicht. Ihr Bruder erkannte ihr Talent dafür und lehrte ihr nach ihrer Flucht, von oben herab anzugreifen oder sich in den Baumwipfeln zu verstecken.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fährten lesen</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Talis scharfes Auge neigte schon immer dazu, Dinge zu finden. So auch Spuren, sei es von Tieren, um Nahrung zu bekommen oder auch menschliche Spuren, wenn Gefahr droht. Ihr Bruder brachte ihr dies bei, der es wiederum von ihrem Vater gelernt hat.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Verarbeitung von tierischem Material</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Fleisch, Fell, Haut und notfalls auch Innereien – mit all dem hat Tali kein Problem. Im Gegenteil, sie hat großen Respekt vor den Tieren, die sie erlegt hat und die sie mit so vielen, wichtigen Dingen versorgen. So hat sie kein Problem damit, Tiere zu häuten und zunächst ausbluten zu lassen.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zielgenauigkeit mit Pfeil und Bogen</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihr Bruder brachte ihr nicht nur den Umgang mit Pfeil und Bogen bei, sondern lehrte sie auch, aus welchen Naturmaterialien man sie herstellen konnte. Gezielt kann sie daher auch mit dem Messer eine Pfeilspitze schnitzen. Doch auch ihr scharfer Blick und ihre Fokussierung auf das Wesentliche helfen ihr dabei, ihr Ziel sicher zu treffen.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Menschen einschätzen</span> <br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch, wenn Taliesin noch nicht besonders alt ist, so hat sie schon viele, verschiedene Facetten von Menschen kennengelernt, manchmal auch notgedrungen. So hat sie gelernt, aufmerksam zu schauen, welche Regung welche Emotion bei jemandem bedeuten könnte, ausgedrückt durch Mimik, Körperreaktionen oder auch Stimmlage. Auch machte sie bereits die Erfahrung, wie die Wechselwirkungen aussehen könnten, wenn sie sich dann entsprechend verhielt.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ willensstark<br />
+ Prinzipientreue<br />
+ Widerstandskraft<br />
+ Selbstbewusstsein<br />
+ bodenständig<br />
+ Selbstständigkeit<br />
+ leidenschaftlich<br />
+ gutes Körperbewusstsein<br />
+ Mut<br />
<br />
- manipulativ<br />
- nachtragend / rachsüchtig<br />
- loses Mundwerk<br />
- bindungsunfähig<br />
- Stolz<br />
- impulsiv<br />
- arrogant<br />
- einzelgängerisch<br />
- schwer einschätzbar<br />
- oberflächlich<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ sich nehmen was ihr ihrer Meinung nach zusteht<br />
+ ihr Frettchen Hwyl<br />
+ beide Geschlechter <br />
+ Sonne auf ihrer Haut<br />
+ Reiten<br />
+ Einfluss bekommen<br />
+ Großzügigkeit anderer<br />
+ Wettkämpfe<br />
+ unterschätzt zu werden<br />
<br />
- ihre weißen Haare<br />
- Ächtung durch die Römer<br />
- unfrei zu sein<br />
- Gefühlsduselei<br />
- Garum Liquamen (Fischsoße)<br />
- schmierige Männer<br />
- unnötige Tierquälerei (z.B. in den Arenen)<br />
- Angeberei<br />
- Regeln<br />
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> 22.11.61 - 54 V. CHR.</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Taliesin wurde als Saorlaith in Cantorum, der Hauptstadt im Lebensraum der Cantiaci, geboren. Sie war damit eine Britannierin und die Tochter einer der vier Könige. Sie wurde in einen höheren Stand hineingeboren und ihr Volk betrieb bereits regen Handel mit Eisen, Salz und Bernstein. Taliesin wuchs daher ohne materielle Not auf und war ein sehr lebhaftes, teilweise aufsässiges Kind, was nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurde. Als Jüngste der drei Geschwister wurde sie sehr behütet und auch teilweise bevormundet. Während ihre beiden älteren Geschwister schon einige Dinge mehr durften, hatte Tali oft das Gefühl, in ihrer Freiheit und ihrem Willen eingeschränkt zu sein. Als Kind kannte sie jedoch noch nicht die wirklichen Gefangenschaften. Sie wurde jedoch schon recht früh mit Hinrichtungen konfrontiert, bei denen ihr Vater, dessen Treue man brach, unbarmherzig agierte. Von ihm lernte sie bereits als kleines Mädchen, dass man nicht nur verehrt, sondern auch gefürchtet sein musste, wenn man seine Macht erhalten wollte.<br />
Die ersten Unruhen im Stamm traten ein, als Caesar 55 v. Chr. als Teil der Gallischen Kriege eine erste, weitgehend erfolglose Invasion in Britannien durchführte, um Unterstützungen für aufständische Gallier zu unterbinden und seinen Ruf zu festigen. Mit zwei Legionen landete er dort, eroberte jedoch kein Territorium, sondern schloss lediglich Abkommen, bevor er zurückkehrte. Auch Taliesins Vater Segovax war bei diesen Abkommen dabei und stellte die Verteidigung Cantiums klar.<br />
Doch im Sommer 54 v. Chr. sollte sich Taliesins Leben für immer ändern. Caesar sammelte eine deutlich größere Flotte als zuvor mit etwa 800 Wagen und 28 Kriegsschiffen sowie fünf Legionen (17.500–25.000 Mann) und 2.000 Kavalleristen für die zweite Invasion. Die Landung erfolgte an der Südostküste und anders als bei der ersten Zusammenkunft im Vorjahr wurde diesmal nicht gekämpft, weil die Briten von der schieren Größe der römischen Streitmacht beeindruckt oder eingeschüchtert waren.<br />
Caesar ließ ein Lager am Strand bauen und zog mit dem größten Teil seiner Streitmacht ins Landesinnere. Ziel war es, den Widerstand der Briten zu brechen. Er stieß auf eine britische Streitmacht unter dem Kriegshäuptling Cassivellaunus, der eine Allianz verschiedener Stämme gegen die Römer gebildet hatte. Segovax unterstützte Cassivellaunus selbst ebenfalls.<br />
In einem ersten größeren Kampf in der Nähe des Flusses Stour setzten sich die römischen Legionäre durch, da sie in der regulären Feldschlacht gegen britische Kavallerie, Wagen und Infanterie überlegen waren. Nachdem die Römer ihren Vormarsch begonnen hatten, begannen sie mit dem Bau eines weiteren Feldlagers.<br />
Die Briten nutzten dies und griffen beim Bau an, was Caesar selbst erwähnt, wobei es zu heftigen Gefechten kam und Rom einen Tribun (Quintus Laberius Durus) verlor. Caesar schickte verschiedene Einheiten zur Vorratssuche und Sicherung – unter anderem drei Legionen mit Kavallerie zum Sammeln von Nahrung. Diese Truppen wurden von britischen Kriegern angegriffen, doch die Römer konnten den Angriff abwehren.<br />
Anschließend stießen die Legionen weiter vor und trafen Cassivellaunus’ Hauptheer am Thames. Nachdem sie den Fluss erfolgreich überquert hatten, schlugen sie die Briten in einer größeren Schlacht. Die römischen Streitkräfte zogen nun tiefer ins britische Kernland vor und konnten mehrere Stämme zur Kapitulation bewegen, die ihnen Informationen über Cassivellaunus’ befestigte Lager gaben. Daraufhin versuchte Cassivellaunus, den römischen Stützpunkt an der Küste durch einen Angriff der vier Könige von Cantium (Cingetorix, Segovax, Carvilius, Taximagulus) abzulenken. Dieser Angriff auf das römische Lager schlug jedoch fehl.<br />
Nach dem Fehlschlag des Ablenkungsangriffs waren Cassivellaunus’ Kräfte geschwächt. Er verhandelte mit Caesar und bot Friedensbedingungen, nahm römische Forderungen an und übergab Geiseln als Sicherheit. Darunter auch Taliesins Vater Segovax. Doch auch Taliesin und ihr Bruder Eadwig wurden von einer anderen Legion Caesars mitgenommen, während man ihre Mutter und Hilda von einem hohen Turm in den Tod stieß. Da in Gallien Unruhen ausbrachen und die Römer schnell zurückkehren mussten, verließ Caesar Britannien im Herbst desselben Jahres.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">54 - 43 V. CHR. </span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nun begann für das Mädchen ein Martyrium. Zusammen vielen anderen Geiseln wurde sie auf ein Schiff verfrachtet um den Ärmelkanal zu überqueren um schließlich in der Hafenstadt Gesoriacum landeten. Tali war verängstigt und klammerte sich die ganze Schiffsreise über an ihren Bruder. Viele von ihnen wurden seekrank und auch das Mädchen übergab sich  mehrere Male, war dehydriert als sie im Hafen ankamen. Nun ging die Reise zu Fuß weiter, quer durch Gallia Belgica und schließlich durch Gallia Lugdunensis, was beides bereits römisches Besetzungsgebiet war. Sie passierten die Städte Durocortorum und Lugdunum. Während der Reise durch das besetzte Gallien wurden Taliesin die Haare abgeschnitten und man stellte erstaunt fest, dass diese weißblond nachwuchsen, was aufgrund ihrer Behandlung und Entführung (Traumata) geschehen war. Schon damals, mit kurz geschorenen Haaren, versuchte Tali sich möglichst als Junge auszugeben. Zu groß war die Gefahr der Übergriffe. Schließlich passierten sie das Rhône-Tal und kamen nach Massilia an die Küste. Der Zustand des Mädchens war schlimm, wie auch die anderen Sklaven hatte sie wunde Füße, war unterernährt, dehydriert und eingeschüchtert von der Gewalt der Römer. Dennoch war bekannt, dass sie die Tochter eines britannischen Königs war, so dass ihr Wert, im Vergleich zu anderen, niederständischen Frauen, recht hochgehalten wurde.<br />
Es waren bereit 65 Tage vergangen und es brauchte noch einmal 10 Tage mehr, bis sie den Hafen von Genua erreicht hatten. Von dort ging es für viele der Sklaven und Geiseln über das Mittelmeer nach Rom, doch Talisien und auch ihr Bruder wurden an eine ligurische Adelsfamilie verkauft, welche schon seit mehreren Generationen den Ordo Decurionum innehatte. Sie waren romanisiert und pflegten gute Kontakte zu einigen Patrizierfamilien in Rom. Die Stadtrat-Familie, an die sie verkauft wurde, war mit dem Gens Aelia in Rom eng verwandt, angeführt von Lucius Aelius Lamia, der auch entschied, dass Tali und ihr Bruder auf der Sommerresidenz im Dorf Voltri, westlich von Genua, im Olivenanbau bzw. bei der Viehzucht arbeiten sollten. Selbiger Besitzer ließ sich die gesamten Jahre zwei Mal dort blicken, ansonsten wurde das Gut von einem Vilicus namens Gabhran verwaltet, welcher sich schon großes Vertrauen bei Lucius Aelius Lamina arbeitet hatte. Tali konnte sich auf der Sommerresidenz zunächst erholen, sie wurde sogar recht gut behandelt und ihr wurde gestattet, ihren Bruder um sich zu haben, der sie wie ein Augapfel beschützte. Nachdem Tali wieder bei Kräften war, wurde ihr zunächst die Arbeit im Haus gezeigt. Die anderen Sklaven waren gnädig mit ihr, war sie doch mit gerade frisch gewordenen sechs Jahren die Jüngste von allen. So verbrachte sie die ersten paar Jahre mit dem Säubern der Räumlichkeiten und dem Waschen der Wäsche.<br />
Nachdem Tali mit zehn Jahren bei einem Unwetter mühelos auf das Dach des Hauses steigen konnte um es notdürftig vor dem Sturzregen abzudichten, wurde ihr die Arbeit auf den Olivenfeldern gezeigt. Tali konnte ihr Klettertalent dort beweisen um auch die Oliven herunterzuholen, an die man von unten mit den Keschern nicht rankam. Doch auch die direkte Arbeit auf dem Feld wie das ein- und aussäen sowie den Rückschnitt übernahm wie zusehends immer mehr. Ihre sonst eher blasse Haut wurde gebräunt von der Sonne und ihre körperliche Konstitution verbesserte sich durch das Klettertraining, sie wurde drahtiger und robuster.<br />
Außerdem hielt sich der Sitz auch Frettchen, die zur Jagd eingesetzt wurden, wobei Tali sich um eines, das verletzt worden war, besonders kümmerte und es gesund pflegte. Sie gab ihm den Namen Hwyl und es folgte ihr irgendwann überall hin.<br />
Der gallische Verwalter nutzt jedoch nicht nur seine Position aus, um die Arbeit auf der Residenz mit strenger Hand zu führen, sondern auch Taliesin immer mehr nachzustellen. Ihr Haar wuchs mehr und mehr, sie wurde wieder mädchenhafter und im Verlauf nahm sie auch immer mehr weibliche Körperzüge an die Gabhran gefielen. Eines nachts fiel er über Tali her und als er mit ihr fertig war, entdeckte ihr Bruder seine Schandtat. Doch Tali konnte ihn gerade noch davon abhalten ihn zu töten, schließlich hätte dies auch sein Tod bedeutet. Das rebellische, aufsässige Wesen Talis reizte Gabhran jedoch nur noch mehr und obwohl er sie mehr als einmal gegen ihren Willen genommen hatte, war Tali nicht entmutigt daran ihm immer wieder zu zeigen, dass sie ihn verabscheute. Dies brachte ihr nicht nur einige Schändungen ein, sondern auch Körperstrafen durch das Auspeitschen mit er Scutica. Bis heute trägt Tali davon Narben auf dem Rücken davon. Doch ihr Stolz war das Einzige, was Gabhran Tali nicht nehmen konnte. Als Lucius Aelius Lamina 44 v. Chr. das letzte Mal seine Residenz besuchte, eröffnete Gabhran ihm, dass er Taliesin ehelichen wollte. Entgegen Gabhrans Einschätzung fragte der Hausherr Tali, ob sie dies auch wünschte. Tali konnte nicht anders, als ihm wahrheitsgemäß zu sagen, dass sie lieber sterben wollen würde, als dass er sich auch nur noch ein einziges Mal berührte. Gabhran erhielt darauf keine Genehmigung seines Herrn, der kurz danach wieder abreiste. Umso gewalttätiger wurde er gegenüber Taliesin, die sich jedoch, gestärkt durch das Zugeständnis ihres Herren, immer mehr wehrte. So verpasste sie Gabhran immer mal wieder harte Faustschläge und trat ihm so sehr in sein Gemächt, dass er sie für fast drei Monate in Ruhe ließ. Sie ließ ihn in dieser Zeit auch spüren, dass sie sich darüber amüsierte, machte sich über ihn lustig. Sie wusste, dass seine Sanktionen danach unaussprechlich sein würden, doch sie gab sich nicht die Schmach, ihn zu bemitleiden. Denn Mitleid hatte sie keines.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">43 – HEUTE V. CHR. </span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> Als er sie daraufhin eines Nachts wieder aufsuchte und andere Sklaven ebenfalls dazu zwang sie zu begatten, versteckte sie ein selbstgebautes Messer unter ihrer Decke. Nachdem die anderen mit ihr fertig waren und er sich am Ende das neben wollte, von dem er glaubte, dass es seins war, rammte sie ihm im Moment seines Höhepunktes das Messer in den Hals. Blut spritzte rhythmisch heraus und Tali konnte sich unter ihm befreien, drehte ihn auf den Rücken und stach erneut, bis zu dreißig Mal in seine Brust. All der Hass und die Aggressionen entluden sich in dem Moment aus ihr und die anderen Sklaven taten nichts, sahen nur erschrocken dabei zu. Als sie sich, blutbesudelt, zu ihnen umdrehte, wichen sie zurück und Tali haderte zunächst mit sich, auch sie zumindest zu verletzen. Doch stattdessen eilte sie zu ihrem Bruder, sie holten Hwyl aus seinem Käfig und flohen von dem Grundstück in die Praglia-Ebenen des ligurischen Apennin-Gebirges, welches aus weiten Waldgebieten bestand.<br />
Sie verbrachten dort ca. zwei Monate, in dem sie sich Unterstände aus Holz bauten und mit Hilfe von Hwyl Kaninchen fangen konnten. Eadwig brachte Tali bei sich zu verteidigen, den Nahkampf mit dem Messer und wie sie einem Gegner möglichst passiv ausweichen konnte um ihn zu ermüden. Sie ernährten sich von Beeren, Zitrusfrüchten und Oliven. Immer auf der Hut, nicht zu nah an die römischen Transportwege zu kommen. Doch eines Tages begegnete ihr Bruder drei Römern, die vom Weg ab im Wald unterwegs waren. Er konnte Tali gerade noch warnen, die sich mit Hwyl auf einem Baum versteckte. Sie musste von oben mit ansehen, wie ihr Bruder von mehren Lanzen durchbohrt wurde, da er ihnen sagte, dass er allein unterwegs war. Nachdem die Römer nach kurzer Suche wieder abgezogen waren, beerdigte Tali ihren Bruder unter einem Steinhaufen und war von da an allein. Sie hatte nur noch Hwyl als Begleiter und ihr Band wuchs seitdem immens. Ihr Ziel ist, nach Rom zu gelangen um sich an den Römern für den Tod ihres Bruders zu rächen, unwissend, dass ihr Vater dort noch in Gefangenschaft im Ludus verweilt.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar:</span><br />
Milly Alcock<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über 18?</span> <br />
Ja und wie!<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Regeln gelesen?</span><br />
Ja<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charübernahme?</span><br />
Nein<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weitere Charaktere?</span><br />
Nereis Antonia Verbella<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie bist du über uns gestolpert?</span><br />
Schwesternforum Camden Village]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span></center><br />
<br />
<br />
NAME:<br />
« <b>Taliesin | Saorlaith</b><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihr wahrer Name, an den sie sich kaum noch erinnern kann, ist Saorlaith, welcher "freie/edle Prinzessin" bedeutet. Er wurde ihr von ihrem Besitzer genommen, da diese Bezeichnung für sie zu erhaben gewesen war. So wählte sie ihren neuen Namen, der geschlechtsneutral und "goldene Stirn" bedeutet. Zu ihrem alten Namen hat Tali heute einen großartigen Bezug mehr, obwohl sie nach wie vor weiß, dass sie eine britannische Prinzessin sein soll.</div>
<br />
LEBENSALTER: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 Jahre | 22.11.61 vor Chr.</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Tali wirkt oft etwas zeitlos und vom Alter her schwer einzuschätzen, manchmal erscheint sie wesentlich jünger zu sein (besonders, wenn sie sich als Junge mit Mütze kleidet), in einer etwas ordentlicheren Kleidung und frisierten Haaren kann sie auch mal ein oder zwei Jahre älter wirken. Insgesamt hat ihr hartes Leben sie jedoch schneller erwachsen werden lassen als es für ihre Entwicklung gut gewesen wäre. Tali mag es jedoch mit ihrem Alter zu spielen und ihren Gegenüber damit zu verwirren.</div>
<br />
HERKUNFT: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cantium | Britannia</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der ehemalige Hauptsitz der Cantiaci war das heutige Durovernum Cantiacorum, ehemals Cantium und damit auch das Zuhause ihrer Familie. Doch von ihrer Heimat hat Tali nur schemenhafte und spärliche Erinnerungen. Sie kann sich an eine steinernde Mauer erinnern, die von einem Rammbock zerstört wurde. Mittlerweile ist die Hauptstadt ihres Stammes unter römischer Herrschaft und hat mit ihrem alten, urtümlichen Zuhause nicht mehr viel gemeinsam.</div>
<br />
WOHNSITZ: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liguriens Wälder (aktuell)</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Schon seit einigen Wochen war sie mit ihrem älteren Bruder in der Wildnis unterwegs. Dank ihrer Zähigkeit und Widerstandskraft trotzte Tali den Witterungen und er brachte ihr in dieser Zeit, in der er noch lebte, bei, wie man Fährten las und mit Hilfe des Frettchens Nahrung finden konnte. Auch brachte er ihr bei, sich möglichst lautlos fortzubewegen und stets angestrengt die Umgebung im Auge zu behalten. Denn noch schlimmer als ein Angriff konnte schließlich ein überraschender Angriff sein.</div>
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <br />
« <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jägerin | ehem. Sklavin</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Einst eine Sklavin und von den Römern aus Britannien geraubt, arbeitete Taliesin sehr viele Jahre in der landwirtschaftlichen Residenz einer ligurischen Adelsfamilie, die als Ordo Decurionum in der Stadt Genua fungierte. Die Residenz lag bereits etwas erhöht im Hinterland, wodurch dort viel Olivenanbau stattfand. Gleichzeitig befand sich die Residenz unweit der Via Aurelia, wodurch man recht leicht die Stadt Genua erreichen konnte. Die Familie selbst bekam Taliesin nur selten zu Gesicht, meistens war es der Vilicus namens Gabhran, selbst ein gallischer Sklave, welcher die Sklaven beaufsichtigte und dafür Sorge zu tragen hatte, dass aus dem Olivenanbau große Gewinne hervorgingen. Während Talis Bruder eher in der Viehzucht eingesetzt wurde, war Talisein auf dem Feld bei den Oliven eingesetzt, da sie durch ihr Klettergeschick und ihrer geringen Größe gut in die Bäume kam. Im Verlauf wurde die Behandlung durch Gabhran immer unerträglicher und so war es Taliesin, als sie ihm erneut zu Willen sein sollte, möglich, ihn mit einem Messerstich in den Hals zu töten und mit ihrem Bruder gemeinsam zu fliehen. Seitdem lebt sie als Jägerin im Wald und verkleidet sich, so oft es ihr möglich ist, als Junge um nicht noch mehr Opfer der römischen Männer zu werden, besonders, seitdem ihr Bruder nicht mehr am Leben ist.</div>
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vater:</span> <br />
« <i>SEGOVAX • *19.07.95 V. CHR. • EHEM. KÖNIG / GLADATORENLEHRER IM LUDUS • LEBT IN ROM</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Er war einer von jenen vier Königen der Cantiaci, die 54 v. Chr. gegen den zum zweiten Mal in Britannien einfallenden, römischen Feldherrn Gaius Iulius Caesar zu Felde zogen. Segovax attackierte Im Auftrag des obersten britannischen Militärführers Cassivellaunus, gemeinsam mit den anderen drei Königen der Cantiaci, Cingetorix, Carvilius und Taximagulus, das Schiffslager Caesars, wurde aber von der römischen Wachmannschaft der Flotte geschlagen. Auf die Nachricht vom Ausgang dieses Gefechtes schloss Cassivellaunus einen Vergleich mit Caesar. Danach wurde Segovax, ebenso wie seine Tochter und sein Sohn, von Römern gefangen genommen und als Gladiator nach Rom in einen Ludus verkauft. Jetzt, im höheren Alter, fungier er im Ludus als Lehrer, da er in der Arena nicht mehr gegen einen jüngeren Krieger bestehen würde. Er weiß bis heute nicht, dass seine Tochter als einziges, überlebtes Kind, ebenfalls auf dem Weg nach Rom ist. An den Namen ihres Vaters kann sich Tali noch gut erinnern, konkret an sein Wesen jedoch nicht mehr. Dies hat sie durch ihren älteren Bruder und seine Geschichten erfahren. Sie vermisst ihn daher schmerzlich, wie jedes Kind seine Eltern vermissen würde.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mutter:</span> <br />
« <i>GODA • LEBTE IN CANTIUM • VON CAESARS FLOTTE 54 V. CHR. GETÖTET </i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An ihre Mutter hat Tali ebenfalls nur wenige Erinnerungen, allerdings weiß sie, dass sie kastanienbraunes Haar hatte, ebenso wie sie einst. Doch auch dort hat ihr Bruder ihr einiges aus seinen Erinnerungen erzählt. Sie soll sehr gütig gewesen sein und das Gegenteil zu ihrem Mann, der eher ein hitziges Gemüt hatte. Sie wurde getötet, bevor Cassivellaunus eine Einigung mit Caesar aushandeln konnte. Bevor Talil weißes Haar bekommen hat, war sie, so ihr älterer Bruder, das Abbild ihrer Mutter.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Älterer Bruder:</span><br />
« <i>EADWIG • EHEM. JÄGER • VON RÖMERN GETÖTET</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich der Erbe seines Vaters, wurde Eadwig im Alter von 9 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester Tali entführt. Er war nicht unbedingt mutiger als seine kleinere Schwester, aber dafür diplomatischer. Irgendwann schaute sich Tali dies bei ihm wohl, wenn auch nur, um ihren eigenen Vorteil dadurch zu bekommen. Denn ihr Stolz und ihr Temperament hatte sie eindeutig von ihrem Vater geerbt und beides schlug immer mal wieder deutlich durch. Doch schlussendlich passte Eadwig immer wieder auf seine kleine Schwester auf, brachte ihr das Überleben in der Wildnis bei und war ein harter, aber guter Lehrmeister darin. Er lehrte sie Fährten zu lesen, Geräusche in der Tierwelt zu deuten und mit Pfeil und Bogen umzugehen. Auch Nahkampf mit dem Messer brachte er ihr etwas bei, obwohl Tali kräftemäßig wohl fast jedem unterlegen war. Dafür war sie jedoch umso flinker und Eadwig bemerkte, dass sie ein besonderes Talent dafür hatte auf Bäume zu klettern. Er war besorgt, gerade vor dem Hintergrund, dass ihre Mutter und Schwester in den Tod gestürzt waren. Er war ihr Anker, den sie vor einigen Wochen für immer verloren hat.</div>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ältere Schwester:</span> <br />
« <i>HILDA • VON CAESARS FLOTTE 54 V. CHR. GETÖTET</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Hilda war eher still und zurückhaltend gewesen. Doch mit nur sieben Jahren war sie von den Römern getötet worden. Mit ihrer Mutter gemeinsam hatte man sie von einem hohen Turm geworfen, als sich ihre Mutter vor wie gestellt hatte um sie vor den römischen Männern zu schützen.</div>
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">HAARFARBE:</span> weiß(blond) • bis zu den Hüften lang • glatt<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">AUGENFARBE:</span> hellgrau<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> KÖRPERGRÖSSE:</span> 148 cm<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">STATUR:</span> schlank & drahtig<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">KLEIDUNGSSTIL:</span> An ihrer Kleidung sieht man bereits Taliesins sozialen Status. Sie trägt größtenteils abgewetzte, löchrige oder grob genähtes Leinen, was immer etwas fleckig und schmutzig wirkt. Dies kombiniert sie meistens mit grob verarbeiteten Lederstücken, da diese in der Nacht wärmer halten. Ist sie als Junge unterwegs, trägt sie lederne Hosen, dazu ein dazu eine Mütze (Kleidung als Junge) • Ihre ledernen Stiefel sind die einzigen Schuhe, die sie besitzt, weshalb sie sie auch permanent trägt. Entsprechend abgetragen sehen sie bereits aus. Als Schutz vor der Kälte hat sie eine wollene Paenula aus Stoffresten, an der Tierfell genäht ist. Die ist ihr wertvollstes Kleidungsstück, was sie besitzt und hat sie aus dem Haus ihres getöteten Besitzers gestohlen. Wichtig ist ihr außerdem, dass ihre Kleidung praktisch ist und sie sich in ihr bewegen kann.<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">BESONDERHEITEN:</span> Durch ihr Leben als Sklavin trägt Tali nicht nur einige, seelische Narben davon, sondern auch ein paar körperliche. Nicht zuletzt das Messer ihres Besitzers war es gewesen, der an der Innenseite ihres linken Oberschenkels eine ca. 15cm lange Narbe hinterließ. Auch an ihren Handgelenken sieht man durch zahlreiche Narbenlinien, wie die Fesseln damals bei ihrer Geiselnahme in ihr Haut geschnitten und gescheuert hatten. Nicht zuletzt die Peitschenstriemen durch die körperliche Strafe mit der Scutia sind bei ihr in Form von langen Narben auf dem Rücken sichtbar. <br />
Außerdem wurde Taliesins Haar im alter von ca. 5 Jahren, als sie von den Römern geraubt wurde, durch das Stresshormon Noradrenalin über einige Wochen hinweg weißblond (fast weiß), da es die Haarfolikel angriff und Pigmentproduktion von Melanin stoppte.<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">ÄUSSERES AUFTRETEN:</span><br />
Eins hatte Tali schon sehr früh als Sklavin begriffen: Dass ein unsicheres Auftreten einen noch angreifbarer machte. So sind ihr Gang und ihr Schritt kräftig und klar, schwungvoll und voller Enthusiasmus. So wurde sie auch als Sklavin erlebt. Alles was sie tat hatte Hand und Fuß. Ihre Leidenschaft für das, was sie tat, sah man an der Qualität ihrer Ergebnisse. Für Tali war es zunächst schwierig sich in Demut zu üben, da sie merkte, dass sie selbst nichts zu entscheiden und keinerlei Rechte hatte. Aus dem unbekümmerten und freiheitliebenden Mädchen wurde zunächst eine verbitterte und stille Mitläuferin. Bis heute weiß sie, wie sich verhalten muss um wenig aufzufallen, wenngleich ihr Stolz und Temperament dabei stets gezügelt werden müssen. Sie spielt gern mit den Geschlechterrollen und verkleidet sich gern als Junge um nicht aufzufallen.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihre ersten fünf Lebensjahre verlebte Taliesin unbeschwert als Tochter eines der vier Könige in Durovernum. Früher war sie daher ein sehr aufgewecktes und fröhliches Kind, was jedoch bereits ein hohes Maß an Neugierde und Temperament besaß. Kletterten andere Kinder auf einen Baum, so musste Tai bis in die Spitze klettern. Schon als kleines Kind liebte sie Herausforderungen und maß gern ihre Fähigkeiten mit anderen. Doch nach dem Überfall Caesars und ihrem Raub, gemeinsam mit ihrem älteren Bruder, wurde das Mädchen stiller und in sich gekehrter. Sie lernte, dass das Zeigen von Gefühlen eine Schwäche war, weshalb sie versuchte, ihre Empfindungen vor anderen möglichst zu schützen. Ihr Temperament war jedoch keine Flamme, die am ersticken war, sondern sie loderte in ihr nach wie vor klar und hell. Doch Tali wusste sich zu zügeln, wenngleich sie als eine der aufmüpfigeren Sklavinnen bekannt war. Schon früh kamen ihre robuste Art und Zähigkeit zum Tragen, weshalb sie größtenteils bei der Versorgung der Tiere und besonders auf den Olivenfeldern half. Dadurch lernte sie notgedrungen einiges über den Ackerbau und den Umgang mit Tieren. Außerdem lernte sie, andere Menschen in ihrem Umfeld einzuschätzen, sie genau zu beobachten und so ihren Charakter besser kennenzulernen. Während sie versuchte, andere möglichst präzise einzuschätzen, lernte sie gleichzeitig eine Rolle zu spielen und möglichst harmlos zu wirken. Die Begriffsstutzigkeit, kein kritisches Hinterfragen und routinierte Verhaltensweisen setzte sie gezielt ein um als zuverlässig und ungefährlich zu gelten. Hin und wieder fiel es ihr sehr schwer ihr Gesicht zu wahren, besonders, wenn es um Ungerechtigkeiten gegenüber ihres Bruders ging. In einigen, wenigen Momenten verlor sie ihre Maske und ihr Temperament kam ungezügelt zum Vorschein, was ihr einige, schmerzliche Erfahrungen einbrachte. Auch dadurch kapselte sie sich emotional immer mehr ab, verrohte gefühlsmäßig und stumpfte nahezu ab. Sie verlor durch die physischen und psychischen Schmerzen, die man ihr zufügte, immer mehr den Bezug zu ihrem eigenen Körper und sah ihn im Verlauf ihrer Entwicklung immer mehr als ein Werkzeug an. Das Spielen ihrer Rolle gab ihr immer mehr manipulative Züge, was auch ihr älterer Bruder bemerkte. Der Hass, der sich immer mehr in ihr aufstaute, macht sie skrupelloser, unethischer. Die Verhaltensweisen, die sie selbst zuvor bei ihren römischen Herren so verabscheut hat, übernahm sie teilweise selbst, mit der völligen Überzeugung, sich wehren und rächen zu dürfen. Für sie galt jedoch bereits auch immer, dass sie ihr eigenes Wort niemals brach. Sie hielt sich sehr akribisch an ihre eigenen Prinzipien und ließ sich in diese von niemandem reinreden, nicht einmal von ihrem Bruder. Im Verlauf ihrer Entwicklung gelang es ihr, eine innere Stärke zu entwickeln, die unabhängig von äußerlicher Bestätigung oder Belohnung bestehen konnte.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Klettern</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Schon immer hatte Tali einen hohen Bewegungsdrang und konnte nur schwer längere Zeit stillsitzen. So kletterte sie auch während ihrer Feldarbeit als Sklavin immer wieder auf Olivenbäume und bewies dabei nicht nur ein gutes Körpergefühl, sondern auch ein gutes Gleichgewicht. Ihr Bruder erkannte ihr Talent dafür und lehrte ihr nach ihrer Flucht, von oben herab anzugreifen oder sich in den Baumwipfeln zu verstecken.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fährten lesen</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Talis scharfes Auge neigte schon immer dazu, Dinge zu finden. So auch Spuren, sei es von Tieren, um Nahrung zu bekommen oder auch menschliche Spuren, wenn Gefahr droht. Ihr Bruder brachte ihr dies bei, der es wiederum von ihrem Vater gelernt hat.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Verarbeitung von tierischem Material</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Fleisch, Fell, Haut und notfalls auch Innereien – mit all dem hat Tali kein Problem. Im Gegenteil, sie hat großen Respekt vor den Tieren, die sie erlegt hat und die sie mit so vielen, wichtigen Dingen versorgen. So hat sie kein Problem damit, Tiere zu häuten und zunächst ausbluten zu lassen.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zielgenauigkeit mit Pfeil und Bogen</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ihr Bruder brachte ihr nicht nur den Umgang mit Pfeil und Bogen bei, sondern lehrte sie auch, aus welchen Naturmaterialien man sie herstellen konnte. Gezielt kann sie daher auch mit dem Messer eine Pfeilspitze schnitzen. Doch auch ihr scharfer Blick und ihre Fokussierung auf das Wesentliche helfen ihr dabei, ihr Ziel sicher zu treffen.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Menschen einschätzen</span> <br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch, wenn Taliesin noch nicht besonders alt ist, so hat sie schon viele, verschiedene Facetten von Menschen kennengelernt, manchmal auch notgedrungen. So hat sie gelernt, aufmerksam zu schauen, welche Regung welche Emotion bei jemandem bedeuten könnte, ausgedrückt durch Mimik, Körperreaktionen oder auch Stimmlage. Auch machte sie bereits die Erfahrung, wie die Wechselwirkungen aussehen könnten, wenn sie sich dann entsprechend verhielt.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ willensstark<br />
+ Prinzipientreue<br />
+ Widerstandskraft<br />
+ Selbstbewusstsein<br />
+ bodenständig<br />
+ Selbstständigkeit<br />
+ leidenschaftlich<br />
+ gutes Körperbewusstsein<br />
+ Mut<br />
<br />
- manipulativ<br />
- nachtragend / rachsüchtig<br />
- loses Mundwerk<br />
- bindungsunfähig<br />
- Stolz<br />
- impulsiv<br />
- arrogant<br />
- einzelgängerisch<br />
- schwer einschätzbar<br />
- oberflächlich<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ sich nehmen was ihr ihrer Meinung nach zusteht<br />
+ ihr Frettchen Hwyl<br />
+ beide Geschlechter <br />
+ Sonne auf ihrer Haut<br />
+ Reiten<br />
+ Einfluss bekommen<br />
+ Großzügigkeit anderer<br />
+ Wettkämpfe<br />
+ unterschätzt zu werden<br />
<br />
- ihre weißen Haare<br />
- Ächtung durch die Römer<br />
- unfrei zu sein<br />
- Gefühlsduselei<br />
- Garum Liquamen (Fischsoße)<br />
- schmierige Männer<br />
- unnötige Tierquälerei (z.B. in den Arenen)<br />
- Angeberei<br />
- Regeln<br />
<br />
<center><hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> 22.11.61 - 54 V. CHR.</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Taliesin wurde als Saorlaith in Cantorum, der Hauptstadt im Lebensraum der Cantiaci, geboren. Sie war damit eine Britannierin und die Tochter einer der vier Könige. Sie wurde in einen höheren Stand hineingeboren und ihr Volk betrieb bereits regen Handel mit Eisen, Salz und Bernstein. Taliesin wuchs daher ohne materielle Not auf und war ein sehr lebhaftes, teilweise aufsässiges Kind, was nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurde. Als Jüngste der drei Geschwister wurde sie sehr behütet und auch teilweise bevormundet. Während ihre beiden älteren Geschwister schon einige Dinge mehr durften, hatte Tali oft das Gefühl, in ihrer Freiheit und ihrem Willen eingeschränkt zu sein. Als Kind kannte sie jedoch noch nicht die wirklichen Gefangenschaften. Sie wurde jedoch schon recht früh mit Hinrichtungen konfrontiert, bei denen ihr Vater, dessen Treue man brach, unbarmherzig agierte. Von ihm lernte sie bereits als kleines Mädchen, dass man nicht nur verehrt, sondern auch gefürchtet sein musste, wenn man seine Macht erhalten wollte.<br />
Die ersten Unruhen im Stamm traten ein, als Caesar 55 v. Chr. als Teil der Gallischen Kriege eine erste, weitgehend erfolglose Invasion in Britannien durchführte, um Unterstützungen für aufständische Gallier zu unterbinden und seinen Ruf zu festigen. Mit zwei Legionen landete er dort, eroberte jedoch kein Territorium, sondern schloss lediglich Abkommen, bevor er zurückkehrte. Auch Taliesins Vater Segovax war bei diesen Abkommen dabei und stellte die Verteidigung Cantiums klar.<br />
Doch im Sommer 54 v. Chr. sollte sich Taliesins Leben für immer ändern. Caesar sammelte eine deutlich größere Flotte als zuvor mit etwa 800 Wagen und 28 Kriegsschiffen sowie fünf Legionen (17.500–25.000 Mann) und 2.000 Kavalleristen für die zweite Invasion. Die Landung erfolgte an der Südostküste und anders als bei der ersten Zusammenkunft im Vorjahr wurde diesmal nicht gekämpft, weil die Briten von der schieren Größe der römischen Streitmacht beeindruckt oder eingeschüchtert waren.<br />
Caesar ließ ein Lager am Strand bauen und zog mit dem größten Teil seiner Streitmacht ins Landesinnere. Ziel war es, den Widerstand der Briten zu brechen. Er stieß auf eine britische Streitmacht unter dem Kriegshäuptling Cassivellaunus, der eine Allianz verschiedener Stämme gegen die Römer gebildet hatte. Segovax unterstützte Cassivellaunus selbst ebenfalls.<br />
In einem ersten größeren Kampf in der Nähe des Flusses Stour setzten sich die römischen Legionäre durch, da sie in der regulären Feldschlacht gegen britische Kavallerie, Wagen und Infanterie überlegen waren. Nachdem die Römer ihren Vormarsch begonnen hatten, begannen sie mit dem Bau eines weiteren Feldlagers.<br />
Die Briten nutzten dies und griffen beim Bau an, was Caesar selbst erwähnt, wobei es zu heftigen Gefechten kam und Rom einen Tribun (Quintus Laberius Durus) verlor. Caesar schickte verschiedene Einheiten zur Vorratssuche und Sicherung – unter anderem drei Legionen mit Kavallerie zum Sammeln von Nahrung. Diese Truppen wurden von britischen Kriegern angegriffen, doch die Römer konnten den Angriff abwehren.<br />
Anschließend stießen die Legionen weiter vor und trafen Cassivellaunus’ Hauptheer am Thames. Nachdem sie den Fluss erfolgreich überquert hatten, schlugen sie die Briten in einer größeren Schlacht. Die römischen Streitkräfte zogen nun tiefer ins britische Kernland vor und konnten mehrere Stämme zur Kapitulation bewegen, die ihnen Informationen über Cassivellaunus’ befestigte Lager gaben. Daraufhin versuchte Cassivellaunus, den römischen Stützpunkt an der Küste durch einen Angriff der vier Könige von Cantium (Cingetorix, Segovax, Carvilius, Taximagulus) abzulenken. Dieser Angriff auf das römische Lager schlug jedoch fehl.<br />
Nach dem Fehlschlag des Ablenkungsangriffs waren Cassivellaunus’ Kräfte geschwächt. Er verhandelte mit Caesar und bot Friedensbedingungen, nahm römische Forderungen an und übergab Geiseln als Sicherheit. Darunter auch Taliesins Vater Segovax. Doch auch Taliesin und ihr Bruder Eadwig wurden von einer anderen Legion Caesars mitgenommen, während man ihre Mutter und Hilda von einem hohen Turm in den Tod stieß. Da in Gallien Unruhen ausbrachen und die Römer schnell zurückkehren mussten, verließ Caesar Britannien im Herbst desselben Jahres.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">54 - 43 V. CHR. </span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nun begann für das Mädchen ein Martyrium. Zusammen vielen anderen Geiseln wurde sie auf ein Schiff verfrachtet um den Ärmelkanal zu überqueren um schließlich in der Hafenstadt Gesoriacum landeten. Tali war verängstigt und klammerte sich die ganze Schiffsreise über an ihren Bruder. Viele von ihnen wurden seekrank und auch das Mädchen übergab sich  mehrere Male, war dehydriert als sie im Hafen ankamen. Nun ging die Reise zu Fuß weiter, quer durch Gallia Belgica und schließlich durch Gallia Lugdunensis, was beides bereits römisches Besetzungsgebiet war. Sie passierten die Städte Durocortorum und Lugdunum. Während der Reise durch das besetzte Gallien wurden Taliesin die Haare abgeschnitten und man stellte erstaunt fest, dass diese weißblond nachwuchsen, was aufgrund ihrer Behandlung und Entführung (Traumata) geschehen war. Schon damals, mit kurz geschorenen Haaren, versuchte Tali sich möglichst als Junge auszugeben. Zu groß war die Gefahr der Übergriffe. Schließlich passierten sie das Rhône-Tal und kamen nach Massilia an die Küste. Der Zustand des Mädchens war schlimm, wie auch die anderen Sklaven hatte sie wunde Füße, war unterernährt, dehydriert und eingeschüchtert von der Gewalt der Römer. Dennoch war bekannt, dass sie die Tochter eines britannischen Königs war, so dass ihr Wert, im Vergleich zu anderen, niederständischen Frauen, recht hochgehalten wurde.<br />
Es waren bereit 65 Tage vergangen und es brauchte noch einmal 10 Tage mehr, bis sie den Hafen von Genua erreicht hatten. Von dort ging es für viele der Sklaven und Geiseln über das Mittelmeer nach Rom, doch Talisien und auch ihr Bruder wurden an eine ligurische Adelsfamilie verkauft, welche schon seit mehreren Generationen den Ordo Decurionum innehatte. Sie waren romanisiert und pflegten gute Kontakte zu einigen Patrizierfamilien in Rom. Die Stadtrat-Familie, an die sie verkauft wurde, war mit dem Gens Aelia in Rom eng verwandt, angeführt von Lucius Aelius Lamia, der auch entschied, dass Tali und ihr Bruder auf der Sommerresidenz im Dorf Voltri, westlich von Genua, im Olivenanbau bzw. bei der Viehzucht arbeiten sollten. Selbiger Besitzer ließ sich die gesamten Jahre zwei Mal dort blicken, ansonsten wurde das Gut von einem Vilicus namens Gabhran verwaltet, welcher sich schon großes Vertrauen bei Lucius Aelius Lamina arbeitet hatte. Tali konnte sich auf der Sommerresidenz zunächst erholen, sie wurde sogar recht gut behandelt und ihr wurde gestattet, ihren Bruder um sich zu haben, der sie wie ein Augapfel beschützte. Nachdem Tali wieder bei Kräften war, wurde ihr zunächst die Arbeit im Haus gezeigt. Die anderen Sklaven waren gnädig mit ihr, war sie doch mit gerade frisch gewordenen sechs Jahren die Jüngste von allen. So verbrachte sie die ersten paar Jahre mit dem Säubern der Räumlichkeiten und dem Waschen der Wäsche.<br />
Nachdem Tali mit zehn Jahren bei einem Unwetter mühelos auf das Dach des Hauses steigen konnte um es notdürftig vor dem Sturzregen abzudichten, wurde ihr die Arbeit auf den Olivenfeldern gezeigt. Tali konnte ihr Klettertalent dort beweisen um auch die Oliven herunterzuholen, an die man von unten mit den Keschern nicht rankam. Doch auch die direkte Arbeit auf dem Feld wie das ein- und aussäen sowie den Rückschnitt übernahm wie zusehends immer mehr. Ihre sonst eher blasse Haut wurde gebräunt von der Sonne und ihre körperliche Konstitution verbesserte sich durch das Klettertraining, sie wurde drahtiger und robuster.<br />
Außerdem hielt sich der Sitz auch Frettchen, die zur Jagd eingesetzt wurden, wobei Tali sich um eines, das verletzt worden war, besonders kümmerte und es gesund pflegte. Sie gab ihm den Namen Hwyl und es folgte ihr irgendwann überall hin.<br />
Der gallische Verwalter nutzt jedoch nicht nur seine Position aus, um die Arbeit auf der Residenz mit strenger Hand zu führen, sondern auch Taliesin immer mehr nachzustellen. Ihr Haar wuchs mehr und mehr, sie wurde wieder mädchenhafter und im Verlauf nahm sie auch immer mehr weibliche Körperzüge an die Gabhran gefielen. Eines nachts fiel er über Tali her und als er mit ihr fertig war, entdeckte ihr Bruder seine Schandtat. Doch Tali konnte ihn gerade noch davon abhalten ihn zu töten, schließlich hätte dies auch sein Tod bedeutet. Das rebellische, aufsässige Wesen Talis reizte Gabhran jedoch nur noch mehr und obwohl er sie mehr als einmal gegen ihren Willen genommen hatte, war Tali nicht entmutigt daran ihm immer wieder zu zeigen, dass sie ihn verabscheute. Dies brachte ihr nicht nur einige Schändungen ein, sondern auch Körperstrafen durch das Auspeitschen mit er Scutica. Bis heute trägt Tali davon Narben auf dem Rücken davon. Doch ihr Stolz war das Einzige, was Gabhran Tali nicht nehmen konnte. Als Lucius Aelius Lamina 44 v. Chr. das letzte Mal seine Residenz besuchte, eröffnete Gabhran ihm, dass er Taliesin ehelichen wollte. Entgegen Gabhrans Einschätzung fragte der Hausherr Tali, ob sie dies auch wünschte. Tali konnte nicht anders, als ihm wahrheitsgemäß zu sagen, dass sie lieber sterben wollen würde, als dass er sich auch nur noch ein einziges Mal berührte. Gabhran erhielt darauf keine Genehmigung seines Herrn, der kurz danach wieder abreiste. Umso gewalttätiger wurde er gegenüber Taliesin, die sich jedoch, gestärkt durch das Zugeständnis ihres Herren, immer mehr wehrte. So verpasste sie Gabhran immer mal wieder harte Faustschläge und trat ihm so sehr in sein Gemächt, dass er sie für fast drei Monate in Ruhe ließ. Sie ließ ihn in dieser Zeit auch spüren, dass sie sich darüber amüsierte, machte sich über ihn lustig. Sie wusste, dass seine Sanktionen danach unaussprechlich sein würden, doch sie gab sich nicht die Schmach, ihn zu bemitleiden. Denn Mitleid hatte sie keines.</div>
<br />
« <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">43 – HEUTE V. CHR. </span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> Als er sie daraufhin eines Nachts wieder aufsuchte und andere Sklaven ebenfalls dazu zwang sie zu begatten, versteckte sie ein selbstgebautes Messer unter ihrer Decke. Nachdem die anderen mit ihr fertig waren und er sich am Ende das neben wollte, von dem er glaubte, dass es seins war, rammte sie ihm im Moment seines Höhepunktes das Messer in den Hals. Blut spritzte rhythmisch heraus und Tali konnte sich unter ihm befreien, drehte ihn auf den Rücken und stach erneut, bis zu dreißig Mal in seine Brust. All der Hass und die Aggressionen entluden sich in dem Moment aus ihr und die anderen Sklaven taten nichts, sahen nur erschrocken dabei zu. Als sie sich, blutbesudelt, zu ihnen umdrehte, wichen sie zurück und Tali haderte zunächst mit sich, auch sie zumindest zu verletzen. Doch stattdessen eilte sie zu ihrem Bruder, sie holten Hwyl aus seinem Käfig und flohen von dem Grundstück in die Praglia-Ebenen des ligurischen Apennin-Gebirges, welches aus weiten Waldgebieten bestand.<br />
Sie verbrachten dort ca. zwei Monate, in dem sie sich Unterstände aus Holz bauten und mit Hilfe von Hwyl Kaninchen fangen konnten. Eadwig brachte Tali bei sich zu verteidigen, den Nahkampf mit dem Messer und wie sie einem Gegner möglichst passiv ausweichen konnte um ihn zu ermüden. Sie ernährten sich von Beeren, Zitrusfrüchten und Oliven. Immer auf der Hut, nicht zu nah an die römischen Transportwege zu kommen. Doch eines Tages begegnete ihr Bruder drei Römern, die vom Weg ab im Wald unterwegs waren. Er konnte Tali gerade noch warnen, die sich mit Hwyl auf einem Baum versteckte. Sie musste von oben mit ansehen, wie ihr Bruder von mehren Lanzen durchbohrt wurde, da er ihnen sagte, dass er allein unterwegs war. Nachdem die Römer nach kurzer Suche wieder abgezogen waren, beerdigte Tali ihren Bruder unter einem Steinhaufen und war von da an allein. Sie hatte nur noch Hwyl als Begleiter und ihr Band wuchs seitdem immens. Ihr Ziel ist, nach Rom zu gelangen um sich an den Römern für den Tod ihres Bruders zu rächen, unwissend, dass ihr Vater dort noch in Gefangenschaft im Ludus verweilt.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar:</span><br />
Milly Alcock<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über 18?</span> <br />
Ja und wie!<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Regeln gelesen?</span><br />
Ja<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charübernahme?</span><br />
Nein<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weitere Charaktere?</span><br />
Nereis Antonia Verbella<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie bist du über uns gestolpert?</span><br />
Schwesternforum Camden Village]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marcellus Vestutas]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2890</link>
			<pubDate>Sun, 12 May 2024 15:00:21 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Marcellus Vestutas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2890</guid>
			<description><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marcellus Vestutas</span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">38 Jahre</span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sein bescheidenes Heim, das er gemeinsam mit seiner jüngeren Ehefrau bewohnt, befindet sich im zweiten Stockwerk des Hauses seines Vaters. Es liegt oberhalb von dessen Schänke, in der berüchtigten Subura, die nicht unbedingt zu den besten Wohngegenden Roms zählt. Allerdings sind deren Bewohner nicht weniger stolz, dass sich einst auch Gaius Iulius Caesar zu ihren Bewohnern schätzen durfte. Die Wohnung ist nicht besonders groß, aber im Verhältnis zu anderen Behausungen im gleichen Viertel kann man sie doch als großzügig zu bezeichnen. Vor allem aber ist sie aber sauber, weil nichts schlimmer ist als sein Zuhause mit allerhand Ungeziefer teilen zu müssen </span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wache im Ludus Servilius</span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vater:</span> Gaius Vestutas * 57 Jahre * Schankwirt<br />
<br />
Sein Vater Gaius Vestutas ist immer noch ein angesehener Schankwirt in der berüchtigten Subura. Die Schänke wird seit Generationen von der Familie geführt und immer wieder vom ältesten Sohn der Familie übernommen. So weit so gut, wenn der strenge Vater nicht die Rechnung mit seinem rebellischen Ältesten gemacht hätte. Nichtsdestotrotz liebt Marcellus seinen Vater über alles. Jeden Wunsch, den der Junge hatte, erfüllte ihm sein Vater, auch wenn Vater und Sohn nicht immer einer Meinung gewesen waren. Er bewunderte ihn, seine stoische Art und sein Geschick mit der nicht sonderlich erlesenen Klientel umzugehen, mit dem er sich täglich in seiner Schänke herumschlagen muss. Es gab etwas, das Marcellus abgrundtief hasst, nämlich wenn sein Vater versuchte ihn in eine Richtung zu drängen, in er sich nicht drängen lassen möchte. Einerseits wollte er ihm ein guter Sohn sein, andererseits hätte er gerne das gemacht, worauf er Lust gehabt hätte. Und eines war sicher, er wollte nicht als Schankwirt enden, wie es sich sein Vater gewünscht hätte, und wenn das gleichzeitig bedeutete mit der Familientradition zu brechen. Das war auch grundsätzlich immer der der Streitpunkt zwischen ihm und Marcellus gewesen. Deshalb könnte man das Verhältnis zwischen Vater und Sohn zeitweilig als etwas schwierig betrachten. Nichtsdestotrotz zeigte sich sein Vater sehr stolz darüber wie er die Karriereleiter steil nach oben kletterte, nachdem er seinen eisernen Willen durchgesetzt und sich für eine militärische Karriere entschieden hatte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter:</span> Vestutia Laeticia * mit 52 Jahren verstorben<br />
<br />
Laeticia war eine schöne, kluge und freundliche Frau gewesen. Auch wenn es unüblich in dieser Zeit war, hatte seine Mutter eine Menge Einfluss auf seinen Vater. Beide hatten sich früh ineinander verliebt, noch bevor überhaupt klar war, dass Marcellus´ Großeltern beschlossen hatten, seine Eltern miteinander zu verheiraten. Sie war auch immer diejenige gewesen, die es schaffte zwischen Vater und Sohn zu vermitteln, wenn mal wieder lautstarke Streitgespräche ausgetragen wurden. Vor zwei Jahren ist seine Mutter überraschend verstorben. Sie hatte sich immer guter Gesundheit erfreut- Deshalb kam ihr Tod über Nacht schnell und unerwartet. Ihr Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen. Ihr Tod hat Marcellus schwer getroffen, weil er doch sehr an ihr gehangen hatte. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ehefrau:</span> Vestutia Caecilia * 22 Jahre <br />
<br />
Zu Caecilias Bedauern war keine Liebesheirat, und die Liebe stellte sich auch nicht ein, weder auf den ersten noch den zweiten Blick und erst recht nicht durch die Erfüllung ehelicher Pflichten, um die Schandmäuler und die liebe Familie bei Laune zu halten. Die Ehe mit ihr war das Arrangement zweier Schankwirte, um sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen, sondern stattdessen den eigenen Profit zu mehren, aber auch um sich gemeinsam gegen die zunehmenden Schutzgelderpressungen zu schützen. Niemand aus Marcellus´ Umfeld versteht, warum er sich der wunderschönen jungen Frau entzieht. Vermutlich ist es ihm selbst noch nicht einmal bewusst und stattdessen eher seinem unvergleichlichen Dickkopf zu verdanken. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwestern und jüngerer Bruder:</span> <br />
<br />
Zu seinen beiden überlebenden Schwestern Lucia (34 Jahre) und Amelia (32 Jahre) hat  kein besonders inniges Verhältnis, mag sein, dass sie ihn als Mädchen nicht sonderlich interessiert hatten. Er sieht sie noch weniger, seit beide gut verheiratet sind und sich um ihre eigenen Familien kümmern müssen. <br />
<br />
Lediglich mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder Caius, der jedoch leider im Alter von acht Jahren nach einem schweren Unfall verstarb, hatte Marcellus ein inniges Verhältnis gehabt. Marcellus war zum Zeitpunkt des tragischen Unfalls zwölf Jahre alt. Noch heute gibt er sich die Schuld an dem Unglück, weil er sich mit seinem kleinen Bruder heimlich aus dem Haus geschlichen hatte, um das Forum unsicher zu machen, auf dem ein großer Jahrmarkt mit Gauklern und Artisten stattfand. Die Eltern hatten ihnen verboten allein dorthin zu gehen. Die Neugierde der beiden Brüder war jedoch um einiges größer gewesen als die Vernunft. Beim Überqueren der Straße wurde Caius von einigen Fässern überrollt, die ein verunglücktes Fuhrwerk verloren hatte. Leider schaffte es Marcellus nicht mehr seinen kleinen Bruder aus der Gefahrenzone zu schieben, so dass er hilflos mitansehen musste, wie der kleine Körper seines Bruders überrollt und regelrecht zermalmt wurde. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Marcellus gehört mit seinen 1,76 m eher zu den Hochgewachsenen seiner Zeit, in die er hineingeboren wurde. Seine Statur könnte man als muskulös bezeichnen. Seine breiten Schultern und die trainierten Muskeln zeugen vom regelmäßigen Training mit Schwert, Speer und Dolchen. Und auch wenn er nicht mehr dem aktiven Militärdienst zugehörig ist, lässt er es sich nicht nehmen auch im Ludus seine Fähigkeiten weiterhin zu trainieren. Während seines Militäreinsatzes in Gallien hat er unzählige Narben davongetragen, die seinen Körper jedoch nicht verunstalten. Seine markanten Gesichtszüge hat ihm sein Vater vererbt. Diese werden umrahmt von kurz geschnittenem rotblondem Haar und einem gepflegten Dreitagebart, der sein Äußeres noch interessanter erscheinen lässt. Er legt sehr viel Wert auf sein Aussehen, was ihm schon die Bezeichnung eines eitlen Pfaus eingebracht hat. Er ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, auch wenn man ihn eher als das jüngere und stärkere Abbild seines Vaters bezeichnen könnte. Sein ernster und Blick aus stahlblauen Augen lässt ihn trotzdem oftmals zu finster, hart und einschüchternd erscheinen. Nur wenn er einer Frau ein verschmitztes Lächeln oder ein Augenzwinkern schenkt, steht diese Aussage in einem Widerspruch seinem ernsten Gesichtsausdruck. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Marcellus ist eine willensstarke und energische Persönlichkeit, die am liebsten mit dem Kopf durch die Wand möchte, was allerdings nicht bedeutet, dass er gedankenlos und stur durch die Landschaft rennt. Er handelt wohlüberlegt und gewissenhaft und bemüht sich seine durchgehenden Gäule im Zaum zu halten. Der Römer ist ein Mann der Tat, der zielstrebig seine Pläne verfolgt und mit eiserner Macht durchsetzt. Er ist nicht skrupellos, sondern lässt sich nur nicht gerne von Niemandem auf der Nase herumtanzen. Vermutlich wäre er sonst wahrscheinlich nicht so weit auf seiner Karriereleiter hinaufgestiegen. Seine Vorgesetzten kennen ihn als verlässlichen und mutigen Centurio, dem kein Auftrag zu gefährlich erscheint. Von seinen Untergebenen wird er als strenger Vorgesetzter gefürchtet, aber auch geachtet, weil er Unzuverlässigkeit und Schlamperei verabscheut. Er geht hart mit sich selbst um und genauso verfährt er auch mit seinen Untergebenen, die für ihn seine Hand ins Feuer legen würden.<br />
Allerdings kennt außer ihm niemand eine völlig andere Seite an ihm, die er jedoch nicht zu sehr öffentlich zur Schau stellt, weil er niemandem die Gelegenheit geben möchte ihn zu verletzen. Marcellus ist verletzlich und versteckt diese Schwäche gerne hinter einer Maske, die ihn oftmals hart und arrogant erscheinen lässt. Ansonsten kann man ihm in beruflicher Hinsicht bedenkenlos sein Vertrauen schenken kann.<br />
Marcellus liebt es das Wesen der Menschen zu begutachten und zu studieren, obwohl er sehr genau weiß, dass er sich trotz guter Menschenkenntnis auch schon mal irren kann. Er ist nicht habgierig, obwohl er ehrgeizige Ziele vor Augen hat. Er schmückt sich nicht mit den Federn anderer, sondern ist stolz auf das, was er in seinen bisherigen Lebensjahren erreicht hat. Leider nimmt er es in Bezug auf Treue nicht sehr genau. Seine junge Ehefrau kann ein Liedchen davon singen. Allerdings ist er in der Beziehung auch sehr wählerisch und überlässt nichts dem Zufall. Marcellus weiß sehr genau, was er will, und wenn er ein Ziel vor Augen hat, möchte er aus auf Biegen und Brechen durchsetzen, was man ihm vielleicht als egoistischen Charakterzug auslegen könnte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<br />
Bereits als kleiner Junge lernte Marcellus mit Schwert und Dolch umzugehen, was er im Alter zur Perfektion gebracht hat. Bisher hat es kaum jemanden gegeben, der ihm ernsthaft gefährlich werden konnte. Während seiner Zeit in Gallien zeichnete er sich außerdem als geschickter Stratege und umsichtiger Anführer aus, was ihn zu einer exzellenten Führungspersönlichkeit macht. Das war wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum er schon sehr früh in den Rang eines Centurios berufen wurde. Sein kühler Kopf verhilft ihm dazu die richtigen Entscheidungen im richtigen Augenblick zu treffen. Er hat das diplomatische Geschick seines Vaters geerbt und auch dessen Redegewandtheit, die ihm im Umgang mit seinen Soldaten und Vorgesetzten zugutekam. Ihm macht niemand so schnell etwas vor. So manches Gegenüber musste sich bereits warm anziehen. <br />
Eine weitere Fähigkeit, die er sich während seiner Zeit in Gallien aneignete, sind mehrere gallische Mundarten, mit denen er sich ohne größere Probleme verständlich machen kann.<br />
Schon in jungen Jahren lernte der wissbegierige Junge lesen, schreiben und rechnen, was in einfachen plebejischen Kreisen keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings sind diese Fähigkeiten nicht nur im Gewerbe seines Vaters, sondern auch beim Militär stets von Vorteil gewesen. <br />
Er ist ein geschickter Jäger, was ihm besonders in Gallien sehr viel Spaß bereitet hatte. Nach seinem schweren Unfall hatte er leider keine Gelegenheit mehr gehabt diesem Interesse nachzugehen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
<br />
+ diplomatisch<br />
+ guter Schwertkämpfer und geschickt im Umgang mit Dolchen<br />
+ anpassungsfähig<br />
+ loyal<br />
+ gutes Durchsetzungsvermögen<br />
+ unbestechlich<br />
<br />
- verschlossen<br />
- manchmal etwas ungeduldig<br />
- abergläubisch<br />
- schweigsam<br />
- sarkastisch<br />
- untreu<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
+ Musik, Gedichte und Heldensagen<br />
+ schöne Frauen und auch Männer<br />
+ gutes Essen<br />
+ Wein<br />
+ einen guten Kampf<br />
<br />
<br />
- Ungerechtigkeit<br />
- Hochnäsigkeit<br />
- Intrigen<br />
- Arroganz<br />
- sinnlose Völlerei und Bettelei <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
<br />
Wir schreiben das Jahr 81 v. Chr., und es ist der 25. Tag des Monats Mars, als im ersten Stockwerk des einfachen Stadthauses des Schankwirts Gaius Vestutas und seiner Ehefrau Laeticia ihr Erstgeborener das Licht der Welt erblickt. Es war einer dieser Tage, an denen sich die kalten Fronten des Winters mit den ersten warmen Vorstößen des Frühlings duellierten. Die Schwangerschaft Laeticias war schwer genug und die Geburt des kleinen Marcellus war ein nervenaufreibendes Ereignis für den nervösen Vater, weil es nicht feststand, ob Mutter oder Sohn die Geburt überleben würden. Aber scheinbar hatte das Schicksal mit beiden Menschen etwas anderes vor, und sie erholten sich von der schweren Geburt. Schon damals zeichnete sich ab, dass ein Kämpfer geboren worden war, der hart im Nehmen war und nichts dem Zufall überließ. Ihm folgten weitere Geburten, von denen nur seine beiden Schwestern und sein jüngerer Bruder die ersten Jahre ihres Lebens überstanden. Vor allem mit Caius verbanden ihn mehr als nur brüderliche Bande. Er war gleichzeitig sein bester Freund und Kumpel, mit dem er Pferde stehlen konnte.<br />
<br />
Seine ersten Lebensjahre erlebte er in einem harmonischen Haushalt, um den sich seine Mutter mit harter, aber gerechter Hand kümmerte. Der Vater kümmerte sich eher weniger um die Erziehung seines Ältesten. Dennoch hatte er große Pläne mit seinem Ältesten. Der Junge sollte, wie auch Generationen vor ihm die Schänke übernehmen. Gleichzeitig lernte der Junge auf den Eseln im Viertel reiten und mit Holzwaffen zu kämpfen. Marcellus war wissbegierig und lernte irgendwie lesen, rechnen und schreiben, was ihn von vielen jungen Leuten seines Viertels unterschied. Doch je älter er wurde, desto mehr schweiften die Ziele von Vater und Sohn, sehr zu dessen Leidwesen, auseinander. Marcellus interessierte sich für das Militär und liebäugelte bereits in jungen Jahren damit eines Tages eine Karriere in der Armee anzustreben. Zunächst nahm es Marcellus´ Vater als die Laune eines heranwachsenden Burschen hin, der sich erst noch die Hörner abstoßen musste. <br />
<br />
Im Alter von zwölf Jahren geschah das Unglück, das niemand vorausgesehen hatte. Die beiden Brüder hatten nur Flausen im Kopf, und oftmals war es Marcellus, der Anstifter von manchem Streich gewesen war. Sie schlichen sich entgegen dem Verbot ihrer Eltern hinaus in die Stadt, wo auf dem Forum ein großer Jahrmarkt abgehalten worden wurde. Die beiden Jungen hatten die exotischen Künstler und Tiere bereits bei einem kurzen Besuch in der Stadt aus weiter Ferne bestaunen können. Die Abenteuerlust war geweckt, aber leider waren die Eltern alles andere als begeistert vom Wunsch der beiden Jungen sich den Jahrmarkt näher anzuschauen. Deshalb beschlossen sie die elterliche Wohnung heimlich zu verlassen. Sie ahnten zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass ihr Abenteuer in einer Tragödie enden sollte. <br />
<br />
An einer Steigung, die hinauf zum Forum führte, geschah das Unglück, das niemand kommen gesehen hatte. Das Seil riss, das die Fässer auf der Ladefläche zusammenhielt. Der Kutscher konnte es nicht verhindern. Er sah die beiden Jungen und gab noch einen Warnruf von sich. Es war zu spät. Die Fässer krachten auf die Straße und rollten ungebremst hinab und erwischten Caius. Marcellus hatte noch versucht ihn im letzten Moment beiseitezuschieben, aber es war zu spät. Caius war sofort tot gewesen, und der Anblick der riesigen Blutlache, in der die verdrehte Leiche seines Bruders lag, hat Marcellus sein Leben lang nicht vergessen können. Er gibt sich noch heute eine Mitschuld am Tod seines jüngeren Bruders, weil er ihn zu der Dummheit angestiftet hatte. <br />
<br />
Das Unglück war praktisch das Ende seines guten Verhältnisses zu seinem Vater, der ihm nie den Tod seines Sohnes verziehen hat, und auch das Verhalten von Marcellus änderte. Wein, Weib und das schöne Leben bestimmten von nun an seinen Tagesablauf. Auch von einer Heirat war die Rede, weil sein Vater das Lotterleben seines Sohnes nicht mehr mitansehen wollte, aber der junge Mann wollte sich noch keine ehelichen Fesseln anlegen lassen. Stattdessen traf er sich mit seinen Freunden zum Kampf auf dem Marsfeld, wo in ihm der Wunsch erwachte eine militärische Karriere zu absolvieren. Es war für ihn an der Zeit seine Ziele zu stecken. Sein Vater billigte merkwürdigerweise die Pläne seines Sohnes, und erhoffte sich davon den Widerspenstigen endlich zur Ordnung zu bringen und einen verantwortungsvollen Menschen aus ihm zu machen. Mit dem Segen seines Vaters begann er schließlich seine militärische Karriere, die ihn in die Ferne an die gallische Grenze trieb, wo seine Einheit sich mit gegnerischen Truppen herumschlagen musste, die ständig versuchten, die Grenzen zu überschreiten. Die militärische Karriere tat ihm gut. Er stieg hinauf in den Rang eines Centurio und sollte in allen Ehren in die Heimat zurückkehren.<br />
<br />
Es geschah bei der Verlegung seiner Einheit vor drei Jahren als sich seine Truppe nach einem starken Regen durch matschiges und unwegsames Gelände kämpfen mussten. Die Römer ahnten nichts von dem Hinterhalt, in den sie gerieten. Rebellische Kämpfer hatten sich im dichten Unterholz versteckt und nur darauf gewartet, dass die Römer ihre Verstecke passierten. In Guerillamanier griffen sie von allen Seiten und versuchten die Römer aufzumischen, was ihnen jedoch nur anfänglich gelang bis sich Marcellus´ Einheit wieder sammeln konnte und das Blatt wieder zu ihren Gunsten wenden konnte. Die barbarischen Kämpfer konnten nur kurzzeitig ihren Triumph genießen, bevor sie nach größeren Verlusten die Flucht ins Dunkel der Wälder ergriff. Allerdings hatte es auch auf Seiten der Römer zahlreiche Verluste gegeben und auch Marcellus befand sich unter den schweren Verletzten. Er hatte sich im Kampf mehrere Blessuren zugezogen. Aber das war nicht das wirklich Schlimmste. Durch einen unglücklichen Sturz eine Böschung hinab hatte er sich eine Gehirnerschütterung und einen Bruch der Kniescheibe zugezogen. An Laufen durch eigene Kraft war nicht mehr zu denken. Zunächst fand er sich damit ab wie ein Invalide in Sicherheit gebracht zu werden. Zu seinem größten Entsetzen teilten ihm jedoch die Ärzte mit, dass er vermutlich nie wieder richtig laufen könnte. <br />
<br />
Niemand rechnete jedoch mit Marcellus´ eisernem Willen. Er war noch nicht bereit sich mit seinem Schicksal abzufinden. Mit einer Karriere war es jedoch aus und vorbei. So viel hatte er begriffen und auch schweren Herzens akzeptiert, aber nicht die Tatsache als Krüppel zu enden. Zurück in Rom schaffte er es im Laufe eines Jahres wieder halbwegs vernünftig laufen zu lernen. Lediglich ein unverkennbares Hinken war als Markenzeichen seines unrühmlichen Sturzes zurückgeblieben. Jedoch ging ihm die Faulenzerei allmählich gewaltig auf den Zeiger. Er war nicht der Mann, der sich daheim im stillen Kämmerlein seine Wunden leckt und seinem Schicksal hinterher trauert. Durch einen Stammkunden seines Vaters, der immer noch die Hoffnung hegte, dass sich sein Ältester eines Tages doch mit der Übernahme seiner Schenke anfreunden konnte, schaffte er es die Aufgabe eines Wärters im Ludus Servilius zu ergattern. Es ist zwar nicht die Armee, aber immerhin noch besser als sich auf die faule Haut zu legen. Er wurde dort geschätzt als unbestechlicher, aber auch gerechter Mann, dem man jedoch nicht auf der Nase herumtanzen sollte. <br />
<br />
Ein weiteres Ereignis veränderte Marcellus´ Leben vor zwei Jahren als sich dazu entschloss dem Drängen seines Vaters nachgab doch endlich in den heiligen Stand der Ehe einzutreten, auch wenn er nicht unbedingt in Begeisterungsstürme ausbrach. Es war eine arrangierte Ehe zwischen ihm und der Tochter eines Schankwirts des gleichen Viertels. Aber es war auch Marcellus´ Chance endlich dem dummen Geschwätz der Klatschmäuler seiner Familie Einhalt zu gewähren, die sich die Mäuler darüber zerrissen, warum ein attraktiver Mann im besten Alter immer noch nicht verheiratet war. Zwischen den Beiden war es jedoch keine Liebesheirat gewesen, auch wenn es sich bei Caecilia um eine wunderschöne Frau handelte, die wohl jeder gewöhnliche Mann auf Händen tragen würde. Aber Marcellus war nun mal kein gewöhnlicher Mann, der sich mit einer Frau begnügte. Er liebte auch weiterhin das zügellose Lotterleben, weshalb er bereits in der Vergangenheit mit seinem Vater aneinandergeraten war und bis zum heutigen Tage hat sich nichts daran geändert, auch wenn Caecilia mit allen Mitteln versucht den Widerspenstigen zu zähmen. Vielleicht wäre ein gemeinsames Kind die Lösung ihrer Probleme, aber bisher blieb die Ehe jedoch kinderlos. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Kevin McKidd<br />
<br />
<br />
Über 18?<br />
ja<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
ja<br />
<br />
<br />
Charübernahme?<br />
nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
nein<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Durch einen Umweg über die Banner im Footer des Storming Gates.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marcellus Vestutas</span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">38 Jahre</span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sein bescheidenes Heim, das er gemeinsam mit seiner jüngeren Ehefrau bewohnt, befindet sich im zweiten Stockwerk des Hauses seines Vaters. Es liegt oberhalb von dessen Schänke, in der berüchtigten Subura, die nicht unbedingt zu den besten Wohngegenden Roms zählt. Allerdings sind deren Bewohner nicht weniger stolz, dass sich einst auch Gaius Iulius Caesar zu ihren Bewohnern schätzen durfte. Die Wohnung ist nicht besonders groß, aber im Verhältnis zu anderen Behausungen im gleichen Viertel kann man sie doch als großzügig zu bezeichnen. Vor allem aber ist sie aber sauber, weil nichts schlimmer ist als sein Zuhause mit allerhand Ungeziefer teilen zu müssen </span><br />
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<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wache im Ludus Servilius</span><br />
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<br />
<hr width=30%></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vater:</span> Gaius Vestutas * 57 Jahre * Schankwirt<br />
<br />
Sein Vater Gaius Vestutas ist immer noch ein angesehener Schankwirt in der berüchtigten Subura. Die Schänke wird seit Generationen von der Familie geführt und immer wieder vom ältesten Sohn der Familie übernommen. So weit so gut, wenn der strenge Vater nicht die Rechnung mit seinem rebellischen Ältesten gemacht hätte. Nichtsdestotrotz liebt Marcellus seinen Vater über alles. Jeden Wunsch, den der Junge hatte, erfüllte ihm sein Vater, auch wenn Vater und Sohn nicht immer einer Meinung gewesen waren. Er bewunderte ihn, seine stoische Art und sein Geschick mit der nicht sonderlich erlesenen Klientel umzugehen, mit dem er sich täglich in seiner Schänke herumschlagen muss. Es gab etwas, das Marcellus abgrundtief hasst, nämlich wenn sein Vater versuchte ihn in eine Richtung zu drängen, in er sich nicht drängen lassen möchte. Einerseits wollte er ihm ein guter Sohn sein, andererseits hätte er gerne das gemacht, worauf er Lust gehabt hätte. Und eines war sicher, er wollte nicht als Schankwirt enden, wie es sich sein Vater gewünscht hätte, und wenn das gleichzeitig bedeutete mit der Familientradition zu brechen. Das war auch grundsätzlich immer der der Streitpunkt zwischen ihm und Marcellus gewesen. Deshalb könnte man das Verhältnis zwischen Vater und Sohn zeitweilig als etwas schwierig betrachten. Nichtsdestotrotz zeigte sich sein Vater sehr stolz darüber wie er die Karriereleiter steil nach oben kletterte, nachdem er seinen eisernen Willen durchgesetzt und sich für eine militärische Karriere entschieden hatte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter:</span> Vestutia Laeticia * mit 52 Jahren verstorben<br />
<br />
Laeticia war eine schöne, kluge und freundliche Frau gewesen. Auch wenn es unüblich in dieser Zeit war, hatte seine Mutter eine Menge Einfluss auf seinen Vater. Beide hatten sich früh ineinander verliebt, noch bevor überhaupt klar war, dass Marcellus´ Großeltern beschlossen hatten, seine Eltern miteinander zu verheiraten. Sie war auch immer diejenige gewesen, die es schaffte zwischen Vater und Sohn zu vermitteln, wenn mal wieder lautstarke Streitgespräche ausgetragen wurden. Vor zwei Jahren ist seine Mutter überraschend verstorben. Sie hatte sich immer guter Gesundheit erfreut- Deshalb kam ihr Tod über Nacht schnell und unerwartet. Ihr Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen. Ihr Tod hat Marcellus schwer getroffen, weil er doch sehr an ihr gehangen hatte. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ehefrau:</span> Vestutia Caecilia * 22 Jahre <br />
<br />
Zu Caecilias Bedauern war keine Liebesheirat, und die Liebe stellte sich auch nicht ein, weder auf den ersten noch den zweiten Blick und erst recht nicht durch die Erfüllung ehelicher Pflichten, um die Schandmäuler und die liebe Familie bei Laune zu halten. Die Ehe mit ihr war das Arrangement zweier Schankwirte, um sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen, sondern stattdessen den eigenen Profit zu mehren, aber auch um sich gemeinsam gegen die zunehmenden Schutzgelderpressungen zu schützen. Niemand aus Marcellus´ Umfeld versteht, warum er sich der wunderschönen jungen Frau entzieht. Vermutlich ist es ihm selbst noch nicht einmal bewusst und stattdessen eher seinem unvergleichlichen Dickkopf zu verdanken. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwestern und jüngerer Bruder:</span> <br />
<br />
Zu seinen beiden überlebenden Schwestern Lucia (34 Jahre) und Amelia (32 Jahre) hat  kein besonders inniges Verhältnis, mag sein, dass sie ihn als Mädchen nicht sonderlich interessiert hatten. Er sieht sie noch weniger, seit beide gut verheiratet sind und sich um ihre eigenen Familien kümmern müssen. <br />
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Lediglich mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder Caius, der jedoch leider im Alter von acht Jahren nach einem schweren Unfall verstarb, hatte Marcellus ein inniges Verhältnis gehabt. Marcellus war zum Zeitpunkt des tragischen Unfalls zwölf Jahre alt. Noch heute gibt er sich die Schuld an dem Unglück, weil er sich mit seinem kleinen Bruder heimlich aus dem Haus geschlichen hatte, um das Forum unsicher zu machen, auf dem ein großer Jahrmarkt mit Gauklern und Artisten stattfand. Die Eltern hatten ihnen verboten allein dorthin zu gehen. Die Neugierde der beiden Brüder war jedoch um einiges größer gewesen als die Vernunft. Beim Überqueren der Straße wurde Caius von einigen Fässern überrollt, die ein verunglücktes Fuhrwerk verloren hatte. Leider schaffte es Marcellus nicht mehr seinen kleinen Bruder aus der Gefahrenzone zu schieben, so dass er hilflos mitansehen musste, wie der kleine Körper seines Bruders überrollt und regelrecht zermalmt wurde. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Marcellus gehört mit seinen 1,76 m eher zu den Hochgewachsenen seiner Zeit, in die er hineingeboren wurde. Seine Statur könnte man als muskulös bezeichnen. Seine breiten Schultern und die trainierten Muskeln zeugen vom regelmäßigen Training mit Schwert, Speer und Dolchen. Und auch wenn er nicht mehr dem aktiven Militärdienst zugehörig ist, lässt er es sich nicht nehmen auch im Ludus seine Fähigkeiten weiterhin zu trainieren. Während seines Militäreinsatzes in Gallien hat er unzählige Narben davongetragen, die seinen Körper jedoch nicht verunstalten. Seine markanten Gesichtszüge hat ihm sein Vater vererbt. Diese werden umrahmt von kurz geschnittenem rotblondem Haar und einem gepflegten Dreitagebart, der sein Äußeres noch interessanter erscheinen lässt. Er legt sehr viel Wert auf sein Aussehen, was ihm schon die Bezeichnung eines eitlen Pfaus eingebracht hat. Er ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, auch wenn man ihn eher als das jüngere und stärkere Abbild seines Vaters bezeichnen könnte. Sein ernster und Blick aus stahlblauen Augen lässt ihn trotzdem oftmals zu finster, hart und einschüchternd erscheinen. Nur wenn er einer Frau ein verschmitztes Lächeln oder ein Augenzwinkern schenkt, steht diese Aussage in einem Widerspruch seinem ernsten Gesichtsausdruck. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Marcellus ist eine willensstarke und energische Persönlichkeit, die am liebsten mit dem Kopf durch die Wand möchte, was allerdings nicht bedeutet, dass er gedankenlos und stur durch die Landschaft rennt. Er handelt wohlüberlegt und gewissenhaft und bemüht sich seine durchgehenden Gäule im Zaum zu halten. Der Römer ist ein Mann der Tat, der zielstrebig seine Pläne verfolgt und mit eiserner Macht durchsetzt. Er ist nicht skrupellos, sondern lässt sich nur nicht gerne von Niemandem auf der Nase herumtanzen. Vermutlich wäre er sonst wahrscheinlich nicht so weit auf seiner Karriereleiter hinaufgestiegen. Seine Vorgesetzten kennen ihn als verlässlichen und mutigen Centurio, dem kein Auftrag zu gefährlich erscheint. Von seinen Untergebenen wird er als strenger Vorgesetzter gefürchtet, aber auch geachtet, weil er Unzuverlässigkeit und Schlamperei verabscheut. Er geht hart mit sich selbst um und genauso verfährt er auch mit seinen Untergebenen, die für ihn seine Hand ins Feuer legen würden.<br />
Allerdings kennt außer ihm niemand eine völlig andere Seite an ihm, die er jedoch nicht zu sehr öffentlich zur Schau stellt, weil er niemandem die Gelegenheit geben möchte ihn zu verletzen. Marcellus ist verletzlich und versteckt diese Schwäche gerne hinter einer Maske, die ihn oftmals hart und arrogant erscheinen lässt. Ansonsten kann man ihm in beruflicher Hinsicht bedenkenlos sein Vertrauen schenken kann.<br />
Marcellus liebt es das Wesen der Menschen zu begutachten und zu studieren, obwohl er sehr genau weiß, dass er sich trotz guter Menschenkenntnis auch schon mal irren kann. Er ist nicht habgierig, obwohl er ehrgeizige Ziele vor Augen hat. Er schmückt sich nicht mit den Federn anderer, sondern ist stolz auf das, was er in seinen bisherigen Lebensjahren erreicht hat. Leider nimmt er es in Bezug auf Treue nicht sehr genau. Seine junge Ehefrau kann ein Liedchen davon singen. Allerdings ist er in der Beziehung auch sehr wählerisch und überlässt nichts dem Zufall. Marcellus weiß sehr genau, was er will, und wenn er ein Ziel vor Augen hat, möchte er aus auf Biegen und Brechen durchsetzen, was man ihm vielleicht als egoistischen Charakterzug auslegen könnte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
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Bereits als kleiner Junge lernte Marcellus mit Schwert und Dolch umzugehen, was er im Alter zur Perfektion gebracht hat. Bisher hat es kaum jemanden gegeben, der ihm ernsthaft gefährlich werden konnte. Während seiner Zeit in Gallien zeichnete er sich außerdem als geschickter Stratege und umsichtiger Anführer aus, was ihn zu einer exzellenten Führungspersönlichkeit macht. Das war wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum er schon sehr früh in den Rang eines Centurios berufen wurde. Sein kühler Kopf verhilft ihm dazu die richtigen Entscheidungen im richtigen Augenblick zu treffen. Er hat das diplomatische Geschick seines Vaters geerbt und auch dessen Redegewandtheit, die ihm im Umgang mit seinen Soldaten und Vorgesetzten zugutekam. Ihm macht niemand so schnell etwas vor. So manches Gegenüber musste sich bereits warm anziehen. <br />
Eine weitere Fähigkeit, die er sich während seiner Zeit in Gallien aneignete, sind mehrere gallische Mundarten, mit denen er sich ohne größere Probleme verständlich machen kann.<br />
Schon in jungen Jahren lernte der wissbegierige Junge lesen, schreiben und rechnen, was in einfachen plebejischen Kreisen keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings sind diese Fähigkeiten nicht nur im Gewerbe seines Vaters, sondern auch beim Militär stets von Vorteil gewesen. <br />
Er ist ein geschickter Jäger, was ihm besonders in Gallien sehr viel Spaß bereitet hatte. Nach seinem schweren Unfall hatte er leider keine Gelegenheit mehr gehabt diesem Interesse nachzugehen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
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+ diplomatisch<br />
+ guter Schwertkämpfer und geschickt im Umgang mit Dolchen<br />
+ anpassungsfähig<br />
+ loyal<br />
+ gutes Durchsetzungsvermögen<br />
+ unbestechlich<br />
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- verschlossen<br />
- manchmal etwas ungeduldig<br />
- abergläubisch<br />
- schweigsam<br />
- sarkastisch<br />
- untreu<br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
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+ Musik, Gedichte und Heldensagen<br />
+ schöne Frauen und auch Männer<br />
+ gutes Essen<br />
+ Wein<br />
+ einen guten Kampf<br />
<br />
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- Ungerechtigkeit<br />
- Hochnäsigkeit<br />
- Intrigen<br />
- Arroganz<br />
- sinnlose Völlerei und Bettelei <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
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Wir schreiben das Jahr 81 v. Chr., und es ist der 25. Tag des Monats Mars, als im ersten Stockwerk des einfachen Stadthauses des Schankwirts Gaius Vestutas und seiner Ehefrau Laeticia ihr Erstgeborener das Licht der Welt erblickt. Es war einer dieser Tage, an denen sich die kalten Fronten des Winters mit den ersten warmen Vorstößen des Frühlings duellierten. Die Schwangerschaft Laeticias war schwer genug und die Geburt des kleinen Marcellus war ein nervenaufreibendes Ereignis für den nervösen Vater, weil es nicht feststand, ob Mutter oder Sohn die Geburt überleben würden. Aber scheinbar hatte das Schicksal mit beiden Menschen etwas anderes vor, und sie erholten sich von der schweren Geburt. Schon damals zeichnete sich ab, dass ein Kämpfer geboren worden war, der hart im Nehmen war und nichts dem Zufall überließ. Ihm folgten weitere Geburten, von denen nur seine beiden Schwestern und sein jüngerer Bruder die ersten Jahre ihres Lebens überstanden. Vor allem mit Caius verbanden ihn mehr als nur brüderliche Bande. Er war gleichzeitig sein bester Freund und Kumpel, mit dem er Pferde stehlen konnte.<br />
<br />
Seine ersten Lebensjahre erlebte er in einem harmonischen Haushalt, um den sich seine Mutter mit harter, aber gerechter Hand kümmerte. Der Vater kümmerte sich eher weniger um die Erziehung seines Ältesten. Dennoch hatte er große Pläne mit seinem Ältesten. Der Junge sollte, wie auch Generationen vor ihm die Schänke übernehmen. Gleichzeitig lernte der Junge auf den Eseln im Viertel reiten und mit Holzwaffen zu kämpfen. Marcellus war wissbegierig und lernte irgendwie lesen, rechnen und schreiben, was ihn von vielen jungen Leuten seines Viertels unterschied. Doch je älter er wurde, desto mehr schweiften die Ziele von Vater und Sohn, sehr zu dessen Leidwesen, auseinander. Marcellus interessierte sich für das Militär und liebäugelte bereits in jungen Jahren damit eines Tages eine Karriere in der Armee anzustreben. Zunächst nahm es Marcellus´ Vater als die Laune eines heranwachsenden Burschen hin, der sich erst noch die Hörner abstoßen musste. <br />
<br />
Im Alter von zwölf Jahren geschah das Unglück, das niemand vorausgesehen hatte. Die beiden Brüder hatten nur Flausen im Kopf, und oftmals war es Marcellus, der Anstifter von manchem Streich gewesen war. Sie schlichen sich entgegen dem Verbot ihrer Eltern hinaus in die Stadt, wo auf dem Forum ein großer Jahrmarkt abgehalten worden wurde. Die beiden Jungen hatten die exotischen Künstler und Tiere bereits bei einem kurzen Besuch in der Stadt aus weiter Ferne bestaunen können. Die Abenteuerlust war geweckt, aber leider waren die Eltern alles andere als begeistert vom Wunsch der beiden Jungen sich den Jahrmarkt näher anzuschauen. Deshalb beschlossen sie die elterliche Wohnung heimlich zu verlassen. Sie ahnten zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass ihr Abenteuer in einer Tragödie enden sollte. <br />
<br />
An einer Steigung, die hinauf zum Forum führte, geschah das Unglück, das niemand kommen gesehen hatte. Das Seil riss, das die Fässer auf der Ladefläche zusammenhielt. Der Kutscher konnte es nicht verhindern. Er sah die beiden Jungen und gab noch einen Warnruf von sich. Es war zu spät. Die Fässer krachten auf die Straße und rollten ungebremst hinab und erwischten Caius. Marcellus hatte noch versucht ihn im letzten Moment beiseitezuschieben, aber es war zu spät. Caius war sofort tot gewesen, und der Anblick der riesigen Blutlache, in der die verdrehte Leiche seines Bruders lag, hat Marcellus sein Leben lang nicht vergessen können. Er gibt sich noch heute eine Mitschuld am Tod seines jüngeren Bruders, weil er ihn zu der Dummheit angestiftet hatte. <br />
<br />
Das Unglück war praktisch das Ende seines guten Verhältnisses zu seinem Vater, der ihm nie den Tod seines Sohnes verziehen hat, und auch das Verhalten von Marcellus änderte. Wein, Weib und das schöne Leben bestimmten von nun an seinen Tagesablauf. Auch von einer Heirat war die Rede, weil sein Vater das Lotterleben seines Sohnes nicht mehr mitansehen wollte, aber der junge Mann wollte sich noch keine ehelichen Fesseln anlegen lassen. Stattdessen traf er sich mit seinen Freunden zum Kampf auf dem Marsfeld, wo in ihm der Wunsch erwachte eine militärische Karriere zu absolvieren. Es war für ihn an der Zeit seine Ziele zu stecken. Sein Vater billigte merkwürdigerweise die Pläne seines Sohnes, und erhoffte sich davon den Widerspenstigen endlich zur Ordnung zu bringen und einen verantwortungsvollen Menschen aus ihm zu machen. Mit dem Segen seines Vaters begann er schließlich seine militärische Karriere, die ihn in die Ferne an die gallische Grenze trieb, wo seine Einheit sich mit gegnerischen Truppen herumschlagen musste, die ständig versuchten, die Grenzen zu überschreiten. Die militärische Karriere tat ihm gut. Er stieg hinauf in den Rang eines Centurio und sollte in allen Ehren in die Heimat zurückkehren.<br />
<br />
Es geschah bei der Verlegung seiner Einheit vor drei Jahren als sich seine Truppe nach einem starken Regen durch matschiges und unwegsames Gelände kämpfen mussten. Die Römer ahnten nichts von dem Hinterhalt, in den sie gerieten. Rebellische Kämpfer hatten sich im dichten Unterholz versteckt und nur darauf gewartet, dass die Römer ihre Verstecke passierten. In Guerillamanier griffen sie von allen Seiten und versuchten die Römer aufzumischen, was ihnen jedoch nur anfänglich gelang bis sich Marcellus´ Einheit wieder sammeln konnte und das Blatt wieder zu ihren Gunsten wenden konnte. Die barbarischen Kämpfer konnten nur kurzzeitig ihren Triumph genießen, bevor sie nach größeren Verlusten die Flucht ins Dunkel der Wälder ergriff. Allerdings hatte es auch auf Seiten der Römer zahlreiche Verluste gegeben und auch Marcellus befand sich unter den schweren Verletzten. Er hatte sich im Kampf mehrere Blessuren zugezogen. Aber das war nicht das wirklich Schlimmste. Durch einen unglücklichen Sturz eine Böschung hinab hatte er sich eine Gehirnerschütterung und einen Bruch der Kniescheibe zugezogen. An Laufen durch eigene Kraft war nicht mehr zu denken. Zunächst fand er sich damit ab wie ein Invalide in Sicherheit gebracht zu werden. Zu seinem größten Entsetzen teilten ihm jedoch die Ärzte mit, dass er vermutlich nie wieder richtig laufen könnte. <br />
<br />
Niemand rechnete jedoch mit Marcellus´ eisernem Willen. Er war noch nicht bereit sich mit seinem Schicksal abzufinden. Mit einer Karriere war es jedoch aus und vorbei. So viel hatte er begriffen und auch schweren Herzens akzeptiert, aber nicht die Tatsache als Krüppel zu enden. Zurück in Rom schaffte er es im Laufe eines Jahres wieder halbwegs vernünftig laufen zu lernen. Lediglich ein unverkennbares Hinken war als Markenzeichen seines unrühmlichen Sturzes zurückgeblieben. Jedoch ging ihm die Faulenzerei allmählich gewaltig auf den Zeiger. Er war nicht der Mann, der sich daheim im stillen Kämmerlein seine Wunden leckt und seinem Schicksal hinterher trauert. Durch einen Stammkunden seines Vaters, der immer noch die Hoffnung hegte, dass sich sein Ältester eines Tages doch mit der Übernahme seiner Schenke anfreunden konnte, schaffte er es die Aufgabe eines Wärters im Ludus Servilius zu ergattern. Es ist zwar nicht die Armee, aber immerhin noch besser als sich auf die faule Haut zu legen. Er wurde dort geschätzt als unbestechlicher, aber auch gerechter Mann, dem man jedoch nicht auf der Nase herumtanzen sollte. <br />
<br />
Ein weiteres Ereignis veränderte Marcellus´ Leben vor zwei Jahren als sich dazu entschloss dem Drängen seines Vaters nachgab doch endlich in den heiligen Stand der Ehe einzutreten, auch wenn er nicht unbedingt in Begeisterungsstürme ausbrach. Es war eine arrangierte Ehe zwischen ihm und der Tochter eines Schankwirts des gleichen Viertels. Aber es war auch Marcellus´ Chance endlich dem dummen Geschwätz der Klatschmäuler seiner Familie Einhalt zu gewähren, die sich die Mäuler darüber zerrissen, warum ein attraktiver Mann im besten Alter immer noch nicht verheiratet war. Zwischen den Beiden war es jedoch keine Liebesheirat gewesen, auch wenn es sich bei Caecilia um eine wunderschöne Frau handelte, die wohl jeder gewöhnliche Mann auf Händen tragen würde. Aber Marcellus war nun mal kein gewöhnlicher Mann, der sich mit einer Frau begnügte. Er liebte auch weiterhin das zügellose Lotterleben, weshalb er bereits in der Vergangenheit mit seinem Vater aneinandergeraten war und bis zum heutigen Tage hat sich nichts daran geändert, auch wenn Caecilia mit allen Mitteln versucht den Widerspenstigen zu zähmen. Vielleicht wäre ein gemeinsames Kind die Lösung ihrer Probleme, aber bisher blieb die Ehe jedoch kinderlos. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Kevin McKidd<br />
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Über 18?<br />
ja<br />
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Regeln gelesen?<br />
ja<br />
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Charübernahme?<br />
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Weitere Charaktere?<br />
nein<br />
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Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Durch einen Umweg über die Banner im Footer des Storming Gates.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Corvus]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2860</link>
			<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 08:07:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Corvus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2860</guid>
			<description><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Corvus</span> </span><br />
früher Lucius Decimius Corvus<br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">28</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gladiator</span></span><br />
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<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater: Lucius Decimius Gallus – Legioniär / Verstorben<br />
Mutter: Claudia Decimius – Hausfrau und Mutter / Verstorben<br />
Zwei Schwestern: Claudia Iulia + Lucia / Verstorben<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Mit einer stattlichen Grösse von 185 cm und einem gepflegten Erscheinungsbild begeistert er das römische Publikum. Er ist muskulös und sehnig gebaut, leidet an seinem linken Fuss an einem Hallux valgus und neigt zu Muskelverspannungen im Nacken. Sein Haar ist kurz und dunkelbraun und er trägt einen Dreitagebart. Diverse Narben vergangener Verletzungen und Schrammen zieren seinen ganzen Körper. Eine besonders lange und auffällig helle befindet sich an seinem linken Oberschenkel.<br />
Er hat dunkelbraune Augen und eine sonnengeküsste Haut. Durch seine eher ruhige Art wirkt er auf seine Mitmenschen kräftig aber nicht einschüchternd, beschützend aber nicht draufgängerisch.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Eigentlich hat Corvus das Herz am rechten Fleck. Doch das hatte ihn nicht davor bewahrt, in seiner Jugend Dummheiten zu begehen, die ihm das Genick gebrochen haben. Corvus gilt mittlerweile als umgänglich und sympathisch, aber auch als reizbar und parteiergreifend. Manchmal kann er sich nur schwer zurückhalten wenn er Unrechtes sieht, das gilt insbesondere gegenüber dem Umgang von Herren und Trainern mit Gladiatoren. Nicht immer ist es erwünscht, dass er jemanden beisteht.<br />
Corvus spricht nicht gerne über seine Vergangenheit, die ein sehr dunkler Abschnitt seines Lebens ist. Er verurteilt weder den jungen Richter, der ihn damals zum Gladiator machte, noch jene, die tatsächlich am Mord des Senatorenneffen verantwortlich waren. Es würde nichts an seinem Schicksal ändern.<br />
Corvus nimmt den Tag so, wie er kommt, und versucht das Beste daraus zu machen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Seine Schlagkraft ist weithin bekannt. Seine Talente im Kampf wurden gefördert und gefordert und Corvus ist dadurch zu einem starken und eindrucksvollen Gladiator geworden, der auch zu den Publikumslieblingen gehört. Er zeichnet sich durch eine sympathische und ruhige Ausstrahlung aus und lässt insbesondere das Publikum wissen, dass er über ihre Treue und Leidenschaft dankbar ist.<br />
Corvus gehört zu jenen Männern im Ludus, die ein offenes Ohr haben und in besonderen Fällen auch beherzt die Initiative ergreifen, selbst wenn es ihnen schaden könnte. Corvus kann Schreiben und Lesen und schnitzt gerne.<br />
<br />
Corvus ist Secutor, ein schwerbewaffneter Gladiator mit Gladius, Helm, Schild und Armschutz.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Stärken: Kampftalent, Streitschlichter, Bodenständig, Loyalität<br />
Schwächen: Reizbarkeit, Ungeduld, Lampenfieber, Unsicherheit bei Gefühlsangelegenheiten<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: Essen, Wein, Massagen, Kampffreie Tage, Jubel und Applaus<br />
Abneigungen: Ungerechtigkeit, Regen, Sand im Auge, Müdigkeit<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Corvus erblickte an einem heissen Abend im Juli 71 v. Chr. das Licht der Welt. Oder die rötliche Abendsonne Roms. Er war das einzige überlebende Kind seiner Eltern. Seine Schwestern, zwei an der Zahl, verstarben noch im Säuglingsalter. Corvus hatte sie nie kennengelernt. Da die Kindersterblichkeit sehr hoch und ein allgemeines öffentliches Problem darstellte, ging man mit dem Thema auch sehr offen um. Das half vermutlich sogar seinen Eltern über die Schicksalsschläge hinwegzukommen. Mit Corvus hatten sie aber nicht nur ein gesundes Kind erhalten sondern auch einen Stammhalter.<br />
Er wuchs behütet in einer kleinen Villa auf, die sich sein Vater dank eines kleinen Erbes und seinem Verdienst als Legionär in den nördlichen Provinzen, hatte leisten können. Sie hatten sogar einen Sklaven, der für den Haushalt zuständig war und gelegentlich bei der Erziehung von Corvus mithalf.<br />
Seine Kindheit verbrachte er in einem liebevollen Haushalt und er genoss eine gerechte Erziehung, die ihm sowohl kindliche Freiheiten liess wie auch fordernde Lerneinheiten verlangte. Corvus hatte einen gesunden Respekt und eine liebevolle Achtung gegenüber seinen Eltern und behandelte auch den Sklaven mit freundschaftlicher Wertschätzung.<br />
<br />
Als Corvus sein zwölftes Lebensalter erreichte, verstarb sein Vater nach einem längeren Lungenleiden. Der Tod ihres geliebten Mannes belastete Corvus' Mutter mehr als ihn, der sich mit dem Schicksal relativ schnell arrangieren konnte. Er betete zu den Göttern, wusste sein Vater in der Anderswelt in guten Händen und vertraute darauf, dass sein irdischer Verdienst im Jenseits auf Anerkennung stiess.<br />
Corvus wollte in die Fussstapfen seines Vaters treten und ebenfalls als Legionär in die nördlichen Provinzen reisen und dort Rom dienen. Doch während er sich auf seine Ausbildung vorbereitete, verschlechterte sich der geistige Zustand seiner Mutter schlagartig. In den darauffolgenden Wintermonaten ass sie kaum noch etwas und verstummte zeitweilig tagelang. Sie magerte ab und alles Zureden von Corvus und dem Sklaven nutzten nichts. Zu den Saturnalien verstarb auch seine Mutter aufgrund ihres ausgezehrten und schwächelnden Körpers.<br />
<br />
Ein Onkel übernahm vorerst die Erbsachen von Corvus, da dieser noch minderjährig war. Er entliess den Sklaven und wollte Corvus in seine eigene Familie eingliedern. Deren Familienmitglieder behandelten ihn jedoch mit Missgunst und Ablehnung, so dass Corvus mehr und mehr seinem neuen Zuhause fernblieb, der Ausbildung zum Legionär nicht mehr folgte und Bekanntschaften mit zwielichtigen Gestalten schloss.<br />
<br />
Er war siebzehn Jahre alt als er mit einer Bande von kriminellen Jugendlichen und Obdachlosen einen Überfall auf einen Senatoren startete. Infolgedessen wurde ein Neffe des Senatoren, der eine eher unbedeutende Stelle bewohnte, tödlich verletzt. Obwohl Corvus nicht einmal in die Nähe dieses jungen Mannes gekommen war, beschuldigte der verletzte aber überlebende Senator ihn als Haupttäter, was wohl auch an seiner Körperstatur lag.<br />
Corvus wurde vor ein Gericht geführt und musste vorsprechen. Er entschuldigte sich und zeigte sich entsetzt und beteuerte ein Dutzend Mal, nicht der Mörder gewesen zu sein. Der Richter, ein fähiger junger Mann, verzichtete aufgrund der unübersichtlichen Beweislage auf ein Todesurteil und schickte Corvus stattdessen als Strafe in einen Ludus. Das war am Ende zwar schlimmere Strafmass, zögerte seinen Tod aber noch ein wenig hinaus. Zudem bekam er den Rat, seine Unschuld in den Kämpfen noch einmal beweisen zu können, in dem er siegte und für Erfolg sorgte, so dass man vielleicht gewillt war, ihm letzten Endes doch zu verzeihen. Möglicherweise würde er dadurch auch seine Freiheit wiedererlangen.<br />
<br />
Das Ludus Novius in Rom nahm den Verurteilten auf - die Erwartungen an Corvus waren gross und das liess man ihn gerade zur Anfangszeit auch deutlich spüren. Corvus musste sich anschliessend durch hartes Training, Feindseligkeiten und Qualen kämpfen um an einen Punkt zu gelangen, an dem man ihn tatsächlich vor Zuschauern kämpfen lassen konnte. Zu Beginn seiner Ausbildung zum Gladiator im war es ihm schwergefallen, die neuen Lebensumstände zu akzeptieren. Die Gefangenschaft und das Wissen, weniger als ein Sklave wert und damit ganz unten in der Gesellschaft Roms angekommen zu sein, nagten an seinem restlichen Selbstbewusstsein und seiner Selbstbeherrschung. Gerade in der Anfangszeit fiel er durch emotionsgeladene Handlungen auf und war manchmal nur schwer zu bremsen. Er schlug sinnlos und planlos um sich, wurde verbal ausfällig und weigerte sich, seinem Herrn zu Diensten zu sein.<br />
Nach wochenlangen Disziplinarmassnahmen, die ihm körperlich und geistig alles abverlangten, war er zwar kein gebrochener Mann aber derart verunsichert und am Rande seines Seins, dass er sich ergab und endlich Willen und Gehorsam zeigte. Von da an ging es allerdings bergauf. Sein Herr erkannte das Potenzial in Corvus und stellte ihm einen Trainer zur Seite, dem es gelang, alles aus Corvus herauszuholen ohne ihn dadurch zu demütigen oder zu demoralisieren. Nach einiger Zeit des täglichen und harten Trainings, bei dem sich auch erste körperliche Erfolge und kleinere Siege in harmlosen Duellen zeigten, konnte Corvus sogar Spass in seiner Aufgabe finden. Er gewöhnte sich mehr und mehr an sein Dasein als Gladiator und versuchte sein Schicksal tatsächlich selbst in die Hand zu nehmen. Es gab nur einen Weg hinaus und der führte nur über den Erfolg seiner Kampfeinsätze.<br />
<br />
Schon während seines ersten öffentlichen Auftrittes schaffte er es, nicht nur seinen Gegner zu bezwingen sondern auch durch sein Kampftalent, welches insbesondere aus starken Schlägen bestand, für Aufsehen zu sorgen. Man erkannte das Potenzial von Corvus und behandelte ihn daraufhin minim besser als andere Gladiatorenanfänger. Im Laufe der Zeit entwickelte Corvus Kampftechniken, in denen er seine Schlagkraft und seine Schnelligkeit vereinte. Das wurde nicht nur von seinem Trainer sondern auch vom Publikum honoriert. Corvus stieg zwar nicht zu den absoluten Lieblingen in der Arena auf aber er hatte seine kleine Anhängerschaft aus Bewunderern und erreichte auch ein wenig Ansehen innerhalb des Ludus. Dass es ihm im Ludus gutging, hatte nicht zuletzt auch mit seiner kameradschaftlichen Art zu tun. Er galt als Unterstützer jüngerer Gladiatoren und als ebensolchen Bewunderer gegenüber stärkeren Gladiatoren, die gefeierter waren als er selbst.<br />
<br />
Vor rund drei Jahren wurde Corvus an den Ludus der Servilier verkauft, weil mit ihm natürlich Geld zu machen war. Zudem brachte Corvus eine kleine 'Fangemeinde' mit und steigerte dadurch auch das Ansehen des Ludus.<br />
Corvus lebt sein Leben so, wie es ist, ohne grossartig Trübsal zu blasen. Manchmal wünscht er sich bereits an sein Ziel, die Freiheit, angelangt zu sein. Trotzdem kann er sich nicht lange selbst bemitleiden, denn er hat bereits das Durchschnittsalter der Gladiatoren überlebt. Von schlimmen Verletzungen war er verschont geblieben und er hat im Ludus Menschen um sich herum, mit denen er sich gut versteht. <br />
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[center]<hr width=30%>[/center]<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar: Tom Ellis<br />
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Über 18? Ja<br />
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Regeln gelesen? Ja<br />
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Charübernahme? Nein<br />
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Weitere Charaktere? Nein<br />
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Wie bist du über uns gestolpert? Über eine Suche und Empfehlung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Corvus</span> </span><br />
früher Lucius Decimius Corvus<br />
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LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">28</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gladiator</span></span><br />
<br />
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<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater: Lucius Decimius Gallus – Legioniär / Verstorben<br />
Mutter: Claudia Decimius – Hausfrau und Mutter / Verstorben<br />
Zwei Schwestern: Claudia Iulia + Lucia / Verstorben<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Mit einer stattlichen Grösse von 185 cm und einem gepflegten Erscheinungsbild begeistert er das römische Publikum. Er ist muskulös und sehnig gebaut, leidet an seinem linken Fuss an einem Hallux valgus und neigt zu Muskelverspannungen im Nacken. Sein Haar ist kurz und dunkelbraun und er trägt einen Dreitagebart. Diverse Narben vergangener Verletzungen und Schrammen zieren seinen ganzen Körper. Eine besonders lange und auffällig helle befindet sich an seinem linken Oberschenkel.<br />
Er hat dunkelbraune Augen und eine sonnengeküsste Haut. Durch seine eher ruhige Art wirkt er auf seine Mitmenschen kräftig aber nicht einschüchternd, beschützend aber nicht draufgängerisch.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Eigentlich hat Corvus das Herz am rechten Fleck. Doch das hatte ihn nicht davor bewahrt, in seiner Jugend Dummheiten zu begehen, die ihm das Genick gebrochen haben. Corvus gilt mittlerweile als umgänglich und sympathisch, aber auch als reizbar und parteiergreifend. Manchmal kann er sich nur schwer zurückhalten wenn er Unrechtes sieht, das gilt insbesondere gegenüber dem Umgang von Herren und Trainern mit Gladiatoren. Nicht immer ist es erwünscht, dass er jemanden beisteht.<br />
Corvus spricht nicht gerne über seine Vergangenheit, die ein sehr dunkler Abschnitt seines Lebens ist. Er verurteilt weder den jungen Richter, der ihn damals zum Gladiator machte, noch jene, die tatsächlich am Mord des Senatorenneffen verantwortlich waren. Es würde nichts an seinem Schicksal ändern.<br />
Corvus nimmt den Tag so, wie er kommt, und versucht das Beste daraus zu machen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Seine Schlagkraft ist weithin bekannt. Seine Talente im Kampf wurden gefördert und gefordert und Corvus ist dadurch zu einem starken und eindrucksvollen Gladiator geworden, der auch zu den Publikumslieblingen gehört. Er zeichnet sich durch eine sympathische und ruhige Ausstrahlung aus und lässt insbesondere das Publikum wissen, dass er über ihre Treue und Leidenschaft dankbar ist.<br />
Corvus gehört zu jenen Männern im Ludus, die ein offenes Ohr haben und in besonderen Fällen auch beherzt die Initiative ergreifen, selbst wenn es ihnen schaden könnte. Corvus kann Schreiben und Lesen und schnitzt gerne.<br />
<br />
Corvus ist Secutor, ein schwerbewaffneter Gladiator mit Gladius, Helm, Schild und Armschutz.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Stärken: Kampftalent, Streitschlichter, Bodenständig, Loyalität<br />
Schwächen: Reizbarkeit, Ungeduld, Lampenfieber, Unsicherheit bei Gefühlsangelegenheiten<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: Essen, Wein, Massagen, Kampffreie Tage, Jubel und Applaus<br />
Abneigungen: Ungerechtigkeit, Regen, Sand im Auge, Müdigkeit<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Corvus erblickte an einem heissen Abend im Juli 71 v. Chr. das Licht der Welt. Oder die rötliche Abendsonne Roms. Er war das einzige überlebende Kind seiner Eltern. Seine Schwestern, zwei an der Zahl, verstarben noch im Säuglingsalter. Corvus hatte sie nie kennengelernt. Da die Kindersterblichkeit sehr hoch und ein allgemeines öffentliches Problem darstellte, ging man mit dem Thema auch sehr offen um. Das half vermutlich sogar seinen Eltern über die Schicksalsschläge hinwegzukommen. Mit Corvus hatten sie aber nicht nur ein gesundes Kind erhalten sondern auch einen Stammhalter.<br />
Er wuchs behütet in einer kleinen Villa auf, die sich sein Vater dank eines kleinen Erbes und seinem Verdienst als Legionär in den nördlichen Provinzen, hatte leisten können. Sie hatten sogar einen Sklaven, der für den Haushalt zuständig war und gelegentlich bei der Erziehung von Corvus mithalf.<br />
Seine Kindheit verbrachte er in einem liebevollen Haushalt und er genoss eine gerechte Erziehung, die ihm sowohl kindliche Freiheiten liess wie auch fordernde Lerneinheiten verlangte. Corvus hatte einen gesunden Respekt und eine liebevolle Achtung gegenüber seinen Eltern und behandelte auch den Sklaven mit freundschaftlicher Wertschätzung.<br />
<br />
Als Corvus sein zwölftes Lebensalter erreichte, verstarb sein Vater nach einem längeren Lungenleiden. Der Tod ihres geliebten Mannes belastete Corvus' Mutter mehr als ihn, der sich mit dem Schicksal relativ schnell arrangieren konnte. Er betete zu den Göttern, wusste sein Vater in der Anderswelt in guten Händen und vertraute darauf, dass sein irdischer Verdienst im Jenseits auf Anerkennung stiess.<br />
Corvus wollte in die Fussstapfen seines Vaters treten und ebenfalls als Legionär in die nördlichen Provinzen reisen und dort Rom dienen. Doch während er sich auf seine Ausbildung vorbereitete, verschlechterte sich der geistige Zustand seiner Mutter schlagartig. In den darauffolgenden Wintermonaten ass sie kaum noch etwas und verstummte zeitweilig tagelang. Sie magerte ab und alles Zureden von Corvus und dem Sklaven nutzten nichts. Zu den Saturnalien verstarb auch seine Mutter aufgrund ihres ausgezehrten und schwächelnden Körpers.<br />
<br />
Ein Onkel übernahm vorerst die Erbsachen von Corvus, da dieser noch minderjährig war. Er entliess den Sklaven und wollte Corvus in seine eigene Familie eingliedern. Deren Familienmitglieder behandelten ihn jedoch mit Missgunst und Ablehnung, so dass Corvus mehr und mehr seinem neuen Zuhause fernblieb, der Ausbildung zum Legionär nicht mehr folgte und Bekanntschaften mit zwielichtigen Gestalten schloss.<br />
<br />
Er war siebzehn Jahre alt als er mit einer Bande von kriminellen Jugendlichen und Obdachlosen einen Überfall auf einen Senatoren startete. Infolgedessen wurde ein Neffe des Senatoren, der eine eher unbedeutende Stelle bewohnte, tödlich verletzt. Obwohl Corvus nicht einmal in die Nähe dieses jungen Mannes gekommen war, beschuldigte der verletzte aber überlebende Senator ihn als Haupttäter, was wohl auch an seiner Körperstatur lag.<br />
Corvus wurde vor ein Gericht geführt und musste vorsprechen. Er entschuldigte sich und zeigte sich entsetzt und beteuerte ein Dutzend Mal, nicht der Mörder gewesen zu sein. Der Richter, ein fähiger junger Mann, verzichtete aufgrund der unübersichtlichen Beweislage auf ein Todesurteil und schickte Corvus stattdessen als Strafe in einen Ludus. Das war am Ende zwar schlimmere Strafmass, zögerte seinen Tod aber noch ein wenig hinaus. Zudem bekam er den Rat, seine Unschuld in den Kämpfen noch einmal beweisen zu können, in dem er siegte und für Erfolg sorgte, so dass man vielleicht gewillt war, ihm letzten Endes doch zu verzeihen. Möglicherweise würde er dadurch auch seine Freiheit wiedererlangen.<br />
<br />
Das Ludus Novius in Rom nahm den Verurteilten auf - die Erwartungen an Corvus waren gross und das liess man ihn gerade zur Anfangszeit auch deutlich spüren. Corvus musste sich anschliessend durch hartes Training, Feindseligkeiten und Qualen kämpfen um an einen Punkt zu gelangen, an dem man ihn tatsächlich vor Zuschauern kämpfen lassen konnte. Zu Beginn seiner Ausbildung zum Gladiator im war es ihm schwergefallen, die neuen Lebensumstände zu akzeptieren. Die Gefangenschaft und das Wissen, weniger als ein Sklave wert und damit ganz unten in der Gesellschaft Roms angekommen zu sein, nagten an seinem restlichen Selbstbewusstsein und seiner Selbstbeherrschung. Gerade in der Anfangszeit fiel er durch emotionsgeladene Handlungen auf und war manchmal nur schwer zu bremsen. Er schlug sinnlos und planlos um sich, wurde verbal ausfällig und weigerte sich, seinem Herrn zu Diensten zu sein.<br />
Nach wochenlangen Disziplinarmassnahmen, die ihm körperlich und geistig alles abverlangten, war er zwar kein gebrochener Mann aber derart verunsichert und am Rande seines Seins, dass er sich ergab und endlich Willen und Gehorsam zeigte. Von da an ging es allerdings bergauf. Sein Herr erkannte das Potenzial in Corvus und stellte ihm einen Trainer zur Seite, dem es gelang, alles aus Corvus herauszuholen ohne ihn dadurch zu demütigen oder zu demoralisieren. Nach einiger Zeit des täglichen und harten Trainings, bei dem sich auch erste körperliche Erfolge und kleinere Siege in harmlosen Duellen zeigten, konnte Corvus sogar Spass in seiner Aufgabe finden. Er gewöhnte sich mehr und mehr an sein Dasein als Gladiator und versuchte sein Schicksal tatsächlich selbst in die Hand zu nehmen. Es gab nur einen Weg hinaus und der führte nur über den Erfolg seiner Kampfeinsätze.<br />
<br />
Schon während seines ersten öffentlichen Auftrittes schaffte er es, nicht nur seinen Gegner zu bezwingen sondern auch durch sein Kampftalent, welches insbesondere aus starken Schlägen bestand, für Aufsehen zu sorgen. Man erkannte das Potenzial von Corvus und behandelte ihn daraufhin minim besser als andere Gladiatorenanfänger. Im Laufe der Zeit entwickelte Corvus Kampftechniken, in denen er seine Schlagkraft und seine Schnelligkeit vereinte. Das wurde nicht nur von seinem Trainer sondern auch vom Publikum honoriert. Corvus stieg zwar nicht zu den absoluten Lieblingen in der Arena auf aber er hatte seine kleine Anhängerschaft aus Bewunderern und erreichte auch ein wenig Ansehen innerhalb des Ludus. Dass es ihm im Ludus gutging, hatte nicht zuletzt auch mit seiner kameradschaftlichen Art zu tun. Er galt als Unterstützer jüngerer Gladiatoren und als ebensolchen Bewunderer gegenüber stärkeren Gladiatoren, die gefeierter waren als er selbst.<br />
<br />
Vor rund drei Jahren wurde Corvus an den Ludus der Servilier verkauft, weil mit ihm natürlich Geld zu machen war. Zudem brachte Corvus eine kleine 'Fangemeinde' mit und steigerte dadurch auch das Ansehen des Ludus.<br />
Corvus lebt sein Leben so, wie es ist, ohne grossartig Trübsal zu blasen. Manchmal wünscht er sich bereits an sein Ziel, die Freiheit, angelangt zu sein. Trotzdem kann er sich nicht lange selbst bemitleiden, denn er hat bereits das Durchschnittsalter der Gladiatoren überlebt. Von schlimmen Verletzungen war er verschont geblieben und er hat im Ludus Menschen um sich herum, mit denen er sich gut versteht. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar: Tom Ellis<br />
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Über 18? Ja<br />
<br />
Regeln gelesen? Ja<br />
<br />
Charübernahme? Nein<br />
<br />
Weitere Charaktere? Nein<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert? Über eine Suche und Empfehlung]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gaius Julius Caesar Octavianus]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2838</link>
			<pubDate>Mon, 27 Dec 2021 14:12:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Gaius Julius Caesar Octavianus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2838</guid>
			<description><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geboren als Gaius Octavius, heißt er nun nach der Adoption und dem Erde durch Julius Caesar GAIUS JULIUS CAESAR OCTAVIANUS</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">20 Jahre alt</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom </span></span><br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konsul</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Gaius Octavius | Vater | †<br />
Atia | Mutter | 42 Jahre<br />
<br />
Octavia Maior | Halbschwester | 29 Jahre<br />
Octavia Minor | Schwester | 26 Jahre<br />
<br />
Julius Caesar | Onkel & Adoptivvater | †<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Wenngleich man den jungen Mann mit blonden Haaren und blauen Augen als attraktiv bezeichnen konnte, war er weit vom männlichen Ideal eines Soldaten – was ihn keineswegs seiner Macht beraubte. Von eher kleiner und karger Statur erhöhte er seine Größe durch entsprechend hohes Fußzeug. Seine Kleidung wählte er traditionell und einfach und hielt wenig vom Pomposität. Insgesamt war er jedoch auch ein sehr kränklicher und empfindlicher junger Mann, dem dies anzusehen war. Ihm fehlte körperliche Stattlichkeit und Sportlichkeit, er wirkte blass und stellte sich im Kampf eher ungeschickt an.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Was er körperlich nicht sein konnte, glich er durch seinen Ehrgeiz aus. Octavius war ein äußerst ehrgeiziger junger Mann, der mit Intelligenz und Klugheit, aber auch Hinterhältigkeit und Skrupellosigkeit seine politische Karriere verfolgte. Dies tat er mit einer gewissen Kälte und Distanz zu anderen Menschen, dennoch präsentierte er sich als weitdenkender Politiker und wortgewandter Redner, der es schaffte, die Massen zu überzeugen und den Senat auf der anderen Seite auch durch Furcht zu kontrollieren. Mehr und mehr erarbeitete er sich deshalb einen Ruf als gefährlichen, gefürchteten und manipulativen Intriganten, der seine eigenen politischen Ziele verfolgte, allerdings ebenso einen ganz eigenen Sinn von Gerechtigkeit und Rache verfolgte. Mit einer eigenen Vorstellung von Ordnung strebte er schon länger – im Glauben, es sei das Beste für Rom – nach der Alleinherrschaft und versuchte, sein Vorbild und Adoptivvater Julius Caesar würdig zu beerben. Dies schaffte er durchaus durch ein Talent, sich, seine Stärken und seine Triumphe entsprechend zu inszenieren. <br />
In seiner Art zeigte sich der junge Octavius als ruhig und in sich gekehrt, was sich – je nach Anlass – allerdings auch ändern konnte. Entsprechend geduldig war er aufmerksam und beobachtete aufmerksam seine Umgebung, was sich durch seine zurückhaltende und nachdenkliche Art zeigte. Zugleich war er sich jedoch auch durchaus unsicher in seiner Art und zeigte – wenngleich zurückgehaltene und verschwiegene – Unsicherheiten und Selbstzweifel, allein dann, wenn es um seine körperliche Stärke ging. In stahlhartem Selbstbewusstsein, Distanz und Kälte verbarg er diese allerdings. <br />
Zurückhaltend unterschied er sich von vielen anderen Männern in Rom und zeigte sich auch hinsichtlich fleischlicher Gelüste als zurückhaltender und prüder, wenngleich er nicht desinteressiert war. Dennoch war die Kunst der Verführung bei ihm unwirksam, da er strengen Prinzipien folgte – und ihn womöglich unberechenbarer machten.<br />
Neben der Politik zeigte er ein großes Interesse für Kunst, Literatur und Philosophie, was sich in hoher Intelligenz, Bildung und Klugheit widerspiegelten – und zugleich ebenfalls nicht dem Ideal des männlichen Soldaten entsprachen. Während Octavius einerseits gefürchtet wurde, wurde er auf der anderen Seite nur als verzogener, junger und weiblicher Feigling belacht – und dabei massiv unterschätzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Politik, Strategie, Taktik & Bildung<br />
Wenngleich sich Octavius nur bedingt bis kaum in der Kampfkunst auskannte, war er ein Meister der Strategie und Taktik. Auf dieser Ebene konnte er bisherige Siege erringen. Im gleichen Zuge schaffte er es dank seinem Gespür für Politik – und damit der Inszenierung und Selbstdarstellung – die Männer für sich zu gewinnen, was zugleich auch mit der Verbundenheit zu Julius Caesar zusammenhing. Ebenso legte er einen großen Wert auf Kunst und Bildung, wodurch er in zahlreichen Werken der Philosophie, Literatur und Dichtkunst belesen war.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ Politik + Inszenierung + Intelligenz + Bildung + Strategie + Taktik + Ehrgeiz<br />
<br />
–  Hinterhältigkeit – Skrupellosigkeit – Selbstzweifel – Unsicherheit – Kälte – Distanz – Rachsucht<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ Macht + Respekt + Literatur + Kunst + Philosophie + Politik + Prinzipien + Gerechtigkeit<br />
–  Ungehorsam – Verrat – Promiskuität – Prinzipienlosigkeit – Versagen – seine körperliche Schwäche – Kritik – Rebellen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Es war der 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius in Rom geboren wurde. Sein Vater war Gaius Octavius vom Geschlecht der Octavier und seine Mutter Atia war eine Nichte des Gaius Julius Caesar. Sein Vater starb bereits während seiner Kindheit, sodass er insbesondere von seiner Mutter, ihren Ehemännern und ihren Sklaven erzogen wurde. Dabei wurde ihm gewiss auch die beste Bildung zuteil, an der Octavius ein großes Interesse und großes Talent zeigte. Dies lag ihm stets mehr als die Kampfkunst, die er frühzeitig vernachlässigte und sich aus dieser windete – sehr zur Missgunst seiner Mutter, die stets versuchte, ihn zu beeinflussen und ihn 'zu einem wahren Mann zu machen'. Ein äußerst enges Verhältnis pflegte er zu seinen beiden älteren Schwestern, die er – je älter er wurde – auf eine eigenartige Art und Weise begann, zu begehren – was er im selben Zuge ignorierte, unterdrückte und als zutiefst verachtenswert betrachtete, da er Gesetze, Regeln und Traditionen achtete, wozu auch ein tugendhaftes und ehrenhaftes Bild zählte. Doch auch neben diesen Gefühlen fühlte er eine tiefe Fürsorge und Liebe zu seinen beiden Schwestern, die in seinen Augen jedoch mehr und mehr zum politischen Instrument wurden, je mehr er begann, sich für Politik zu interessieren. Dieses Interesse und sein weitschauender Blick führte dazu, dass er mehr und mehr das Vertrauen seines Großonkels Julius Caesar erhielt, den er mehr und mehr bewunderte und ihn als Vorbild betrachtete. Zugleich zählte er sich seit jeher als politischer Unterstützer Julius Caesars – zumindest, wenn es um die Debatten im eigenen Haus ging. Diese Loyalität und sein politisches Geschick führten dazu, dass er mit etwa sechzehn Jahren zum Pontifex ernannt wurde und er war es auch, der die Zeremonie zum Triumph Caesars leitete. Im selben Zuge nahm er jedoch auch zunehmend häufiger die Zügel seiner Familie in die Hand – entsprechend wichtig wurde die Repräsentation seiner Familie, was noch mehr überhandnahm, als er mit achtzehn von Julius Caesar adoptiert und damit zu seinem Erben wurde. Dies ehrte ihn genauso wie es ihm einen neuen Namen verlieh: Gaius Julius Caesar Octavianus. Mit diesem Namen kam ihm mehr und mehr politische Bedeutung zu und er ließ sich fortan Caesar nennen. Diese Verantwortung übertrug er gleichermaßen seiner Familie, die ihn in der Öffentlichkeit ebenso repräsentierte. Dies nahm er sehr ernst und achtete entsprechend streng darauf, dass sein öffentliches Bild durch seine Familie nicht beschmutzt wurde. <br />
Octavius war nicht in Rom als Julius Caesar im Senat verraten und ermordet wurde – eine Tat, die ihn zutiefst anwiderte und der Beginn eines blutigen Rachefeldzugs wurde. Mehr noch nahm er allerdings – trotz der Tatsache, dass es ihm abgeraten wurde – das Erbe seines Großonkels und Adoptivvaters an; ein schwierigeres Erbe, das ihm die Unterstützung der Unterstützer Julius Caesars zusicherte. Doch es war auch Marcus Antonius, der als Mitkonsul nach der Macht griff und als enger Unterstützer Julius Caesars für viele eng verbunden mit diesem war. Aufgrund der groben und unkonventionellen Art Marcus Antonius‘, der seiner Familie recht nah stand, verlor er nicht nur das Vertrauen des Senats, sondern begann auch, die Missgunst Octavius‘ zu wecken. So hilfreich der Schutz von Marcus Antonius anfangs war, vertiefte Octavius seine Pläne, in die Politik zu gehen, mehr und mehr – dies schaffte er auch dadurch, dass er anfing, das Vertrauen von Cicero, einem einflussreichen Sprecher im Senat, für sich zu gewinnen – wenngleich ganz und gar im eigenen Interesse.<br />
Octavius nutzte die Zeit und Situation, um eine eigene Streitmacht aufzubauen und sich – gemäß seinem Erbe – durchzusetzen und insbesondere Ordnung und Gerechtigkeit in die Republik zu bringen – und zur Tugend und Ehre zurückzukehren. Wichtige Vertraute in der Zeit waren insbesondere Marcus Vipsanius Agrippa und Gaius Maecenas. Beide Männer gehörten zu seinem engsten Gefolge und zu seinen engsten Freunden, die ihn nicht nur politisch, sondern zugleich militärisch berieten, wenngleich Beide andere Ansichten und Stärken pflegen, was den Rat beider Männer sehr wertvoll machte. Er erhielt weitaus mehr Aufmerksamkeit und politische Relevanz nach der Schlacht von Mutina, in der er – trotz wenig Erfahrung – gegen Marcus Antonius siegte. Nach seinem Siegeszug machte er sich auf, nach Rom zurückzukehren und Anspruch auf das Amt des Konsuls zu erheben, um nach der Macht zu greifen und sich für den feigen Mord an seinem Adoptivvater und Großonkel zu rächen.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Simon Woods<br />
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Über 18?<br />
Ja<br />
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Regeln gelesen?<br />
Ja<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Ja, aber ohne Steckbrief<br />
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Weitere Charaktere?<br />
Nein<br />
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Wie bist du über uns gestolpert?<br />
CSB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geboren als Gaius Octavius, heißt er nun nach der Adoption und dem Erde durch Julius Caesar GAIUS JULIUS CAESAR OCTAVIANUS</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">20 Jahre alt</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom </span></span><br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konsul</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Gaius Octavius | Vater | †<br />
Atia | Mutter | 42 Jahre<br />
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Octavia Maior | Halbschwester | 29 Jahre<br />
Octavia Minor | Schwester | 26 Jahre<br />
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Julius Caesar | Onkel & Adoptivvater | †<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Wenngleich man den jungen Mann mit blonden Haaren und blauen Augen als attraktiv bezeichnen konnte, war er weit vom männlichen Ideal eines Soldaten – was ihn keineswegs seiner Macht beraubte. Von eher kleiner und karger Statur erhöhte er seine Größe durch entsprechend hohes Fußzeug. Seine Kleidung wählte er traditionell und einfach und hielt wenig vom Pomposität. Insgesamt war er jedoch auch ein sehr kränklicher und empfindlicher junger Mann, dem dies anzusehen war. Ihm fehlte körperliche Stattlichkeit und Sportlichkeit, er wirkte blass und stellte sich im Kampf eher ungeschickt an.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Was er körperlich nicht sein konnte, glich er durch seinen Ehrgeiz aus. Octavius war ein äußerst ehrgeiziger junger Mann, der mit Intelligenz und Klugheit, aber auch Hinterhältigkeit und Skrupellosigkeit seine politische Karriere verfolgte. Dies tat er mit einer gewissen Kälte und Distanz zu anderen Menschen, dennoch präsentierte er sich als weitdenkender Politiker und wortgewandter Redner, der es schaffte, die Massen zu überzeugen und den Senat auf der anderen Seite auch durch Furcht zu kontrollieren. Mehr und mehr erarbeitete er sich deshalb einen Ruf als gefährlichen, gefürchteten und manipulativen Intriganten, der seine eigenen politischen Ziele verfolgte, allerdings ebenso einen ganz eigenen Sinn von Gerechtigkeit und Rache verfolgte. Mit einer eigenen Vorstellung von Ordnung strebte er schon länger – im Glauben, es sei das Beste für Rom – nach der Alleinherrschaft und versuchte, sein Vorbild und Adoptivvater Julius Caesar würdig zu beerben. Dies schaffte er durchaus durch ein Talent, sich, seine Stärken und seine Triumphe entsprechend zu inszenieren. <br />
In seiner Art zeigte sich der junge Octavius als ruhig und in sich gekehrt, was sich – je nach Anlass – allerdings auch ändern konnte. Entsprechend geduldig war er aufmerksam und beobachtete aufmerksam seine Umgebung, was sich durch seine zurückhaltende und nachdenkliche Art zeigte. Zugleich war er sich jedoch auch durchaus unsicher in seiner Art und zeigte – wenngleich zurückgehaltene und verschwiegene – Unsicherheiten und Selbstzweifel, allein dann, wenn es um seine körperliche Stärke ging. In stahlhartem Selbstbewusstsein, Distanz und Kälte verbarg er diese allerdings. <br />
Zurückhaltend unterschied er sich von vielen anderen Männern in Rom und zeigte sich auch hinsichtlich fleischlicher Gelüste als zurückhaltender und prüder, wenngleich er nicht desinteressiert war. Dennoch war die Kunst der Verführung bei ihm unwirksam, da er strengen Prinzipien folgte – und ihn womöglich unberechenbarer machten.<br />
Neben der Politik zeigte er ein großes Interesse für Kunst, Literatur und Philosophie, was sich in hoher Intelligenz, Bildung und Klugheit widerspiegelten – und zugleich ebenfalls nicht dem Ideal des männlichen Soldaten entsprachen. Während Octavius einerseits gefürchtet wurde, wurde er auf der anderen Seite nur als verzogener, junger und weiblicher Feigling belacht – und dabei massiv unterschätzt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Politik, Strategie, Taktik & Bildung<br />
Wenngleich sich Octavius nur bedingt bis kaum in der Kampfkunst auskannte, war er ein Meister der Strategie und Taktik. Auf dieser Ebene konnte er bisherige Siege erringen. Im gleichen Zuge schaffte er es dank seinem Gespür für Politik – und damit der Inszenierung und Selbstdarstellung – die Männer für sich zu gewinnen, was zugleich auch mit der Verbundenheit zu Julius Caesar zusammenhing. Ebenso legte er einen großen Wert auf Kunst und Bildung, wodurch er in zahlreichen Werken der Philosophie, Literatur und Dichtkunst belesen war.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ Politik + Inszenierung + Intelligenz + Bildung + Strategie + Taktik + Ehrgeiz<br />
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–  Hinterhältigkeit – Skrupellosigkeit – Selbstzweifel – Unsicherheit – Kälte – Distanz – Rachsucht<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ Macht + Respekt + Literatur + Kunst + Philosophie + Politik + Prinzipien + Gerechtigkeit<br />
–  Ungehorsam – Verrat – Promiskuität – Prinzipienlosigkeit – Versagen – seine körperliche Schwäche – Kritik – Rebellen<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Es war der 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius in Rom geboren wurde. Sein Vater war Gaius Octavius vom Geschlecht der Octavier und seine Mutter Atia war eine Nichte des Gaius Julius Caesar. Sein Vater starb bereits während seiner Kindheit, sodass er insbesondere von seiner Mutter, ihren Ehemännern und ihren Sklaven erzogen wurde. Dabei wurde ihm gewiss auch die beste Bildung zuteil, an der Octavius ein großes Interesse und großes Talent zeigte. Dies lag ihm stets mehr als die Kampfkunst, die er frühzeitig vernachlässigte und sich aus dieser windete – sehr zur Missgunst seiner Mutter, die stets versuchte, ihn zu beeinflussen und ihn 'zu einem wahren Mann zu machen'. Ein äußerst enges Verhältnis pflegte er zu seinen beiden älteren Schwestern, die er – je älter er wurde – auf eine eigenartige Art und Weise begann, zu begehren – was er im selben Zuge ignorierte, unterdrückte und als zutiefst verachtenswert betrachtete, da er Gesetze, Regeln und Traditionen achtete, wozu auch ein tugendhaftes und ehrenhaftes Bild zählte. Doch auch neben diesen Gefühlen fühlte er eine tiefe Fürsorge und Liebe zu seinen beiden Schwestern, die in seinen Augen jedoch mehr und mehr zum politischen Instrument wurden, je mehr er begann, sich für Politik zu interessieren. Dieses Interesse und sein weitschauender Blick führte dazu, dass er mehr und mehr das Vertrauen seines Großonkels Julius Caesar erhielt, den er mehr und mehr bewunderte und ihn als Vorbild betrachtete. Zugleich zählte er sich seit jeher als politischer Unterstützer Julius Caesars – zumindest, wenn es um die Debatten im eigenen Haus ging. Diese Loyalität und sein politisches Geschick führten dazu, dass er mit etwa sechzehn Jahren zum Pontifex ernannt wurde und er war es auch, der die Zeremonie zum Triumph Caesars leitete. Im selben Zuge nahm er jedoch auch zunehmend häufiger die Zügel seiner Familie in die Hand – entsprechend wichtig wurde die Repräsentation seiner Familie, was noch mehr überhandnahm, als er mit achtzehn von Julius Caesar adoptiert und damit zu seinem Erben wurde. Dies ehrte ihn genauso wie es ihm einen neuen Namen verlieh: Gaius Julius Caesar Octavianus. Mit diesem Namen kam ihm mehr und mehr politische Bedeutung zu und er ließ sich fortan Caesar nennen. Diese Verantwortung übertrug er gleichermaßen seiner Familie, die ihn in der Öffentlichkeit ebenso repräsentierte. Dies nahm er sehr ernst und achtete entsprechend streng darauf, dass sein öffentliches Bild durch seine Familie nicht beschmutzt wurde. <br />
Octavius war nicht in Rom als Julius Caesar im Senat verraten und ermordet wurde – eine Tat, die ihn zutiefst anwiderte und der Beginn eines blutigen Rachefeldzugs wurde. Mehr noch nahm er allerdings – trotz der Tatsache, dass es ihm abgeraten wurde – das Erbe seines Großonkels und Adoptivvaters an; ein schwierigeres Erbe, das ihm die Unterstützung der Unterstützer Julius Caesars zusicherte. Doch es war auch Marcus Antonius, der als Mitkonsul nach der Macht griff und als enger Unterstützer Julius Caesars für viele eng verbunden mit diesem war. Aufgrund der groben und unkonventionellen Art Marcus Antonius‘, der seiner Familie recht nah stand, verlor er nicht nur das Vertrauen des Senats, sondern begann auch, die Missgunst Octavius‘ zu wecken. So hilfreich der Schutz von Marcus Antonius anfangs war, vertiefte Octavius seine Pläne, in die Politik zu gehen, mehr und mehr – dies schaffte er auch dadurch, dass er anfing, das Vertrauen von Cicero, einem einflussreichen Sprecher im Senat, für sich zu gewinnen – wenngleich ganz und gar im eigenen Interesse.<br />
Octavius nutzte die Zeit und Situation, um eine eigene Streitmacht aufzubauen und sich – gemäß seinem Erbe – durchzusetzen und insbesondere Ordnung und Gerechtigkeit in die Republik zu bringen – und zur Tugend und Ehre zurückzukehren. Wichtige Vertraute in der Zeit waren insbesondere Marcus Vipsanius Agrippa und Gaius Maecenas. Beide Männer gehörten zu seinem engsten Gefolge und zu seinen engsten Freunden, die ihn nicht nur politisch, sondern zugleich militärisch berieten, wenngleich Beide andere Ansichten und Stärken pflegen, was den Rat beider Männer sehr wertvoll machte. Er erhielt weitaus mehr Aufmerksamkeit und politische Relevanz nach der Schlacht von Mutina, in der er – trotz wenig Erfahrung – gegen Marcus Antonius siegte. Nach seinem Siegeszug machte er sich auf, nach Rom zurückzukehren und Anspruch auf das Amt des Konsuls zu erheben, um nach der Macht zu greifen und sich für den feigen Mord an seinem Adoptivvater und Großonkel zu rächen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
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Simon Woods<br />
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Ja, aber ohne Steckbrief<br />
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Weitere Charaktere?<br />
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CSB]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lucius Flaminius]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2727</link>
			<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 08:33:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Lucius Flaminius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2727</guid>
			<description><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
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NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Flaminius</span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">geb. 67 v. Chr., 24 Jahre alt</span><br />
<br />
WOHNSITZ:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Roma Aeterna, gemietete Einzimmerwohnung auf dem Aventin</span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Proletarischer Plebejer, der alles tut, was Geld einbringt: Von Gelegenheitsarbeiten über Falschspielerei, Betrug, Diebstahl bis hin zu Einbrüchen war schon Vieles dabei. Lediglich vor Gewaltverbrechen schreckt er zurück.</span><br />
<br />
<br />
</center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Der Proletarier Lucius lebt auf dem Aventin in einer winzigen Mietwohnung mit seiner kleinen Familie, derzeit nur mit Schwester und Mutter.<br />
<br />
Mutter: Marina, 45 Jahre alt, Witwe, lebt von gelegentlicher Weberei, Korbflechterei und Aushilfe in der Bäckerei ihrer Schwägerin Avina. Sie hat eine ähnlich wilde Haarpracht wie ihr Sohn und besitzt eine starke Persönlichkeit. <br />
<br />
Schwester: Letizia, 21 Jahre alt. Verdient ebenso wie ihre Mutter Geld durch Gelegenheitsarbeiten, besitzt aber eine ähnliche „Kreativität“ wie ihr Bruder Lucius wenn es darum geht schnelles Geld zu machen. Sie ist clever, hübsch und holt ihren Bruder ebenso oft aus Schwierigkeiten heraus, wie sie ihn hineinreitet. Sie hat als einzige in der Familie die gleiche Augenfarbe wie Lucius.<br />
<br />
Vater (tot): Brunus, vor vielen Jahren mit 52 Jahren verstorben. Er war Schmied und verdiente ganz ordentlich für Aventiner Verhältnisse, doch sein plötzlicher Tod durch eine Lungenentzündung stürzte die Familie in den finanziellen Ruin.<br />
<br />
Bruder: Marcus, 28 Jahre alt. Besitzt einen sehr ernsthaften und recht humorlosen Charakter. Nach dem Tod des Vaters trat er der Legion bei und unterstützt die Familie mit seinem Sold soweit es geht. Hält sich gegenwärtig im Heer des Marcus Antonius bei Mutina auf.<br />
<br />
Tante: Avina, 59 Jahre alt. Sie ist die Schwester des verstorbenen Brunus und besitzt eine Bäckerei.<br />
<br />
Alle Familienmitglieder besitzen den Namen Flaminius. In seiner Familie sind lautstarke Auseinandersetzungen Alltag, was auch maßgeblich dem autoritären Charakter seiner Mutter und dem Eigensinn der beiden Kinder geschuldet ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Lucius Flaminius ist nicht sehr groß, nur etwa 1,70 Meter. Dafür ist er mit seinen 24 Jahren noch jung, gutaussehend und dynamisch. Ein Muskelprotz wie die Gladiatoren ist er zwar nicht, jedoch durchaus schlank und sportlich. Wenn man so viel klettern und rennen muss wie er, wird man das wohl auch automatisch. <br />
Sein Gesicht wirkt gleichmäßig geschnitten, unten ziert es ein starkes Kinn und ein Stück darüber eine gut geratene Nase (trotz einigen Bearbeitungsversuchen durch Dritte). Unter seinen wilden, unbändigen, langen, Haselnussholz-braunen Haaren stechen zwei hellblaue Augen hervor, wie man sie nur selten in Rom zu sehen bekam. Wieso er und seine Schwester diese Eigenschaft besitzen, ist unklar, denn sonst gibt es niemanden in der Familie der diese Augenfarbe hat. Er sieht wie schon beschrieben gut aus, und kommt daher gut bei vielen Mädchen an.<br />
<br />
Lucius lächelt sehr häufig, sodass man ihn in seinem Viertel kaum anders kennt. Dabei ist die Bandbreite vielfältig: Von einem einnehmenden Zucken der Mundwinkel bis hin zu höhnischem Gelächter besitzt er alle Facetten. Generell ist seine Mimik sehr ausdrucksstark, er kann sich jedoch auch zurück halten. <br />
Was die Kleidung betrifft, so trägt er meist die üblichen Lumpen, die man auf de Aventin so trägt. Wenn er mal Geld ausgibt, dann nicht für Kleidung oder andere Äußerlichkeiten, sondern nur für seine Familie und das Glücksspiel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Zu seinem Äußeren gesellt sich noch eine gute Portion Charme. Er weis, wie man andere Menschen um den Finger wickelt, sofern diese ihn und seine Masche nicht schon kennen. Lucius ist ein Trickser, einer Gelegenheitsdieb, er ist jemand, dem Gesetze im Grunde nichts bedeuten. Dafür hegt er jedoch eine starke Abneigung gegen Gewalt, sodass er körperlichen Konfrontationen eher ausweicht. <br />
Einzig und allein für seine Familie würde er sogar töten, wenn diese ernsthaft bedroht wäre und es keinen anderen Weg mehr gäbe um aus der Sache heraus zu kommen. Generell besitzt er einen starken Familiensinn, was aber nicht bedeutet, dass er ständig Zuhause herumhängen würde. Im Gegenteil; es kommt häufig vor, dass er woanders übernachtet (bei Freunden, Bekanntschaften verschiedener Art und in gewissen Etablissements). <br />
Tagsüber streunert er über den Aventin oder auch in anderen Vierteln umher. Wenn sich etwas ergibt, um schnelles Geld zu machen, nutzt er seine Chancen meist, selbst wenn das Risiko hoch ist. Vorausgesetzt natürlich, die erwartete Beute oder der Lohn sind es auch wert.<br />
Beim Würfelspiel betrügt Lucius meist mit gezinkten Würfeln und wenn er erfährt, dass Pferderennen oder andere Spiele manipuliert wurden, setzt er umso mehr Geld.<br />
<br />
Er ist sich seiner Wirkung auf andere Menschen durchaus bewusst, und nutzt diese Eigenschaft, wo immer er kann. Er redet viel und schnell, wenn es in der Situation nützlich ist.<br />
Leider können ihn viele in dem Milieu, die ihn bereits kennen, deshalb nicht ausstehen und manchmal sogar durchschauen. Besonders mit einigen Banden hat er sich bereits Probleme eingehandelt, was aber auch seiner Unzuverlässigkeit geschuldet ist. Zudem ist er frech gegenüber Anderen, wenn er glaubt sich dies erlauben zu können; aber leider auch oft dann, wenn er es im Grunde nicht kann.<br />
Dass er solche Konflikte immer wieder übersteht, hat er nicht nur seiner Redegewandtheit zu verdanken, sondern vor allem dem Ruf seines Bruders Marcus, der auf dem Aventin eine Art Legenden-Status besitzt.<br />
<br />
Der Tod seines Vaters ist im Grunde der einzige deutlich getrübte Fleck auf seinem sonst schillernden Gemüt, jedoch redet er sogut wie nie darüber. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
-Großes Talent im reden, improvisieren, lügen und Ausreden erfinden.<br />
-Geschickt, fingerfertig, gutes Körpergefühl, weis wie man sich leise und unauffällig bewegt.<br />
-Humorvoll, neigt zum Sarkasmus.<br />
-Intelligent/Clever.<br />
-Kann naive Menschen ebenso wie Würfel mit Leichtigkeit manipulieren.<br />
-Schneller Läufer, guter Kletterer, geübter (Taschen-)Dieb.<br />
-Grundkenntnisse im Schmiedehandwerk, aber auch in anderen Berufen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Pro: Frauenheld, manipulativ, Charmeur, Improvisationskünstler, geschickter Einbrecher & Dieb, starker Familiensinn, schneller Läufer & guter Kletterer.<br />
<br />
Contra: Frauenheld, manipulativ, übermütig, geht hohe Risiken ein, ist oft pleite, Spielsüchtig (oder eher Gewinnsüchtig?), freches Mundwerk, unzuverlässig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: Sein Viertel auf dem Aventin („hier kennt man sich aus“-Mentalität), schnell und unkompliziert Geld machen, Bekanntschaften und Flirts mit schönen Frauen, Glücksspiel.<br />
<br />
Abneigungen: Sein Viertel auf dem Aventin („endlich raus aus diesem Drecksloch“-Mentalität), der Moment wenn es Ernst wird und Lucius den Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann, Verpflichtungen, Menschen die intelligenter als er sind und ihn durchschauen ohne einen Hehl daraus zu machen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Die ersten Lebensjahre von Lucius waren im Grunde die schönsten. Die Kindheit war zwar nicht unbeschwert; das könnte wohl kein Plebejer von sich behaupten; jedoch war diese Zeit auch kein Vergleich zu seinem jetzigen Leben. Als sein Vater noch lebte, hatten sie stets genug zu Essen auf dem Tisch, während die Mutter sich um die Kinder kümmerte. Sie waren respektiert und lebten am Fuße des Aventin, besaßen ein kleines Häuschen mit Werkstatt und wurden manchmal sogar von wohlhabenden und Reisenden besucht. Sein Vater hatte den Ruf, zuverlässige Arbeiten abzuliefern und bei der Bepreisung stets fair zu bleiben. Lucius sah zu ihm auf; er war ein körperlich wie auch charakterlich starker Mann. In jener Zeit lernte der neugierige Junge sogar ein Wenig über das Schmiedehandwerk und half seinem Vater in der Werkstatt wo er konnte. <br />
Als er zwölf war, also vor acht Jahren, erkrankte sein alter Herr plötzlich an einer Lungenentzündung. Keiner wusste so Recht, wie es dazu kam, daher konnte auch der ortsansässige Heiler nicht mehr für ihn tun als ihn in seine Gebete einzuschließen und ein weißes Kaninchen für ihn zu opfern. Das brachte jedoch auch nichts und so holte Pluto ihn zu sich in die Unterwelt.<br />
<br />
Was dieser Einschnitt für die junge Familie bedeutete, war dramatisch. Mit einem Schlag waren sie nicht nur ihren Mann, Vater und Beschützer, sondern auch die finanzielle Basis ihres Lebens los geworden. Es dauerte nicht lange, bis die Ersparnisse aufgebraucht waren. Nachdem die Mutter Marina alle möglichen Wertsachen verpfändet hatte, blieb ihnen nichts mehr, als das Haus und die Werkstatt zu verkaufen und sich weiter auf den Hügel zurückzuziehen; tiefer in den proletarischen, kriminellen Sumpf, der von den Banden beherrscht und bestimmt wurde. Sie zogen in eine kleine Einzimmerwohnung in der Nähe von Lucius´ Tante Avina. Von nun an hieß es für alle, auch für die Kinder, Geld aufzutreiben wo immer möglich. Natürlich war deshalb nichts naheliegender, als sich kriminellen Aktivitäten zu widmen.<br />
<br />
Lucius älterer Bruder Marcus wurde selbst Teil einer Bande, den sogenannten "Elstern", die bekannt für ihre gut organisierten Überfälle waren. Was er damals alles tatsächlich tat, weis Lucius bis heute nicht, da Marcus nie darüber sprach; jedoch eielten seinem Bruder bald Gerüchte vorraus, die einem Schauer über den Rücken jagten. <br />
Schon damals übte sich Lucius eher als Einzelgänger, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auch, wenn es oft recht knapp wurde, entwickelte er die Gaben, die ihn heute auszeichnen. Bis auf einige Beulen, ein par blutige Nasen und einen Knochenbruch, den er einem etwas zu gewagten Sprung aus einem Wohnhaus zu verdanken hatte, überstand er die meisten brenzligen Situationen stets ungescholten. <br />
Da sich in seinem Leben seit jenen Tagen kaum etwas verändert hatte, bis auf den Umstand, dass sein Bruder vor einiger Zeit zur Legion gegangen war, führt er auch heute noch dieses Leben im Schatten der römischen Gesellschaft. Er entdeckte auch bald, dass viele Frauen verschiedenen Alters ihn trotz seiner offensichtlichen Armut mit Wohlwollen betrachteten. Er lernte sogar schon ein, zwei Damen aus höherem Hause kennen und profitierte in mehreren Hinsichten von diesen Bekanntschaften. Für Lucius stellte sich nicht die Frage, ob dies schon Prostitution war oder nicht: Es war einfach ein ebenso profitabler wie auch angenehmer Teil seines Lebens, zumal der Beischlaf mit Frauen nie Prostitution sein konnte, wie man in Rom wusste.<br />
<br />
Seine jüngere Schwester Letizia, mit der er nach wie vor zusammen wohnt, versuchte gewissermaßen ihre Brüder zu kopieren; auch sie lernte, wie man ungesehen Wertgegenstände verschwinden ließ oder von einträglichen Bekanntschaften profitierte. <br />
Die Mutter der Geschwister, Marina, welche zuvor ein einfaches und rechtschaffendes Leben geführt hatte, hieß diese Dinge nie gut. Sie heiratete auch nie wieder, um das Andenken an ihren Mann zu ehren. Doch trotzt ihren Aktivitäten liebt sie ihre Kinder und musste sich irgendwann eingestehen, dass die Miete und das Essen nicht von einigen kleinen Aushilfsjobs bezahlt werden konnte. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Tom Payne als „Rob Cole“ in „Der Medicus“<br />
<br />
Über 18?<br />
ja<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
ja<br />
<br />
Charübernahme?<br />
nein<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Ja (Tacitus, Hearviu)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Flaminius</span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">geb. 67 v. Chr., 24 Jahre alt</span><br />
<br />
WOHNSITZ:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Roma Aeterna, gemietete Einzimmerwohnung auf dem Aventin</span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Proletarischer Plebejer, der alles tut, was Geld einbringt: Von Gelegenheitsarbeiten über Falschspielerei, Betrug, Diebstahl bis hin zu Einbrüchen war schon Vieles dabei. Lediglich vor Gewaltverbrechen schreckt er zurück.</span><br />
<br />
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</center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Der Proletarier Lucius lebt auf dem Aventin in einer winzigen Mietwohnung mit seiner kleinen Familie, derzeit nur mit Schwester und Mutter.<br />
<br />
Mutter: Marina, 45 Jahre alt, Witwe, lebt von gelegentlicher Weberei, Korbflechterei und Aushilfe in der Bäckerei ihrer Schwägerin Avina. Sie hat eine ähnlich wilde Haarpracht wie ihr Sohn und besitzt eine starke Persönlichkeit. <br />
<br />
Schwester: Letizia, 21 Jahre alt. Verdient ebenso wie ihre Mutter Geld durch Gelegenheitsarbeiten, besitzt aber eine ähnliche „Kreativität“ wie ihr Bruder Lucius wenn es darum geht schnelles Geld zu machen. Sie ist clever, hübsch und holt ihren Bruder ebenso oft aus Schwierigkeiten heraus, wie sie ihn hineinreitet. Sie hat als einzige in der Familie die gleiche Augenfarbe wie Lucius.<br />
<br />
Vater (tot): Brunus, vor vielen Jahren mit 52 Jahren verstorben. Er war Schmied und verdiente ganz ordentlich für Aventiner Verhältnisse, doch sein plötzlicher Tod durch eine Lungenentzündung stürzte die Familie in den finanziellen Ruin.<br />
<br />
Bruder: Marcus, 28 Jahre alt. Besitzt einen sehr ernsthaften und recht humorlosen Charakter. Nach dem Tod des Vaters trat er der Legion bei und unterstützt die Familie mit seinem Sold soweit es geht. Hält sich gegenwärtig im Heer des Marcus Antonius bei Mutina auf.<br />
<br />
Tante: Avina, 59 Jahre alt. Sie ist die Schwester des verstorbenen Brunus und besitzt eine Bäckerei.<br />
<br />
Alle Familienmitglieder besitzen den Namen Flaminius. In seiner Familie sind lautstarke Auseinandersetzungen Alltag, was auch maßgeblich dem autoritären Charakter seiner Mutter und dem Eigensinn der beiden Kinder geschuldet ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Lucius Flaminius ist nicht sehr groß, nur etwa 1,70 Meter. Dafür ist er mit seinen 24 Jahren noch jung, gutaussehend und dynamisch. Ein Muskelprotz wie die Gladiatoren ist er zwar nicht, jedoch durchaus schlank und sportlich. Wenn man so viel klettern und rennen muss wie er, wird man das wohl auch automatisch. <br />
Sein Gesicht wirkt gleichmäßig geschnitten, unten ziert es ein starkes Kinn und ein Stück darüber eine gut geratene Nase (trotz einigen Bearbeitungsversuchen durch Dritte). Unter seinen wilden, unbändigen, langen, Haselnussholz-braunen Haaren stechen zwei hellblaue Augen hervor, wie man sie nur selten in Rom zu sehen bekam. Wieso er und seine Schwester diese Eigenschaft besitzen, ist unklar, denn sonst gibt es niemanden in der Familie der diese Augenfarbe hat. Er sieht wie schon beschrieben gut aus, und kommt daher gut bei vielen Mädchen an.<br />
<br />
Lucius lächelt sehr häufig, sodass man ihn in seinem Viertel kaum anders kennt. Dabei ist die Bandbreite vielfältig: Von einem einnehmenden Zucken der Mundwinkel bis hin zu höhnischem Gelächter besitzt er alle Facetten. Generell ist seine Mimik sehr ausdrucksstark, er kann sich jedoch auch zurück halten. <br />
Was die Kleidung betrifft, so trägt er meist die üblichen Lumpen, die man auf de Aventin so trägt. Wenn er mal Geld ausgibt, dann nicht für Kleidung oder andere Äußerlichkeiten, sondern nur für seine Familie und das Glücksspiel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Zu seinem Äußeren gesellt sich noch eine gute Portion Charme. Er weis, wie man andere Menschen um den Finger wickelt, sofern diese ihn und seine Masche nicht schon kennen. Lucius ist ein Trickser, einer Gelegenheitsdieb, er ist jemand, dem Gesetze im Grunde nichts bedeuten. Dafür hegt er jedoch eine starke Abneigung gegen Gewalt, sodass er körperlichen Konfrontationen eher ausweicht. <br />
Einzig und allein für seine Familie würde er sogar töten, wenn diese ernsthaft bedroht wäre und es keinen anderen Weg mehr gäbe um aus der Sache heraus zu kommen. Generell besitzt er einen starken Familiensinn, was aber nicht bedeutet, dass er ständig Zuhause herumhängen würde. Im Gegenteil; es kommt häufig vor, dass er woanders übernachtet (bei Freunden, Bekanntschaften verschiedener Art und in gewissen Etablissements). <br />
Tagsüber streunert er über den Aventin oder auch in anderen Vierteln umher. Wenn sich etwas ergibt, um schnelles Geld zu machen, nutzt er seine Chancen meist, selbst wenn das Risiko hoch ist. Vorausgesetzt natürlich, die erwartete Beute oder der Lohn sind es auch wert.<br />
Beim Würfelspiel betrügt Lucius meist mit gezinkten Würfeln und wenn er erfährt, dass Pferderennen oder andere Spiele manipuliert wurden, setzt er umso mehr Geld.<br />
<br />
Er ist sich seiner Wirkung auf andere Menschen durchaus bewusst, und nutzt diese Eigenschaft, wo immer er kann. Er redet viel und schnell, wenn es in der Situation nützlich ist.<br />
Leider können ihn viele in dem Milieu, die ihn bereits kennen, deshalb nicht ausstehen und manchmal sogar durchschauen. Besonders mit einigen Banden hat er sich bereits Probleme eingehandelt, was aber auch seiner Unzuverlässigkeit geschuldet ist. Zudem ist er frech gegenüber Anderen, wenn er glaubt sich dies erlauben zu können; aber leider auch oft dann, wenn er es im Grunde nicht kann.<br />
Dass er solche Konflikte immer wieder übersteht, hat er nicht nur seiner Redegewandtheit zu verdanken, sondern vor allem dem Ruf seines Bruders Marcus, der auf dem Aventin eine Art Legenden-Status besitzt.<br />
<br />
Der Tod seines Vaters ist im Grunde der einzige deutlich getrübte Fleck auf seinem sonst schillernden Gemüt, jedoch redet er sogut wie nie darüber. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
-Großes Talent im reden, improvisieren, lügen und Ausreden erfinden.<br />
-Geschickt, fingerfertig, gutes Körpergefühl, weis wie man sich leise und unauffällig bewegt.<br />
-Humorvoll, neigt zum Sarkasmus.<br />
-Intelligent/Clever.<br />
-Kann naive Menschen ebenso wie Würfel mit Leichtigkeit manipulieren.<br />
-Schneller Läufer, guter Kletterer, geübter (Taschen-)Dieb.<br />
-Grundkenntnisse im Schmiedehandwerk, aber auch in anderen Berufen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Pro: Frauenheld, manipulativ, Charmeur, Improvisationskünstler, geschickter Einbrecher & Dieb, starker Familiensinn, schneller Läufer & guter Kletterer.<br />
<br />
Contra: Frauenheld, manipulativ, übermütig, geht hohe Risiken ein, ist oft pleite, Spielsüchtig (oder eher Gewinnsüchtig?), freches Mundwerk, unzuverlässig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: Sein Viertel auf dem Aventin („hier kennt man sich aus“-Mentalität), schnell und unkompliziert Geld machen, Bekanntschaften und Flirts mit schönen Frauen, Glücksspiel.<br />
<br />
Abneigungen: Sein Viertel auf dem Aventin („endlich raus aus diesem Drecksloch“-Mentalität), der Moment wenn es Ernst wird und Lucius den Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann, Verpflichtungen, Menschen die intelligenter als er sind und ihn durchschauen ohne einen Hehl daraus zu machen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Die ersten Lebensjahre von Lucius waren im Grunde die schönsten. Die Kindheit war zwar nicht unbeschwert; das könnte wohl kein Plebejer von sich behaupten; jedoch war diese Zeit auch kein Vergleich zu seinem jetzigen Leben. Als sein Vater noch lebte, hatten sie stets genug zu Essen auf dem Tisch, während die Mutter sich um die Kinder kümmerte. Sie waren respektiert und lebten am Fuße des Aventin, besaßen ein kleines Häuschen mit Werkstatt und wurden manchmal sogar von wohlhabenden und Reisenden besucht. Sein Vater hatte den Ruf, zuverlässige Arbeiten abzuliefern und bei der Bepreisung stets fair zu bleiben. Lucius sah zu ihm auf; er war ein körperlich wie auch charakterlich starker Mann. In jener Zeit lernte der neugierige Junge sogar ein Wenig über das Schmiedehandwerk und half seinem Vater in der Werkstatt wo er konnte. <br />
Als er zwölf war, also vor acht Jahren, erkrankte sein alter Herr plötzlich an einer Lungenentzündung. Keiner wusste so Recht, wie es dazu kam, daher konnte auch der ortsansässige Heiler nicht mehr für ihn tun als ihn in seine Gebete einzuschließen und ein weißes Kaninchen für ihn zu opfern. Das brachte jedoch auch nichts und so holte Pluto ihn zu sich in die Unterwelt.<br />
<br />
Was dieser Einschnitt für die junge Familie bedeutete, war dramatisch. Mit einem Schlag waren sie nicht nur ihren Mann, Vater und Beschützer, sondern auch die finanzielle Basis ihres Lebens los geworden. Es dauerte nicht lange, bis die Ersparnisse aufgebraucht waren. Nachdem die Mutter Marina alle möglichen Wertsachen verpfändet hatte, blieb ihnen nichts mehr, als das Haus und die Werkstatt zu verkaufen und sich weiter auf den Hügel zurückzuziehen; tiefer in den proletarischen, kriminellen Sumpf, der von den Banden beherrscht und bestimmt wurde. Sie zogen in eine kleine Einzimmerwohnung in der Nähe von Lucius´ Tante Avina. Von nun an hieß es für alle, auch für die Kinder, Geld aufzutreiben wo immer möglich. Natürlich war deshalb nichts naheliegender, als sich kriminellen Aktivitäten zu widmen.<br />
<br />
Lucius älterer Bruder Marcus wurde selbst Teil einer Bande, den sogenannten "Elstern", die bekannt für ihre gut organisierten Überfälle waren. Was er damals alles tatsächlich tat, weis Lucius bis heute nicht, da Marcus nie darüber sprach; jedoch eielten seinem Bruder bald Gerüchte vorraus, die einem Schauer über den Rücken jagten. <br />
Schon damals übte sich Lucius eher als Einzelgänger, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auch, wenn es oft recht knapp wurde, entwickelte er die Gaben, die ihn heute auszeichnen. Bis auf einige Beulen, ein par blutige Nasen und einen Knochenbruch, den er einem etwas zu gewagten Sprung aus einem Wohnhaus zu verdanken hatte, überstand er die meisten brenzligen Situationen stets ungescholten. <br />
Da sich in seinem Leben seit jenen Tagen kaum etwas verändert hatte, bis auf den Umstand, dass sein Bruder vor einiger Zeit zur Legion gegangen war, führt er auch heute noch dieses Leben im Schatten der römischen Gesellschaft. Er entdeckte auch bald, dass viele Frauen verschiedenen Alters ihn trotz seiner offensichtlichen Armut mit Wohlwollen betrachteten. Er lernte sogar schon ein, zwei Damen aus höherem Hause kennen und profitierte in mehreren Hinsichten von diesen Bekanntschaften. Für Lucius stellte sich nicht die Frage, ob dies schon Prostitution war oder nicht: Es war einfach ein ebenso profitabler wie auch angenehmer Teil seines Lebens, zumal der Beischlaf mit Frauen nie Prostitution sein konnte, wie man in Rom wusste.<br />
<br />
Seine jüngere Schwester Letizia, mit der er nach wie vor zusammen wohnt, versuchte gewissermaßen ihre Brüder zu kopieren; auch sie lernte, wie man ungesehen Wertgegenstände verschwinden ließ oder von einträglichen Bekanntschaften profitierte. <br />
Die Mutter der Geschwister, Marina, welche zuvor ein einfaches und rechtschaffendes Leben geführt hatte, hieß diese Dinge nie gut. Sie heiratete auch nie wieder, um das Andenken an ihren Mann zu ehren. Doch trotzt ihren Aktivitäten liebt sie ihre Kinder und musste sich irgendwann eingestehen, dass die Miete und das Essen nicht von einigen kleinen Aushilfsjobs bezahlt werden konnte. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Tom Payne als „Rob Cole“ in „Der Medicus“<br />
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Über 18?<br />
ja<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
ja<br />
<br />
Charübernahme?<br />
nein<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Ja (Tacitus, Hearviu)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Haerviu]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2689</link>
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 23:18:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Haerviu</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2689</guid>
			<description><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Haerviu (Bedeutung: kelt. „Des Kampfes würdig“) vom Stamme der Lemovicer</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">16</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gallische Wälder</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Flüchtling/Dieb/Jäger und Sammler</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater (bei Alesia gefallen)<br />
Mutter (auf der Flucht gestorben)<br />
Kleiner Bruder namens Lemo (13 Jahre alt – Beziehung siehe Persönlichkeit)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Haerviu ist ein 16 Jähriger Flüchtling der im Wald lebt und sieht auch dementsprechend aus. Die bräunlichen Haare sind lang und zottelig, hängen ihm ins Gesicht, die Augen sind braun die Nase ist klein und von Sommersprossen umgeben. Er trägt simple Lumpen, hat sich aber auf dem, was er finden oder erbeuten konnte, auch einen Gürtel gebastelt, an dem allerlei Beutel befestigt sind. Er besitzt sogar einen alten, verrosteten Dolch und eine Steinschleuder, bisweilen trägt er sogar einen hölzernen Speer, aber nur wenn es sein muss. Er ist barfuß, wie die meisten anderen auch, und besitzt ein ledernes Armband, auf dem ein Hirsch-Symbol zu erkennen ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Da er seit zwei Jahren quasi einer der Hauptversorger seiner Gruppe geworden ist, trägt er eine Menge Verantwortung – und greift deshalb oft zu allen Mitteln, die nötig sind, um etwas zu erreichen. Und auch wenn er unter der ganzen Situation sehr leiden musste, so versucht er stets ernste Miene zu bösem Spiel zu machen und sich unnahbar zu geben. Besonders für seinen Bruder <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lemo</span>, der erst 13 ist, versucht er stark zu sein und keine Schwächen zu offenbaren. Dennoch besitzt er Humor, und versucht oftmals, mit kleinen Witzen und Albernheiten Lemo aufzuheitern; denn das Leben in der Abgeschiedenheit strapaziert natürlich auch das Gemüt des kleinen Bruders. <br />
Wenn Hearviu jedoch alleine ist oder aber glaubt, es zu sein, ist seinem Gesicht anzusehen, wie sehr ihn die gesamten Umstände belasten.<br />
<br />
Natürlich hasst er die Römer, würde aber nie ein Himmelfahrtskommando unternehmen, was den sicheren Tod bedeuten würde. Nur bei einer guten Chance auf Erfolg geht er Risiken ein; immerhin muss die ganze Gruppe, mit der er lebt, versorgt werden. Im Übrigen steht er den immer wieder einfallenden germanischen Verbänden und den verräterischen keltischen Stämmen, die sich den Römern regelrecht angeschlossen hatten, negativ gegenüber.<br />
<br />
Wenn er mit seiner Bande mal auf einen der wenigen verbliebenen gallischen Höfe trifft, so stiehlt er soviel Nahrung wie er finden kann, denn er weiß dass keiner den Flüchtlingen freiwillig etwas von dem ohnehin knappen Essen abgibt. Er ergreift Gelegenheiten und ist ein "Macher", was für sein Alter recht bemerkenswert ist. Man merkt ihm an, dass er trotz seiner Jugend vom Leben in den Wäldern geschliffen wurde.<br />
<br />
Haerviu ist mit 16 kein Kind mehr und dementsprechend interessiert an einigen der wenigen Mädchen, die er kennt. Besonders einer von ihnen, einer gleichaltrigen Arvernerin namens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grunja</span>, versucht er stets zu imponieren. Er ist allerdings noch Jungfrau.<br />
<br />
Respekt zollt er allein dem Ältesten in der Gruppe, einem alten Druiden seines Stammes. Der heilige Mann mit dem klangvollen (und zugegebenermaßen abgegriffenen) Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merlin</span> ist der Führer der Truppe in allen möglichen Belangen. Er trifft die weitreichenderen Entscheidungen, welchen Hearviu bedingungslos Folge leistet, kümmert sich um die Kranken und sorgt für das kultische Leben in der Gruppe. Er hat dem Jungen sogar nicht nur grundlegende Kenntnisse über die Natur und ihren Nutzen vermittelt (gewissermaén Kräuterkunde), sondern vermittelt ihm und dem Rest auch die überlieferten Sagen und Bräuche. Hearviu ist zwar kein werdender Druiden-Nachwuchs, interessiert sich aber doch sehr für sie Erzählungen über Gottheiten, ruhmreiche Ahnen und die heiligen Tiere/Orte. Man merkt seinem Weltbild an, dass er fest von der Realität dieser Dinge überzeugt ist. Sie dienen ihm auch als Vorbild und Maßstab.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Der Junge ist nicht dumm, er hat gelernt zu überleben und wie man Situationen zum Vorteil nutzen kann. Dennoch fehlt es ihm an Etikette, Weitsicht und Mitgefühl für jene, die er nicht als die Seinen akzeptiert.<br />
<br />
Er kann immerhin ganz gut Tiere jagen oder fangen, hat ausgezeichnete Augen und kann einigermaßen Spuren lesen; er kennt sich mit den Tieren und Pflanzen der hiesigen Wälder aus, kann sich leise und unbemerkt bewegen, und hat eine recht hohe Zielgenauigkeit mit der Schleuder. Zudem kann der junge Gallier laufen wie der Teufel. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Stärken: Nahrungsbeschaffung, spionieren, stehlen, Fürsorge in der eigenen Gruppe (insbesondere seinen Bruder und den Druiden), emotionale Stärke<br />
Schwächen: Unerfahrenheit, Intoleranz, Übermut, Armut, die Last der Verantwortung<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: volle Teller, erfolgreiche Aktionen, Wissen über die Natur und seinen Glauben, seine Gruppe, Sagen über Götter und Vorfahren seiner Kultur<br />
Abneigungen: Römer und diejenigen Stämme, die sich ihnen anschlossen, Hunger leiden, Respektlosigkeit seinen Ahnen und Eltern gegenüber, eigenes Versagen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Der Stamm der Lemovices war einst mit dem der Averner verbündet und siedelte westlich von diesen im zentralen Gallien. <br />
Als ein Sohn eines lemovicischen Kriegers war er nach der verlorenen Schlacht von Alesia vor knapp 10 Wintern gezwungen mit seiner Mutter und dem kleinen Bruder  das Weite zu suchen, wie auch viele andere Familien. <br />
Obdachlos schlugen sie sich in kleineren Verbänden in die Wälder und zogen umher, um den marodierenden und plündernden Römern und deren Hilfstruppen zu entgehen. Natürlich handelte es sich um eine entbehrungsreiche Zeit, und auch wenn das Leben vor der Schlacht bei Alesia nicht immer rosig und einfach war, war es nun extrem hart. <br />
Hearviu war mit sechs Jahren noch ein Kind, aber schon alt genug, um mitzubekommen, welche Gräuel und Schicksalsschläge die Menschen um ihn herum erdulden mussten - von dem überstürzten Aufbruch und der Trennung von anderen Mitgliedern seines Stammes einmal abgesehen. Durch all diese Widrigkeiten entwickelte sich sein Charakter früh zur Selbstständigkeit hin, und er übernahm alle möglichen Aufgaben, soweit er dazu in der Lage war. Das musste er auch, immerhin war der kleine Verband von etwa 40 Menschen auf jede Hilfe angewiesen.<br />
<br />
Im Laufe der vorübergehenden Monde mauserte der junge sich zu einem talentierten Sammler, er lernte von seinem Druiden und einigen anderen Gruppenmitgliedern, Beeren und Pilze zu erkennen, Früchte von Bäumen und aus Dornensträuchern zu sammeln, und alles was noch so dazu gehörte. Etwas später wurde er auch von einem ehemaligen Berufsjäger auf die Pirsch mitgenommen, lernte Spuren zu lesen und Fallen zu stellen. Es dauerte jedoch eine ganze Weile, bis er selbst eine Jagd übernehmen durfte. <br />
<br />
Mit 13 geriet er deshalb auch in eine gefährliche Situation: Als er eines Tages einige Fallen in der Umgebung des Lagers absuchte, geriet er in einen Hinterhalt von einem sehr kleinen Wolfsrudel, sofern man es so bezeichnen konnte. Drei Tiere lauerten ihm auf und er war nur mit seinem Dolch bewaffnet, hätte also im besten Fall einen der Räuber erledigen können und wäre danach selbst gerissen worden. Doch die Götter und Geister des Waldes schienen es gut mit ihm zu meinen. Aus dem Unterholz trat ein imposanter Hirschbock hervor, von einer Statur und mit einem Geweih, wie er es noch nie gesehen hatte. Eigentlich, so wusste er ja, waren Hirsche scheu und eher Fluchttiere - Doch dieses Exemplar zeigte keinerlei Angst. Das Tier schien sich regelrecht einzumischen und verjagte die unglückseligen Wölfe, nachdem er auf sie zugestürmt war und einen an der Flanke erwischte. Hearviu versteckte sich zur Sicherheit hinter einem Baum, und der Hirsch zog dann auch einfach von Dannen. Seit jenem Tag sieht er den Hirschbock als seinen Schutzgeist und trägt deshalb auch das Lederarmband mit einem solchen Symbol (vgl.: Profilbild). Zudem jagt er keine Hirsche.<br />
<br />
Im Alter von 14 Jahren verstarb auch seine Mutter an einer seltsamen, unheilbaren Infektion. Viele Andere aus der Gruppe traf es ebenso, und so kam es, dass Haerviu mit seinem Bruder Lemo, einer Hand voll anderer Waisenkinder und einigen wenigen erwachsenen, doch meist gebrechlichen Menschen auf sich gestellt blieb. Die Infektion, die sie sich in der Nähe eines Sumpfgebietes eingefangen haben mussten, traf jedoch wie durch göttliche Fügung vor allem die Erwachsenen. Übrig blieben zwölf Personen, die meisten von ihnen Kinder oder Jugendliche, abgesehen von dem Druiden und zwei anderen. <br />
So kam es, dass Hearviu und die anderen auch die Aufgaben der Verstorbenen übernehmen mussten. <br />
<br />
Die Ältesten der Jungen bildeten bald eine Art Gruppe von Dieben und Plünderern, die versuchten ihr Überleben zu sichern, indem sie Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände stahlen wo sie nur konnten oder gar einzelne Reisende überfielen. Wenn sie auf eine römische oder andere Patrouillie trafen, hielten sie sich im Hintergrund, dafür plünderten sie aber auch oft die Schauplätze von kleineren Scharmützeln. In Kriegszeiten und den Zeiten, die die darauf folgten, musste man eben zu allerlei Risiken und unschönen Dingen bereit sein. Etwas wie einen "Ehrenkodex", der über die Belange der eigenen Gruppe hinaus reichen, gab es für sie nicht, sofern es sich nicht um einen absoluten Bruch mit dem gallischen Glauben und den notwendigen Traditionen handelte. Überleben war alles.<br />
<br />
Noch grundlegender für den jungen Kelten war jedoch die Tätigkeit als Jäger und Sammler für die Gruppe geworden. Er wurde zum essentiellen Versorger, und ist sich bis dato auch darüber im klaren, welche Verantwortung er trägt.<br />
<br />
Da das Lager der Gruppe immer wieder wechselte, waren die Mitglieder recht routiniert in dieser Hinsicht, und so stellte es auch für Hearviu kein Problem dar, in kürzester Zeit einen Unterschlupf zu errichten. <br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar David Kross (Krabat)<br />
Über 18? ja<br />
Regeln gelesen? Ja<br />
Charübernahme? Nein<br />
Weitere Charaktere:Titus Turranius Tacitus<br />
Wie bist du über uns gestolpert? -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Haerviu (Bedeutung: kelt. „Des Kampfes würdig“) vom Stamme der Lemovicer</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">16</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gallische Wälder</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Flüchtling/Dieb/Jäger und Sammler</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater (bei Alesia gefallen)<br />
Mutter (auf der Flucht gestorben)<br />
Kleiner Bruder namens Lemo (13 Jahre alt – Beziehung siehe Persönlichkeit)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Haerviu ist ein 16 Jähriger Flüchtling der im Wald lebt und sieht auch dementsprechend aus. Die bräunlichen Haare sind lang und zottelig, hängen ihm ins Gesicht, die Augen sind braun die Nase ist klein und von Sommersprossen umgeben. Er trägt simple Lumpen, hat sich aber auf dem, was er finden oder erbeuten konnte, auch einen Gürtel gebastelt, an dem allerlei Beutel befestigt sind. Er besitzt sogar einen alten, verrosteten Dolch und eine Steinschleuder, bisweilen trägt er sogar einen hölzernen Speer, aber nur wenn es sein muss. Er ist barfuß, wie die meisten anderen auch, und besitzt ein ledernes Armband, auf dem ein Hirsch-Symbol zu erkennen ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Da er seit zwei Jahren quasi einer der Hauptversorger seiner Gruppe geworden ist, trägt er eine Menge Verantwortung – und greift deshalb oft zu allen Mitteln, die nötig sind, um etwas zu erreichen. Und auch wenn er unter der ganzen Situation sehr leiden musste, so versucht er stets ernste Miene zu bösem Spiel zu machen und sich unnahbar zu geben. Besonders für seinen Bruder <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lemo</span>, der erst 13 ist, versucht er stark zu sein und keine Schwächen zu offenbaren. Dennoch besitzt er Humor, und versucht oftmals, mit kleinen Witzen und Albernheiten Lemo aufzuheitern; denn das Leben in der Abgeschiedenheit strapaziert natürlich auch das Gemüt des kleinen Bruders. <br />
Wenn Hearviu jedoch alleine ist oder aber glaubt, es zu sein, ist seinem Gesicht anzusehen, wie sehr ihn die gesamten Umstände belasten.<br />
<br />
Natürlich hasst er die Römer, würde aber nie ein Himmelfahrtskommando unternehmen, was den sicheren Tod bedeuten würde. Nur bei einer guten Chance auf Erfolg geht er Risiken ein; immerhin muss die ganze Gruppe, mit der er lebt, versorgt werden. Im Übrigen steht er den immer wieder einfallenden germanischen Verbänden und den verräterischen keltischen Stämmen, die sich den Römern regelrecht angeschlossen hatten, negativ gegenüber.<br />
<br />
Wenn er mit seiner Bande mal auf einen der wenigen verbliebenen gallischen Höfe trifft, so stiehlt er soviel Nahrung wie er finden kann, denn er weiß dass keiner den Flüchtlingen freiwillig etwas von dem ohnehin knappen Essen abgibt. Er ergreift Gelegenheiten und ist ein "Macher", was für sein Alter recht bemerkenswert ist. Man merkt ihm an, dass er trotz seiner Jugend vom Leben in den Wäldern geschliffen wurde.<br />
<br />
Haerviu ist mit 16 kein Kind mehr und dementsprechend interessiert an einigen der wenigen Mädchen, die er kennt. Besonders einer von ihnen, einer gleichaltrigen Arvernerin namens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grunja</span>, versucht er stets zu imponieren. Er ist allerdings noch Jungfrau.<br />
<br />
Respekt zollt er allein dem Ältesten in der Gruppe, einem alten Druiden seines Stammes. Der heilige Mann mit dem klangvollen (und zugegebenermaßen abgegriffenen) Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merlin</span> ist der Führer der Truppe in allen möglichen Belangen. Er trifft die weitreichenderen Entscheidungen, welchen Hearviu bedingungslos Folge leistet, kümmert sich um die Kranken und sorgt für das kultische Leben in der Gruppe. Er hat dem Jungen sogar nicht nur grundlegende Kenntnisse über die Natur und ihren Nutzen vermittelt (gewissermaén Kräuterkunde), sondern vermittelt ihm und dem Rest auch die überlieferten Sagen und Bräuche. Hearviu ist zwar kein werdender Druiden-Nachwuchs, interessiert sich aber doch sehr für sie Erzählungen über Gottheiten, ruhmreiche Ahnen und die heiligen Tiere/Orte. Man merkt seinem Weltbild an, dass er fest von der Realität dieser Dinge überzeugt ist. Sie dienen ihm auch als Vorbild und Maßstab.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Der Junge ist nicht dumm, er hat gelernt zu überleben und wie man Situationen zum Vorteil nutzen kann. Dennoch fehlt es ihm an Etikette, Weitsicht und Mitgefühl für jene, die er nicht als die Seinen akzeptiert.<br />
<br />
Er kann immerhin ganz gut Tiere jagen oder fangen, hat ausgezeichnete Augen und kann einigermaßen Spuren lesen; er kennt sich mit den Tieren und Pflanzen der hiesigen Wälder aus, kann sich leise und unbemerkt bewegen, und hat eine recht hohe Zielgenauigkeit mit der Schleuder. Zudem kann der junge Gallier laufen wie der Teufel. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
Stärken: Nahrungsbeschaffung, spionieren, stehlen, Fürsorge in der eigenen Gruppe (insbesondere seinen Bruder und den Druiden), emotionale Stärke<br />
Schwächen: Unerfahrenheit, Intoleranz, Übermut, Armut, die Last der Verantwortung<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
Vorlieben: volle Teller, erfolgreiche Aktionen, Wissen über die Natur und seinen Glauben, seine Gruppe, Sagen über Götter und Vorfahren seiner Kultur<br />
Abneigungen: Römer und diejenigen Stämme, die sich ihnen anschlossen, Hunger leiden, Respektlosigkeit seinen Ahnen und Eltern gegenüber, eigenes Versagen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Der Stamm der Lemovices war einst mit dem der Averner verbündet und siedelte westlich von diesen im zentralen Gallien. <br />
Als ein Sohn eines lemovicischen Kriegers war er nach der verlorenen Schlacht von Alesia vor knapp 10 Wintern gezwungen mit seiner Mutter und dem kleinen Bruder  das Weite zu suchen, wie auch viele andere Familien. <br />
Obdachlos schlugen sie sich in kleineren Verbänden in die Wälder und zogen umher, um den marodierenden und plündernden Römern und deren Hilfstruppen zu entgehen. Natürlich handelte es sich um eine entbehrungsreiche Zeit, und auch wenn das Leben vor der Schlacht bei Alesia nicht immer rosig und einfach war, war es nun extrem hart. <br />
Hearviu war mit sechs Jahren noch ein Kind, aber schon alt genug, um mitzubekommen, welche Gräuel und Schicksalsschläge die Menschen um ihn herum erdulden mussten - von dem überstürzten Aufbruch und der Trennung von anderen Mitgliedern seines Stammes einmal abgesehen. Durch all diese Widrigkeiten entwickelte sich sein Charakter früh zur Selbstständigkeit hin, und er übernahm alle möglichen Aufgaben, soweit er dazu in der Lage war. Das musste er auch, immerhin war der kleine Verband von etwa 40 Menschen auf jede Hilfe angewiesen.<br />
<br />
Im Laufe der vorübergehenden Monde mauserte der junge sich zu einem talentierten Sammler, er lernte von seinem Druiden und einigen anderen Gruppenmitgliedern, Beeren und Pilze zu erkennen, Früchte von Bäumen und aus Dornensträuchern zu sammeln, und alles was noch so dazu gehörte. Etwas später wurde er auch von einem ehemaligen Berufsjäger auf die Pirsch mitgenommen, lernte Spuren zu lesen und Fallen zu stellen. Es dauerte jedoch eine ganze Weile, bis er selbst eine Jagd übernehmen durfte. <br />
<br />
Mit 13 geriet er deshalb auch in eine gefährliche Situation: Als er eines Tages einige Fallen in der Umgebung des Lagers absuchte, geriet er in einen Hinterhalt von einem sehr kleinen Wolfsrudel, sofern man es so bezeichnen konnte. Drei Tiere lauerten ihm auf und er war nur mit seinem Dolch bewaffnet, hätte also im besten Fall einen der Räuber erledigen können und wäre danach selbst gerissen worden. Doch die Götter und Geister des Waldes schienen es gut mit ihm zu meinen. Aus dem Unterholz trat ein imposanter Hirschbock hervor, von einer Statur und mit einem Geweih, wie er es noch nie gesehen hatte. Eigentlich, so wusste er ja, waren Hirsche scheu und eher Fluchttiere - Doch dieses Exemplar zeigte keinerlei Angst. Das Tier schien sich regelrecht einzumischen und verjagte die unglückseligen Wölfe, nachdem er auf sie zugestürmt war und einen an der Flanke erwischte. Hearviu versteckte sich zur Sicherheit hinter einem Baum, und der Hirsch zog dann auch einfach von Dannen. Seit jenem Tag sieht er den Hirschbock als seinen Schutzgeist und trägt deshalb auch das Lederarmband mit einem solchen Symbol (vgl.: Profilbild). Zudem jagt er keine Hirsche.<br />
<br />
Im Alter von 14 Jahren verstarb auch seine Mutter an einer seltsamen, unheilbaren Infektion. Viele Andere aus der Gruppe traf es ebenso, und so kam es, dass Haerviu mit seinem Bruder Lemo, einer Hand voll anderer Waisenkinder und einigen wenigen erwachsenen, doch meist gebrechlichen Menschen auf sich gestellt blieb. Die Infektion, die sie sich in der Nähe eines Sumpfgebietes eingefangen haben mussten, traf jedoch wie durch göttliche Fügung vor allem die Erwachsenen. Übrig blieben zwölf Personen, die meisten von ihnen Kinder oder Jugendliche, abgesehen von dem Druiden und zwei anderen. <br />
So kam es, dass Hearviu und die anderen auch die Aufgaben der Verstorbenen übernehmen mussten. <br />
<br />
Die Ältesten der Jungen bildeten bald eine Art Gruppe von Dieben und Plünderern, die versuchten ihr Überleben zu sichern, indem sie Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände stahlen wo sie nur konnten oder gar einzelne Reisende überfielen. Wenn sie auf eine römische oder andere Patrouillie trafen, hielten sie sich im Hintergrund, dafür plünderten sie aber auch oft die Schauplätze von kleineren Scharmützeln. In Kriegszeiten und den Zeiten, die die darauf folgten, musste man eben zu allerlei Risiken und unschönen Dingen bereit sein. Etwas wie einen "Ehrenkodex", der über die Belange der eigenen Gruppe hinaus reichen, gab es für sie nicht, sofern es sich nicht um einen absoluten Bruch mit dem gallischen Glauben und den notwendigen Traditionen handelte. Überleben war alles.<br />
<br />
Noch grundlegender für den jungen Kelten war jedoch die Tätigkeit als Jäger und Sammler für die Gruppe geworden. Er wurde zum essentiellen Versorger, und ist sich bis dato auch darüber im klaren, welche Verantwortung er trägt.<br />
<br />
Da das Lager der Gruppe immer wieder wechselte, waren die Mitglieder recht routiniert in dieser Hinsicht, und so stellte es auch für Hearviu kein Problem dar, in kürzester Zeit einen Unterschlupf zu errichten. <br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar David Kross (Krabat)<br />
Über 18? ja<br />
Regeln gelesen? Ja<br />
Charübernahme? Nein<br />
Weitere Charaktere:Titus Turranius Tacitus<br />
Wie bist du über uns gestolpert? -]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Titus Turranius Tacitus]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2671</link>
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 22:10:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Tacitus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2671</guid>
			<description><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titus Turranius Tacitus</span> <br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">geb. 78 v. Chr., 35 Jahre alt</span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberstadt in Rom</span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Negotiator (Kaufmann) aller möglichen Waren (Sklaven, Wein, Wertstoffe, etc.) aus dem Stand der römischen Ritter</span><br />
<br />
<br />
</center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Titus stammt aus der recht weit zurückreichenden Linie von römischen Rittern, den Eques, mit dem Namen Turranius. <br />
<br />
Seine Eltern sind bereits seit Jahren tot und haben ihm ein beträchtliches Vermögen hinterlassen. Wie auch sie erwirtschaftete Titus als Großhändler Geld, weshalb man von einer Kaufmanns-Tradition in der Familie sprechen kann. Der Titel Eques hingegen ist lediglich eben dies, ein Titel ohne Bezug zu seiner ursprünglichen Bedeutung.<br />
<br />
Tacitus, sein Beiname ("der Schweigsame"), wurde ihm bereits in frühen Jahren gegeben, allerdings eher als ironische Charakterisierung, da er alles andere als Schweigsam ist.<br />
<br />
Er hat einen jüngeren Bruder namens Gaius Turranius Gracilis, welchen er jedoch soweit es möglich ist meidet.<br />
<br />
Titus ist ledig und hat keine (zumindest keine anerkannten) Kinder; er wartet auf eine gute Partie die ihm mehr Einfluss und Macht bescheren kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Titus ist ein Mitdreißiger, man sieht ihm den Prunk und den Reichtum in seinem Leben ohne weiteres an. Besonders seine fein gearbeiteten Gewänder und der Gold- und Silberschmuck stellen offenkundig Reichtum zur Schau.<br />
Er ist etwa 1,65 groß und hat braunes, schlaff herunterhängendes Haar. Sein Körper ist von drahtiger Gestalt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Titus Turranius Tacitus ist ein neureicher, egozentrischer und stolzer Mann. Stolz ist er auf seinen Reichtum, sein Geschlecht und auf seinen Stand. Sklaven sind normalerweise, bis auf einige Ausnahmen, nichts weiter als Gebrauchsgegenstände für ihn, mit denen er bisweilen sogar sein Geld verdient. Auch auf die meisten Plebejer schaut er herab, im gleichen Zuge neidete er jedoch den "echten" Adeligen ihren Rang und ihre Vorrechte.<br />
Titus lebt nach dem Motto <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach unten treten, nach oben buckeln</span>, letzteres zumindest, wenn er etwas davon hat.<br />
Bisweilen zeigt er sogar sadistische Züge, welche oft mit Wutanfällen oder Rachsucht einhergehen.<br />
<br />
Politisch erhofft Titus sich eine Machterweiterung Octavians und/oder Mark Antons, er verspricht sich stabilere wirtschaftliche Verhältnisse von einem starken Staat. <br />
Zudem bewundert er ein wenig den Wagemut der beiden Tribune, erst recht nach dem Staatsstreich des Octavian. Cicero und den restlichen Senat verachtet er jedoch.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Dem subjektiv gesehen miesen Charakter zuwider, hat der Reiche mit Sicherheit eines: Einen Riecher für Geld und Geschäfte. Hierbei kommt ihm seine Skrupellosigkeit sogar zu Pass. Er ist ehrgeizig, zielstrebig und sich dieser Eigenschaften durchaus bewusst. Er ist clever, und seine Ambitionen könnten ihn eines Tages sogar zu einem der mächtigsten Männer Roms machen. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken:</span> Ehrgeiz, Geschäftssinn, Initiative, Klugheit, Einfluss (Besonders in der römischen Wirtschaft) <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwächen:</span> Wutattacken, Maßlosigkeit, Geiz, Eifersucht, Hochmut<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben für:</span> Ausschweifende Feste/Bankette/Orgien, Geld und noch mehr Geld, Prunk, die caesarianische Fraktion (insbesondere Octavian), schöne Frauen, die Anerkennung Anderer seiner Person und seiner Fähigkeiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abneigungen gegen:</span> Seinen Bruder Gaius, arme Menschen/niedere Plebejer, die es wagen ohne Weiteres das Wort an ihn zu richten oder ihm im Wege zu stehen (kommt allerdings auch auf das Erscheinungsbild und den Grund an), schlechte Geschäfte, verpatzte Gelegenheiten, die Stellung des alten Adels (verglichen mit seinem Ritterstand), die bisherige Ordnung der Republik (und die an ihr festhaltenden Republikaner ebenso wie machthungrige Senatoren), schlechte Nachrichten allgemein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Bereits Titus´Kindheit war gesäumt mit Reichtum und Luxus. Sein Vater, Titus Turranius der Ältere, wies ihm früh den Weg in die Welt der Finanzen und des Handels. Er entwickelte auch bald einen hervorragenden Geschäftssinn, der nur noch von seinem jüngeren Bruder Gaius übertroffen wurde. Dies führte im Übrigen zu einer Konkurrenzsituation, weshalb er diesen nicht wirklich leiden kann.<br />
<br />
Früh zeigte sich auch seine sadistische Ader. Bereits als Kind ließ er seinen Frust an Sklaven des Hauses aus. <br />
Als er etwa 13 Jahre alt war befand er sich auf dem Landgut nahe Rom, in Tuscania. Titus befand sich abseits des Domizils in Begleitung eines etwa gleichaltrigen Sklavens, als er plötzlich Durst bekam. Der Sklavenjunge hatte jedoch kein Getränk mitgenommen, was den Turranius Nachwuchs so sehr erzürnte, dass er ihn mit einem Stock halbtot prügelte. <br />
Natürlich hatte dieses Ereignis keinerlei Konsequenzen für Titus, nur der Sklave wurde bald verkauft.<br />
Solcherlei Wutausbrüche kamen später immer mal wieder zum Vorschein.<br />
<br />
Später stieg er dann in das Unternehmen seines Vaters mit ein und übernahm zunehmend das Geschäft. Als dieser dann starb, war er der Alleinerbe des Unternehmens, wenngleich er sich das Geld mit seinem Bruder teilen musste. <br />
Seitdem führt Titus ein Leben in Saus und Braus, wenngleich er keineswegs faul oder träge ist. Er ist sogar so eifrig, dass seine Handelsbeziehungen von Iberien im Westen bis zum schwarzen Meer reichen.<br />
<br />
Wie skrupellos Titus sein kann, zeigte sich beispielsweise einige Jahre zuvor. Einer seiner damaligen Konkurrenten auf dem Wein-Markt, ein vor langer Zeit zugezogener phönizischer Kaufmann, drohte mit einem klugen Schachzug sich die Treue der meisten Wein-Lieferanten zu sichern und somit den Markt zu dominieren. Da Tacitus damals keine Möglichkeiten blieben, dies auf probate Weise zu verhindern, beschloss er, dem Phönizier auf brutalere Weise den Gar aus zu machen. Er schickte nach Schlägern aus der Gosse, die er eigentlich verabscheute, zahlte ihnen ein hübsches Sümmchen und ließ sie den Konkurrenten kurzerhand im Tiber ersäufen.<br />
Die Handlanger ließ er seitdem immer wieder schmutzige Aufträge für ihn erledigen, wenn es denn nicht anders ging.<br />
<br />
Das heißt jedoch keineswegs, dass Titus nur das Mittel der Gewalt kennt. In einem anderen Kapitel seines Lebens bewies er taktisches Genie. <br />
Er erweiterte das Geschäft seines Vaters nach dessen Tod um einen wichtigen Aspekt, als durch innerpolitische Unruhen die Preise für Luxusartikel anstiegen. Während der Adel und andere reiche Bürger Roms damals deutlich an Kauffreude verloren, tat der Kaufmann indes einfach eine Marktlücke auf. Er hatte begriffen, dass gerade reiche römische Frauen sich für Waren aus dem exotischen Norden, aus Gallien und Germanien interessierten. Sie schienen verzückt von den primitiven Handwerksprodukten der Wilden, von gelblichen Edelsteinen und sogar von den blonden Haaren der nordischen Menschen, welche sie sich bereitwillig in ihre Zöpfe flochten. <br />
So eigenartig dieser Trend auch war, so schnell begriff Titus, wie er daraus Geld schlagen konnte. Er war einer der Ersten, die derlei Waren im großen Stil auf- und verkauften.<br />
Da die Frauen bereit waren, ein Vermögen für diese Dinge auf den Tisch zu legen, hatte der schlitzohrige Händler das geerbte Vermögen seines Vaters innerhalb weniger Monate beinahe verdoppelt.<br />
<br />
Politisch unterstützt er mit Geld und Einfluss den "legitimen" Nachfolger Caesars, Octavian, soweit er das kann.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
<img src="https://cdn1.imggmi.com/uploads/2019/3/6/542da4befa9466ef84e849e822f7d645-full.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 542da4befa9466ef84e849e822f7d645-full.jpg]" class="mycode_img" /><br />
James Purfoy<br />
<br />
Über 18? <br />
Jap<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Jap<br />
<br />
Charübernahme?<br />
?<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
bislang nicht<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich habe in letzter Zeit immerwieder nach RPG´s gesucht, da ich vor Jahren in einem Anime-basierten Spiel mitgewirkt habe, und gestern Nacht hatte ich die Eingebung einfach mal nach "historischem RPG" zu googlen. (Hätte mir auch mal früher einfallen können.)<ul class="mycode_list"><li></li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titus Turranius Tacitus</span> <br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">geb. 78 v. Chr., 35 Jahre alt</span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberstadt in Rom</span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Negotiator (Kaufmann) aller möglichen Waren (Sklaven, Wein, Wertstoffe, etc.) aus dem Stand der römischen Ritter</span><br />
<br />
<br />
</center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Titus stammt aus der recht weit zurückreichenden Linie von römischen Rittern, den Eques, mit dem Namen Turranius. <br />
<br />
Seine Eltern sind bereits seit Jahren tot und haben ihm ein beträchtliches Vermögen hinterlassen. Wie auch sie erwirtschaftete Titus als Großhändler Geld, weshalb man von einer Kaufmanns-Tradition in der Familie sprechen kann. Der Titel Eques hingegen ist lediglich eben dies, ein Titel ohne Bezug zu seiner ursprünglichen Bedeutung.<br />
<br />
Tacitus, sein Beiname ("der Schweigsame"), wurde ihm bereits in frühen Jahren gegeben, allerdings eher als ironische Charakterisierung, da er alles andere als Schweigsam ist.<br />
<br />
Er hat einen jüngeren Bruder namens Gaius Turranius Gracilis, welchen er jedoch soweit es möglich ist meidet.<br />
<br />
Titus ist ledig und hat keine (zumindest keine anerkannten) Kinder; er wartet auf eine gute Partie die ihm mehr Einfluss und Macht bescheren kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Titus ist ein Mitdreißiger, man sieht ihm den Prunk und den Reichtum in seinem Leben ohne weiteres an. Besonders seine fein gearbeiteten Gewänder und der Gold- und Silberschmuck stellen offenkundig Reichtum zur Schau.<br />
Er ist etwa 1,65 groß und hat braunes, schlaff herunterhängendes Haar. Sein Körper ist von drahtiger Gestalt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Titus Turranius Tacitus ist ein neureicher, egozentrischer und stolzer Mann. Stolz ist er auf seinen Reichtum, sein Geschlecht und auf seinen Stand. Sklaven sind normalerweise, bis auf einige Ausnahmen, nichts weiter als Gebrauchsgegenstände für ihn, mit denen er bisweilen sogar sein Geld verdient. Auch auf die meisten Plebejer schaut er herab, im gleichen Zuge neidete er jedoch den "echten" Adeligen ihren Rang und ihre Vorrechte.<br />
Titus lebt nach dem Motto <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach unten treten, nach oben buckeln</span>, letzteres zumindest, wenn er etwas davon hat.<br />
Bisweilen zeigt er sogar sadistische Züge, welche oft mit Wutanfällen oder Rachsucht einhergehen.<br />
<br />
Politisch erhofft Titus sich eine Machterweiterung Octavians und/oder Mark Antons, er verspricht sich stabilere wirtschaftliche Verhältnisse von einem starken Staat. <br />
Zudem bewundert er ein wenig den Wagemut der beiden Tribune, erst recht nach dem Staatsstreich des Octavian. Cicero und den restlichen Senat verachtet er jedoch.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Dem subjektiv gesehen miesen Charakter zuwider, hat der Reiche mit Sicherheit eines: Einen Riecher für Geld und Geschäfte. Hierbei kommt ihm seine Skrupellosigkeit sogar zu Pass. Er ist ehrgeizig, zielstrebig und sich dieser Eigenschaften durchaus bewusst. Er ist clever, und seine Ambitionen könnten ihn eines Tages sogar zu einem der mächtigsten Männer Roms machen. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken:</span> Ehrgeiz, Geschäftssinn, Initiative, Klugheit, Einfluss (Besonders in der römischen Wirtschaft) <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwächen:</span> Wutattacken, Maßlosigkeit, Geiz, Eifersucht, Hochmut<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben für:</span> Ausschweifende Feste/Bankette/Orgien, Geld und noch mehr Geld, Prunk, die caesarianische Fraktion (insbesondere Octavian), schöne Frauen, die Anerkennung Anderer seiner Person und seiner Fähigkeiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abneigungen gegen:</span> Seinen Bruder Gaius, arme Menschen/niedere Plebejer, die es wagen ohne Weiteres das Wort an ihn zu richten oder ihm im Wege zu stehen (kommt allerdings auch auf das Erscheinungsbild und den Grund an), schlechte Geschäfte, verpatzte Gelegenheiten, die Stellung des alten Adels (verglichen mit seinem Ritterstand), die bisherige Ordnung der Republik (und die an ihr festhaltenden Republikaner ebenso wie machthungrige Senatoren), schlechte Nachrichten allgemein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Bereits Titus´Kindheit war gesäumt mit Reichtum und Luxus. Sein Vater, Titus Turranius der Ältere, wies ihm früh den Weg in die Welt der Finanzen und des Handels. Er entwickelte auch bald einen hervorragenden Geschäftssinn, der nur noch von seinem jüngeren Bruder Gaius übertroffen wurde. Dies führte im Übrigen zu einer Konkurrenzsituation, weshalb er diesen nicht wirklich leiden kann.<br />
<br />
Früh zeigte sich auch seine sadistische Ader. Bereits als Kind ließ er seinen Frust an Sklaven des Hauses aus. <br />
Als er etwa 13 Jahre alt war befand er sich auf dem Landgut nahe Rom, in Tuscania. Titus befand sich abseits des Domizils in Begleitung eines etwa gleichaltrigen Sklavens, als er plötzlich Durst bekam. Der Sklavenjunge hatte jedoch kein Getränk mitgenommen, was den Turranius Nachwuchs so sehr erzürnte, dass er ihn mit einem Stock halbtot prügelte. <br />
Natürlich hatte dieses Ereignis keinerlei Konsequenzen für Titus, nur der Sklave wurde bald verkauft.<br />
Solcherlei Wutausbrüche kamen später immer mal wieder zum Vorschein.<br />
<br />
Später stieg er dann in das Unternehmen seines Vaters mit ein und übernahm zunehmend das Geschäft. Als dieser dann starb, war er der Alleinerbe des Unternehmens, wenngleich er sich das Geld mit seinem Bruder teilen musste. <br />
Seitdem führt Titus ein Leben in Saus und Braus, wenngleich er keineswegs faul oder träge ist. Er ist sogar so eifrig, dass seine Handelsbeziehungen von Iberien im Westen bis zum schwarzen Meer reichen.<br />
<br />
Wie skrupellos Titus sein kann, zeigte sich beispielsweise einige Jahre zuvor. Einer seiner damaligen Konkurrenten auf dem Wein-Markt, ein vor langer Zeit zugezogener phönizischer Kaufmann, drohte mit einem klugen Schachzug sich die Treue der meisten Wein-Lieferanten zu sichern und somit den Markt zu dominieren. Da Tacitus damals keine Möglichkeiten blieben, dies auf probate Weise zu verhindern, beschloss er, dem Phönizier auf brutalere Weise den Gar aus zu machen. Er schickte nach Schlägern aus der Gosse, die er eigentlich verabscheute, zahlte ihnen ein hübsches Sümmchen und ließ sie den Konkurrenten kurzerhand im Tiber ersäufen.<br />
Die Handlanger ließ er seitdem immer wieder schmutzige Aufträge für ihn erledigen, wenn es denn nicht anders ging.<br />
<br />
Das heißt jedoch keineswegs, dass Titus nur das Mittel der Gewalt kennt. In einem anderen Kapitel seines Lebens bewies er taktisches Genie. <br />
Er erweiterte das Geschäft seines Vaters nach dessen Tod um einen wichtigen Aspekt, als durch innerpolitische Unruhen die Preise für Luxusartikel anstiegen. Während der Adel und andere reiche Bürger Roms damals deutlich an Kauffreude verloren, tat der Kaufmann indes einfach eine Marktlücke auf. Er hatte begriffen, dass gerade reiche römische Frauen sich für Waren aus dem exotischen Norden, aus Gallien und Germanien interessierten. Sie schienen verzückt von den primitiven Handwerksprodukten der Wilden, von gelblichen Edelsteinen und sogar von den blonden Haaren der nordischen Menschen, welche sie sich bereitwillig in ihre Zöpfe flochten. <br />
So eigenartig dieser Trend auch war, so schnell begriff Titus, wie er daraus Geld schlagen konnte. Er war einer der Ersten, die derlei Waren im großen Stil auf- und verkauften.<br />
Da die Frauen bereit waren, ein Vermögen für diese Dinge auf den Tisch zu legen, hatte der schlitzohrige Händler das geerbte Vermögen seines Vaters innerhalb weniger Monate beinahe verdoppelt.<br />
<br />
Politisch unterstützt er mit Geld und Einfluss den "legitimen" Nachfolger Caesars, Octavian, soweit er das kann.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
<img src="https://cdn1.imggmi.com/uploads/2019/3/6/542da4befa9466ef84e849e822f7d645-full.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 542da4befa9466ef84e849e822f7d645-full.jpg]" class="mycode_img" /><br />
James Purfoy<br />
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Über 18? <br />
Jap<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Jap<br />
<br />
Charübernahme?<br />
?<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
bislang nicht<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich habe in letzter Zeit immerwieder nach RPG´s gesucht, da ich vor Jahren in einem Anime-basierten Spiel mitgewirkt habe, und gestern Nacht hatte ich die Eingebung einfach mal nach "historischem RPG" zu googlen. (Hätte mir auch mal früher einfallen können.)<ul class="mycode_list"><li></li>
</ul>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diogenes]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2642</link>
			<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 13:42:31 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Diogenes</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2642</guid>
			<description><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<a href="https://abload.de/image.php?img=diogenescover183ced.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://abload.de/img/diogenescover183ced.png" loading="lazy"  alt="[Bild: diogenescover183ced.png]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DIOGENES</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">45 Jahre</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">XXX</span></span><br />
Arzt<br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Seine Familie ist Geschichte, seitdem Diogenes Schande über sie gebracht hatte. Sein alter Vater Orestis, der noch zum Zeitpunkt seiner schlimmsten Missetat lebte, ist sicherlich längst verstorben. Er lebte damals gemeinsam mit seiner Frau Eunike (heute 42 Jahre) und seinen beiden Töchtern Amalthaia (26 Jahre) und Pherenike (23 Jahre). Seine Frau erlitt mehrere Fehlgeburten, von denen sein kleiner Sohn Iolaos nur wenige Tage alt werden durfte, bevor ihn ein schweres Fieber dahin raffte. Nach wie vor trägt Diogenes seine Familie stets in seinem Herzen und hat ihr Andenken bis zum heutigen Tage nicht vergessen. Sein jüngerer Bruder Archelaos (42 Jahre) schob sich angesichts der Tat von Diogenes in der Gunst seines Vaters an vorderste Front. Mit ihm verband Diogenes nicht sehr viel, auch nicht während ihrer Kindheit, weil sie doch charakterlich völlig verschieden waren und unterschiedlichen Zielen nachhingen. Diogenes war trotz allem eher ein Mann der Wissenschaft, während es seinen Bruder doch eher in die Fußstapfen seines Vaters zog.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Diogenes ist ein hochgewachsener muskulöser Mann, der seine Zeitgenossen mit stattlichen 1,79 m um einiges überragt. Seine Muskeln hat er nicht nur der harten Arbeit auf der Galeere zu verdanken, zu der man ihn vor mehr als 15 Jahren verklagt hatte, sondern auch dem täglichen Muskeltraining, dem er sich seit seiner Jugend verschrieben hat. Vermutlich hätte er sonst auch nicht so lange dem harten Drill auf der Galeere standgehalten. Auch wenn er Arzt ist, gibt er sich nicht dem Müßiggang hin, sondern bemüht sich seinen wohlproportionierten Körper auch weiterhin in Form zu halten. Sein kurzgeschorenes dunkles Haar umrahmt seine maskulinen Gesichtszüge, aus denen ernste dunkle Augen aufmerksam seine Umgebung betrachten. Das Leben hat ihn hart werden lassen, was auch in seinen Gesichtszügen widergespiegelt wird. Ein gepflegter Bart verleiht ihm ein noch attraktiveres Aussehen. Einige unschöne Striemen auf seinem Rücken erinnern an seine Zeit als Galeerensklave und sind ein unübersehbares Andenken an die Schande, die ihn aus seiner Heimat vertrieben hat.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Ein Mann, der alles verloren hat, ist nicht einfach zu charakterisieren. Das Leben hat Diogenes zu dem Mann geformt, der ihn heute auszeichnet. Allerdings hat er einiges an seiner Offenheit anderen Menschen gegenüber verloren, weil ihn vor allem die eigene Familie nach seiner Tat fallengelassen hat wie einen nassen Sack. Die vergangenen Jahre haben einen ernsten, nachdenklichen Mann aus ihm gemacht, der Niemandem so schnell sein Vertrauen schenkt. Dafür wurde er schon zu oft sehr enttäuscht. Ansonsten ist er wissbegierig und neugierig im Bezug auf seinen Berufsstand als Arzt und bemüht sich mit der Zeit zu gehen und alle wissenschaftlichen Informationen zu sammeln, die für ihn von Wichtigkeit sein könnten andere Menschen zu heilen. Seiner Intelligenz ist es zu verdanken, dass es ihm keine Mühe bereitet Neues zu lernen oder gelerntes jederzeit abzurufen. Mit seiner Geduld ist es eine Sache, vor allem, wenn ihm irgendetwas nicht richtig gelingen möchte, wie er sich das vorstellt. Geduld war noch nie eine seiner Tugenden gewesen, obwohl es ihm vor allem in beruflicher Hinsicht merkwürdigerweise leicht gelingt eine ruhige Hand zu behalten, wenn es darum geht ein Menschenleben zu retten. Neugierig geht er daran sich mit den Lebensgewohnheiten fremder Kulturen auseinanderzusetzen und hat dennoch nichts von seinen kretischen Wurzeln verloren. Ansonsten ist er ein gutmütiger, aber kein verweichlichter Zeitgenosse, wenn man ihn nicht unnötig reizt, was ihm leider bereits einmal zum Verhängnis geworden ist.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Diogenes ist nicht nur ein hervorragender Arzt und Heiler. Er besitzt ein gutes Gedächtnis und ist äußerst sprachbegabt. Neben diversen griechischen Dialekten beherrscht er perfekt die Sprachen der Latiner, Ägypter und noch einige andere nordafrikanische Sprachen, die er auf seinen Reisen besucht hat, von denen er vor allem die griechische, lateinische und ägyptische Schrift zu lesen weiß. Er war schon immer sehr sportlich veranlagt, vor allem aber mochte er Ausdauertraining und den Faustkampf, aus dem er meistens als Sieger hervorging und war zum Entsetzen seines Vaters als stadtbekannter Raufbold verschrien, was seinem alten Herrn angesichts des guten Rufs seiner Familie nicht sonderlich behagte. Geduld gehört zwar nicht zu seinen Tugenden, was er aber bei seiner Tätigkeit als Arzt durchaus auszublenden weiß, wenn es um Leben und Tod geht, weil er eine sehr ruhige Hand besitzt, die schon manches Menschenleben gerettet hat. Sein medizinisches Fachwissen kennt er aus mündlichen und schriftlichen Überlieferungen, was er wie einen Schwamm in sich aufsaugt um seinen Patienten nach bestem Wissen und Gewissen helfen zu können. Er ist auch nicht nicht immer ein friedlicher Zeitgenosse und trägt gewisse Unstimmigkeiten schon mal gerne mit den Fäusten aus, wobei es nur sehr wenige Gegner gibt, die sich mit seinen Körperkräften messen können.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ seine Fähigkeit zuzuhören<br />
+ sprachbegabt<br />
+ intelligent<br />
+ offen zu sein Neuem gegenüber<br />
+ Zielstrebigkeit<br />
+ sich trotz aller Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen zu lassen<br />
+ seine ruhige Hand<br />
+ guter Faustkämpfer<br />
<br />
- seine Vergangenheit, die ihm keine Ruhe lässt<br />
- die damit verbundenen Schuldgefühle<br />
- Wein, Weib und alles was damit zusammenhängt<br />
- seine Neigung zur Ungeduld<br />
- Platzangst (seit seiner Zeit als Galeerensklave)<br />
- die Angst zu ertrinken<br />
- sich zu beherrschen um nicht auszusprechen, was er gerade denkt<br />
- Versagensangst<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ sein Beruf als Arzt<br />
+ die Berge seiner Heimat, die er schmerzlich vermisst<br />
+ Sonnenuntergänge<br />
+ Wein, Weib, schöne junge Männer und alles, was damit zu tun hat<br />
+ ein gutes Mahl<br />
+ Würfelspiel und Glücksspiel allgemein<br />
<br />
- die Überheblichkeit Roms<br />
- sich auf dem Wasser aufhalten zu müssen, da er nicht schwimmen kann<br />
- Klugscheißer und Besserwisser<br />
- Armut<br />
- zu sehr in Erinnerungen zu schwelgen<br />
- Hinterhältigkeit<br />
- auferlegte Zwänge<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Diogenes wurde an einem herrlichen Frühlingstag des Jahres 664 ab urbe condita nach der Zeitrechnung der Römer in Gortyn, einer wichtigen Stadt im Zentrum der Insel Kreta geboren. Die Stadt hatte sich bereits früh mit den Römern verbündet, was sich auch an der guten Zusammenarbeit des Stadtrates widerspiegelte, dem Orestis, Diogenes Vater, angehörte. Sein alter Herr war stets bemüht sein gutes Verhältnis mit den Römern auszubauen, was in Diogenes´ Augen jedoch in fortschreitendem Alter viel zu sehr in Arschkriecherei ausartete. Dennoch war zum Zeitpunkt seiner Geburt noch alles in bester Ordnung und auch der kleine Junge hielt alles für das Normalste auf der Welt. Orestis plante bereits sehr früh, dass sein ältester Sohn in seine Fußstapfen treten sollte, was ihm jedoch nicht richtig gelingen wollte, weil sich der störrische Junge zu seinem Bedauern für vieles andere als für politische Dinge interessierte. <br />
<br />
Schon sehr früh schweifte der heranwachsende Junge hinaus in die Natur um die Stadt Gortyn herum und kehrte das ein oder andere Mal mit einem verletzten Tier nach Hause zurück, das er voller Hingabe pflegte. Leider kam es auch immer wieder vor, dass einer seiner Schützlinge seine Bemühungen nicht überlebte, was ihn stets aufs Neue traurig stimmte. Sein Wunsch irgendwann einmal Arzt zu werden und sich um die Gesundheit der Menschen zu kümmern, nahm erste Formen an, was nicht gerade auf Gegenliebe seines Vaters stieß, der völlig andere Pläne mit seinem Ältesten ins Auge gefasst hatte. Inzwischen hatte auch sein jüngerer Bruder Archelaos das Licht der Welt erblickt, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zum Liebling seines Vaters entwickelte, da er weitaus empfänglicher für die Wünsche seines Vaters war, was Diogenes jedoch nicht im Geringsten störte. Er hielt weiterhin an seinen Plänen fest und der intelligente Junge bemühte sich darum aller medizinischen Schriften habhaft zu werden, die es auf den hiesigen Märkten zu finden gab. Glücklicherweise spielte Geld im Hause des Stadtrates Orestis keine große Rolle, so dass er in der Lage war sich diese Schriften leisten zu können. <br />
<br />
Der alte Vater von Diogenes hatte den Spleen seines Sohnes geduldet, weil er doch immer in stiller Hoffnung daran dachte, dass er sich doch eines Tages für seine Pläne erwärmen könnte, was sich jedoch bedauerlicherweise nicht einstellte. Stattdessen instruierte er Archeloas immer weiter mit seinen Plänen, aber dennoch konnte er Diogenes als seinen Erstgeborenen nicht übergehen. Hoffnungsvoll verheiratete er Diogenes mit der schönen Eunike, der Tochter eines befreundeten Stadtrates, in der Hoffnung, dass sich diese Verbindung positiv auf seine Pläne auswirkte. Die arrangierte Ehe stieß zu Anfang nicht auf Gegenliebe bei seinem Ältesten, der sich viel lieber seinen ausgiebigen Studien widmete, aber wider Erwarten unterstützte Eunike seine Bemühungen und ließ ihn schweren Herzens ausziehen seine Studien in der weltberühmten Schule des Hippokrates auf der fernen Insel Kos und später in Alexandria zu perfektionieren, da sie spürte, dass der Beruf eines Mediziners seine Bestimmung war, zu der er geboren worden war. Diogenes erwies außerordentliches Geschick als angehender Arzt und es gelang ihm tatsächliche etliche Operationen am lebenden Menschen durchzuführen, die seine Bemühungen mit hervorragender Gesundheit belohnten. Ab und zu gab es auch hier für ihn einige Fehlschläge wie früher bei seinen tierischen Schützlingen, aber inzwischen sieht er es als Zeichen der Götter an, dass eben die Stunde für diese Menschen gekommen war sich vom irdischen Leben zu verabschieden. <br />
<br />
Inzwischen hatte ihm seine geliebte Ehefrau zwei gesunde Töchter geboren, die sein ganzer Stolz waren. Leider verstarb sein kleiner Sohn Iolaos bereits wenige Tagen nach seiner Geburt an einem tückischen Fieber. Noch heute gibt er sich die Schuld daran, weil er wieder einmal in Sachen medizinischer Studien in der Weltgeschichte unterwegs gewesen war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Diogenes ein angenehmes Leben gehabt und hatte halbwegs zufrieden leben können, bis zu jenem denkwürdigen Tag, der sein gesamtes Leben ein für alle Male auf den Kopf stellte und ihn in die größte Katastrophe seines Lebens stürzte als römische Steuereintreiber in sein Haus platzten und die längst fällige Steuern für Rom zu kassieren. Leider hatte sich Diogenes zu diesem Zeitpunkt wieder einmal etwas verkalkuliert und einen großen Einsatz bei einem Würfelspiel verloren hatte. Er hatte insgeheim darauf gehofft, dass der bittere Kelch an ihm vorüberziehen würde bis er wieder bei Kasse wäre, aber die Hoffnung bestätigte sich leider nicht. Als die Steuereintreiber anfingen sein Haus nach verborgenem Vermögen abzusuchen, platzte Diogenes endgültig der Kragen und wurde handgreiflich. Zuvor hatte er dem Wein etwas zu stark zugesprochen, so dass er nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war um darüber nachzudenken welche Folgen eine solche Affekthandlung mit sich bringen könnte. Seine Körperkraft und seine Fäuste wurden ihm zum Verhängnis als er einen der Männer unglücklich am Kinn traf, der daraufhin so unglücklich zu Boden stürzte, dass er sich das Genick brach. Der Schock saß nicht nur bei Diogenes tief, der seine unüberlegte Tat im Nachhinein bitter bereute, aber verhindern konnte er sie nicht mehr. Der Mann war tot, und Diogenes stand vor den Trümmern seines Lebens.<br />
<br />
Es war jedoch zu spät. Diogenes ließ sich widerstandslos festnehmen, in der Hoffnung, dass man seine Tat als tragischen Unglücksfall einstufen würde. Er verbrachte einige sorgenvolle Tage in einer düsteren Zelle. Ganz besonders bedrückte ihn, dass ihm niemand seiner Familie einen Besuch abstattete. Erst als sein Fall vor Gericht verhandelt wurde, entdeckte er seine Familie im hintersten Bereich des Saales. Man verurteilte ihn wegen Mordes an einem römischen Beamten, was ihn gewaltig schockierte. Niemand hörte auf die Worte seiner Verteidigung. Es interessierte niemanden ernsthaft wie es zu dem Unglück gekommen war. Die Römer verurteilten Diogenes zu einer lebenslangen Strafe auf den Galeeren, was zu seiner Zeit früher oder später den sicheren Tod bedeutete. Seitdem hat er nichts von seiner Familie gehört und gesehen, die sich angesichts der Schande von ihm abgewandt hatten. Es stimmte ihn traurig und bedrückt. Aber es half nichts. Bereits am nächsten Tag wurde er in Ketten zum fernen Hafen im Süden der Insel verfrachtet, wo er zum Frondienst auf der Galeere gezwungen wurde. Er nahm sein Schicksal hin, aber er beschloss am Leben zu bleiben, wenn ihm die Götter Gnade gewährten. <br />
<br />
Sieben lange Jahre fristete er sein Dasein als Galeerensklave bis sich eines Tages ein Senator mit seiner Familie als Gast an Bord befand, die von Ägypten zurück in die Heimat reiste. Auf der Reise erkrankte die schwangere Ehefrau des Senators schwer und drohte das Kind zu verlieren, dass sie erwartete. Viel zu früh setzten die Wehen ein, aber die Geburt stagnierte. Der Senator geriet in Panik und auch der stümperhafte Schiffsarzt sah sich am Ende seiner medizinischen Fähigkeiten. Man erinnerte sich an den ehemaligen Arzt, der seinen Dienst im Bauch der Galeere versah. Diogenes erkannte sofort den Ernst der Lage, und das Frau wäre gestorben, wenn es ihm nicht gelungen wäre mit einfachen Mitteln die natürliche Geburt zu fördern. Dennoch kämpfte die Mutter mit einem schweren Fieber, wobei ihm auch hier das Wunder gelang die Senatorengattin zu heilen. Langsam, aber stetig erholte sich die Frau von ihrem Leiden und auch das einige Wochen zu früh geborene Kind entwickelte sich prächtig. Diogenes war stolz auf das Ergebnis seines Könnens, weil es ihm bewies, dass er noch nichts von seinem Können verlernt hatte. Noch ahnte er nichts von der Überraschung, die am Ende der Reise auf ihn wartete als die Galeere im weitläufigen Hafen von Ostia anlegte und man den ahnungslosen Sklaven an Deck rief. <br />
<br />
Der ehrenwerte Senator überreichte dem fassungslosen Kreter seiner Freilassungspapiere und einen stolzen Obulus, der seine Zukunft als Arzt sichern sollte. Der Mann versprach ihm seine vollste Unterstützung in Rom Fuß zu fassen um dort sein Handwerk fortzuführen, mit dem er einst im fernen Kreta begonnen hatte. Zunächst jedoch fasste er den unrühmlichen Entschluss zurück in die Heimat zurückzukehren um die Schande von sich reinzuwaschen. Jedoch wurde seine Hoffnung schmerzlich enttäuscht als er inkognito nach Gortyn zurückkehrte um dort zu erfahren, dass sich seine Familie von ihm losgesagt hatte und Eunike inzwischen mit einem anderen Mann verheiratet geworden war. Enttäuscht und zutiefst verletzt kehrte er nach Ostia zurück, von wo ihn sein Weg nun endgültig nach Rom führte. Mit Hilfe seines Gönners gelang es ihm ein winziges Häuschen zu mieten, wo er auch seine Patienten behandelt. Mittlerweile eilt ihm ein guter Ruf voraus, der ihn sogar in die Dienste reicher Römer geführt hat. Inzwischen kann er stolz auf seine Leistungen sein, auch wenn ihn seine unrühmliche Vergangenheit immer wieder in seine eigene persönliche Krise stürzt, wenn er daran denkt, was er in seiner Heimat wegen einer Tat im Affekt verloren hat. Dennoch kümmert er sich nun nur noch um seine eigene Zukunft, die bisher unter einem rosigen Stern steht, auch wenn er sich ab und zu doch wieder in einem seiner berüchtigten Würfelspiele widerfindet, die ihn schon einmal Kopf und Kragen gekostet haben.<br />
<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Manu Bennett<br />
<br />
<br />
Über 18?<br />
Ja.<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Ja.<br />
<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Keine<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
CSB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">rise and fall : ORTUS ET INTERITUS</span><br />
<br />
<a href="https://abload.de/image.php?img=diogenescover183ced.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://abload.de/img/diogenescover183ced.png" loading="lazy"  alt="[Bild: diogenescover183ced.png]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DIOGENES</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">45 Jahre</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
<br />
STELLUNG/BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">XXX</span></span><br />
Arzt<br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Seine Familie ist Geschichte, seitdem Diogenes Schande über sie gebracht hatte. Sein alter Vater Orestis, der noch zum Zeitpunkt seiner schlimmsten Missetat lebte, ist sicherlich längst verstorben. Er lebte damals gemeinsam mit seiner Frau Eunike (heute 42 Jahre) und seinen beiden Töchtern Amalthaia (26 Jahre) und Pherenike (23 Jahre). Seine Frau erlitt mehrere Fehlgeburten, von denen sein kleiner Sohn Iolaos nur wenige Tage alt werden durfte, bevor ihn ein schweres Fieber dahin raffte. Nach wie vor trägt Diogenes seine Familie stets in seinem Herzen und hat ihr Andenken bis zum heutigen Tage nicht vergessen. Sein jüngerer Bruder Archelaos (42 Jahre) schob sich angesichts der Tat von Diogenes in der Gunst seines Vaters an vorderste Front. Mit ihm verband Diogenes nicht sehr viel, auch nicht während ihrer Kindheit, weil sie doch charakterlich völlig verschieden waren und unterschiedlichen Zielen nachhingen. Diogenes war trotz allem eher ein Mann der Wissenschaft, während es seinen Bruder doch eher in die Fußstapfen seines Vaters zog.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Diogenes ist ein hochgewachsener muskulöser Mann, der seine Zeitgenossen mit stattlichen 1,79 m um einiges überragt. Seine Muskeln hat er nicht nur der harten Arbeit auf der Galeere zu verdanken, zu der man ihn vor mehr als 15 Jahren verklagt hatte, sondern auch dem täglichen Muskeltraining, dem er sich seit seiner Jugend verschrieben hat. Vermutlich hätte er sonst auch nicht so lange dem harten Drill auf der Galeere standgehalten. Auch wenn er Arzt ist, gibt er sich nicht dem Müßiggang hin, sondern bemüht sich seinen wohlproportionierten Körper auch weiterhin in Form zu halten. Sein kurzgeschorenes dunkles Haar umrahmt seine maskulinen Gesichtszüge, aus denen ernste dunkle Augen aufmerksam seine Umgebung betrachten. Das Leben hat ihn hart werden lassen, was auch in seinen Gesichtszügen widergespiegelt wird. Ein gepflegter Bart verleiht ihm ein noch attraktiveres Aussehen. Einige unschöne Striemen auf seinem Rücken erinnern an seine Zeit als Galeerensklave und sind ein unübersehbares Andenken an die Schande, die ihn aus seiner Heimat vertrieben hat.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Ein Mann, der alles verloren hat, ist nicht einfach zu charakterisieren. Das Leben hat Diogenes zu dem Mann geformt, der ihn heute auszeichnet. Allerdings hat er einiges an seiner Offenheit anderen Menschen gegenüber verloren, weil ihn vor allem die eigene Familie nach seiner Tat fallengelassen hat wie einen nassen Sack. Die vergangenen Jahre haben einen ernsten, nachdenklichen Mann aus ihm gemacht, der Niemandem so schnell sein Vertrauen schenkt. Dafür wurde er schon zu oft sehr enttäuscht. Ansonsten ist er wissbegierig und neugierig im Bezug auf seinen Berufsstand als Arzt und bemüht sich mit der Zeit zu gehen und alle wissenschaftlichen Informationen zu sammeln, die für ihn von Wichtigkeit sein könnten andere Menschen zu heilen. Seiner Intelligenz ist es zu verdanken, dass es ihm keine Mühe bereitet Neues zu lernen oder gelerntes jederzeit abzurufen. Mit seiner Geduld ist es eine Sache, vor allem, wenn ihm irgendetwas nicht richtig gelingen möchte, wie er sich das vorstellt. Geduld war noch nie eine seiner Tugenden gewesen, obwohl es ihm vor allem in beruflicher Hinsicht merkwürdigerweise leicht gelingt eine ruhige Hand zu behalten, wenn es darum geht ein Menschenleben zu retten. Neugierig geht er daran sich mit den Lebensgewohnheiten fremder Kulturen auseinanderzusetzen und hat dennoch nichts von seinen kretischen Wurzeln verloren. Ansonsten ist er ein gutmütiger, aber kein verweichlichter Zeitgenosse, wenn man ihn nicht unnötig reizt, was ihm leider bereits einmal zum Verhängnis geworden ist.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Diogenes ist nicht nur ein hervorragender Arzt und Heiler. Er besitzt ein gutes Gedächtnis und ist äußerst sprachbegabt. Neben diversen griechischen Dialekten beherrscht er perfekt die Sprachen der Latiner, Ägypter und noch einige andere nordafrikanische Sprachen, die er auf seinen Reisen besucht hat, von denen er vor allem die griechische, lateinische und ägyptische Schrift zu lesen weiß. Er war schon immer sehr sportlich veranlagt, vor allem aber mochte er Ausdauertraining und den Faustkampf, aus dem er meistens als Sieger hervorging und war zum Entsetzen seines Vaters als stadtbekannter Raufbold verschrien, was seinem alten Herrn angesichts des guten Rufs seiner Familie nicht sonderlich behagte. Geduld gehört zwar nicht zu seinen Tugenden, was er aber bei seiner Tätigkeit als Arzt durchaus auszublenden weiß, wenn es um Leben und Tod geht, weil er eine sehr ruhige Hand besitzt, die schon manches Menschenleben gerettet hat. Sein medizinisches Fachwissen kennt er aus mündlichen und schriftlichen Überlieferungen, was er wie einen Schwamm in sich aufsaugt um seinen Patienten nach bestem Wissen und Gewissen helfen zu können. Er ist auch nicht nicht immer ein friedlicher Zeitgenosse und trägt gewisse Unstimmigkeiten schon mal gerne mit den Fäusten aus, wobei es nur sehr wenige Gegner gibt, die sich mit seinen Körperkräften messen können.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ seine Fähigkeit zuzuhören<br />
+ sprachbegabt<br />
+ intelligent<br />
+ offen zu sein Neuem gegenüber<br />
+ Zielstrebigkeit<br />
+ sich trotz aller Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen zu lassen<br />
+ seine ruhige Hand<br />
+ guter Faustkämpfer<br />
<br />
- seine Vergangenheit, die ihm keine Ruhe lässt<br />
- die damit verbundenen Schuldgefühle<br />
- Wein, Weib und alles was damit zusammenhängt<br />
- seine Neigung zur Ungeduld<br />
- Platzangst (seit seiner Zeit als Galeerensklave)<br />
- die Angst zu ertrinken<br />
- sich zu beherrschen um nicht auszusprechen, was er gerade denkt<br />
- Versagensangst<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ sein Beruf als Arzt<br />
+ die Berge seiner Heimat, die er schmerzlich vermisst<br />
+ Sonnenuntergänge<br />
+ Wein, Weib, schöne junge Männer und alles, was damit zu tun hat<br />
+ ein gutes Mahl<br />
+ Würfelspiel und Glücksspiel allgemein<br />
<br />
- die Überheblichkeit Roms<br />
- sich auf dem Wasser aufhalten zu müssen, da er nicht schwimmen kann<br />
- Klugscheißer und Besserwisser<br />
- Armut<br />
- zu sehr in Erinnerungen zu schwelgen<br />
- Hinterhältigkeit<br />
- auferlegte Zwänge<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Diogenes wurde an einem herrlichen Frühlingstag des Jahres 664 ab urbe condita nach der Zeitrechnung der Römer in Gortyn, einer wichtigen Stadt im Zentrum der Insel Kreta geboren. Die Stadt hatte sich bereits früh mit den Römern verbündet, was sich auch an der guten Zusammenarbeit des Stadtrates widerspiegelte, dem Orestis, Diogenes Vater, angehörte. Sein alter Herr war stets bemüht sein gutes Verhältnis mit den Römern auszubauen, was in Diogenes´ Augen jedoch in fortschreitendem Alter viel zu sehr in Arschkriecherei ausartete. Dennoch war zum Zeitpunkt seiner Geburt noch alles in bester Ordnung und auch der kleine Junge hielt alles für das Normalste auf der Welt. Orestis plante bereits sehr früh, dass sein ältester Sohn in seine Fußstapfen treten sollte, was ihm jedoch nicht richtig gelingen wollte, weil sich der störrische Junge zu seinem Bedauern für vieles andere als für politische Dinge interessierte. <br />
<br />
Schon sehr früh schweifte der heranwachsende Junge hinaus in die Natur um die Stadt Gortyn herum und kehrte das ein oder andere Mal mit einem verletzten Tier nach Hause zurück, das er voller Hingabe pflegte. Leider kam es auch immer wieder vor, dass einer seiner Schützlinge seine Bemühungen nicht überlebte, was ihn stets aufs Neue traurig stimmte. Sein Wunsch irgendwann einmal Arzt zu werden und sich um die Gesundheit der Menschen zu kümmern, nahm erste Formen an, was nicht gerade auf Gegenliebe seines Vaters stieß, der völlig andere Pläne mit seinem Ältesten ins Auge gefasst hatte. Inzwischen hatte auch sein jüngerer Bruder Archelaos das Licht der Welt erblickt, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zum Liebling seines Vaters entwickelte, da er weitaus empfänglicher für die Wünsche seines Vaters war, was Diogenes jedoch nicht im Geringsten störte. Er hielt weiterhin an seinen Plänen fest und der intelligente Junge bemühte sich darum aller medizinischen Schriften habhaft zu werden, die es auf den hiesigen Märkten zu finden gab. Glücklicherweise spielte Geld im Hause des Stadtrates Orestis keine große Rolle, so dass er in der Lage war sich diese Schriften leisten zu können. <br />
<br />
Der alte Vater von Diogenes hatte den Spleen seines Sohnes geduldet, weil er doch immer in stiller Hoffnung daran dachte, dass er sich doch eines Tages für seine Pläne erwärmen könnte, was sich jedoch bedauerlicherweise nicht einstellte. Stattdessen instruierte er Archeloas immer weiter mit seinen Plänen, aber dennoch konnte er Diogenes als seinen Erstgeborenen nicht übergehen. Hoffnungsvoll verheiratete er Diogenes mit der schönen Eunike, der Tochter eines befreundeten Stadtrates, in der Hoffnung, dass sich diese Verbindung positiv auf seine Pläne auswirkte. Die arrangierte Ehe stieß zu Anfang nicht auf Gegenliebe bei seinem Ältesten, der sich viel lieber seinen ausgiebigen Studien widmete, aber wider Erwarten unterstützte Eunike seine Bemühungen und ließ ihn schweren Herzens ausziehen seine Studien in der weltberühmten Schule des Hippokrates auf der fernen Insel Kos und später in Alexandria zu perfektionieren, da sie spürte, dass der Beruf eines Mediziners seine Bestimmung war, zu der er geboren worden war. Diogenes erwies außerordentliches Geschick als angehender Arzt und es gelang ihm tatsächliche etliche Operationen am lebenden Menschen durchzuführen, die seine Bemühungen mit hervorragender Gesundheit belohnten. Ab und zu gab es auch hier für ihn einige Fehlschläge wie früher bei seinen tierischen Schützlingen, aber inzwischen sieht er es als Zeichen der Götter an, dass eben die Stunde für diese Menschen gekommen war sich vom irdischen Leben zu verabschieden. <br />
<br />
Inzwischen hatte ihm seine geliebte Ehefrau zwei gesunde Töchter geboren, die sein ganzer Stolz waren. Leider verstarb sein kleiner Sohn Iolaos bereits wenige Tagen nach seiner Geburt an einem tückischen Fieber. Noch heute gibt er sich die Schuld daran, weil er wieder einmal in Sachen medizinischer Studien in der Weltgeschichte unterwegs gewesen war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Diogenes ein angenehmes Leben gehabt und hatte halbwegs zufrieden leben können, bis zu jenem denkwürdigen Tag, der sein gesamtes Leben ein für alle Male auf den Kopf stellte und ihn in die größte Katastrophe seines Lebens stürzte als römische Steuereintreiber in sein Haus platzten und die längst fällige Steuern für Rom zu kassieren. Leider hatte sich Diogenes zu diesem Zeitpunkt wieder einmal etwas verkalkuliert und einen großen Einsatz bei einem Würfelspiel verloren hatte. Er hatte insgeheim darauf gehofft, dass der bittere Kelch an ihm vorüberziehen würde bis er wieder bei Kasse wäre, aber die Hoffnung bestätigte sich leider nicht. Als die Steuereintreiber anfingen sein Haus nach verborgenem Vermögen abzusuchen, platzte Diogenes endgültig der Kragen und wurde handgreiflich. Zuvor hatte er dem Wein etwas zu stark zugesprochen, so dass er nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war um darüber nachzudenken welche Folgen eine solche Affekthandlung mit sich bringen könnte. Seine Körperkraft und seine Fäuste wurden ihm zum Verhängnis als er einen der Männer unglücklich am Kinn traf, der daraufhin so unglücklich zu Boden stürzte, dass er sich das Genick brach. Der Schock saß nicht nur bei Diogenes tief, der seine unüberlegte Tat im Nachhinein bitter bereute, aber verhindern konnte er sie nicht mehr. Der Mann war tot, und Diogenes stand vor den Trümmern seines Lebens.<br />
<br />
Es war jedoch zu spät. Diogenes ließ sich widerstandslos festnehmen, in der Hoffnung, dass man seine Tat als tragischen Unglücksfall einstufen würde. Er verbrachte einige sorgenvolle Tage in einer düsteren Zelle. Ganz besonders bedrückte ihn, dass ihm niemand seiner Familie einen Besuch abstattete. Erst als sein Fall vor Gericht verhandelt wurde, entdeckte er seine Familie im hintersten Bereich des Saales. Man verurteilte ihn wegen Mordes an einem römischen Beamten, was ihn gewaltig schockierte. Niemand hörte auf die Worte seiner Verteidigung. Es interessierte niemanden ernsthaft wie es zu dem Unglück gekommen war. Die Römer verurteilten Diogenes zu einer lebenslangen Strafe auf den Galeeren, was zu seiner Zeit früher oder später den sicheren Tod bedeutete. Seitdem hat er nichts von seiner Familie gehört und gesehen, die sich angesichts der Schande von ihm abgewandt hatten. Es stimmte ihn traurig und bedrückt. Aber es half nichts. Bereits am nächsten Tag wurde er in Ketten zum fernen Hafen im Süden der Insel verfrachtet, wo er zum Frondienst auf der Galeere gezwungen wurde. Er nahm sein Schicksal hin, aber er beschloss am Leben zu bleiben, wenn ihm die Götter Gnade gewährten. <br />
<br />
Sieben lange Jahre fristete er sein Dasein als Galeerensklave bis sich eines Tages ein Senator mit seiner Familie als Gast an Bord befand, die von Ägypten zurück in die Heimat reiste. Auf der Reise erkrankte die schwangere Ehefrau des Senators schwer und drohte das Kind zu verlieren, dass sie erwartete. Viel zu früh setzten die Wehen ein, aber die Geburt stagnierte. Der Senator geriet in Panik und auch der stümperhafte Schiffsarzt sah sich am Ende seiner medizinischen Fähigkeiten. Man erinnerte sich an den ehemaligen Arzt, der seinen Dienst im Bauch der Galeere versah. Diogenes erkannte sofort den Ernst der Lage, und das Frau wäre gestorben, wenn es ihm nicht gelungen wäre mit einfachen Mitteln die natürliche Geburt zu fördern. Dennoch kämpfte die Mutter mit einem schweren Fieber, wobei ihm auch hier das Wunder gelang die Senatorengattin zu heilen. Langsam, aber stetig erholte sich die Frau von ihrem Leiden und auch das einige Wochen zu früh geborene Kind entwickelte sich prächtig. Diogenes war stolz auf das Ergebnis seines Könnens, weil es ihm bewies, dass er noch nichts von seinem Können verlernt hatte. Noch ahnte er nichts von der Überraschung, die am Ende der Reise auf ihn wartete als die Galeere im weitläufigen Hafen von Ostia anlegte und man den ahnungslosen Sklaven an Deck rief. <br />
<br />
Der ehrenwerte Senator überreichte dem fassungslosen Kreter seiner Freilassungspapiere und einen stolzen Obulus, der seine Zukunft als Arzt sichern sollte. Der Mann versprach ihm seine vollste Unterstützung in Rom Fuß zu fassen um dort sein Handwerk fortzuführen, mit dem er einst im fernen Kreta begonnen hatte. Zunächst jedoch fasste er den unrühmlichen Entschluss zurück in die Heimat zurückzukehren um die Schande von sich reinzuwaschen. Jedoch wurde seine Hoffnung schmerzlich enttäuscht als er inkognito nach Gortyn zurückkehrte um dort zu erfahren, dass sich seine Familie von ihm losgesagt hatte und Eunike inzwischen mit einem anderen Mann verheiratet geworden war. Enttäuscht und zutiefst verletzt kehrte er nach Ostia zurück, von wo ihn sein Weg nun endgültig nach Rom führte. Mit Hilfe seines Gönners gelang es ihm ein winziges Häuschen zu mieten, wo er auch seine Patienten behandelt. Mittlerweile eilt ihm ein guter Ruf voraus, der ihn sogar in die Dienste reicher Römer geführt hat. Inzwischen kann er stolz auf seine Leistungen sein, auch wenn ihn seine unrühmliche Vergangenheit immer wieder in seine eigene persönliche Krise stürzt, wenn er daran denkt, was er in seiner Heimat wegen einer Tat im Affekt verloren hat. Dennoch kümmert er sich nun nur noch um seine eigene Zukunft, die bisher unter einem rosigen Stern steht, auch wenn er sich ab und zu doch wieder in einem seiner berüchtigten Würfelspiele widerfindet, die ihn schon einmal Kopf und Kragen gekostet haben.<br />
<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Manu Bennett<br />
<br />
<br />
Über 18?<br />
Ja.<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Ja.<br />
<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Keine<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
CSB]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Quintus Servilius Casca]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2573</link>
			<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 21:26:07 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Quintus Servilius Casca</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2573</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quintus Servilius Casca </span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">32 Jahre</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plebejer </span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steinmetz</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VATER</span>:<br />
Marcus Servilius  # 58 Jahre # Bauherr<br />
<br />
Schon von Anfang an hielt er seine starke Hand über die Familie und leitete die kleine Familie gerecht durch das Leben. Regeln sollten befolgt werden und doch war immer die Liebe zu spüren die er für seine Frau und auch seine Kindern hegte. Harte Arbeit war schon immer wichtig für den Bauherren gewesen, den nur so konnte er sich einen Namen machen und gut für seine Familie sorgen. Der Verhältnis war gut zu Frau und Kindern und doch duldete Marcus keine Wiederworte. Dem Familienoberhaupt sollte folge geleistet werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">MUTTER</span>:<br />
Claudia Amalia # verstorben<br />
<br />
Eine bildschöne Frau die für ihre Familie alles getan hätte und sich immer aufopferungsvoll um alle gesorgt hat. Ihre Kinder standen immer an erster stelle für die offene und herzensgute Frau.Leider verstarb sie zu früh an einer Lungenentzündung. Noch immer wird sie schmerzlichst vermisst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SCHWESTER</span>:<br />
Servilia Gaia # 25 Jahre # verheiratet<br />
<br />
Ein ruhiges Mädchen, fast schon schüchtern und zurückhaltend und doch nicht zu unterschätzen. Sie ist klug und weiß durchaus auch ihre Klugheit einzusetzen um ihren Willen zumindest etwas durchzusetzen. Bruder und Schwester verstehen sich gut und auch wenn er mittlerweile weiß das seine Schwester erwachsen ist versucht Quintus sie noch immer zu beschützen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">EHEFRAU</span>:<br />
Serpia Claudia # 29 Jahre # Hausdame<br />
<br />
Schüchtern war Serpia noch nie gewesen, sie wusste immer wie man einen Mann um den Finger wickeln konnte mit nur einem Augenaufschlag und so war es auch bei ihrem Ehegatten der Fall auch wenn es am Anfang keine Hochzeit aus Liebe gewesen war. Sie hatte es schon gemocht von einem Mann umworben zu werden, fast schon angehimmelt zu werden und wenn dies nicht der Fall war spiegelte es sich schnell in ihrer Laune wieder und das bekommt vor allem ihr Ehemann gern zu spüren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Schon auf den ersten Blick sieht man das der großgewachsene Mann ziemlich durchtrainiert ist und viel Wert auf seinen Körper legt. Schon in jungen Jahren stach Quintus durch seine Körpergröße aus der Menge raus den auch jetzt, mit seinen knapp 1,90 m ist er nicht grade unauffällig sondern fast schon ein Riese. Augenfarbe und auch Haarfarbe sind beide braun. Auf reichten Brustseite prangert eine fast 10 cm lange Narbe die von einem Reitunfall herrührt. Quintus fiel beim Spielen mit seiner Schwester ungünstig auf einen Stein und verletzte sich so. Allerdings fällt nicht nur das gleich bei ihm auf, den von seiner Ausstrahlung her würde mal wohl glauben das der großgewachsene Mann alles andere als freundlich sei. In den meisten Fällen trifft dies auch zu, doch kann der Römer auch anders sein... nur hält er viel lieber die Fassade des unnahbaren aufrecht als zu zeigen das er eine weiche und gefühlvolle Seite in sich trägt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Mit seiner offenen und direkten Art stößt der Römer nicht immer auf offene Ohren und vor allem auch nicht auf Verständnis. Er eckt oft an und stößt viele Menschen in seiner Umgebung eher unabsichtlich vor den Kopf. Dafür kann man sich sicher sein einem Mann gegenüber zu stehen der zu seinem Wort steht, der für seine Liebsten immer da ist und sich auch von seinem Ziel nicht abbringen lässt. Was Quintus so gar nicht leiden kann ist im Mittelpunkt zu stehen. Oft versucht er sich dann aus der Affäre zu ziehen und sich im Hintergrund zu halten. Kennt er jemanden nicht wirklich hält er sich auch erst mal zurück, versucht die Person einzuschätzen und sich einen ersten Eindruck zu machen. Es gelingt ihm nicht immer aber oft hat ihn sein Bauchgefühl noch nicht getäuscht und hat jemand erst sein Misstrauen geweckt ist es nur schwer diesen Status wieder zu verlieren.<br />
<br />
Was viele an dem Römer schätzen ist die Tatsache das er weiß wie er sich präsentieren muss. Selbst wenn er einmal von Unsicherheit geplagt ist kann er seinen inneren Unmut nicht nach außen Tragen und seine Gefühle gut verbergen. Ob das für ihn gut ist, dass ist eine andere Geschichte. Für seine Außenwelt ist es gut den so lässt er niemanden schnell an seine Gefühle, an seiner innere kleine Welt.<br />
<br />
Vorsichtig sollte man sein wenn man sich gegen seine Familie stellt den da kennt Quintus keine Gnade. Er steht für seine Familie ein und würde alles dafür tun sie zu beschützen. Freunde macht man sich bei ihm nicht wenn man sich gegen sie stellt und das wird sich für ihn auch nie ändern. Seine familiäre Ader ist stark ausgeprägt und dies wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. Einmal Familienmensch, immer Familienmensch.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
# kann reiten<br />
# handwerklich begabt<br />
# redegewandt<br />
# hat eine künstlerische Ader<br />
# kann lesen und schreiben<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
STÄRKEN<br />
# zielstrebig # extrovertiert # sportlich # selbstbewusst # familiär # wissbegierig # charmant # <br />
<br />
SCHWÄCHEN<br />
#eitel # zu direkt # unromantisch # nutzt gern mal Notlügen # stur # neugierig # unpünktlich #<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
VORLIEBEN<br />
# Wein # gutes Essen # hübsche Frauen # gelegentlich die Gesellschaft von jungen Männern # Feuer #<br />
<br />
ABNEIGUNGEN<br />
# ungepflegte Hände # rote Haare # Faulheit # Überheblichkeit # mittlerweile seine Frau #<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">ES WAR EINMAL</span><br />
Quintus wurde in einer Handwerker Familie hineingeboren. Schon sein Großvater war in diesem Gewerbe und sein Vater ebenso. Es stand für den Jungen damals von sich aus fest ebenfalls Handwerker zu werden, immerhin wollte er seinen Vater stolz machen und ihm zeigen das er die harte Arbeit durchaus schätzte. Die kleine Familie zählte nie zu den Reichen aber auch nicht zu den Armen. Sie konnten immer gut überleben was wohl auch der harten Arbeit seines Vater geschuldet war. Seine Mutter kümmerte sich um die Erziehung der Kinder den Quintus sollte kein Einzelkind bleiben. Als der . kleine Junge das 7. Lebensjahr erreichte wurde die kleine Gaia als zweites Kind der Familie geboren. Schon am Anfang war der kleine Junge begeistert von seiner Schwester und schwor sich sie zu beschützen, komme was wolle. So versprach er es auch Mutter und Vater.<br />
<br />
Im Alter von 13 Jahren kam es auch soweit das er seine Schwester beschützen musste- Die kleine Gaia meinte auf dem Markt Obst stehlen zu müssen. Natürlich wurde sie erwischt und natürlich stellte sich Quintus schützend vor seine kleine Schwester auch wenn ihm sehr wohl bewusst war das, dass Verhalten seiner Schwester falsch gewesen war. Die ältere Frau am Obststand aber fand den Diebstahl ganz und gar nicht amüsant und fasste die kleine Gaia grob am Arm, eine Tatsache die dem kleinen Jungen gar nicht gefiel und so stellte er sich schützend vor seine kleine Schwester und erklärte das es seine Idee gewesen war. Auch seinen Eltern erklärte er dies und wurde anstatt seiner Schwester dafür bestraft.<br />
<br />
Seine zukünftige Frau wurde ihm vorgestellt, in dem Jahr wo er grade 22 Jahre alt geworden war. Es war ein Fest und natürlich war auch Quintus hin und weg von der hübschen Serpia. Sie konnte einen Mann mit einem Augenaufschlag bezirzen und schaffte es eben auch bei diesem Mann in Windeseile. Das Feuer loderte und wurde von Verlangen nur noch mehr geschürt, sie wollten einander und das schnell. Einige Treffen folgten, viele Blicke...eindeutige Blicke und es kam wie sie es sich gewünscht hatten, sie wurden einander versprochen. Damals war es Liebe gewesen, große Liebe und eine Liebe die für sie wohl ewig Leben sollte doch konnte niemand von ihnen in die Zukunft schauen. Es folgte eine Hochzeit, Serpia war aus gutem Hause und so gab es ein großes Fest zu ehren der Heirat der beiden jungen Leute. Beide stellten sich die Zukunft rosig vor, wollten Kinder und ihr Leben miteinander verbringen. Sie schwebten hoch über den Wolken.<br />
<br />
Quintus widmete sich seiner Arbeit, hatte er doch von seinem Vater gelernt das harte Arbeit wichtig war und so litt oft auch die Beziehung nach einigen Jahren darunter. Serpia verlor zwei Kinder noch vor der Geburt, viel zu früh und so erlosch langsam die Hoffnung auf einen ersehnten Stammeshalter. Immer weiter entfernten sich beide voneinander. Der Zauber der ersten Zeit verflog immer mehr und der Druck ein Kind zu bekommen wuchs immer mehr. So zog sich Quintus nur mehr und mehr zurück und widmete sich seiner Arbeit als Steinmetz. Tief in seinem Inneren wusste der Römer das er nicht unschuldig an ihrer momentanen Situation war, hatte er sich vielleicht zu sehr auf seiner Arbeit konzentriert und seine Frau vernachlässigt, doch viel es ihm schwer das auch auszusprechen. Sie waren beide keine Heiligen, beide hatten sie ihre Ecken und Kanten und doch hatten sie es geschafft ihre Ehe an den Rand des Abgrunds zu treiben. Es tat weh zu wissen das der Zauber der schönen Zeit mittlerweile verflogen war, es tat weh das die ungeborenen Kinder nie das Licht der Welt erblicken konnte und es tat weh zu wissen das sie auf Dauer so nicht weiter machen konnten. Je mehr sich der Steinmetz zurück gezogen hatte, desto mehr schürte es die Eifersucht seiner Frau. Sie war schon immer Eifersüchtig gewesen aber hatte es immer gut im Griff gehabt. Immerhin gehörte etwas Eifersucht auch zu einer Beziehung dazu. Doch hatte sie Zweifel, immerhin hatte sie Quintus kein Kind schenken können und fürchtete das er sich von ihr Abwenden würde. Zu der Zeit war er seiner Frau treu, lediglich seiner Arbeit widmete er sich zu viel und doch traute Serpia ihm nicht und engte ihn mit ihrer Eifersucht immer mehr ein.<br />
<br />
Schlimmer wurde es für den Steinmetz, damals grade 28 Jahre, als seine Mutter plötzlich an einer Lungenentzündung starb. Für die Familie brach eine Welt zusammen und der Römer fühlte sich machtlos und vor allem auch verlassen. Seine Frau war kein Trost, stritten sie viel und so litt der Römer sehr unter dem Verlust seiner Mutter, eine Frau die er immer geschätzt und geehrt hatte in seinem Leben. <br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">DAS HIER UND JETZT</span><br />
Das Leben könnte nicht schöner sein, könnte, würde er nicht mit einer Frau zusammenleben die er nicht liebte bzw. nicht mehr liebte. Sie gab ihm einfach nicht mehr das was er wollte und brauchte, somit war es mehr und mehr ein Leben was Freunden glich. Zumindest in ihren eigenen vier Wänden. Der Außenwelt wurde eine heile Ehe vorgespielt doch langsam aber sicher konnte er seiner Schwester, so wie auch seinem Vater nicht mehr viel vormachen. Er war mittlerweile über 30 und noch immer Kinderlos. Seine Frau war zweimal schwanger gewesen, hatte allerdings beide Kinder, verloren was auch für ihn ein Verlust gewesen war, ein schwere Verlust. Sie hatten sich beide immer Kinder gewünscht und vielleicht war auch das einer der Gründe warum die Ehe nicht mehr wirklich harmonisch war. Danach zerbrach alles mehr und mehr, sie stritten viel und Harmonie war nicht mehr zu spüren. Ihre Eifersucht hatte den Rest dazu beigetragen das der Römer sich immer mehr von ihr distanzierte und seinen Trost in den Armen eines anderen suchte. Ihm war bewusst das es nicht der richtige Weg war, doch brachte ihn sein Kummer eben zu solchen Dingen. Grade die Arme eines jungen Mannes waren tröstlich für ihn, viel zu sehr wenn er darüber nachdachte doch gab es keinen Weg mehr zurück. Für ihn war es klar, es musste geheim bleiben den es würde nur Gerede geben und so blieb es geheim und zu Hause lief alles weiter, so wie es eben schon länger lief. Doch schöpft seine Frau nun langsam verdacht was alles nicht einfacher machen würde...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Schon früh stand für Quintus fest das er ebenfalls in das Handwerkliche Gewerbe gehen würde genau wie sein alter Herr und genau das hat er auch gemacht. Seit ein paar Jahren ist er schon mit der schönen Serpia verheiratet doch alles andere als glücklich, was auch an daran liegt das beide noch kinderlos sind und sie sich immer mehr entfremden so das sich der Römer immer öfter in andere Arme flüchtet.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Dan Feuerriegel<br />
<br />
Über 18?<br />
Weit drüber<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Natürlich<br />
<br />
Charübernahme?<br />
ja, da Gesuch<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
nein<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich wurde angelockt <img src="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quintus Servilius Casca </span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">32 Jahre</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plebejer </span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steinmetz</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VATER</span>:<br />
Marcus Servilius  # 58 Jahre # Bauherr<br />
<br />
Schon von Anfang an hielt er seine starke Hand über die Familie und leitete die kleine Familie gerecht durch das Leben. Regeln sollten befolgt werden und doch war immer die Liebe zu spüren die er für seine Frau und auch seine Kindern hegte. Harte Arbeit war schon immer wichtig für den Bauherren gewesen, den nur so konnte er sich einen Namen machen und gut für seine Familie sorgen. Der Verhältnis war gut zu Frau und Kindern und doch duldete Marcus keine Wiederworte. Dem Familienoberhaupt sollte folge geleistet werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">MUTTER</span>:<br />
Claudia Amalia # verstorben<br />
<br />
Eine bildschöne Frau die für ihre Familie alles getan hätte und sich immer aufopferungsvoll um alle gesorgt hat. Ihre Kinder standen immer an erster stelle für die offene und herzensgute Frau.Leider verstarb sie zu früh an einer Lungenentzündung. Noch immer wird sie schmerzlichst vermisst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SCHWESTER</span>:<br />
Servilia Gaia # 25 Jahre # verheiratet<br />
<br />
Ein ruhiges Mädchen, fast schon schüchtern und zurückhaltend und doch nicht zu unterschätzen. Sie ist klug und weiß durchaus auch ihre Klugheit einzusetzen um ihren Willen zumindest etwas durchzusetzen. Bruder und Schwester verstehen sich gut und auch wenn er mittlerweile weiß das seine Schwester erwachsen ist versucht Quintus sie noch immer zu beschützen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">EHEFRAU</span>:<br />
Serpia Claudia # 29 Jahre # Hausdame<br />
<br />
Schüchtern war Serpia noch nie gewesen, sie wusste immer wie man einen Mann um den Finger wickeln konnte mit nur einem Augenaufschlag und so war es auch bei ihrem Ehegatten der Fall auch wenn es am Anfang keine Hochzeit aus Liebe gewesen war. Sie hatte es schon gemocht von einem Mann umworben zu werden, fast schon angehimmelt zu werden und wenn dies nicht der Fall war spiegelte es sich schnell in ihrer Laune wieder und das bekommt vor allem ihr Ehemann gern zu spüren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Schon auf den ersten Blick sieht man das der großgewachsene Mann ziemlich durchtrainiert ist und viel Wert auf seinen Körper legt. Schon in jungen Jahren stach Quintus durch seine Körpergröße aus der Menge raus den auch jetzt, mit seinen knapp 1,90 m ist er nicht grade unauffällig sondern fast schon ein Riese. Augenfarbe und auch Haarfarbe sind beide braun. Auf reichten Brustseite prangert eine fast 10 cm lange Narbe die von einem Reitunfall herrührt. Quintus fiel beim Spielen mit seiner Schwester ungünstig auf einen Stein und verletzte sich so. Allerdings fällt nicht nur das gleich bei ihm auf, den von seiner Ausstrahlung her würde mal wohl glauben das der großgewachsene Mann alles andere als freundlich sei. In den meisten Fällen trifft dies auch zu, doch kann der Römer auch anders sein... nur hält er viel lieber die Fassade des unnahbaren aufrecht als zu zeigen das er eine weiche und gefühlvolle Seite in sich trägt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Mit seiner offenen und direkten Art stößt der Römer nicht immer auf offene Ohren und vor allem auch nicht auf Verständnis. Er eckt oft an und stößt viele Menschen in seiner Umgebung eher unabsichtlich vor den Kopf. Dafür kann man sich sicher sein einem Mann gegenüber zu stehen der zu seinem Wort steht, der für seine Liebsten immer da ist und sich auch von seinem Ziel nicht abbringen lässt. Was Quintus so gar nicht leiden kann ist im Mittelpunkt zu stehen. Oft versucht er sich dann aus der Affäre zu ziehen und sich im Hintergrund zu halten. Kennt er jemanden nicht wirklich hält er sich auch erst mal zurück, versucht die Person einzuschätzen und sich einen ersten Eindruck zu machen. Es gelingt ihm nicht immer aber oft hat ihn sein Bauchgefühl noch nicht getäuscht und hat jemand erst sein Misstrauen geweckt ist es nur schwer diesen Status wieder zu verlieren.<br />
<br />
Was viele an dem Römer schätzen ist die Tatsache das er weiß wie er sich präsentieren muss. Selbst wenn er einmal von Unsicherheit geplagt ist kann er seinen inneren Unmut nicht nach außen Tragen und seine Gefühle gut verbergen. Ob das für ihn gut ist, dass ist eine andere Geschichte. Für seine Außenwelt ist es gut den so lässt er niemanden schnell an seine Gefühle, an seiner innere kleine Welt.<br />
<br />
Vorsichtig sollte man sein wenn man sich gegen seine Familie stellt den da kennt Quintus keine Gnade. Er steht für seine Familie ein und würde alles dafür tun sie zu beschützen. Freunde macht man sich bei ihm nicht wenn man sich gegen sie stellt und das wird sich für ihn auch nie ändern. Seine familiäre Ader ist stark ausgeprägt und dies wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. Einmal Familienmensch, immer Familienmensch.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
# kann reiten<br />
# handwerklich begabt<br />
# redegewandt<br />
# hat eine künstlerische Ader<br />
# kann lesen und schreiben<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
STÄRKEN<br />
# zielstrebig # extrovertiert # sportlich # selbstbewusst # familiär # wissbegierig # charmant # <br />
<br />
SCHWÄCHEN<br />
#eitel # zu direkt # unromantisch # nutzt gern mal Notlügen # stur # neugierig # unpünktlich #<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
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VORLIEBEN<br />
# Wein # gutes Essen # hübsche Frauen # gelegentlich die Gesellschaft von jungen Männern # Feuer #<br />
<br />
ABNEIGUNGEN<br />
# ungepflegte Hände # rote Haare # Faulheit # Überheblichkeit # mittlerweile seine Frau #<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">ES WAR EINMAL</span><br />
Quintus wurde in einer Handwerker Familie hineingeboren. Schon sein Großvater war in diesem Gewerbe und sein Vater ebenso. Es stand für den Jungen damals von sich aus fest ebenfalls Handwerker zu werden, immerhin wollte er seinen Vater stolz machen und ihm zeigen das er die harte Arbeit durchaus schätzte. Die kleine Familie zählte nie zu den Reichen aber auch nicht zu den Armen. Sie konnten immer gut überleben was wohl auch der harten Arbeit seines Vater geschuldet war. Seine Mutter kümmerte sich um die Erziehung der Kinder den Quintus sollte kein Einzelkind bleiben. Als der . kleine Junge das 7. Lebensjahr erreichte wurde die kleine Gaia als zweites Kind der Familie geboren. Schon am Anfang war der kleine Junge begeistert von seiner Schwester und schwor sich sie zu beschützen, komme was wolle. So versprach er es auch Mutter und Vater.<br />
<br />
Im Alter von 13 Jahren kam es auch soweit das er seine Schwester beschützen musste- Die kleine Gaia meinte auf dem Markt Obst stehlen zu müssen. Natürlich wurde sie erwischt und natürlich stellte sich Quintus schützend vor seine kleine Schwester auch wenn ihm sehr wohl bewusst war das, dass Verhalten seiner Schwester falsch gewesen war. Die ältere Frau am Obststand aber fand den Diebstahl ganz und gar nicht amüsant und fasste die kleine Gaia grob am Arm, eine Tatsache die dem kleinen Jungen gar nicht gefiel und so stellte er sich schützend vor seine kleine Schwester und erklärte das es seine Idee gewesen war. Auch seinen Eltern erklärte er dies und wurde anstatt seiner Schwester dafür bestraft.<br />
<br />
Seine zukünftige Frau wurde ihm vorgestellt, in dem Jahr wo er grade 22 Jahre alt geworden war. Es war ein Fest und natürlich war auch Quintus hin und weg von der hübschen Serpia. Sie konnte einen Mann mit einem Augenaufschlag bezirzen und schaffte es eben auch bei diesem Mann in Windeseile. Das Feuer loderte und wurde von Verlangen nur noch mehr geschürt, sie wollten einander und das schnell. Einige Treffen folgten, viele Blicke...eindeutige Blicke und es kam wie sie es sich gewünscht hatten, sie wurden einander versprochen. Damals war es Liebe gewesen, große Liebe und eine Liebe die für sie wohl ewig Leben sollte doch konnte niemand von ihnen in die Zukunft schauen. Es folgte eine Hochzeit, Serpia war aus gutem Hause und so gab es ein großes Fest zu ehren der Heirat der beiden jungen Leute. Beide stellten sich die Zukunft rosig vor, wollten Kinder und ihr Leben miteinander verbringen. Sie schwebten hoch über den Wolken.<br />
<br />
Quintus widmete sich seiner Arbeit, hatte er doch von seinem Vater gelernt das harte Arbeit wichtig war und so litt oft auch die Beziehung nach einigen Jahren darunter. Serpia verlor zwei Kinder noch vor der Geburt, viel zu früh und so erlosch langsam die Hoffnung auf einen ersehnten Stammeshalter. Immer weiter entfernten sich beide voneinander. Der Zauber der ersten Zeit verflog immer mehr und der Druck ein Kind zu bekommen wuchs immer mehr. So zog sich Quintus nur mehr und mehr zurück und widmete sich seiner Arbeit als Steinmetz. Tief in seinem Inneren wusste der Römer das er nicht unschuldig an ihrer momentanen Situation war, hatte er sich vielleicht zu sehr auf seiner Arbeit konzentriert und seine Frau vernachlässigt, doch viel es ihm schwer das auch auszusprechen. Sie waren beide keine Heiligen, beide hatten sie ihre Ecken und Kanten und doch hatten sie es geschafft ihre Ehe an den Rand des Abgrunds zu treiben. Es tat weh zu wissen das der Zauber der schönen Zeit mittlerweile verflogen war, es tat weh das die ungeborenen Kinder nie das Licht der Welt erblicken konnte und es tat weh zu wissen das sie auf Dauer so nicht weiter machen konnten. Je mehr sich der Steinmetz zurück gezogen hatte, desto mehr schürte es die Eifersucht seiner Frau. Sie war schon immer Eifersüchtig gewesen aber hatte es immer gut im Griff gehabt. Immerhin gehörte etwas Eifersucht auch zu einer Beziehung dazu. Doch hatte sie Zweifel, immerhin hatte sie Quintus kein Kind schenken können und fürchtete das er sich von ihr Abwenden würde. Zu der Zeit war er seiner Frau treu, lediglich seiner Arbeit widmete er sich zu viel und doch traute Serpia ihm nicht und engte ihn mit ihrer Eifersucht immer mehr ein.<br />
<br />
Schlimmer wurde es für den Steinmetz, damals grade 28 Jahre, als seine Mutter plötzlich an einer Lungenentzündung starb. Für die Familie brach eine Welt zusammen und der Römer fühlte sich machtlos und vor allem auch verlassen. Seine Frau war kein Trost, stritten sie viel und so litt der Römer sehr unter dem Verlust seiner Mutter, eine Frau die er immer geschätzt und geehrt hatte in seinem Leben. <br />
<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">DAS HIER UND JETZT</span><br />
Das Leben könnte nicht schöner sein, könnte, würde er nicht mit einer Frau zusammenleben die er nicht liebte bzw. nicht mehr liebte. Sie gab ihm einfach nicht mehr das was er wollte und brauchte, somit war es mehr und mehr ein Leben was Freunden glich. Zumindest in ihren eigenen vier Wänden. Der Außenwelt wurde eine heile Ehe vorgespielt doch langsam aber sicher konnte er seiner Schwester, so wie auch seinem Vater nicht mehr viel vormachen. Er war mittlerweile über 30 und noch immer Kinderlos. Seine Frau war zweimal schwanger gewesen, hatte allerdings beide Kinder, verloren was auch für ihn ein Verlust gewesen war, ein schwere Verlust. Sie hatten sich beide immer Kinder gewünscht und vielleicht war auch das einer der Gründe warum die Ehe nicht mehr wirklich harmonisch war. Danach zerbrach alles mehr und mehr, sie stritten viel und Harmonie war nicht mehr zu spüren. Ihre Eifersucht hatte den Rest dazu beigetragen das der Römer sich immer mehr von ihr distanzierte und seinen Trost in den Armen eines anderen suchte. Ihm war bewusst das es nicht der richtige Weg war, doch brachte ihn sein Kummer eben zu solchen Dingen. Grade die Arme eines jungen Mannes waren tröstlich für ihn, viel zu sehr wenn er darüber nachdachte doch gab es keinen Weg mehr zurück. Für ihn war es klar, es musste geheim bleiben den es würde nur Gerede geben und so blieb es geheim und zu Hause lief alles weiter, so wie es eben schon länger lief. Doch schöpft seine Frau nun langsam verdacht was alles nicht einfacher machen würde...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Schon früh stand für Quintus fest das er ebenfalls in das Handwerkliche Gewerbe gehen würde genau wie sein alter Herr und genau das hat er auch gemacht. Seit ein paar Jahren ist er schon mit der schönen Serpia verheiratet doch alles andere als glücklich, was auch an daran liegt das beide noch kinderlos sind und sie sich immer mehr entfremden so das sich der Römer immer öfter in andere Arme flüchtet.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Dan Feuerriegel<br />
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Über 18?<br />
Weit drüber<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Natürlich<br />
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Charübernahme?<br />
ja, da Gesuch<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
nein<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich wurde angelockt <img src="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Manius Macrinius Germanicus]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2567</link>
			<pubDate>Sun, 26 Aug 2018 19:29:53 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Manius Macrinius Germanicus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2567</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Manius Macrinius Germanicus</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">41 Jahre</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom / Ländereien und kleiner Landsitz in Raetia</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Patrizier / Senator</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Senator</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater:<br />
Spurius Macrinius Catulus – 73 Jahre, verstorben<br />
<br />
Egal was kam, dieser Mann war mit Herz und Seele für Rom und hat seinem Sohn das auch ziemlich eingebläut. Er gehörte zwar eher zur untersten Schicht der Patrizier und die Macrinius wurden nie wirklich ernst genommen, doch hat er alles getan damit sein Sohn weiter aufsteigen konnte. Auch wenn er ein strenges Familienoberhaupt war liebte er seine Kinder und auch seine Frau. Für ihn war auch wichtig dass seine Familie immer ein wohlgefälliges Leben in der römischen Gesellschaft führten. Er verstarb noch bevor Manius zum Senator gewählt werden konnte, doch auch wenn er es nie gesagt hat war er immer sehr stolz auf seinen Sohn.<br />
<br />
Mutter:<br />
Satia Prima – 60 Jahre, Hausherrin, verwitwet<br />
<br />
Sie wurde in recht jungen Jahren an ihren Mann verheiratet und führte mit daraufhin ein gutes Ölhandelsunternehmen. Auch sie kam eher aus einer der unteren Patrizierfamilien, sodass sie dank der Heimat weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung ihres Standes hatte. Im Laufe ihrer Ehe begann sie ihren Ehemann auch zu lieben und ihn in all seinen Entscheidungen zu unterstützen. Sie ist auch immer noch eine sehr fröhliche und liebevolle Frau die nur das Beste für ihre Kinder wollte. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie von ihrem Sohn aufgenommen und ist seitdem auch die Hausherrin bis ihr Sohn irgendwann einmal doch heiraten sollte. Dank ihrer Fähigkeit zu schreiben und zu lesen und ihrer Erfahrung als Händlerin kümmert sie sich nebenbei auch um das Land ihres Sohnes, wenn auch nicht offiziell sondern eher aus dem Hintergrund heraus.<br />
<br />
Schwester:<br />
Macrina Fera – 37 Jahre, Hausdame, verwitwet<br />
<br />
Sie war schon als kleines Mädchen eher ein kleiner Wildfang. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mädchen schlich sie sich auch immer wieder aus dem Haus und machte das was sie wollte, egal wie schicklich es war. Erst als sie verheiratet wurde ist sie etwas ruhiger geworden und hat sie auch eher auf ihre Aufgaben als Ehefrau konzentriert. Leider hatte sie bisher aber noch keine Kinder bekommen. Es kam sogar schon fast soweit dass ihr Ehemann überlegte sich von ihr scheiden zu lassen deswegen, was Macrina das Herz brach und sie auch wieder dazu brachte mehr so zu sein wie früher. Vor etwas mehr als einem Jahr verstarb ihr Mann unglücklicherweise bei einem Unfall, woraufhin sie von ihrem Bruder aufgenommen wurde. Dass ihr Bruder an dem Unfall beteiligt war und dass er sie wieder verheiraten möchte weiß die Frau bis heute nicht.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<br />
Macrinus gehört eher zu der etwas größeren Sorte von Römern, wobei er natürlich nicht so groß war wie ein Germane. Doch mit seinen 1,82 ist er eigentlich schon ein Riese und ist ziemlich schwer zu übersehen. Trotz seiner enormen Größe wirkt er nicht unproportional. Seit er aus dem Militär ausgestiegen ist trainiert er weiterhin hart und hat so einen sehr definierten, muskulösen Körper. Natürlich fällt es ihm dank seiner Wunde schwerer sein Training zu absolvieren, doch er beißt einfach durch und es macht sich wirklich bezahlt.<br />
<br />
Er besitzt relativ helle braune Haare die er immer in der neuesten Römischen Mode schneiden lässt. Seine grau-grünen Augen scheinen immer zu leuchten wenn ihn etwas interessiert oder er etwas einfach spannend findet, auch wenn er inzwischen gelernt hat dieses Leuchten auch für seine Zwecke zu nutzen und es zu kontrollieren. Sein kantiges Gesicht zeugt von Stärke, Entschlossenheit und den Entbehrungen und Kämpfen die er in seinem Leben hinter sich bringen musste. Ein gepflegter Bart rundet sein Gesicht ab.<br />
<br />
Kleidungstechnisch gibt es nichts besonderes bei dem Senator. Er sieht genauso aus wie die Bevölkerung es sich vorstellen würde. Er scheint immer so als hätte er für die Bedürfnisse der Römer ein offenes Ohr und ist auch sehr höflich zu den Leuten denen er begegnet. Wenn man ihn so betrachtet kann man sich gut erklären wie er es geschafft hat so schnell von unten in den Senat zu kommen, und das auch ohne mehr Geld dafür einzusetzen als wirklich notwendig war. Er hat einfach eine Ausstrahlung die ihm meistens hilft mit anderen in Kontakt zu kommen und ihm zumindest einmal nicht negativ gegenüber zu stehen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<br />
Auf den ersten Blick ist Manius genau das was man sich von einem guten Bürger Roms und einem Senator vorstellen würde. Er ist ein guter Redner, er ist voll und ganz Teil der Gesellschaft, er respektiert die Traditionen und würde nie etwas tun um die Götter oder die Oberen in Rom zu verärgern. Sollte Rom Hilfe brauchen ist er sogar mit als Erstes zur Stelle und tut was getan werden muss. Er ist beliebt bei den Bürgern und auch immer noch bei seinen alten Soldaten. Dadurch dass er sich aber nicht nur um die Patrizier kümmert, sondern um alle die im römischen Reich und vor allem in Rom leben ist er sehr angesehen und hat sich auch von den anderen Senatoren ein Stück abgehoben. Auch dass er seine Familie unterstützt bei allen Schwierigkeiten die kommen ist etwas was ihm große Pluspunkte einbringt. Das einzige was bisher keiner wirklich versteht ist warum er sich keine Frau genommen hat, doch wenn er erklärt dass er die Richtige für sich und für Rom haben möchte nehmen es die meisten so an und fragen nicht weiter nach.<br />
<br />
Natürlich kann man aber auch nicht nur ein Vorzeigerömer sein, das wäre langweilig, außerdem hätten die Leute dann auch nichts worüber sie sich das Maul zerreißen könnten, und jemand der keine Leiche im Keller hat, mit dem kann doch etwas nicht stimmen. So ist in Rom natürlich auch bekannt dass Manius nicht alles einfach nur aus Herzensgüte macht, sondern dass er alles eigentlich auch für sich selbst macht. Dass es bei ihm nicht nur um Rom geht, sondern auch sehr viel um sich selbst. So ist auch bekannt dass er in seiner Zeit beim Militär nicht nur ehrlich war, sondern auch sehr viel Kriegsbeute für sich selbst behalten hat. So ist auch bekannt dass er gerne ausgefallene Feste gibt, sich auch gerne sowohl mit Männern als auch Frauen vergnügt, dass er gerne ins Kolosseum geht... wenn man sich das also genau ansieht, immer noch genau das was man von einem Senator erwarten würde. Doch das ist alles Teil eines Plans.<br />
<br />
Denn wenn man den Leuten das gab was sie wollten, wenn man ihnen einen kleinen Einblick gewährte konnte man vieles andere genau unter der Nase der Leute tun. Denn auch wenn Manius wirklich alles ist was er den anderen Römern zeigt ist er immer noch sehr viel mehr. Doch kann man nicht einfach zeigen wie verschlagen und hinterlistig man ist. Immerhin hat Manius unter anderem seinen Schwager umbringen lassen um selbst in einer guten Position zu bleiben. So hat er seine Schwester nicht einfach so bei sich aufgenommen, sondern weil er sie unbedingt in seiner Nähe behalten wollte. Er hat ein Gefühl dafür wie er die Leute auf seine Seite ziehen kann und was sie wollen. Das hat sich auch daraus entwickelt dass er im Militär viele Strategien entwickeln musste und sehr gut darin geworden ist. Er kann sehen was er tun muss und er ist sehr skrupellos wenn es darum ging seine Ziele zu erreichen, und sein größtes Ziel ist einfach mehr Macht.<br />
<br />
Er ist aber nicht nur skrupellos wenn es um seine Ziele geht. Er ist auch gegenüber den Leuten die ihm am nächsten stehen, also seiner Familie, seinen Sklaven und seinen Untergebenen, sehr streng. Man könnte schon fast sagen es macht ihm Spaß mit ihnen zu spielen und sie nach seiner Pfeife tanzen zu lassen und sie zu bestrafen wenn sie nicht taten was er wollte. Man kann also auch sagen er ist sehr sadistisch veranlagt. Doch egal wie streng, groß und böse er sich gibt, irgendwo hat er immer noch ein gutes Herz und weiß wann es zu viel ist. Auch wenn es hauptsächlich um ihn geht, er weiß oft wie weit er gehen kann ohne jemanden zu verlieren.<br />
<br />
Außerdem sollte man wirklich nie, nie vergessen. Egal was Manius tut, egal was er für sich selbst macht, egal wie er mit anderen umgeht... tief in seinem Herzen geht es zuerst um Rom, dann um ihn.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<br />
lesen & schreiben<br />
exzellenter Stratege<br />
geschickter Kämpfer (überdurchschnittlich für einen Militärangehörigen)<br />
reiten<br />
neben Latein beherrscht er Griechisch und ein paar Worte der Germanen<br />
überzeugender Sprecher<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
<br />
+ Leute überzeugen<br />
+ improvisieren<br />
+ für das einstehen was er tut<br />
+ treu<br />
+ inspirierend<br />
<br />
- hört nicht zu wenn es ihm nicht wichtig erscheint<br />
- nicht sehr einfühlsam<br />
- sehr von sich selbst überzeugt<br />
- lässt sich nicht helfen<br />
- vertraut nur schwer<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
+ Macht<br />
+ Befehle geben<br />
+ ein glückliches Rom<br />
+ Pläne schmieden<br />
+ das Leben in all seinen Facetten genießen<br />
<br />
- Intrigen<br />
- Gefahren für Rom<br />
- Ungehorsam<br />
- Verräter<br />
- hilflos sein, nichts tun können<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
Manius wurde in eine eher ärmliche Gens geboren, was aber nicht bedeutete dass er ein schlechtes Leben hatte. Er führte die Kindheit eines respektierten Patriziers, auch wenn seine Eltern nicht das Geld für sich arbeiten lassen konnten sondern sich auch selbst noch mit dem Ölhandel beschäftigen mussten. Dennoch konnten es sich seine Eltern leisten ihm einen Privatlehrer an die Seite zu stellen, wie damals üblich einen Griechen. Neben seinen Eltern und seiner kleinen Schwester war sein Lehrer Manius größte Stütze und die Person der er am meisten vertraute. Er lernte viel von dem Griechen, unter anderem halt auch dessen Sprache, und er begann zu lernen wie man am Besten vor anderen Leuten spricht. Es faszinierte den Jungen wie leicht man mit ein paar Worten andere Personen dazu bringen konnte das zu tun was man wollte. Das und auch die Tatsache dass sein Vater ihm bei allem helfen wollte was ihn weiterbringen würde führte dazu dass sich in Manius der Wunsch regte mehr zu erreichen. Nicht nur mehr, sondern bis an die Spitze des Reiches zu gelangen. Doch war klar dass die Familie nicht genug Geld und Möglichkeiten dafür hatten. So musste Manius den Plan für den Anfang beiseite legen und sich andere Methoden überlegen. Auch hier half ihm sein Lehrer weiter, denn er brachte den Jungen auch auf die Idee sich zu verpflichten und Teil des Militärs zu werden.<br />
Natürlich bestand das Leben des jungen Macrinius nicht nur aus seinem Unterricht. Er hatte unter den anderen Patrizierkindern viele Freunde und kristallisierte sich auch schon da als Anführer heraus. Sogar die Erwachsenen konnten ihn gut leiden da er weniger Blödsinn trieb als die meisten anderen Kinder. Manius wollte seiner Familie keine Probleme bereiten und verhielt sich auf Wunsch seines Vaters so wie es von ihm erwartet wurde. Oft musste er aber seine Schwester von den Straßen wieder aufsammeln da sie sich wieder hinausgeschlichen hatte. Er liebte Macrina, doch manchmal trieb sie ihn doch etwas in den Wahnsinn. Er schaffte es nie sie ansatzweise zu kontrollieren, was aber seinen Wunsch sie zu bändigen nur stärker werden ließ.<br />
<br />
Als Manius 17 Jahre alt war ging er zum Militär. Trotz seiner Stellung als Patrizier fing er von ganz er als ganz normaler Soldat an. Nach seiner Ausbildung ging es nach Gallien, und es dauerte auch nicht lange bis sich Manius in den Rängen hocharbeitete. Er tat alles was getan werden musste um Siege zu erringen, er half seinen Kameraden wo er konnte und wurde recht schnell sehr beliebt unter den anderen Soldaten. So stieg er innerhalb kürzester Zeit zum Opito und dann zum Zenturio auf. Natürlich blieb sein rascher Aufstieg nicht unbemerkt. Auch in Rom hörte man von seinen Erfolgen und natürlich auch davon dass er genügend Geld hat um noch weiter aufzusteigen, immerhin war seine Kriegsbeute ein relativ offenes Geheimnis. Einer der damaligen Senatoren begann sich für ihn einzusetzen und sorgte dafür dass Manius weitere Aufstiegschancen erhalten konnte. Natürlich half es sehr, doch noch wichtiger war im Grunde das Vertrauen und das Lob seiner Untergebenen. Dank dieser beiden Gegebenheiten schaffte er es sich innerhalb von 4 Jahren zum Tribun hochzuarbeiten. Er wurde von seinen Soldaten sehr geschätzt und auch seine Vorgesetzten waren sehr zufrieden mit seinen Ergebnissen. Doch natürlich tat Manius das alles nicht nur für Rom und das Militär. Denn je höher er kam, desto mehr bemerkte er wie er auch für sich selbst mehr Kriegsbeute einstecken konnte. Er übernahm gerne die gefährlichen Aufträge, denn er fand heraus dass ihm dies am meisten Schätze einbrachte.<br />
<br />
Schon 1 Jahr bevor der geplante große Angriff auf Germanien begann wurde Manius aufgrund seiner Leistungen aus Gallien abberufen und einer kleinen Einheit zugeteilt, die schon im Vorhinein den Rhein überqueren sollte und sich etwas umsehen sollte. Es war eine gefährliche Aufgabe und nicht alle aus der Einheit schafften es, doch Manius überlebte nicht nur, er schaffte es auch sich näher mit den Germanen zu beschäftigen, ein wenig ihrer Sprache zu lernen und ihre Kultur etwas zu verstehen. Als schließlich der Krieg nach Germanien kam schloss sich Manius seinen Leuten wieder an und wurde aufgrund seiner Taten und auch der Unterstützung seiner alten und neuen Untergebenen sowie einiger Vorschläge in Rom der XIII. Legion zugewiesen. Es war eine große Ehre für ihn und führte auch dazu dass sich sein Vertrauen in den jungen Gaius Julius sich stärkte und er bereit war ihm zu folgen, egal wohin die Reise gehen würde. Etwas das auch sein späteres Leben sehr beeinflussen würde.<br />
<br />
Doch alles findet irgendwann einmal ein Ende, und das musste auch Manius erkennen. Am Höhepunkt von allem, als er 33 war... kam das Unfassbare. Bei einer Schlacht gegen eine wilde Horde Germanen wurde Macrinius so schwer verletzt dass er nicht mehr reiten konnte. Er versuchte es, er wollte unbedingt weiter in der Armee dienen, doch es hatte keinen Zweck. Manius musste zurück nach Rom. Doch für seine treuen Dienste und seine herausragenden Erfolge erhielt er ein schönes Stück Land in Raetia. Wirklich brauchen tat er es nicht, denn dank seiner Beutezüge hatte er mehr als genug Vermögen angehäuft, dennoch ließ er es bewirtschaften und kümmerte sich ab dem Zeitpunkt um etwas anderes. Denn auch wenn er nur als kleiner Soldat angefangen hatte, Manius war lange genug Tribun und sogar Legat gewesen um Senator werden zu dürfen. Immer noch das Beste für sich, und natürlich auch Rom, im Blick beschloss er in die Politik zu gehen. Es dauerte seine Zeit bis sein Name in Rom bekannt war, doch seine Erfolge in Germanien und auch die immer noch vorhandene Treue seiner Leute zu ihm half im bei seinem Aufstieg. Er lud regelmäßig die wichtigsten Personen zu sich nach Hause ein, sprach mit den wichtigsten Personen und versuchte sich auch unter dem kleinen Volk zu etablieren. Er sorgte sogar dafür dass seine Schwester inzwischen eine Witwe war, auch wenn er das nie im Leben irgendjemandem erzählen würde. Er verschaffte sich einen Gladiator und genug Sklaven damit jeder wusste was er hatte. Alles war also perfekt, so wie ein Römer es sich nur wünschen konnte von einem Senator. So geschah es dass Manius vor 3 Jahren in den Senat gewählt wurde. Somit war einer der großen Schritte erreicht, doch noch hatte Macrinius noch nicht alles was er wollte. Denn er hatte keine wirkliche Macht, er konnte nicht mitbestimmen bei dem wie es mit Rom weiterging. Für Manius war klar dass er einer der Anhäger Cäsars sein würde und ihm auch im Senat folgen und vertrauen würde, so wie er es schon auf dem Schlachtfeld getan hatte. Zwar dauerte es seine Zeit, denn auch wenn man im Senat natürlich von ihm gehört hatte, er war nun einfach noch nicht lange Senator. Doch als Macrinius es geschafft hatte sich wirklich in den Reihen zu etablieren geschah etwas womit er nicht gerechnet hatte. Cäsar wurde ermordet. Doch einen Hoffnungsschimmer gab es für Manius, denn so konnte er versuchen sich mehr in der Anhängerschaft des Erben Cäsars, Gaius Octavius, zu etablieren. Gleichzeitig beobachtete er aber doch mit Sorge was der Tod Cäsars mit dem Reich machte, weswegen er nicht nur aufgrund seines eigenen Wunsches nach Macht Octavius folgte, sondern auch weil er tief in sich der Überzeugung war dass es das Beste für Rom wäre. Denn egal was er tat, er würde nie im Leben etwas tun was Rom und den Bürgern Roms schaden würde.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Früher war Manius Macrinius Germanicus ein Soldat in Gallien, dann in Germanien. Er arbeitete sich hoch und musste aufgrund einer Verletzung seine Laufbahn im Militär aufgeben. Doch deswegen ließ er sich nicht unterkriegen. Er fand recht schnell seinen Weg in die Politik und arbeitete daran Macht zu erlangen, wobei er den ersten Schritt, einen Sitz im Senat, sehr schnell erreichte. Er war sowohl auf dem Schlachtfeld als auch im Senat ein treuer Anhänger Gaius Julius Cäsars, jetzt folgt er Gaius Octavius. Nach außen hin ist er ein perfekter Römer, innen drinnen ist er verdorben ohne Ende, doch egal was kommt, für eine Sache würde er alles aufgeben was er musste. Denn für ihn ist nur eine Sache wichtiger als er selbst... Rom.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Sean Bean<br />
<br />
Über 18? Ja<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen? Ja<br />
<br />
<br />
Charübernahme? Nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere? Nein<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert? Über verschiedene Partner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Manius Macrinius Germanicus</span> </span><br />
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LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">41 Jahre</span></span><br />
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WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom / Ländereien und kleiner Landsitz in Raetia</span></span><br />
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RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Patrizier / Senator</span></span><br />
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BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Senator</span></span><br />
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<hr width=30%>[/center]<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Vater:<br />
Spurius Macrinius Catulus – 73 Jahre, verstorben<br />
<br />
Egal was kam, dieser Mann war mit Herz und Seele für Rom und hat seinem Sohn das auch ziemlich eingebläut. Er gehörte zwar eher zur untersten Schicht der Patrizier und die Macrinius wurden nie wirklich ernst genommen, doch hat er alles getan damit sein Sohn weiter aufsteigen konnte. Auch wenn er ein strenges Familienoberhaupt war liebte er seine Kinder und auch seine Frau. Für ihn war auch wichtig dass seine Familie immer ein wohlgefälliges Leben in der römischen Gesellschaft führten. Er verstarb noch bevor Manius zum Senator gewählt werden konnte, doch auch wenn er es nie gesagt hat war er immer sehr stolz auf seinen Sohn.<br />
<br />
Mutter:<br />
Satia Prima – 60 Jahre, Hausherrin, verwitwet<br />
<br />
Sie wurde in recht jungen Jahren an ihren Mann verheiratet und führte mit daraufhin ein gutes Ölhandelsunternehmen. Auch sie kam eher aus einer der unteren Patrizierfamilien, sodass sie dank der Heimat weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung ihres Standes hatte. Im Laufe ihrer Ehe begann sie ihren Ehemann auch zu lieben und ihn in all seinen Entscheidungen zu unterstützen. Sie ist auch immer noch eine sehr fröhliche und liebevolle Frau die nur das Beste für ihre Kinder wollte. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie von ihrem Sohn aufgenommen und ist seitdem auch die Hausherrin bis ihr Sohn irgendwann einmal doch heiraten sollte. Dank ihrer Fähigkeit zu schreiben und zu lesen und ihrer Erfahrung als Händlerin kümmert sie sich nebenbei auch um das Land ihres Sohnes, wenn auch nicht offiziell sondern eher aus dem Hintergrund heraus.<br />
<br />
Schwester:<br />
Macrina Fera – 37 Jahre, Hausdame, verwitwet<br />
<br />
Sie war schon als kleines Mädchen eher ein kleiner Wildfang. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mädchen schlich sie sich auch immer wieder aus dem Haus und machte das was sie wollte, egal wie schicklich es war. Erst als sie verheiratet wurde ist sie etwas ruhiger geworden und hat sie auch eher auf ihre Aufgaben als Ehefrau konzentriert. Leider hatte sie bisher aber noch keine Kinder bekommen. Es kam sogar schon fast soweit dass ihr Ehemann überlegte sich von ihr scheiden zu lassen deswegen, was Macrina das Herz brach und sie auch wieder dazu brachte mehr so zu sein wie früher. Vor etwas mehr als einem Jahr verstarb ihr Mann unglücklicherweise bei einem Unfall, woraufhin sie von ihrem Bruder aufgenommen wurde. Dass ihr Bruder an dem Unfall beteiligt war und dass er sie wieder verheiraten möchte weiß die Frau bis heute nicht.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
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Macrinus gehört eher zu der etwas größeren Sorte von Römern, wobei er natürlich nicht so groß war wie ein Germane. Doch mit seinen 1,82 ist er eigentlich schon ein Riese und ist ziemlich schwer zu übersehen. Trotz seiner enormen Größe wirkt er nicht unproportional. Seit er aus dem Militär ausgestiegen ist trainiert er weiterhin hart und hat so einen sehr definierten, muskulösen Körper. Natürlich fällt es ihm dank seiner Wunde schwerer sein Training zu absolvieren, doch er beißt einfach durch und es macht sich wirklich bezahlt.<br />
<br />
Er besitzt relativ helle braune Haare die er immer in der neuesten Römischen Mode schneiden lässt. Seine grau-grünen Augen scheinen immer zu leuchten wenn ihn etwas interessiert oder er etwas einfach spannend findet, auch wenn er inzwischen gelernt hat dieses Leuchten auch für seine Zwecke zu nutzen und es zu kontrollieren. Sein kantiges Gesicht zeugt von Stärke, Entschlossenheit und den Entbehrungen und Kämpfen die er in seinem Leben hinter sich bringen musste. Ein gepflegter Bart rundet sein Gesicht ab.<br />
<br />
Kleidungstechnisch gibt es nichts besonderes bei dem Senator. Er sieht genauso aus wie die Bevölkerung es sich vorstellen würde. Er scheint immer so als hätte er für die Bedürfnisse der Römer ein offenes Ohr und ist auch sehr höflich zu den Leuten denen er begegnet. Wenn man ihn so betrachtet kann man sich gut erklären wie er es geschafft hat so schnell von unten in den Senat zu kommen, und das auch ohne mehr Geld dafür einzusetzen als wirklich notwendig war. Er hat einfach eine Ausstrahlung die ihm meistens hilft mit anderen in Kontakt zu kommen und ihm zumindest einmal nicht negativ gegenüber zu stehen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
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Auf den ersten Blick ist Manius genau das was man sich von einem guten Bürger Roms und einem Senator vorstellen würde. Er ist ein guter Redner, er ist voll und ganz Teil der Gesellschaft, er respektiert die Traditionen und würde nie etwas tun um die Götter oder die Oberen in Rom zu verärgern. Sollte Rom Hilfe brauchen ist er sogar mit als Erstes zur Stelle und tut was getan werden muss. Er ist beliebt bei den Bürgern und auch immer noch bei seinen alten Soldaten. Dadurch dass er sich aber nicht nur um die Patrizier kümmert, sondern um alle die im römischen Reich und vor allem in Rom leben ist er sehr angesehen und hat sich auch von den anderen Senatoren ein Stück abgehoben. Auch dass er seine Familie unterstützt bei allen Schwierigkeiten die kommen ist etwas was ihm große Pluspunkte einbringt. Das einzige was bisher keiner wirklich versteht ist warum er sich keine Frau genommen hat, doch wenn er erklärt dass er die Richtige für sich und für Rom haben möchte nehmen es die meisten so an und fragen nicht weiter nach.<br />
<br />
Natürlich kann man aber auch nicht nur ein Vorzeigerömer sein, das wäre langweilig, außerdem hätten die Leute dann auch nichts worüber sie sich das Maul zerreißen könnten, und jemand der keine Leiche im Keller hat, mit dem kann doch etwas nicht stimmen. So ist in Rom natürlich auch bekannt dass Manius nicht alles einfach nur aus Herzensgüte macht, sondern dass er alles eigentlich auch für sich selbst macht. Dass es bei ihm nicht nur um Rom geht, sondern auch sehr viel um sich selbst. So ist auch bekannt dass er in seiner Zeit beim Militär nicht nur ehrlich war, sondern auch sehr viel Kriegsbeute für sich selbst behalten hat. So ist auch bekannt dass er gerne ausgefallene Feste gibt, sich auch gerne sowohl mit Männern als auch Frauen vergnügt, dass er gerne ins Kolosseum geht... wenn man sich das also genau ansieht, immer noch genau das was man von einem Senator erwarten würde. Doch das ist alles Teil eines Plans.<br />
<br />
Denn wenn man den Leuten das gab was sie wollten, wenn man ihnen einen kleinen Einblick gewährte konnte man vieles andere genau unter der Nase der Leute tun. Denn auch wenn Manius wirklich alles ist was er den anderen Römern zeigt ist er immer noch sehr viel mehr. Doch kann man nicht einfach zeigen wie verschlagen und hinterlistig man ist. Immerhin hat Manius unter anderem seinen Schwager umbringen lassen um selbst in einer guten Position zu bleiben. So hat er seine Schwester nicht einfach so bei sich aufgenommen, sondern weil er sie unbedingt in seiner Nähe behalten wollte. Er hat ein Gefühl dafür wie er die Leute auf seine Seite ziehen kann und was sie wollen. Das hat sich auch daraus entwickelt dass er im Militär viele Strategien entwickeln musste und sehr gut darin geworden ist. Er kann sehen was er tun muss und er ist sehr skrupellos wenn es darum ging seine Ziele zu erreichen, und sein größtes Ziel ist einfach mehr Macht.<br />
<br />
Er ist aber nicht nur skrupellos wenn es um seine Ziele geht. Er ist auch gegenüber den Leuten die ihm am nächsten stehen, also seiner Familie, seinen Sklaven und seinen Untergebenen, sehr streng. Man könnte schon fast sagen es macht ihm Spaß mit ihnen zu spielen und sie nach seiner Pfeife tanzen zu lassen und sie zu bestrafen wenn sie nicht taten was er wollte. Man kann also auch sagen er ist sehr sadistisch veranlagt. Doch egal wie streng, groß und böse er sich gibt, irgendwo hat er immer noch ein gutes Herz und weiß wann es zu viel ist. Auch wenn es hauptsächlich um ihn geht, er weiß oft wie weit er gehen kann ohne jemanden zu verlieren.<br />
<br />
Außerdem sollte man wirklich nie, nie vergessen. Egal was Manius tut, egal was er für sich selbst macht, egal wie er mit anderen umgeht... tief in seinem Herzen geht es zuerst um Rom, dann um ihn.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
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lesen & schreiben<br />
exzellenter Stratege<br />
geschickter Kämpfer (überdurchschnittlich für einen Militärangehörigen)<br />
reiten<br />
neben Latein beherrscht er Griechisch und ein paar Worte der Germanen<br />
überzeugender Sprecher<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
<br />
+ Leute überzeugen<br />
+ improvisieren<br />
+ für das einstehen was er tut<br />
+ treu<br />
+ inspirierend<br />
<br />
- hört nicht zu wenn es ihm nicht wichtig erscheint<br />
- nicht sehr einfühlsam<br />
- sehr von sich selbst überzeugt<br />
- lässt sich nicht helfen<br />
- vertraut nur schwer<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
+ Macht<br />
+ Befehle geben<br />
+ ein glückliches Rom<br />
+ Pläne schmieden<br />
+ das Leben in all seinen Facetten genießen<br />
<br />
- Intrigen<br />
- Gefahren für Rom<br />
- Ungehorsam<br />
- Verräter<br />
- hilflos sein, nichts tun können<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
Manius wurde in eine eher ärmliche Gens geboren, was aber nicht bedeutete dass er ein schlechtes Leben hatte. Er führte die Kindheit eines respektierten Patriziers, auch wenn seine Eltern nicht das Geld für sich arbeiten lassen konnten sondern sich auch selbst noch mit dem Ölhandel beschäftigen mussten. Dennoch konnten es sich seine Eltern leisten ihm einen Privatlehrer an die Seite zu stellen, wie damals üblich einen Griechen. Neben seinen Eltern und seiner kleinen Schwester war sein Lehrer Manius größte Stütze und die Person der er am meisten vertraute. Er lernte viel von dem Griechen, unter anderem halt auch dessen Sprache, und er begann zu lernen wie man am Besten vor anderen Leuten spricht. Es faszinierte den Jungen wie leicht man mit ein paar Worten andere Personen dazu bringen konnte das zu tun was man wollte. Das und auch die Tatsache dass sein Vater ihm bei allem helfen wollte was ihn weiterbringen würde führte dazu dass sich in Manius der Wunsch regte mehr zu erreichen. Nicht nur mehr, sondern bis an die Spitze des Reiches zu gelangen. Doch war klar dass die Familie nicht genug Geld und Möglichkeiten dafür hatten. So musste Manius den Plan für den Anfang beiseite legen und sich andere Methoden überlegen. Auch hier half ihm sein Lehrer weiter, denn er brachte den Jungen auch auf die Idee sich zu verpflichten und Teil des Militärs zu werden.<br />
Natürlich bestand das Leben des jungen Macrinius nicht nur aus seinem Unterricht. Er hatte unter den anderen Patrizierkindern viele Freunde und kristallisierte sich auch schon da als Anführer heraus. Sogar die Erwachsenen konnten ihn gut leiden da er weniger Blödsinn trieb als die meisten anderen Kinder. Manius wollte seiner Familie keine Probleme bereiten und verhielt sich auf Wunsch seines Vaters so wie es von ihm erwartet wurde. Oft musste er aber seine Schwester von den Straßen wieder aufsammeln da sie sich wieder hinausgeschlichen hatte. Er liebte Macrina, doch manchmal trieb sie ihn doch etwas in den Wahnsinn. Er schaffte es nie sie ansatzweise zu kontrollieren, was aber seinen Wunsch sie zu bändigen nur stärker werden ließ.<br />
<br />
Als Manius 17 Jahre alt war ging er zum Militär. Trotz seiner Stellung als Patrizier fing er von ganz er als ganz normaler Soldat an. Nach seiner Ausbildung ging es nach Gallien, und es dauerte auch nicht lange bis sich Manius in den Rängen hocharbeitete. Er tat alles was getan werden musste um Siege zu erringen, er half seinen Kameraden wo er konnte und wurde recht schnell sehr beliebt unter den anderen Soldaten. So stieg er innerhalb kürzester Zeit zum Opito und dann zum Zenturio auf. Natürlich blieb sein rascher Aufstieg nicht unbemerkt. Auch in Rom hörte man von seinen Erfolgen und natürlich auch davon dass er genügend Geld hat um noch weiter aufzusteigen, immerhin war seine Kriegsbeute ein relativ offenes Geheimnis. Einer der damaligen Senatoren begann sich für ihn einzusetzen und sorgte dafür dass Manius weitere Aufstiegschancen erhalten konnte. Natürlich half es sehr, doch noch wichtiger war im Grunde das Vertrauen und das Lob seiner Untergebenen. Dank dieser beiden Gegebenheiten schaffte er es sich innerhalb von 4 Jahren zum Tribun hochzuarbeiten. Er wurde von seinen Soldaten sehr geschätzt und auch seine Vorgesetzten waren sehr zufrieden mit seinen Ergebnissen. Doch natürlich tat Manius das alles nicht nur für Rom und das Militär. Denn je höher er kam, desto mehr bemerkte er wie er auch für sich selbst mehr Kriegsbeute einstecken konnte. Er übernahm gerne die gefährlichen Aufträge, denn er fand heraus dass ihm dies am meisten Schätze einbrachte.<br />
<br />
Schon 1 Jahr bevor der geplante große Angriff auf Germanien begann wurde Manius aufgrund seiner Leistungen aus Gallien abberufen und einer kleinen Einheit zugeteilt, die schon im Vorhinein den Rhein überqueren sollte und sich etwas umsehen sollte. Es war eine gefährliche Aufgabe und nicht alle aus der Einheit schafften es, doch Manius überlebte nicht nur, er schaffte es auch sich näher mit den Germanen zu beschäftigen, ein wenig ihrer Sprache zu lernen und ihre Kultur etwas zu verstehen. Als schließlich der Krieg nach Germanien kam schloss sich Manius seinen Leuten wieder an und wurde aufgrund seiner Taten und auch der Unterstützung seiner alten und neuen Untergebenen sowie einiger Vorschläge in Rom der XIII. Legion zugewiesen. Es war eine große Ehre für ihn und führte auch dazu dass sich sein Vertrauen in den jungen Gaius Julius sich stärkte und er bereit war ihm zu folgen, egal wohin die Reise gehen würde. Etwas das auch sein späteres Leben sehr beeinflussen würde.<br />
<br />
Doch alles findet irgendwann einmal ein Ende, und das musste auch Manius erkennen. Am Höhepunkt von allem, als er 33 war... kam das Unfassbare. Bei einer Schlacht gegen eine wilde Horde Germanen wurde Macrinius so schwer verletzt dass er nicht mehr reiten konnte. Er versuchte es, er wollte unbedingt weiter in der Armee dienen, doch es hatte keinen Zweck. Manius musste zurück nach Rom. Doch für seine treuen Dienste und seine herausragenden Erfolge erhielt er ein schönes Stück Land in Raetia. Wirklich brauchen tat er es nicht, denn dank seiner Beutezüge hatte er mehr als genug Vermögen angehäuft, dennoch ließ er es bewirtschaften und kümmerte sich ab dem Zeitpunkt um etwas anderes. Denn auch wenn er nur als kleiner Soldat angefangen hatte, Manius war lange genug Tribun und sogar Legat gewesen um Senator werden zu dürfen. Immer noch das Beste für sich, und natürlich auch Rom, im Blick beschloss er in die Politik zu gehen. Es dauerte seine Zeit bis sein Name in Rom bekannt war, doch seine Erfolge in Germanien und auch die immer noch vorhandene Treue seiner Leute zu ihm half im bei seinem Aufstieg. Er lud regelmäßig die wichtigsten Personen zu sich nach Hause ein, sprach mit den wichtigsten Personen und versuchte sich auch unter dem kleinen Volk zu etablieren. Er sorgte sogar dafür dass seine Schwester inzwischen eine Witwe war, auch wenn er das nie im Leben irgendjemandem erzählen würde. Er verschaffte sich einen Gladiator und genug Sklaven damit jeder wusste was er hatte. Alles war also perfekt, so wie ein Römer es sich nur wünschen konnte von einem Senator. So geschah es dass Manius vor 3 Jahren in den Senat gewählt wurde. Somit war einer der großen Schritte erreicht, doch noch hatte Macrinius noch nicht alles was er wollte. Denn er hatte keine wirkliche Macht, er konnte nicht mitbestimmen bei dem wie es mit Rom weiterging. Für Manius war klar dass er einer der Anhäger Cäsars sein würde und ihm auch im Senat folgen und vertrauen würde, so wie er es schon auf dem Schlachtfeld getan hatte. Zwar dauerte es seine Zeit, denn auch wenn man im Senat natürlich von ihm gehört hatte, er war nun einfach noch nicht lange Senator. Doch als Macrinius es geschafft hatte sich wirklich in den Reihen zu etablieren geschah etwas womit er nicht gerechnet hatte. Cäsar wurde ermordet. Doch einen Hoffnungsschimmer gab es für Manius, denn so konnte er versuchen sich mehr in der Anhängerschaft des Erben Cäsars, Gaius Octavius, zu etablieren. Gleichzeitig beobachtete er aber doch mit Sorge was der Tod Cäsars mit dem Reich machte, weswegen er nicht nur aufgrund seines eigenen Wunsches nach Macht Octavius folgte, sondern auch weil er tief in sich der Überzeugung war dass es das Beste für Rom wäre. Denn egal was er tat, er würde nie im Leben etwas tun was Rom und den Bürgern Roms schaden würde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Früher war Manius Macrinius Germanicus ein Soldat in Gallien, dann in Germanien. Er arbeitete sich hoch und musste aufgrund einer Verletzung seine Laufbahn im Militär aufgeben. Doch deswegen ließ er sich nicht unterkriegen. Er fand recht schnell seinen Weg in die Politik und arbeitete daran Macht zu erlangen, wobei er den ersten Schritt, einen Sitz im Senat, sehr schnell erreichte. Er war sowohl auf dem Schlachtfeld als auch im Senat ein treuer Anhänger Gaius Julius Cäsars, jetzt folgt er Gaius Octavius. Nach außen hin ist er ein perfekter Römer, innen drinnen ist er verdorben ohne Ende, doch egal was kommt, für eine Sache würde er alles aufgeben was er musste. Denn für ihn ist nur eine Sache wichtiger als er selbst... Rom.<br />
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[center]<hr width=30%>[/center]<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Sean Bean<br />
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Über 18? Ja<br />
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Regeln gelesen? Ja<br />
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Charübernahme? Nein<br />
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Weitere Charaktere? Nein<br />
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<br />
Wie bist du über uns gestolpert? Über verschiedene Partner]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Darion]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2543</link>
			<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 22:48:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Darion</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2543</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Darion</span></span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">20 Jahre alt</span></span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Rom</span></span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Sklave von Marcus Orvicius</span></span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Sklave in der Backstube von Marcus Orvicius</span></span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">EFTIMIE ANGHEL || DAKISCHER SCHRIFTGELEHRTER & GRUNDBESITZER || VATER || ERMORDET BEI EINEM VORSTOSS DER RÖMISCHEN LEGIONEN 44 V. CHR.</span></span></span><br />
<br />
Als Schriftgelehrter war Eftimie ein angesehenes Mitglied der dakischen Bewohner seiner Gegend und nicht selten wurde er auch als Berater der Feldherren und Kriegsführer heran gezogen. So auch, als Schriftgelehrter des Burebista, der bis zum Schluss versuchte, einen Widerstand gegen die Vorstöße der römischen Legionen zu organisieren. Innerhalb dieser Angriffe machte Eftimie einige wichtige Aufzeichnungen, wurde aber - wie zahllose Andere während einer der zahlreichen Schlachten durch die römischen Legionen getötet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">CIPRIANA ANGHEL || HAUSFRAU UND MUTTER || MUTTER || ERMORDET 44 V.CHR.</span></span></span><br />
<br />
Die bildhübsche Frau Eftimies und Mutter dreier Kinder. Sie war die gute Seele des Hauses, Anlaufstelle bei Problemen und Fragen und auch diejenige, die sich darum kümmerte, dass auf dem kleinen Fleckchen Erde, das sie besaßen alles so lief, wie es sollte. Sie teilte die Arbeiten der hauseigenen Sklaven ein, achtete darauf, dass es auch ihnen gut ging und half einem der gebildeten Sklaven beim Unterrichten ihrer Kinder. Sie selbst unterrichtete zwar nicht, aber sie achtete darauf, dass alle drei die Aufgaben machten, die ihnen Tizian - so hieß der Sklave mit Vornamen - aufgetragen hatte. Ebenso wie ihr Mann Eftimie, wurde sie beider Landesübernahme durch die römischen Truppen ermordet, indem man ihr vor den Augen ihrer Kinder die Kehle durchschnitt und ihr so das Leben nahm.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">FLOAREA ANGHEL || SCHWESTER || 16 JAHRE ALT</span></span></span><br />
<br />
Floarea ist die ältere von Darions kleinen Schwestern und eindeutig die frechere der Beiden. Sie stand Darion in nichts nach und verbrachte nicht selten ihre freie Zeit lieber damit, mit ihm auf Bäume zu klettern oder Reiten zu lernen, anstatt der Mutter bei den Handarbeiten zu helfen. Sie konnte zwar Nähen und mit Wolle umgehen, aber Spielen an der frischen Luft war ihr dann doch lieber. Je älter Floarea wurde, desto ähnlicher wurde sie ihrer bildhübschen Mutter. Lange dunkle Haare mit einer natürlichen Welle zierten ihren Kopf und die braunen Augen waren so groß, dass man meinte, man könne durch sie bis in ihre Seele schauen. Oft war sie fröhlich und erzählte fantasievolle Geschichten und war vom Lernen ebenso begeistert, wie Darion selbst. An dem Tag, als ihre Eltern ermordet wurden, wurde Floarea, ebenso wie ihre Schwester vor den Augen ihres gefesselten, älteren Bruders geschändet und von römischen Truppen mitgenommen. Darion schwor damals, dass er sich für das Leid, das seiner Familie zu Teil wurde rächen würde und dass sie sich eines Tages wiedersehen würden. Doch bisher ist das noch nicht geschehen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">ZAMFIRA ANGHEL || SCHWESTER || 13 JAHRE ALT</span></span></span><br />
<br />
Auch Darions jüngste Schwester wurde das Schicksal ihrer älteren Schwester zu Teil. Ihr Verbleib ist dem jungen Daker ebenso wenig bekannt, wie der Floareas. Die jüngste Tochter der Anghels war eher häuslich eingestellt und half der Mutter viel im Haushalt, während die anderen beiden draussen toben gingen und viel unterwegs waren. Sie war ein Augenstern, wie ihre Mutter sie oft nannte und mit ihren feinen Gesichtszügen, der makellosen Haut und dem bis zu ihrer Mitnahme unbezwingbaren Frohmut diejenige, die abends oft für Gelächter innerhalb der ganzen Familie sorgte. Dass er beide Schwestern bei ihrem Leid sehen musste und dass er nichts über ihren Verbleib weiß, macht dem jungen Daker sehr zu schaffen und er sehnt den Tag herbei, an dem er die beiden wieder in die Arme schließen kann - sofern der denn kommen möge.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Würde man die Bewohner von Darions Heimat befragen, würden den jungen Mann wohl die meisten als reinen Frauenschwarm bezeichnen. Jedoch warfen hinter vorgehaltenen Händen wohl auch die ein oder anderen Männer ein Auge auf den 1,73m großen Daker, der mit seiner schlanken und trainierten Figur wirklich etwas her machte. Das Schicksal gab dem jungen Mann eher androgyne Züge, was ihm selbst ab und an ziemlich auf die Nerven ging, jedoch änderte das nichts daran, dass er sich die dunkelblonden bis hellbraunen Haare lang wachsen ließ. Diese pflegte er auch besonders und trug sie meist offen oder locker in einem Zopf gebunden.<br />
<br />
Seine blauen Augen stechen bei der gebräunten Haut hervor und sind je nach Laune und Lichteinfall auch schon mal als grau zu sehen. Doch im Normalfall zeigen sie sich in einem hellen, Eisblau und werden durch die langen, dichten Wimpern perfekt umrandet. <br />
<br />
Er achtete Zuhause sehr auf sein Äußeres und hat dadurch eine makellose, sonnengebräunte Haut, die die wohldefinierten Muskeln perfekt umspannt. Außer auf dem Kopf hält er seit seiner Jugend den Haarwuchs kurz, da er es einfach gepflegter findet auch wenn er dafür ein wenig mehr Zeit investieren muss.</div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich mag es Darion gar nicht wirklich, im Mittelpunkt zu stehen. Er ist ein Mensch, der nicht gern viel von sich preis gibt. Wer nicht viel von sich verrät, kann mit soclhen Sachen auch nicht wirklich verletzt werden und das ist genau der Grund, aus dem er es nicht tut. Diejenigen, denen er etwas von sich anvertraut, können sich geehrt fühlen, dass er das Vertrauen in sie aufbringt, doch sollten sie sich sicher sein, dass er sich rächen wird, wenn er herausfindet, dass man ihn mit eben diesem Wissen hintergeht...<br />
<br />
Auch in anderen Belangen ist er ein eher stiller Mensch, der gern beobachtet und sich erst einmal ein Bild von der jeweiligen Situation macht, bevor er etwas dazu sagt oder handelt. Dies ist ihm bisher immer gut bekommen und seine Mutter hatte ihm immer beigebracht, sich beide Seiten einer Geschichte anzuhören, bevor er jemanden oder eine Situation vorschnell be- oder verurteilte. Er ist loyal zu denen, die er liebt und die er seine wahren Freunde nennt. Dazu verfügt er über eine sehr gute Auffassungsgabe, bekommt viel um sich herum mit und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Niemals würde er einen von ihnen hintergehen oder aber ihnen eine Schuld zuweisen, die sie nicht begangen haben. Ja, um sie zu schützen würde er diese Schuld eher auf sich nehmen, als einen von ihnen leidend zu wissen. Seine Sportlichkeit kommt wohl zusammen mit der Ausdauer, die er hat und seiner Verbissenheit mit der er an seine Vorhaben heran geht, zu gute und hat ihm schon so manches Mal den Kopf gerettet.<br />
<br />
Dennoch kann auch er jemand sein, der romantisch ist, der die Einsam- oder Zweisamkeit genießt oder der auf die Idee kam, einfach mal eine Nacht am nahen Tümpel zu verbringen, anstatt im Elternhaus. Er kümmerte sich rührend um seine Geschwister, erzählte ihnen Geschichten oder tröstete sie, wenn irgendetwas war und die Mutter nicht zur Stelle war. Sein Familiensinn und sein Wunsch danach, irgendwann einmal mit der richtigen Person zusammen zu sein, vielleicht sogar mit einer Frau eigene Kinder zu haben, waren groß und doch ist er sich jetzt bewusst, dass er diesem Wunsch weiter entfernt ist, als jemals zuvor. Dennoch glaubt er daran, irgendwann wieder frei zu sein und sich dann diesen Wunsch erfüllen zu können. <br />
<br />
Doch hat natürlich auch Darion nicht nur positive Eigenschaften, sondern auch seine Schattenseiten, die er oft versucht, zu verbergen, was ihm dann aber doch nicht immer ganz so gelingt, wie er es gern wollen würde.<br />
<br />
Böse Zungen und Neider sagen ihm nach, dass er ein Mensch sei, der die Nase so weit zum Himmel halten würde, dass es rein regnet. Man sagt ihm nach, dass er mehr in sich selbst verliebt sei, als er es jemals in eine Frau sein könnte, oder einen Mann. Zum Teil mag er ihnen da recht geben, jedoch sieht er selbst es nicht als verwerflich an, dass er sehr auf sein Äußeres achtet und jede Menge Zeit damit verbringt, den Kampf zu trainieren um seine Muskeln wachsen zu lassen. Dies trägt natürlich zu seinem äußeren Erscheinungsbild bei. Aber ehrlich... Es gehörte sich für den Spross eines angesehenen dakischen Mitbürgers nun einmal, auf sein Äußeres zu achten und ein mindestens ebenso gutes Bildnis abzugeben, wie es sein Vater tat. <br />
<br />
Der junge Daker neigt dazu, sich manchmal in sich zurück zu ziehen, oder sich sogar abzukapseln - oft am Todestag seiner Eltern, abends, wenn alle im Bett sind und er die Möglichkeit hat, ungesehen seinen Gedanken nachzuhängen. Dann kann er durchaus auch schon mal leicht deprimiert sein und in eine Art Starre verfallen, aus der er auch gar nicht so einfach wieder heraus kommt. <br />
<br />
Oft bringt ihn sein Sturkopf gepaart mit seiner launischen Art in Schwierigkeiten, da er partout nichts macht, was er nicht will. Und dafür nimmt er auch so manche Strafen in Kauf. Seitdem er allerdings in römischer Gefangenheit ist, hat auch Darion eingesehen, dass er sich dem Willen seines Herrn beugen muss, wenn er irgendwann einmal die Möglichkeit haben will, von hier weg zu gehen, als freier Mann, um seine Schwestern zu suchen. Oder aber wenn er den Römer irgendwann umbringen würde, fliehen würde... <br />
<br />
Morgens ist es schwierig für den jungen Mann in Fahrt zu kommen, nur zu gern hat er dann erst einmal seine Ruhe und startet langsam in den Tag, doch in seiner jetzigen Position gestaltet sich das durchaus schwierig. <br />
<br />
Verletzt ihn jemand psychisch, begegnet er dem Ganzen mit Ignoranz und Totschweigen. So kontaktfreudig er sonst auch sein mag, so gern er sich sonst auch mit Menschen umgeben hat oder froh ist, bei den anderen Sklaven zu sein und nicht allein, so genau sollte man auch darüber informieren, dass er jeden genau taxiert und unter die Lupe nimmt. So leicht lässt er sich nicht blenden und legt sich einer der anderen Sklaven mit ihm an, dann wird er alles dafür tun, dass er nicht derjenige sein wird, der auf Dauer den kürzeren zieht. </div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Darion ...<br />
<br />
... kann Lesen, Schreiben & Rechnen<br />
... beherrscht Latein<br />
... ist kräftig und kann gut mit anpacken<br />
... ist in Allem, was er tut sehr ausdauernd und zeigt Ehrgeiz<br />
... kann reiten<br />
... ist charakterstark und hat es bis heute geschafft, nicht gebrochen zu werden</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">STÄRKEN</span></span></span><br />
<br />
# willensstark<br />
# familiär<br />
# ehrlich<br />
# sportlich / kräftig<br />
# ehrgeizig<br />
# sprachaffin<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">SCHWÄCHEN</span></span></span><br />
<br />
# nachtragend<br />
# rachsüchtig<br />
# misstrauisch<br />
# trauernd innerlich<br />
# unzufrieden mit seinem Schicksal<br />
# aufmüpfig<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">VORLIEBEN</span></span></span><br />
<br />
# wohlgeformte weibliche Körper<br />
# muskulöse Männer<br />
# Frohsinn und Festlichkeiten<br />
# die Erinnerungen an die schönen Tage mit seiner Familie<br />
# Musik und leises Singen<br />
# die wenigen Momente Ruhe und Frieden, die ihm zuteil werden<br />
# Zeit, die er für sich selbst nutzen kann<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">ABNEIGUNGEN</span></span></span><br />
<br />
# die Römer, haben sie doch seine Familie zerstört, sein Leben<br />
# die Art und Weise, wie man ihn mittlerweile behandelt<br />
# Intrigen und Missgunst gegen ihn<br />
# der Dreck und die Hitze, in der er schlafen muss<br />
# die Kette, die ihn hält, wenn ihn niemand beaufsichtigt<br />
# seinen Körper für den Nebenverdienst seines Herrn hingeben zu müssen<br />
# die Nacktheit, die ihn demütigen soll<br />
# nicht sein eigener Herr sein zu können<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Für eine Familie ist es ein ganz besonderes Ereignis, wenn ein Kind geboren wird. Ist es das erste Kind in der Familie, ist die Aufregung in den meisten Fällen noch einmal so hoch. So auch in der Familie des dakischen Schriftgelehrten Eftimie Anghel, dessen Frau Cipriana im Jahre 63 v. Chr. ihr erstes Kind gebar. Ein kleiner Sohn - ein Stammhalter. Die Augen der Eltern strahlten, als sie in endlich im Arm halten und herzen konnten und Eftimie schwor sich, dass dieser kleine Mann einmal in seine Fußszapfen treten sollte und den Dakern mit all seinem Wissen große Dienste erweisen sollte. Eines Tages wäre er, ebenso wie sein Vater vor ihm, ein angesehenes Mitglied der dakischen Gesellschaft und davon erzählte er dem kleinen Jungen jeden Tag, wenn er Zeit mit ihm verbringen konnte.<br />
<br />
In seinen frühen Jahren achteten die Eltern auf den kleinen Jungen, den sie Darion nannten, wie auf ihren eigenen Augapfel. Die Mutter wollte ihn sogar ungern allein unter der Aufsicht der Bediensteten lassen, aus der Angst heraus, dass dem Kind etwas passieren konnte. Doch das legte sich schnell. Immerhin hatte sie ihre Aufgaben im Haushalt zu erledigen und sie merkte recht schnell, dass Darion bei den Bediensteten des Hauses Anghel gut aufgehoben war. Vor allem bei den weiblichen Bediensteten, waren diese doch alle schlichtweg begeistert von dem kleinen Jungen mit den großen, funkelnden, eisblauen Augen.<br />
<br />
Je älter Darion wurde, desto mehr konnte man erkennen, dass er sich eines Tages zu einem stattlichen und sehr ansehnlichen jungen Mann entwickeln würde. Auch seine Eltern waren sich dessen bewusst und vor Allem sein Vater war derjenige, der forcierte, dass die Ausbildung in schriften und Sprachen bereits früh begann. Die Ausbildung des Jungen übernahm Tizian, einer der römischen Gefangenen, die die Daker gemacht hatten und der nun am Hofe der Anghels in Diensten war. Andere würden die Ausbildung ihrer Kinder sicher nicht in die Hände von Sklaven geben, jedoch war Titian kein reiner Sklave. Mehr war er ein Bediensteter und angesehen unter den Eheleuten. Ja, er hatte es hier recht gut getroffen und so unterrichtete er Darion bereits im Alter von 4 Jahren kindgerecht, während sein Vater arbeitete und seine Mutter in den Wehen des zweiten Kindes lag, das die Familie erwartete.<br />
<br />
Es dauerte nicht lange und Tizian berichtete der Familie, dass es eine reine Freude war, mit dem kleinen Jungen zusammen zu arbeiten. Darion hatte eine schnelle Auffassungsgabe, ließ sich so leicht nicht von seinem Weg abbringen und verfügte über eine Menge Ausdauer, um auch schwierigere Aufgaben zu lösen. Schon bald sprach der junge Daker die ersten Sätze Latein und konnte sie schreiben. Darüber waren natürlich alle stolz und obendrein half der Junge auch seiner Mutter viel mit seinem neuen Geschwisterchen.<br />
<br />
<br />
Floarea war Darions Lieblingsschwester - gut zu diesem Zeitpunkt war sie auch seine einzige Schwester, aber er liebte sie einfach. Je älter die beiden wurden, desto mehr beschäftigte er sich mit ihr. Am Anfang hatte er ihr einfach nur oft etwas vorgelesen oder vorgesungen - oder ihr einfach nur beim Schlafen zugesehen, doch bald tobten die beiden über die Wiese vor dem Haus, während sie auf ihr nächstes Geschwisterchen warteten. Zu dem Zeitpunkt hatte Tizian dem Jungen auch das Reiten beigebracht und unterhielt sich relativ fließend mit ihm auf Latein. Die Zweifel Eftimies, dass es mit 4 Jahren zu früh gewesen war, dem Jungen Latein aufzubürden, zerschlugen sich, denn Tizians Meinung, dass es Kindern einfach leichter fiel, Sprachen zu lernen, bestätigte sich. Und Darion? Der war ziemlich stolz darauf, die Sprache Roms zu sprechen. Auch wenn er wusste, dass die beiden Reiche verfeindet waren. Aber wenn er in seines Vaters Fußstapfen treten wollte, musste er die Sprache des Feindes beherrschen und vielleicht - ja vielleicht fand sich irgendwann in der Zukunft ja eine Möglichkeit für ein friedliches Leben beider Völker.<br />
<br />
Hätte Darion damals schon gewusst, oder auch nur geahnt, wie sich die ganze Geschichte für ihn wenden würde, dass er jemals nichts anderes als Hass den Römern gegenüber empfinden würde - er hätte wahrscheinlich niemals gerade einen Römer und einen Sklaven als seinen besten Freund empfunden. Gut, Tizian konnte nichts für das, was geschah und der Römer hatte siene Tränen an dem Tag auch nicht zurückhalten können und hatte sich für die Familie eingesetzt, die sich - auch wenn er Sklave gewesen war - immer gut und fair um ihn gekümmert hatte, aber dennoch. Darion hatte sich damals, am Anfang seines erwachsen werdens sehr zu dem Älteren hingezogen gefühlt und es sogar geschafft, seinen Vater zu überzeugen, Tizian frei - und nach Hause zurückkehren zu lassen. Doch dazu war es nie gekommen.<br />
<br />
In seiner früheren Jugend, entwickelte sich Darion vollkommen normal. So traf er sich irgendwann mit Mädchen und sammelte seine ersten Erfahrungen, traf aber auch mal den ein oder anderen jungen Mann, mit dem er ein gewisses Maß an Zweisamkeit genoss. Etwas festeres jedoch kam für ihn noch nicht in den Sinn. Nein. Darion wollte sein Leben genießen und das tat er auch so gut wie möglich. War irgendwo ein Fest, war Darion da. Zumal er meist eingeladen wurde von denen, die er kannte. Er hatte viele Freunde, mit denen er oft ausritt oder aber einfach nur den Tag genoss und so kam es nicht gerade selten vor, dass er erst spät am Abend nach Hause kam.<br />
<br />
Seine Eltern ließen ihm die Freiheit, wenn er ausgehen wollte, jedoch musste er auch im Haus und auf dem Land seine Aufgaben erledigen und auch in der Zeit noch weitere Unterrichtsstunden bei Tizian absolvieren. Zwar empfand er das Lernen mit etwa 18 Jahren schon lange nicht mehr als so interessant, wie noch damals als Kind, dennoch versäumte er nicht eine Stunde, die er bei dem Älteren hatte. Manchmal meinte Eftimie, dass er den Römer regelrecht anhimmelte und alle lachten, wenn Darion dann wirklich mal rot wurde. Niemals jedoch hätte er zugegeben, dass er durchaus etwas für den Älteren empfand, denn er wollte nicht des Hauses verwiesen werden und auch die Erfahrungen, die er mit anderen jungen Männern sammelte, blieben aufs strengste geheim gehalten. Er konnte es sich nicht leisten, den Namen seines Vaters zu beschmutzen, auch wenn es ihn schmerzte, dass er seinen Eltern gegenüber nicht die Wahrheit sagen konnte.<br />
<br />
An dem wohl verhängnisvollsten Tag in seinem Leben, dem Tag, der alles für ihn ändern sollte, kam Darion gerade nach Hause, als er von einem kleinen Abenteuer in den Wäldern Sarmizegetusa Regias kam. Er war mit Freunden unterwegs gewesen und bereits von Weitem sahen sie den Rauch aus der Siedlung aufsteigen. Schnell gab er seinem Pferd die Hacken und eilte nach Hause, doch um seinem Vater zu helfen, kam er zu spät. Die römischen Truppen hatten ihn vor das Haus geworfen, als wäre er ein Stück Abfall und seine Mutter kniete weinend neben dem kopflosen Rumpf ihres Mannes. Zitternd strichen ihre Hände über den Leichnam, während die Mädchen von drinnen schrien und weinten.<br />
<br />
Darion sprang von seinem Pferd, rannte auf die Eingangstür seines Elternhauses zu und schlug den ersten Römer, der ihm in den Weg kam zu Boden, doch es waren zu viele. Sie hielten ihn in festem Griff, zwangen ihn zu Boden und er musste mit ansehen, wie sie seine Mutter an den Haaren vom Boden hoch zogen und seine weinenden und schreienden Schwestern einfach aus dem Haus trugen. Er sah, wie Tizian ebenfalls aus dem Haus geführt wurde und er hörte, wie dieser zu verhandeln versuchte, dass man den Kindern und der Frau des Mannes nichts tat. Sie seien fair zu ihm gewesen und er hatte den Brief gefunden, den Eftimie aufgesetzt hatte, um ihn in die Freiheit zu entlassen. Tränen rannen von Tizians Wangen, als er Darion ansah und leicht den Kopf schüttelte, als wolle er sich für etwas entschuldigen, für das er nichts konnte. Doch man führte ihn fort.<br />
<br />
Darion hingegen bekam mehrere unsanfte Schläge mit der Faust ins Gesicht und in die Magengrube, bevor man ihm ein Messer an den Hals hielt und ihn zwang, zuzusehen, wie seiner Mutter vor seinen Augen die Kehle durchgeschnitten wurde. Er schrie, schrie sich auf Latein die Seele aus dem Leib, sie sollen seine Mutter in Ruhe lassen, doch man lachte ihn aus. Hähmisch trat noch einer der Legionäre auf die leise röchelnde Mutter ein, während diese vor den Augen ihrer Kinder starb. Allein das brach dem jungen Daker das Herz. Sein Blick wurde kalt, ruhten auf dem Mörder seiner Mutter und er schwor sich, dessen Gesicht nie wieder zu vergessen. <br />
<br />
Aus dem Augenwinkel heraus bekam er mit, wie man Tizian zu beruhigen versuchte und ihn auf einen Karren zerrte, um ihn sicher nach Hause zu bringen. Sie fuhren los, ohne dass auch nur irgendetwas geschehen war, um die Situation zu verharmlosen. Doch war Darions Herz noch nicht gänzlich erfüllt mit Hass auf die Römer, so sorgte das nächste Ereignis dafür, dass er diesen Männern sein Herz für immer verschließen würde. Vor seinen Augen, man zwang ihn, sich hinzuknien, band ihn in Fesseln und zwang ihn, seine Augen offen zu halten, vergewaltigten römische Soldaten seine beiden kleinen Schwestern, rissen ihnen die Kleider vom Leib, die ihre Mutter genäht hatte und nahm sie anschließend mit. Ein großer Teil von Darion starb in dem Moment und bevor man ihn endlich bewusstlos schlug, schwor er den Römern, dass er sie finden und töten würde und seinen Schwestern, dass er sie irgendwann finden und retten würde. Und dann wurde um ihn herum alles schwarz...<br />
<br />
Man brachte ihn nach Rom, wo er die ersten Monate seines Lebens in einem stinkenden Schweineloch verbrachte und nichts anderes als Schläge oder Tritte bekam. Man zwang ihn zur Arbeit, enthielt ihm das Essen vor und spuckte immer wieder auf ihn, während man ihn beschimpfte oder sich über ihn lustig machte. Sie wollten ihn brechen, hielten ihn als Sklaven und sagten ihm Wochen lang, dass sie ihn auf der nächsten Auktion in Rom verkaufen würden. Doch Darion ließ sich nicht brechen. Er ertrug jeden Schlag, jeden Tritt und er schaffte es, ihre bösen Worte auszublenden und jeden Tag weiter zu leben, auch wenn es ihm sicherlich nicht gut ging. Er musste überleben, musste es schaffen, eines Tages wieder frei zu sein und seine Schwestern suchen zu können. Auch wenn er bis dahin barfuß durch die Hölle gehen müsste. Er würde sie finden und er würde jeden Römer töten, der ihn daran hindern wollte. Sie waren keine Menschen, sie waren Bestien und Bestien verdienten den Tod. Ob er dabei auf Mann oder Maus, Mutter oder Kind traf, war ihm egal. Der Hass in seinem Herzen wuchs von Tag zu Tag weiter und dann... vor etwa drei Monaten, fand er sich auf einer kleinen Empore wieder, umringt von hunderten von Römern, die ihn anstarrten und ihn musterten, wie Vieh.<br />
<br />
Die Auktion begann und der Händler, der ihn sich angeeignet hatte, als die Soldaten ihn mit in die Stadt brachten, pries ihn an, wie er nur konnte. Zuerst lief die Auktion nicht und einer der Schergen raunte ihm zu, dass sein Kopf rollen würde, würde er nicht einen vernünftigen Preis für ihren Herrn erzielen, doch dann meldete sich jemand aus der Menge. Während sich die Römer nach und nach überboten, riss ihm der Händler den letzten Fetzen Stoff vom Körper, der ihn bedeckte und als er zu Boden sank, sich zusammen kauerte um seine Blöße zu bedecken, traf ihn ein harter Schlag und die Schergen stellten ihn wieder auf die Beine. Es tat weh, es tat verdammt weh, dass ihn jeder dreckige Römer der Stadt so sehen konnte und nur der Hass, der in ihm loderte, wie eine Flamme, die kurz davor ist ein ganzes Haus zu verzehren, half ihm, es zu schaffen, den Kopf hoch zu halten, auch wenn sie ihn bis aufs Letzte demütigten.<br />
<br />
Er wurde verkauft an jenem Tag vor etwa sechs Monaten. An Marcus Orviciuis, den Bäcker in der Stadt. Er wurde nackt durch die Gassen bis zum Haus des Bäckers geführt und in seine Aufgaben eingewiesen. Dies geschah mehr oder weniger schmerzhaft, denn Darion war sicherlich kein einfacher Umgang. Er gab nicht so leicht auf, wollte sein Schicksal als Sklave nicht akzeptieren. Doch irgendwann lernte er, zumindest nach aussen hin den Mund zu halten. Er achtete ab da auf jedes Wort, das er sagte, wenn er es sagte. Doch manchmal spielt einem der eigene Geist und Körper Streiche, die man sich nie erhofft hatte. <br />
<br />
Vor etwa drei Wochen, Darion schlief bereits tief und fest auf seinem Schlafplatz in dem kleinen Raum hinter der Backstube, sprach er im Traum davon, dass er alle töten und fliehen wolle. Dass er seine Schwestern suchen wolle um sie zu retten und mit ihnen fort zu gehen. Natürlich sprach er im Traum nicht zusammenhängend sondern nur fetzenweise, doch einer der Sklaven seines Herrn war noch wach und lauschte dem Ganzen. Dies trug derjenige schnell an seinen Herrn weiter und Darion schrak hoch, als Marcus ihn aus dem Schlafraum zerrte, bis auf den Hof und ihn dort zusammenschlug, ohne dass Darion wusste, worum es ging. Lediglich aus den Augenwinkeln, wenn er versuchte, sich zu schützen, sah er Sephalos in der Tür stehen und zufrieden Grinsen, was ihn darauf brachte, dass dieser ihn in diese missliche Lage gebracht hatte.<br />
<br />
Zwar tat Darion was er tun musste, flehte Marcus an, von ihm abzulassen, beteuerte, dass er nicht fliehen wolle, obwohl ihm die Galle hoch kam bei diesen Lügen, doch er konnte die Schläge nicht aufhalten. Erst, als er am Boden lag, seine aufgeplatzte Lippe und eine Platzwunde am Auge bluteten und sein Gesicht langsam anschwoll, gab der Hausherr Ruhe und zerrte ihn an den Haaren mit in die Backstube. Dort angekommen kettete er ihn an in einer Ecke, sodass er sich zwar etwa einen Meter oder zwei bewegen konnte, nicht aber an den Wasserzulauf der Quelle kam, um etwas zu trinken. Nackt ließ sein Herr ihn liegen und bluten, schrie auf ihn ein und ging dann einfach, während sich Darion zusammenkauerte und sich seiner Schmerzen ergab. <br />
<br />
Das ist nun etwa drei Wochen her und noch immer ist Darion an die Kette gefesselt, wenn niemand vor Ort ist, um ihn zu beaufsichtigen. Natürlich hat er mehrfach versucht, seinen Herrn zu überzeugen, dass er keineswegs fliehen würde, doch brachte ihm das noch eher Schläge ein, als dass man ihn von der Kette ließ. Die Nächte verbringt er in der Backstube auf dem harten Boden schlafend, oft nackt, oder gekleidet in eine dreckige Tunika und unfähig an Wasser zu kommen, wenn er von der Hitze der Backstube Durst bekommt. Und doch ist der Wille des Dakers stärker als seine Schmerzen oder sein Durst. Und so schwört er sich jede Nacht, bevor er die Augen schließt aufs Neue, dass er irgendwann die gesamte Familie des Römers vor dessen Augen auslöschen würde und schläft ein mit den Worten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"Vis corpus meum - sed non spiritum meum... Du magst meinen Körper besitzen... Niemals jedoch meinen Geist..."</span></span></span></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Darion ist der wohl aufmüpfigste Sklave unter der Herrschaft von Marcus Orvicius und bringrt sich dadurch nicht selten in Schwierigkeiten. Geleitet wird er allein vom Hass auf die Römer, die seine Eltern vor seinen Augen ermordeten und seine Schwestern schändeten. Zwar geht er momentan den unteren Weg um nicht irgendwann selbst sein Leben zu lassen, doch hat der 20jährige Daker nichts anderes in seinem Herzen für die Römer und seinen Herrn als blanken Hass.<br />
<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Filip Gustavsson<br />
<br />
<br />
Über 18?<br />
Definitiv, das werd ich nicht leugnen können<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Japp<br />
<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Keine bisher<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich wurde drauf gestuppst ^^]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Darion</span></span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">20 Jahre alt</span></span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Rom</span></span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Sklave von Marcus Orvicius</span></span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Sklave in der Backstube von Marcus Orvicius</span></span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">EFTIMIE ANGHEL || DAKISCHER SCHRIFTGELEHRTER & GRUNDBESITZER || VATER || ERMORDET BEI EINEM VORSTOSS DER RÖMISCHEN LEGIONEN 44 V. CHR.</span></span></span><br />
<br />
Als Schriftgelehrter war Eftimie ein angesehenes Mitglied der dakischen Bewohner seiner Gegend und nicht selten wurde er auch als Berater der Feldherren und Kriegsführer heran gezogen. So auch, als Schriftgelehrter des Burebista, der bis zum Schluss versuchte, einen Widerstand gegen die Vorstöße der römischen Legionen zu organisieren. Innerhalb dieser Angriffe machte Eftimie einige wichtige Aufzeichnungen, wurde aber - wie zahllose Andere während einer der zahlreichen Schlachten durch die römischen Legionen getötet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">CIPRIANA ANGHEL || HAUSFRAU UND MUTTER || MUTTER || ERMORDET 44 V.CHR.</span></span></span><br />
<br />
Die bildhübsche Frau Eftimies und Mutter dreier Kinder. Sie war die gute Seele des Hauses, Anlaufstelle bei Problemen und Fragen und auch diejenige, die sich darum kümmerte, dass auf dem kleinen Fleckchen Erde, das sie besaßen alles so lief, wie es sollte. Sie teilte die Arbeiten der hauseigenen Sklaven ein, achtete darauf, dass es auch ihnen gut ging und half einem der gebildeten Sklaven beim Unterrichten ihrer Kinder. Sie selbst unterrichtete zwar nicht, aber sie achtete darauf, dass alle drei die Aufgaben machten, die ihnen Tizian - so hieß der Sklave mit Vornamen - aufgetragen hatte. Ebenso wie ihr Mann Eftimie, wurde sie beider Landesübernahme durch die römischen Truppen ermordet, indem man ihr vor den Augen ihrer Kinder die Kehle durchschnitt und ihr so das Leben nahm.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">FLOAREA ANGHEL || SCHWESTER || 16 JAHRE ALT</span></span></span><br />
<br />
Floarea ist die ältere von Darions kleinen Schwestern und eindeutig die frechere der Beiden. Sie stand Darion in nichts nach und verbrachte nicht selten ihre freie Zeit lieber damit, mit ihm auf Bäume zu klettern oder Reiten zu lernen, anstatt der Mutter bei den Handarbeiten zu helfen. Sie konnte zwar Nähen und mit Wolle umgehen, aber Spielen an der frischen Luft war ihr dann doch lieber. Je älter Floarea wurde, desto ähnlicher wurde sie ihrer bildhübschen Mutter. Lange dunkle Haare mit einer natürlichen Welle zierten ihren Kopf und die braunen Augen waren so groß, dass man meinte, man könne durch sie bis in ihre Seele schauen. Oft war sie fröhlich und erzählte fantasievolle Geschichten und war vom Lernen ebenso begeistert, wie Darion selbst. An dem Tag, als ihre Eltern ermordet wurden, wurde Floarea, ebenso wie ihre Schwester vor den Augen ihres gefesselten, älteren Bruders geschändet und von römischen Truppen mitgenommen. Darion schwor damals, dass er sich für das Leid, das seiner Familie zu Teil wurde rächen würde und dass sie sich eines Tages wiedersehen würden. Doch bisher ist das noch nicht geschehen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">ZAMFIRA ANGHEL || SCHWESTER || 13 JAHRE ALT</span></span></span><br />
<br />
Auch Darions jüngste Schwester wurde das Schicksal ihrer älteren Schwester zu Teil. Ihr Verbleib ist dem jungen Daker ebenso wenig bekannt, wie der Floareas. Die jüngste Tochter der Anghels war eher häuslich eingestellt und half der Mutter viel im Haushalt, während die anderen beiden draussen toben gingen und viel unterwegs waren. Sie war ein Augenstern, wie ihre Mutter sie oft nannte und mit ihren feinen Gesichtszügen, der makellosen Haut und dem bis zu ihrer Mitnahme unbezwingbaren Frohmut diejenige, die abends oft für Gelächter innerhalb der ganzen Familie sorgte. Dass er beide Schwestern bei ihrem Leid sehen musste und dass er nichts über ihren Verbleib weiß, macht dem jungen Daker sehr zu schaffen und er sehnt den Tag herbei, an dem er die beiden wieder in die Arme schließen kann - sofern der denn kommen möge.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Würde man die Bewohner von Darions Heimat befragen, würden den jungen Mann wohl die meisten als reinen Frauenschwarm bezeichnen. Jedoch warfen hinter vorgehaltenen Händen wohl auch die ein oder anderen Männer ein Auge auf den 1,73m großen Daker, der mit seiner schlanken und trainierten Figur wirklich etwas her machte. Das Schicksal gab dem jungen Mann eher androgyne Züge, was ihm selbst ab und an ziemlich auf die Nerven ging, jedoch änderte das nichts daran, dass er sich die dunkelblonden bis hellbraunen Haare lang wachsen ließ. Diese pflegte er auch besonders und trug sie meist offen oder locker in einem Zopf gebunden.<br />
<br />
Seine blauen Augen stechen bei der gebräunten Haut hervor und sind je nach Laune und Lichteinfall auch schon mal als grau zu sehen. Doch im Normalfall zeigen sie sich in einem hellen, Eisblau und werden durch die langen, dichten Wimpern perfekt umrandet. <br />
<br />
Er achtete Zuhause sehr auf sein Äußeres und hat dadurch eine makellose, sonnengebräunte Haut, die die wohldefinierten Muskeln perfekt umspannt. Außer auf dem Kopf hält er seit seiner Jugend den Haarwuchs kurz, da er es einfach gepflegter findet auch wenn er dafür ein wenig mehr Zeit investieren muss.</div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich mag es Darion gar nicht wirklich, im Mittelpunkt zu stehen. Er ist ein Mensch, der nicht gern viel von sich preis gibt. Wer nicht viel von sich verrät, kann mit soclhen Sachen auch nicht wirklich verletzt werden und das ist genau der Grund, aus dem er es nicht tut. Diejenigen, denen er etwas von sich anvertraut, können sich geehrt fühlen, dass er das Vertrauen in sie aufbringt, doch sollten sie sich sicher sein, dass er sich rächen wird, wenn er herausfindet, dass man ihn mit eben diesem Wissen hintergeht...<br />
<br />
Auch in anderen Belangen ist er ein eher stiller Mensch, der gern beobachtet und sich erst einmal ein Bild von der jeweiligen Situation macht, bevor er etwas dazu sagt oder handelt. Dies ist ihm bisher immer gut bekommen und seine Mutter hatte ihm immer beigebracht, sich beide Seiten einer Geschichte anzuhören, bevor er jemanden oder eine Situation vorschnell be- oder verurteilte. Er ist loyal zu denen, die er liebt und die er seine wahren Freunde nennt. Dazu verfügt er über eine sehr gute Auffassungsgabe, bekommt viel um sich herum mit und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Niemals würde er einen von ihnen hintergehen oder aber ihnen eine Schuld zuweisen, die sie nicht begangen haben. Ja, um sie zu schützen würde er diese Schuld eher auf sich nehmen, als einen von ihnen leidend zu wissen. Seine Sportlichkeit kommt wohl zusammen mit der Ausdauer, die er hat und seiner Verbissenheit mit der er an seine Vorhaben heran geht, zu gute und hat ihm schon so manches Mal den Kopf gerettet.<br />
<br />
Dennoch kann auch er jemand sein, der romantisch ist, der die Einsam- oder Zweisamkeit genießt oder der auf die Idee kam, einfach mal eine Nacht am nahen Tümpel zu verbringen, anstatt im Elternhaus. Er kümmerte sich rührend um seine Geschwister, erzählte ihnen Geschichten oder tröstete sie, wenn irgendetwas war und die Mutter nicht zur Stelle war. Sein Familiensinn und sein Wunsch danach, irgendwann einmal mit der richtigen Person zusammen zu sein, vielleicht sogar mit einer Frau eigene Kinder zu haben, waren groß und doch ist er sich jetzt bewusst, dass er diesem Wunsch weiter entfernt ist, als jemals zuvor. Dennoch glaubt er daran, irgendwann wieder frei zu sein und sich dann diesen Wunsch erfüllen zu können. <br />
<br />
Doch hat natürlich auch Darion nicht nur positive Eigenschaften, sondern auch seine Schattenseiten, die er oft versucht, zu verbergen, was ihm dann aber doch nicht immer ganz so gelingt, wie er es gern wollen würde.<br />
<br />
Böse Zungen und Neider sagen ihm nach, dass er ein Mensch sei, der die Nase so weit zum Himmel halten würde, dass es rein regnet. Man sagt ihm nach, dass er mehr in sich selbst verliebt sei, als er es jemals in eine Frau sein könnte, oder einen Mann. Zum Teil mag er ihnen da recht geben, jedoch sieht er selbst es nicht als verwerflich an, dass er sehr auf sein Äußeres achtet und jede Menge Zeit damit verbringt, den Kampf zu trainieren um seine Muskeln wachsen zu lassen. Dies trägt natürlich zu seinem äußeren Erscheinungsbild bei. Aber ehrlich... Es gehörte sich für den Spross eines angesehenen dakischen Mitbürgers nun einmal, auf sein Äußeres zu achten und ein mindestens ebenso gutes Bildnis abzugeben, wie es sein Vater tat. <br />
<br />
Der junge Daker neigt dazu, sich manchmal in sich zurück zu ziehen, oder sich sogar abzukapseln - oft am Todestag seiner Eltern, abends, wenn alle im Bett sind und er die Möglichkeit hat, ungesehen seinen Gedanken nachzuhängen. Dann kann er durchaus auch schon mal leicht deprimiert sein und in eine Art Starre verfallen, aus der er auch gar nicht so einfach wieder heraus kommt. <br />
<br />
Oft bringt ihn sein Sturkopf gepaart mit seiner launischen Art in Schwierigkeiten, da er partout nichts macht, was er nicht will. Und dafür nimmt er auch so manche Strafen in Kauf. Seitdem er allerdings in römischer Gefangenheit ist, hat auch Darion eingesehen, dass er sich dem Willen seines Herrn beugen muss, wenn er irgendwann einmal die Möglichkeit haben will, von hier weg zu gehen, als freier Mann, um seine Schwestern zu suchen. Oder aber wenn er den Römer irgendwann umbringen würde, fliehen würde... <br />
<br />
Morgens ist es schwierig für den jungen Mann in Fahrt zu kommen, nur zu gern hat er dann erst einmal seine Ruhe und startet langsam in den Tag, doch in seiner jetzigen Position gestaltet sich das durchaus schwierig. <br />
<br />
Verletzt ihn jemand psychisch, begegnet er dem Ganzen mit Ignoranz und Totschweigen. So kontaktfreudig er sonst auch sein mag, so gern er sich sonst auch mit Menschen umgeben hat oder froh ist, bei den anderen Sklaven zu sein und nicht allein, so genau sollte man auch darüber informieren, dass er jeden genau taxiert und unter die Lupe nimmt. So leicht lässt er sich nicht blenden und legt sich einer der anderen Sklaven mit ihm an, dann wird er alles dafür tun, dass er nicht derjenige sein wird, der auf Dauer den kürzeren zieht. </div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Darion ...<br />
<br />
... kann Lesen, Schreiben & Rechnen<br />
... beherrscht Latein<br />
... ist kräftig und kann gut mit anpacken<br />
... ist in Allem, was er tut sehr ausdauernd und zeigt Ehrgeiz<br />
... kann reiten<br />
... ist charakterstark und hat es bis heute geschafft, nicht gebrochen zu werden</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">STÄRKEN</span></span></span><br />
<br />
# willensstark<br />
# familiär<br />
# ehrlich<br />
# sportlich / kräftig<br />
# ehrgeizig<br />
# sprachaffin<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">SCHWÄCHEN</span></span></span><br />
<br />
# nachtragend<br />
# rachsüchtig<br />
# misstrauisch<br />
# trauernd innerlich<br />
# unzufrieden mit seinem Schicksal<br />
# aufmüpfig<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">VORLIEBEN</span></span></span><br />
<br />
# wohlgeformte weibliche Körper<br />
# muskulöse Männer<br />
# Frohsinn und Festlichkeiten<br />
# die Erinnerungen an die schönen Tage mit seiner Familie<br />
# Musik und leises Singen<br />
# die wenigen Momente Ruhe und Frieden, die ihm zuteil werden<br />
# Zeit, die er für sich selbst nutzen kann<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">ABNEIGUNGEN</span></span></span><br />
<br />
# die Römer, haben sie doch seine Familie zerstört, sein Leben<br />
# die Art und Weise, wie man ihn mittlerweile behandelt<br />
# Intrigen und Missgunst gegen ihn<br />
# der Dreck und die Hitze, in der er schlafen muss<br />
# die Kette, die ihn hält, wenn ihn niemand beaufsichtigt<br />
# seinen Körper für den Nebenverdienst seines Herrn hingeben zu müssen<br />
# die Nacktheit, die ihn demütigen soll<br />
# nicht sein eigener Herr sein zu können<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Für eine Familie ist es ein ganz besonderes Ereignis, wenn ein Kind geboren wird. Ist es das erste Kind in der Familie, ist die Aufregung in den meisten Fällen noch einmal so hoch. So auch in der Familie des dakischen Schriftgelehrten Eftimie Anghel, dessen Frau Cipriana im Jahre 63 v. Chr. ihr erstes Kind gebar. Ein kleiner Sohn - ein Stammhalter. Die Augen der Eltern strahlten, als sie in endlich im Arm halten und herzen konnten und Eftimie schwor sich, dass dieser kleine Mann einmal in seine Fußszapfen treten sollte und den Dakern mit all seinem Wissen große Dienste erweisen sollte. Eines Tages wäre er, ebenso wie sein Vater vor ihm, ein angesehenes Mitglied der dakischen Gesellschaft und davon erzählte er dem kleinen Jungen jeden Tag, wenn er Zeit mit ihm verbringen konnte.<br />
<br />
In seinen frühen Jahren achteten die Eltern auf den kleinen Jungen, den sie Darion nannten, wie auf ihren eigenen Augapfel. Die Mutter wollte ihn sogar ungern allein unter der Aufsicht der Bediensteten lassen, aus der Angst heraus, dass dem Kind etwas passieren konnte. Doch das legte sich schnell. Immerhin hatte sie ihre Aufgaben im Haushalt zu erledigen und sie merkte recht schnell, dass Darion bei den Bediensteten des Hauses Anghel gut aufgehoben war. Vor allem bei den weiblichen Bediensteten, waren diese doch alle schlichtweg begeistert von dem kleinen Jungen mit den großen, funkelnden, eisblauen Augen.<br />
<br />
Je älter Darion wurde, desto mehr konnte man erkennen, dass er sich eines Tages zu einem stattlichen und sehr ansehnlichen jungen Mann entwickeln würde. Auch seine Eltern waren sich dessen bewusst und vor Allem sein Vater war derjenige, der forcierte, dass die Ausbildung in schriften und Sprachen bereits früh begann. Die Ausbildung des Jungen übernahm Tizian, einer der römischen Gefangenen, die die Daker gemacht hatten und der nun am Hofe der Anghels in Diensten war. Andere würden die Ausbildung ihrer Kinder sicher nicht in die Hände von Sklaven geben, jedoch war Titian kein reiner Sklave. Mehr war er ein Bediensteter und angesehen unter den Eheleuten. Ja, er hatte es hier recht gut getroffen und so unterrichtete er Darion bereits im Alter von 4 Jahren kindgerecht, während sein Vater arbeitete und seine Mutter in den Wehen des zweiten Kindes lag, das die Familie erwartete.<br />
<br />
Es dauerte nicht lange und Tizian berichtete der Familie, dass es eine reine Freude war, mit dem kleinen Jungen zusammen zu arbeiten. Darion hatte eine schnelle Auffassungsgabe, ließ sich so leicht nicht von seinem Weg abbringen und verfügte über eine Menge Ausdauer, um auch schwierigere Aufgaben zu lösen. Schon bald sprach der junge Daker die ersten Sätze Latein und konnte sie schreiben. Darüber waren natürlich alle stolz und obendrein half der Junge auch seiner Mutter viel mit seinem neuen Geschwisterchen.<br />
<br />
<br />
Floarea war Darions Lieblingsschwester - gut zu diesem Zeitpunkt war sie auch seine einzige Schwester, aber er liebte sie einfach. Je älter die beiden wurden, desto mehr beschäftigte er sich mit ihr. Am Anfang hatte er ihr einfach nur oft etwas vorgelesen oder vorgesungen - oder ihr einfach nur beim Schlafen zugesehen, doch bald tobten die beiden über die Wiese vor dem Haus, während sie auf ihr nächstes Geschwisterchen warteten. Zu dem Zeitpunkt hatte Tizian dem Jungen auch das Reiten beigebracht und unterhielt sich relativ fließend mit ihm auf Latein. Die Zweifel Eftimies, dass es mit 4 Jahren zu früh gewesen war, dem Jungen Latein aufzubürden, zerschlugen sich, denn Tizians Meinung, dass es Kindern einfach leichter fiel, Sprachen zu lernen, bestätigte sich. Und Darion? Der war ziemlich stolz darauf, die Sprache Roms zu sprechen. Auch wenn er wusste, dass die beiden Reiche verfeindet waren. Aber wenn er in seines Vaters Fußstapfen treten wollte, musste er die Sprache des Feindes beherrschen und vielleicht - ja vielleicht fand sich irgendwann in der Zukunft ja eine Möglichkeit für ein friedliches Leben beider Völker.<br />
<br />
Hätte Darion damals schon gewusst, oder auch nur geahnt, wie sich die ganze Geschichte für ihn wenden würde, dass er jemals nichts anderes als Hass den Römern gegenüber empfinden würde - er hätte wahrscheinlich niemals gerade einen Römer und einen Sklaven als seinen besten Freund empfunden. Gut, Tizian konnte nichts für das, was geschah und der Römer hatte siene Tränen an dem Tag auch nicht zurückhalten können und hatte sich für die Familie eingesetzt, die sich - auch wenn er Sklave gewesen war - immer gut und fair um ihn gekümmert hatte, aber dennoch. Darion hatte sich damals, am Anfang seines erwachsen werdens sehr zu dem Älteren hingezogen gefühlt und es sogar geschafft, seinen Vater zu überzeugen, Tizian frei - und nach Hause zurückkehren zu lassen. Doch dazu war es nie gekommen.<br />
<br />
In seiner früheren Jugend, entwickelte sich Darion vollkommen normal. So traf er sich irgendwann mit Mädchen und sammelte seine ersten Erfahrungen, traf aber auch mal den ein oder anderen jungen Mann, mit dem er ein gewisses Maß an Zweisamkeit genoss. Etwas festeres jedoch kam für ihn noch nicht in den Sinn. Nein. Darion wollte sein Leben genießen und das tat er auch so gut wie möglich. War irgendwo ein Fest, war Darion da. Zumal er meist eingeladen wurde von denen, die er kannte. Er hatte viele Freunde, mit denen er oft ausritt oder aber einfach nur den Tag genoss und so kam es nicht gerade selten vor, dass er erst spät am Abend nach Hause kam.<br />
<br />
Seine Eltern ließen ihm die Freiheit, wenn er ausgehen wollte, jedoch musste er auch im Haus und auf dem Land seine Aufgaben erledigen und auch in der Zeit noch weitere Unterrichtsstunden bei Tizian absolvieren. Zwar empfand er das Lernen mit etwa 18 Jahren schon lange nicht mehr als so interessant, wie noch damals als Kind, dennoch versäumte er nicht eine Stunde, die er bei dem Älteren hatte. Manchmal meinte Eftimie, dass er den Römer regelrecht anhimmelte und alle lachten, wenn Darion dann wirklich mal rot wurde. Niemals jedoch hätte er zugegeben, dass er durchaus etwas für den Älteren empfand, denn er wollte nicht des Hauses verwiesen werden und auch die Erfahrungen, die er mit anderen jungen Männern sammelte, blieben aufs strengste geheim gehalten. Er konnte es sich nicht leisten, den Namen seines Vaters zu beschmutzen, auch wenn es ihn schmerzte, dass er seinen Eltern gegenüber nicht die Wahrheit sagen konnte.<br />
<br />
An dem wohl verhängnisvollsten Tag in seinem Leben, dem Tag, der alles für ihn ändern sollte, kam Darion gerade nach Hause, als er von einem kleinen Abenteuer in den Wäldern Sarmizegetusa Regias kam. Er war mit Freunden unterwegs gewesen und bereits von Weitem sahen sie den Rauch aus der Siedlung aufsteigen. Schnell gab er seinem Pferd die Hacken und eilte nach Hause, doch um seinem Vater zu helfen, kam er zu spät. Die römischen Truppen hatten ihn vor das Haus geworfen, als wäre er ein Stück Abfall und seine Mutter kniete weinend neben dem kopflosen Rumpf ihres Mannes. Zitternd strichen ihre Hände über den Leichnam, während die Mädchen von drinnen schrien und weinten.<br />
<br />
Darion sprang von seinem Pferd, rannte auf die Eingangstür seines Elternhauses zu und schlug den ersten Römer, der ihm in den Weg kam zu Boden, doch es waren zu viele. Sie hielten ihn in festem Griff, zwangen ihn zu Boden und er musste mit ansehen, wie sie seine Mutter an den Haaren vom Boden hoch zogen und seine weinenden und schreienden Schwestern einfach aus dem Haus trugen. Er sah, wie Tizian ebenfalls aus dem Haus geführt wurde und er hörte, wie dieser zu verhandeln versuchte, dass man den Kindern und der Frau des Mannes nichts tat. Sie seien fair zu ihm gewesen und er hatte den Brief gefunden, den Eftimie aufgesetzt hatte, um ihn in die Freiheit zu entlassen. Tränen rannen von Tizians Wangen, als er Darion ansah und leicht den Kopf schüttelte, als wolle er sich für etwas entschuldigen, für das er nichts konnte. Doch man führte ihn fort.<br />
<br />
Darion hingegen bekam mehrere unsanfte Schläge mit der Faust ins Gesicht und in die Magengrube, bevor man ihm ein Messer an den Hals hielt und ihn zwang, zuzusehen, wie seiner Mutter vor seinen Augen die Kehle durchgeschnitten wurde. Er schrie, schrie sich auf Latein die Seele aus dem Leib, sie sollen seine Mutter in Ruhe lassen, doch man lachte ihn aus. Hähmisch trat noch einer der Legionäre auf die leise röchelnde Mutter ein, während diese vor den Augen ihrer Kinder starb. Allein das brach dem jungen Daker das Herz. Sein Blick wurde kalt, ruhten auf dem Mörder seiner Mutter und er schwor sich, dessen Gesicht nie wieder zu vergessen. <br />
<br />
Aus dem Augenwinkel heraus bekam er mit, wie man Tizian zu beruhigen versuchte und ihn auf einen Karren zerrte, um ihn sicher nach Hause zu bringen. Sie fuhren los, ohne dass auch nur irgendetwas geschehen war, um die Situation zu verharmlosen. Doch war Darions Herz noch nicht gänzlich erfüllt mit Hass auf die Römer, so sorgte das nächste Ereignis dafür, dass er diesen Männern sein Herz für immer verschließen würde. Vor seinen Augen, man zwang ihn, sich hinzuknien, band ihn in Fesseln und zwang ihn, seine Augen offen zu halten, vergewaltigten römische Soldaten seine beiden kleinen Schwestern, rissen ihnen die Kleider vom Leib, die ihre Mutter genäht hatte und nahm sie anschließend mit. Ein großer Teil von Darion starb in dem Moment und bevor man ihn endlich bewusstlos schlug, schwor er den Römern, dass er sie finden und töten würde und seinen Schwestern, dass er sie irgendwann finden und retten würde. Und dann wurde um ihn herum alles schwarz...<br />
<br />
Man brachte ihn nach Rom, wo er die ersten Monate seines Lebens in einem stinkenden Schweineloch verbrachte und nichts anderes als Schläge oder Tritte bekam. Man zwang ihn zur Arbeit, enthielt ihm das Essen vor und spuckte immer wieder auf ihn, während man ihn beschimpfte oder sich über ihn lustig machte. Sie wollten ihn brechen, hielten ihn als Sklaven und sagten ihm Wochen lang, dass sie ihn auf der nächsten Auktion in Rom verkaufen würden. Doch Darion ließ sich nicht brechen. Er ertrug jeden Schlag, jeden Tritt und er schaffte es, ihre bösen Worte auszublenden und jeden Tag weiter zu leben, auch wenn es ihm sicherlich nicht gut ging. Er musste überleben, musste es schaffen, eines Tages wieder frei zu sein und seine Schwestern suchen zu können. Auch wenn er bis dahin barfuß durch die Hölle gehen müsste. Er würde sie finden und er würde jeden Römer töten, der ihn daran hindern wollte. Sie waren keine Menschen, sie waren Bestien und Bestien verdienten den Tod. Ob er dabei auf Mann oder Maus, Mutter oder Kind traf, war ihm egal. Der Hass in seinem Herzen wuchs von Tag zu Tag weiter und dann... vor etwa drei Monaten, fand er sich auf einer kleinen Empore wieder, umringt von hunderten von Römern, die ihn anstarrten und ihn musterten, wie Vieh.<br />
<br />
Die Auktion begann und der Händler, der ihn sich angeeignet hatte, als die Soldaten ihn mit in die Stadt brachten, pries ihn an, wie er nur konnte. Zuerst lief die Auktion nicht und einer der Schergen raunte ihm zu, dass sein Kopf rollen würde, würde er nicht einen vernünftigen Preis für ihren Herrn erzielen, doch dann meldete sich jemand aus der Menge. Während sich die Römer nach und nach überboten, riss ihm der Händler den letzten Fetzen Stoff vom Körper, der ihn bedeckte und als er zu Boden sank, sich zusammen kauerte um seine Blöße zu bedecken, traf ihn ein harter Schlag und die Schergen stellten ihn wieder auf die Beine. Es tat weh, es tat verdammt weh, dass ihn jeder dreckige Römer der Stadt so sehen konnte und nur der Hass, der in ihm loderte, wie eine Flamme, die kurz davor ist ein ganzes Haus zu verzehren, half ihm, es zu schaffen, den Kopf hoch zu halten, auch wenn sie ihn bis aufs Letzte demütigten.<br />
<br />
Er wurde verkauft an jenem Tag vor etwa sechs Monaten. An Marcus Orviciuis, den Bäcker in der Stadt. Er wurde nackt durch die Gassen bis zum Haus des Bäckers geführt und in seine Aufgaben eingewiesen. Dies geschah mehr oder weniger schmerzhaft, denn Darion war sicherlich kein einfacher Umgang. Er gab nicht so leicht auf, wollte sein Schicksal als Sklave nicht akzeptieren. Doch irgendwann lernte er, zumindest nach aussen hin den Mund zu halten. Er achtete ab da auf jedes Wort, das er sagte, wenn er es sagte. Doch manchmal spielt einem der eigene Geist und Körper Streiche, die man sich nie erhofft hatte. <br />
<br />
Vor etwa drei Wochen, Darion schlief bereits tief und fest auf seinem Schlafplatz in dem kleinen Raum hinter der Backstube, sprach er im Traum davon, dass er alle töten und fliehen wolle. Dass er seine Schwestern suchen wolle um sie zu retten und mit ihnen fort zu gehen. Natürlich sprach er im Traum nicht zusammenhängend sondern nur fetzenweise, doch einer der Sklaven seines Herrn war noch wach und lauschte dem Ganzen. Dies trug derjenige schnell an seinen Herrn weiter und Darion schrak hoch, als Marcus ihn aus dem Schlafraum zerrte, bis auf den Hof und ihn dort zusammenschlug, ohne dass Darion wusste, worum es ging. Lediglich aus den Augenwinkeln, wenn er versuchte, sich zu schützen, sah er Sephalos in der Tür stehen und zufrieden Grinsen, was ihn darauf brachte, dass dieser ihn in diese missliche Lage gebracht hatte.<br />
<br />
Zwar tat Darion was er tun musste, flehte Marcus an, von ihm abzulassen, beteuerte, dass er nicht fliehen wolle, obwohl ihm die Galle hoch kam bei diesen Lügen, doch er konnte die Schläge nicht aufhalten. Erst, als er am Boden lag, seine aufgeplatzte Lippe und eine Platzwunde am Auge bluteten und sein Gesicht langsam anschwoll, gab der Hausherr Ruhe und zerrte ihn an den Haaren mit in die Backstube. Dort angekommen kettete er ihn an in einer Ecke, sodass er sich zwar etwa einen Meter oder zwei bewegen konnte, nicht aber an den Wasserzulauf der Quelle kam, um etwas zu trinken. Nackt ließ sein Herr ihn liegen und bluten, schrie auf ihn ein und ging dann einfach, während sich Darion zusammenkauerte und sich seiner Schmerzen ergab. <br />
<br />
Das ist nun etwa drei Wochen her und noch immer ist Darion an die Kette gefesselt, wenn niemand vor Ort ist, um ihn zu beaufsichtigen. Natürlich hat er mehrfach versucht, seinen Herrn zu überzeugen, dass er keineswegs fliehen würde, doch brachte ihm das noch eher Schläge ein, als dass man ihn von der Kette ließ. Die Nächte verbringt er in der Backstube auf dem harten Boden schlafend, oft nackt, oder gekleidet in eine dreckige Tunika und unfähig an Wasser zu kommen, wenn er von der Hitze der Backstube Durst bekommt. Und doch ist der Wille des Dakers stärker als seine Schmerzen oder sein Durst. Und so schwört er sich jede Nacht, bevor er die Augen schließt aufs Neue, dass er irgendwann die gesamte Familie des Römers vor dessen Augen auslöschen würde und schläft ein mit den Worten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"Vis corpus meum - sed non spiritum meum... Du magst meinen Körper besitzen... Niemals jedoch meinen Geist..."</span></span></span></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<br />
Darion ist der wohl aufmüpfigste Sklave unter der Herrschaft von Marcus Orvicius und bringrt sich dadurch nicht selten in Schwierigkeiten. Geleitet wird er allein vom Hass auf die Römer, die seine Eltern vor seinen Augen ermordeten und seine Schwestern schändeten. Zwar geht er momentan den unteren Weg um nicht irgendwann selbst sein Leben zu lassen, doch hat der 20jährige Daker nichts anderes in seinem Herzen für die Römer und seinen Herrn als blanken Hass.<br />
<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Filip Gustavsson<br />
<br />
<br />
Über 18?<br />
Definitiv, das werd ich nicht leugnen können<br />
<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Japp<br />
<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Nein<br />
<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Keine bisher<br />
<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich wurde drauf gestuppst ^^]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cornelia Gaia]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2528</link>
			<pubDate>Mon, 28 May 2018 16:56:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Cornelia Gaia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2528</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<img src="https://abload.de/img/corneliabanner0ou82.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: corneliabanner0ou82.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cornelia Gaia</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 Jahre alt, geboren am 7. März des Jahres 60 v. Chr.</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Villa Corneliorum auf dem Esquilin</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Patrizierin</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tochter / Schachfigur in anderer Leute Spielen</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Lucius Cornelius Balbus Maior, Vater, Praetor, hispanischer Landbesitzer<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vater war schon immer ehrgeizig. Als gebürtiger Hispanier wurde er nach seinem militärischen Einsatz gegen Sertorius eingebürgert – Pompeius selbst gewährte ihm und unserer Familie damit das römische Bürgerrecht. Er begleitete Caesar nach Hispanien, in seine alte Heimat, und ich war nur wenige Jahre alt, da ging er mit ihm nach Gallien. Unsere Familie hat von seinem Aufstieg profitiert – ich hatte großartige Lehrer, wir leben in einer wundervollen Villa, und da Vater auch nach der schändlichen Ermordung Caesars die richtige Entscheidung traf und sich Octavian anschloss, leben wir noch immer sehr gut. Er ist inzwischen auch für ihn ein einflussreicher Ratgeber und genießt seine Machtposition. Doch um sie zu stärken, muss auch ich etwas beitragen; und jetzt, mit siebzehn, sieht er die rechte Zeit dafür gekommen.“</span><br />
<br />
Valeria Fulvia, Mutter, Vorbild<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Mutter teilt Vaters Ehrgeiz. Sie selbst entstammt einem alten Patrizierstamm, und so ist es kein Wunder, dass sie die Tugen einer guten Ehefrau und Mutter verinnerlicht hat und sie auch mir einprägte; von ihr weiß ich, dass ich wohl nicht aus Liebe werde heiraten können. Doch das heißt nicht, dass man nicht irgendeine Bindung zueinander aufbaut, anders könnte ich mir nicht erklären, wie sie und Vater so perfekt harmonieren. Sie hat immer mein Interesse im Sinn und würde niemals etwas tun, das mir in irgendeiner Hinsicht schaden könnte. Auch hat sie ihren eigenen Familiennamen, auf den sie sehr stolz ist, nach ihrer Hochzeit behalten können – und ich hoffe, selbiges tun zu können, um meine Abstammung zu ehren.“</span><br />
<br />
Aulus Cornelius Balbus Minor, Bruder, ewiger Beschützer<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Aulus ist nach unserem Großvater benannt und ist vier Jahre jünger als ich, hält sich aber dennoch für verpflichtet, über mich zu wachen, als sei er der Ältere von uns beiden. Er hasst den Gedanken, dass ich mittelfristig gehen werde, um zu dem Mann zu ziehen, den Vater wählen wird, aber er versteht auch, dass das meine Pflicht ist dafür, dass ich hier eine so behütete Kindheit verbringen durfte. Er ist mein bester Freund, und ich hoffe, dass ich nie den Kontakt zu ihm verlieren werde, während er zu einem jungen Mann heranwächst.“</span><br />
<br />
Laelia, Leibsklavin, enge Vertraute<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Laelia ist meine persönliche Leibsklavin, die mir überallhin folgt. Sie bürstet mein Haar, bereitet das Bad für mich vor, kleidet mich und tut grundsätzlich alles, was ich sage. Mir ist bewusst, dass sie vor dem Gesetz nicht mehr ist als ein beseelter Gegenstand, dessen seid euch versichert, doch sie ist mir ans Herz gewachsen in den Jahren, in denen sie mir als Leibsklavin diente. Sie zurückzulassen, sobald ich heirate, das wird mir schwerfallen, auch, wenn ich weiß, dass neue ihren Platz einnehmen werden. Vielleicht gehört das einfach dazu zum Erwachsenwerden.“</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Ich bin hochgewachsen und schlank – würde man nachmessen, käme man auf genau einen Meter und achtundsechzig Zentimeter, also ungefähr die Größe eines durchschnittlichen Mannes – und habe etwas breitere Hüften, als man bei meinem sonstigen Bau erwartet hätte. Mutter nennt es ein gebärfreudiges Becken und ein Zeichen dafür, dass ich viele Kinder haben werde, und ich hoffe, sie liegt richtig. Das erste, was man sieht, wenn ich den Raum betrete, ist das rote Haar, das mein Haupt ziert und offen bis fast zur Taille fällt; gewöhnlich ist es aber in kunstvolle Frisuren hochgesteckt, die ich allein nicht hinbekäme, und draußen gegen neugierige Blicke und das Sonnenlicht geschützt unter einem Tuch verborgen. Dieses Tuch ist vorzugsweise weiß, grün oder blau, da dies mit dem doch recht auffälligen Farbton meiner Haarpracht besser harmoniert, als es gelb oder rot tun würde; außerdem besticke ich die Stoffe, aus denen meine Kleidung gemacht ist, gerne selbst mit feinen Mustern. Ich trage gern Schmuck; alles, was glitzert und glänzt, ist bei mir gut aufgehoben. Unnötig, zu sagen, dass also auch meine Frisuren häufig reich dekoriert sind. Das alles trage ich mit Stolz; ich laufe aufrecht in einem fast schwebenden, eleganten Gang, wie es mir Mutter stets beibrachte.<br />
Mein Gesicht ist trotz heranreifender Schönheit leider noch recht kindlich, weshalb ich befürchte, dass es anderen schwer fällt, mich ernst zu nehmen. Meine wässrig-blauen, klaren Augen schauen unter einem Paar ordentlicher Augenbrauen hervor, und meine geschwungenen Lippen werden eingerahmt von einem schmalen Kiefer und einer ebenso schmalen, geraden Nase. Das einzige Merkmal, das sich bereits stark ausgeprägt hat, sind meine hohen Wangenknochen. Mein Gesicht, gewöhnlich gezeichnet von einer wohlwollenden Mimik, ziert zumeist ein sanftmütiges Lächeln, das nicht nur meinen Standesgenossen, Angehörigen und Freunden, sondern auch meinen vertrauten Sklaven zuteil wird, wenn sie ihre Arbeit gut verrichten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Zunächst einmal: Ich bin keiner dieser unheimlich selbstbewussten Menschen, die einen Raum sofort für sich einnehmen, wenn sie ihn betreten. Ich bekomme nicht immer meinen Willen, weil mir unser Hausfrieden definitiv wichtiger ist. Und ich kann nicht in die Herzen anderer sehen, weshalb ich mich an ihrem Äußeren orientiere. Ich habe viele Fehler, und ich bin mir ihrer durchaus bewusst, also versucht nicht, mich dauerhaft darauf hinzuweisen.<br />
Dafür aber bin ich eine gute, pflichtbewusste Tochter – ich weiß, dass ich, egal, wohin ich gehe, meinen Vater repräsentiere, und benehme mich deshalb immer gut, bin zurückhaltend in der Gesellschaft von Männern, einzig zur Zierde für meinen Vater da, und unter Frauen bin ich ewig wohlwollend und sanftmütig. Mein diplomatischer Charme zeichnet mich als Politikertochter aus, denn ich habe gelernt, mit meinen Worten so wenig wie möglich zu sagen, um im Zweifel niemandem auf die Füße zu treten. Streit gehe ich schließlich, wo es geht, aus dem Weg. Ich weiß, was mein Leben für mich bereithält, und ich ergebe mich diesem Schicksal bereitwillig. Nicht nur, weil es keinen Ausweg gibt, sondern auch, weil das alles ist, was ich tun kann; ich bin mein ganzes Leben lang darauf vorbereitet worden, zu gehorchen, jemandem eine gute Frau und Mutter zu sein, da kann ich jetzt keine Kehrtwende machen. Außerdem freue ich mich auch viel zu sehr darauf, muss ich zugeben, Ehe ist schließlich das, was man als Frau grundsätzlich anstreben soll. Und ich weiß, dass ich eine gute Ehefrau sein werde; meine Zurückhaltung, meine hervorragenden Manieren, meine grenzenlose Loyalität, das sind doch Tugenden, die Männer in ihren Frauen sehen wollen.<br />
Allerdings würde ich wohl ein großzügiges Taschengeld brauchen, denn da ich weiß, dass meine Ehe gerade am Anfang nicht von Liebe leben wird, lenke ich mich davon, dass mein Mann mir nicht dasselbe Wohlwollen entgegenbringen könnte wie ich ihm, ab. Mein größtes Laster ist eigentlich alles, was schön ist; teure Stoffe, Schmuck, zarte, weibliche Stickereien. Vater hat das immer unterstützt, weil er weiß, dass mich das meinem Ehemann auch „von der Pelle“ halten wird, doch ob dieser das dann auch tun wird, weiß ich nicht. Es bleibt zu hoffen.<br />
Ja, ich habe ein wenig Angst davor, zu heiraten, auch, wenn ich mich darauf freue. Es ist alles, was ich mir wünsche; doch sollte sich der Mann, den Vater mir aussucht, als grob erweisen, wird die einzige Freude sein, dass ich ihm Kinder werde gebären können. Und das weiß ich, darauf hat mich Mutter vorbereitet, darauf, dass eheliche Pflichten nicht immer etwas Schönes sein müssen. Und ja, es macht mir Angst, weil ich in diesem Bereich nicht so recht weiß, was von mir erwartet wird; in meinem Körper bin ich einfach noch unsicher, da ich außer meiner Mutter noch nie einen anderen Menschen darüber habe urteilen hören und nicht weiß, ob man mich wirklich als schön betrachten würde. Mein persönliches Glück erhoffe ich mir dementsprechend rein davon, Kinder zu haben, die ich umsorgen kann, und bin durchaus in der Lage, mich emotional von dem kindischen Gedanken, eine epische Romanze mit meinem Mann zu haben, zu distanzieren. Das heißt nicht, dass ich meine Gefühle in irgendeiner Weise abschalten kann – nur, dass mir bewusst ist, dass die Empfindungen eines kleinen Mädchens nicht annähernd dieselbe Relevanz haben wie die Ränkespiele, die Männer untereinander spielen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Lateinisch & Griechisch in Sprache und Schrift<br />
Nähen & Sticken<br />
Lyra (Interesse an anderen Instrumenten ist vorhanden)<br />
Grundlegende Buchhaltung & Mathematik<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">STÄRKEN</span><br />
Pflichtbewusstsein – hervorragende Manieren – diplomatischer Charme – grenzenlose Loyalität – Anpassungsfähigkeit – Intelligenz – Gefälligkeit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SCHWÄCHEN</span><br />
Schicksalsergebenheit – kaum Durchsetzungsvermögen – Unsicherheit in ihrem Körper – Weichherzigkeit – Harmoniebedürfnis – Empfindsamkeit – Materialismus – Vertrauensseligkeit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VORLIEBEN</span><br />
teure Stoffe – Zimt- & Blumenduft – Süße Früchte & Speisen – Wagenrennen & Gladiatorenkämpfe – Musik – wohlriechende Salben – schöne Dinge<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ABNEIGUNGEN</span><br />
Schmutz und Unordnung – Gestank und Menschen, die ihn mit sich bringen – Menschen, die ihre Sklaven misshandeln – Sklaven, die ihren Platz nicht kennen – arme Menschen – politische Umstürze und Unruhen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Meine Lebensgeschichte fängt noch einige Jahre vor meiner Geburt an, muss ich zugeben, denn die Herkunft meiner Familie definiert mich schließlich auch. Mein Vater wurde als Sohn eines Großgrundbesitzers in Hispanien geboren, vor mittlerweile über vierzig Jahren. Das Land, das er mittlerweile geerbt hat, hat immer gutes Geld abgeworfen und ihm die militärischen Mittel ermöglicht, mit denen er sich Pompeius im Kampf gegen Sertorius anschloss. Dafür wurde ihm von Pompeius das römische Bürgerrecht gewährt, und es kam, wie es kommen musste: Der aufstrebende, junge Sohn zog aus dem Landsitz im fruchtbaren Norden Hispaniens nach Rom aus, um dort Karriere zu machen. Er begleitete die Truppen des Pompeius zurück und lernte dort, kurz nachdem er von Caesar zu dessen Privatsekretär erhoben und samt Familie geadelt wurde, meinen Großvater Valerius kennen. Eins kam zum Anderen, und nur kurz darauf heiratete mein Vater meine damals sechzehnjährige Mutter.<br />
Ich bin das erste Kind meiner Eltern und wurde in Abwesenheit meines Vaters geboren; dieser begleitete Caesar schließlich bereits seit einem halben Jahr nach Hispanien. Ich war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nur</span> ein Mädchen, und während Vater sich in seinen Briefen ein wenig enttäuscht darüber zeigte, war es meiner Mutter völlig egal. Ich war ihr Kind, ganz ihres, und es mangelte mir an nichts; und als Aulus geboren wurde, schien auch Vater mir zu verzeihen, dass ich nicht als Junge geboren worden war, denn er ließ mich zusammen mit anderen Mädchen unseres sozialen Ranges in verschiedenen Fächern unterrichten. In dieser Zeit lernte ich nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch Griechisch, und in meiner Freizeit lehrte mich Mutter das Sticken und ließ mich das Spiel der Lyra erlernen, mit dem ich meine Familie und deren Gäste bis heute gern unterhalte. Später kam auch die Buchhaltung dazu, die ich wohl benötigen werde, um den Haushalt meines Mannes eines Tages federführend zu leiten. Ich wuchs unheimlich behütet auf, behütet und verwöhnt, und je mehr ich heranreifte, desto mehr Wertschätzung kam mir auch seitens meines Vaters entgegen; ich wurde schließlich mehr und mehr zum begehrenswerten Schachstück in seinem Spiel um Macht und Machterhalt. Ich verstehe das; naiv bin ich ja nicht. Und ich habe vollstes Vertrauen in seine Liebe zu mir, dass er mir einen guten Mann suchen wird, der mich anständig behandelt und zumindest meinen Kinderwunsch wird erfüllen können und wollen.<br />
Mutter berichtet mir, seit Vater Praetor wurde, davon, dass man daran arbeitet, eine Mitgift für mich zusammenzustellen; vermutlich bestehend nicht nur aus Prunk, der schön in meinen neuen Wohnsitz mitzunehmen ist, sondern auch aus einigen der Ländereien in Hispanien, um zumindest im Ansatz für den Lebensstil aufzukommen, den ich gewohnt bin. Es ist fast alles in den Startlöchern, und je mehr mich meine Eltern auf die Folter spannen, desto gespannter bin ich auf die Zukunft, die sie mir vorbestimmen wollen. Es wird richtig sein, dessen bin ich mir sicher; und egal, wem ich nun versprochen werde, ich weiß, dass ich ihm eine gute Frau werde sein können, wenn er mich lässt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
Mit siebzehn Jahren ist es für Cornelia Gaia, Praetoren- und Vorzeigetochter, Zeit, den ihr vorbestimmten Weg zu gehen und sich einen Ehemann zu suchen – oder vielmehr von ihrem Vater suchen zu lassen. Ihr persönliches Glück priorisiert sie dabei nicht, denn als gute Tochter ist sie vor allem folgsam und weiß, ihre eigenen Empfindungen hintenanzustellen. Es gibt schließlich Wichtigeres auf der Welt als die Wünsche eines jungen Mädchens.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Die einzigartige Sophie Turner, bitte!<br />
<br />
Über 18?<br />
Schon eine Weile, ja.<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Aye!<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Falls das notwendig werden sollte, feel free!<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Nesta & Orvicia Lucilla hängen hier mit dran!<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich... bin jetzt ein paar Monate hier!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<img src="https://abload.de/img/corneliabanner0ou82.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: corneliabanner0ou82.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cornelia Gaia</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 Jahre alt, geboren am 7. März des Jahres 60 v. Chr.</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Villa Corneliorum auf dem Esquilin</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Patrizierin</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tochter / Schachfigur in anderer Leute Spielen</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Lucius Cornelius Balbus Maior, Vater, Praetor, hispanischer Landbesitzer<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vater war schon immer ehrgeizig. Als gebürtiger Hispanier wurde er nach seinem militärischen Einsatz gegen Sertorius eingebürgert – Pompeius selbst gewährte ihm und unserer Familie damit das römische Bürgerrecht. Er begleitete Caesar nach Hispanien, in seine alte Heimat, und ich war nur wenige Jahre alt, da ging er mit ihm nach Gallien. Unsere Familie hat von seinem Aufstieg profitiert – ich hatte großartige Lehrer, wir leben in einer wundervollen Villa, und da Vater auch nach der schändlichen Ermordung Caesars die richtige Entscheidung traf und sich Octavian anschloss, leben wir noch immer sehr gut. Er ist inzwischen auch für ihn ein einflussreicher Ratgeber und genießt seine Machtposition. Doch um sie zu stärken, muss auch ich etwas beitragen; und jetzt, mit siebzehn, sieht er die rechte Zeit dafür gekommen.“</span><br />
<br />
Valeria Fulvia, Mutter, Vorbild<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Mutter teilt Vaters Ehrgeiz. Sie selbst entstammt einem alten Patrizierstamm, und so ist es kein Wunder, dass sie die Tugen einer guten Ehefrau und Mutter verinnerlicht hat und sie auch mir einprägte; von ihr weiß ich, dass ich wohl nicht aus Liebe werde heiraten können. Doch das heißt nicht, dass man nicht irgendeine Bindung zueinander aufbaut, anders könnte ich mir nicht erklären, wie sie und Vater so perfekt harmonieren. Sie hat immer mein Interesse im Sinn und würde niemals etwas tun, das mir in irgendeiner Hinsicht schaden könnte. Auch hat sie ihren eigenen Familiennamen, auf den sie sehr stolz ist, nach ihrer Hochzeit behalten können – und ich hoffe, selbiges tun zu können, um meine Abstammung zu ehren.“</span><br />
<br />
Aulus Cornelius Balbus Minor, Bruder, ewiger Beschützer<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Aulus ist nach unserem Großvater benannt und ist vier Jahre jünger als ich, hält sich aber dennoch für verpflichtet, über mich zu wachen, als sei er der Ältere von uns beiden. Er hasst den Gedanken, dass ich mittelfristig gehen werde, um zu dem Mann zu ziehen, den Vater wählen wird, aber er versteht auch, dass das meine Pflicht ist dafür, dass ich hier eine so behütete Kindheit verbringen durfte. Er ist mein bester Freund, und ich hoffe, dass ich nie den Kontakt zu ihm verlieren werde, während er zu einem jungen Mann heranwächst.“</span><br />
<br />
Laelia, Leibsklavin, enge Vertraute<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Laelia ist meine persönliche Leibsklavin, die mir überallhin folgt. Sie bürstet mein Haar, bereitet das Bad für mich vor, kleidet mich und tut grundsätzlich alles, was ich sage. Mir ist bewusst, dass sie vor dem Gesetz nicht mehr ist als ein beseelter Gegenstand, dessen seid euch versichert, doch sie ist mir ans Herz gewachsen in den Jahren, in denen sie mir als Leibsklavin diente. Sie zurückzulassen, sobald ich heirate, das wird mir schwerfallen, auch, wenn ich weiß, dass neue ihren Platz einnehmen werden. Vielleicht gehört das einfach dazu zum Erwachsenwerden.“</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Ich bin hochgewachsen und schlank – würde man nachmessen, käme man auf genau einen Meter und achtundsechzig Zentimeter, also ungefähr die Größe eines durchschnittlichen Mannes – und habe etwas breitere Hüften, als man bei meinem sonstigen Bau erwartet hätte. Mutter nennt es ein gebärfreudiges Becken und ein Zeichen dafür, dass ich viele Kinder haben werde, und ich hoffe, sie liegt richtig. Das erste, was man sieht, wenn ich den Raum betrete, ist das rote Haar, das mein Haupt ziert und offen bis fast zur Taille fällt; gewöhnlich ist es aber in kunstvolle Frisuren hochgesteckt, die ich allein nicht hinbekäme, und draußen gegen neugierige Blicke und das Sonnenlicht geschützt unter einem Tuch verborgen. Dieses Tuch ist vorzugsweise weiß, grün oder blau, da dies mit dem doch recht auffälligen Farbton meiner Haarpracht besser harmoniert, als es gelb oder rot tun würde; außerdem besticke ich die Stoffe, aus denen meine Kleidung gemacht ist, gerne selbst mit feinen Mustern. Ich trage gern Schmuck; alles, was glitzert und glänzt, ist bei mir gut aufgehoben. Unnötig, zu sagen, dass also auch meine Frisuren häufig reich dekoriert sind. Das alles trage ich mit Stolz; ich laufe aufrecht in einem fast schwebenden, eleganten Gang, wie es mir Mutter stets beibrachte.<br />
Mein Gesicht ist trotz heranreifender Schönheit leider noch recht kindlich, weshalb ich befürchte, dass es anderen schwer fällt, mich ernst zu nehmen. Meine wässrig-blauen, klaren Augen schauen unter einem Paar ordentlicher Augenbrauen hervor, und meine geschwungenen Lippen werden eingerahmt von einem schmalen Kiefer und einer ebenso schmalen, geraden Nase. Das einzige Merkmal, das sich bereits stark ausgeprägt hat, sind meine hohen Wangenknochen. Mein Gesicht, gewöhnlich gezeichnet von einer wohlwollenden Mimik, ziert zumeist ein sanftmütiges Lächeln, das nicht nur meinen Standesgenossen, Angehörigen und Freunden, sondern auch meinen vertrauten Sklaven zuteil wird, wenn sie ihre Arbeit gut verrichten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Zunächst einmal: Ich bin keiner dieser unheimlich selbstbewussten Menschen, die einen Raum sofort für sich einnehmen, wenn sie ihn betreten. Ich bekomme nicht immer meinen Willen, weil mir unser Hausfrieden definitiv wichtiger ist. Und ich kann nicht in die Herzen anderer sehen, weshalb ich mich an ihrem Äußeren orientiere. Ich habe viele Fehler, und ich bin mir ihrer durchaus bewusst, also versucht nicht, mich dauerhaft darauf hinzuweisen.<br />
Dafür aber bin ich eine gute, pflichtbewusste Tochter – ich weiß, dass ich, egal, wohin ich gehe, meinen Vater repräsentiere, und benehme mich deshalb immer gut, bin zurückhaltend in der Gesellschaft von Männern, einzig zur Zierde für meinen Vater da, und unter Frauen bin ich ewig wohlwollend und sanftmütig. Mein diplomatischer Charme zeichnet mich als Politikertochter aus, denn ich habe gelernt, mit meinen Worten so wenig wie möglich zu sagen, um im Zweifel niemandem auf die Füße zu treten. Streit gehe ich schließlich, wo es geht, aus dem Weg. Ich weiß, was mein Leben für mich bereithält, und ich ergebe mich diesem Schicksal bereitwillig. Nicht nur, weil es keinen Ausweg gibt, sondern auch, weil das alles ist, was ich tun kann; ich bin mein ganzes Leben lang darauf vorbereitet worden, zu gehorchen, jemandem eine gute Frau und Mutter zu sein, da kann ich jetzt keine Kehrtwende machen. Außerdem freue ich mich auch viel zu sehr darauf, muss ich zugeben, Ehe ist schließlich das, was man als Frau grundsätzlich anstreben soll. Und ich weiß, dass ich eine gute Ehefrau sein werde; meine Zurückhaltung, meine hervorragenden Manieren, meine grenzenlose Loyalität, das sind doch Tugenden, die Männer in ihren Frauen sehen wollen.<br />
Allerdings würde ich wohl ein großzügiges Taschengeld brauchen, denn da ich weiß, dass meine Ehe gerade am Anfang nicht von Liebe leben wird, lenke ich mich davon, dass mein Mann mir nicht dasselbe Wohlwollen entgegenbringen könnte wie ich ihm, ab. Mein größtes Laster ist eigentlich alles, was schön ist; teure Stoffe, Schmuck, zarte, weibliche Stickereien. Vater hat das immer unterstützt, weil er weiß, dass mich das meinem Ehemann auch „von der Pelle“ halten wird, doch ob dieser das dann auch tun wird, weiß ich nicht. Es bleibt zu hoffen.<br />
Ja, ich habe ein wenig Angst davor, zu heiraten, auch, wenn ich mich darauf freue. Es ist alles, was ich mir wünsche; doch sollte sich der Mann, den Vater mir aussucht, als grob erweisen, wird die einzige Freude sein, dass ich ihm Kinder werde gebären können. Und das weiß ich, darauf hat mich Mutter vorbereitet, darauf, dass eheliche Pflichten nicht immer etwas Schönes sein müssen. Und ja, es macht mir Angst, weil ich in diesem Bereich nicht so recht weiß, was von mir erwartet wird; in meinem Körper bin ich einfach noch unsicher, da ich außer meiner Mutter noch nie einen anderen Menschen darüber habe urteilen hören und nicht weiß, ob man mich wirklich als schön betrachten würde. Mein persönliches Glück erhoffe ich mir dementsprechend rein davon, Kinder zu haben, die ich umsorgen kann, und bin durchaus in der Lage, mich emotional von dem kindischen Gedanken, eine epische Romanze mit meinem Mann zu haben, zu distanzieren. Das heißt nicht, dass ich meine Gefühle in irgendeiner Weise abschalten kann – nur, dass mir bewusst ist, dass die Empfindungen eines kleinen Mädchens nicht annähernd dieselbe Relevanz haben wie die Ränkespiele, die Männer untereinander spielen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Lateinisch & Griechisch in Sprache und Schrift<br />
Nähen & Sticken<br />
Lyra (Interesse an anderen Instrumenten ist vorhanden)<br />
Grundlegende Buchhaltung & Mathematik<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">STÄRKEN</span><br />
Pflichtbewusstsein – hervorragende Manieren – diplomatischer Charme – grenzenlose Loyalität – Anpassungsfähigkeit – Intelligenz – Gefälligkeit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SCHWÄCHEN</span><br />
Schicksalsergebenheit – kaum Durchsetzungsvermögen – Unsicherheit in ihrem Körper – Weichherzigkeit – Harmoniebedürfnis – Empfindsamkeit – Materialismus – Vertrauensseligkeit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VORLIEBEN</span><br />
teure Stoffe – Zimt- & Blumenduft – Süße Früchte & Speisen – Wagenrennen & Gladiatorenkämpfe – Musik – wohlriechende Salben – schöne Dinge<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ABNEIGUNGEN</span><br />
Schmutz und Unordnung – Gestank und Menschen, die ihn mit sich bringen – Menschen, die ihre Sklaven misshandeln – Sklaven, die ihren Platz nicht kennen – arme Menschen – politische Umstürze und Unruhen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Meine Lebensgeschichte fängt noch einige Jahre vor meiner Geburt an, muss ich zugeben, denn die Herkunft meiner Familie definiert mich schließlich auch. Mein Vater wurde als Sohn eines Großgrundbesitzers in Hispanien geboren, vor mittlerweile über vierzig Jahren. Das Land, das er mittlerweile geerbt hat, hat immer gutes Geld abgeworfen und ihm die militärischen Mittel ermöglicht, mit denen er sich Pompeius im Kampf gegen Sertorius anschloss. Dafür wurde ihm von Pompeius das römische Bürgerrecht gewährt, und es kam, wie es kommen musste: Der aufstrebende, junge Sohn zog aus dem Landsitz im fruchtbaren Norden Hispaniens nach Rom aus, um dort Karriere zu machen. Er begleitete die Truppen des Pompeius zurück und lernte dort, kurz nachdem er von Caesar zu dessen Privatsekretär erhoben und samt Familie geadelt wurde, meinen Großvater Valerius kennen. Eins kam zum Anderen, und nur kurz darauf heiratete mein Vater meine damals sechzehnjährige Mutter.<br />
Ich bin das erste Kind meiner Eltern und wurde in Abwesenheit meines Vaters geboren; dieser begleitete Caesar schließlich bereits seit einem halben Jahr nach Hispanien. Ich war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nur</span> ein Mädchen, und während Vater sich in seinen Briefen ein wenig enttäuscht darüber zeigte, war es meiner Mutter völlig egal. Ich war ihr Kind, ganz ihres, und es mangelte mir an nichts; und als Aulus geboren wurde, schien auch Vater mir zu verzeihen, dass ich nicht als Junge geboren worden war, denn er ließ mich zusammen mit anderen Mädchen unseres sozialen Ranges in verschiedenen Fächern unterrichten. In dieser Zeit lernte ich nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch Griechisch, und in meiner Freizeit lehrte mich Mutter das Sticken und ließ mich das Spiel der Lyra erlernen, mit dem ich meine Familie und deren Gäste bis heute gern unterhalte. Später kam auch die Buchhaltung dazu, die ich wohl benötigen werde, um den Haushalt meines Mannes eines Tages federführend zu leiten. Ich wuchs unheimlich behütet auf, behütet und verwöhnt, und je mehr ich heranreifte, desto mehr Wertschätzung kam mir auch seitens meines Vaters entgegen; ich wurde schließlich mehr und mehr zum begehrenswerten Schachstück in seinem Spiel um Macht und Machterhalt. Ich verstehe das; naiv bin ich ja nicht. Und ich habe vollstes Vertrauen in seine Liebe zu mir, dass er mir einen guten Mann suchen wird, der mich anständig behandelt und zumindest meinen Kinderwunsch wird erfüllen können und wollen.<br />
Mutter berichtet mir, seit Vater Praetor wurde, davon, dass man daran arbeitet, eine Mitgift für mich zusammenzustellen; vermutlich bestehend nicht nur aus Prunk, der schön in meinen neuen Wohnsitz mitzunehmen ist, sondern auch aus einigen der Ländereien in Hispanien, um zumindest im Ansatz für den Lebensstil aufzukommen, den ich gewohnt bin. Es ist fast alles in den Startlöchern, und je mehr mich meine Eltern auf die Folter spannen, desto gespannter bin ich auf die Zukunft, die sie mir vorbestimmen wollen. Es wird richtig sein, dessen bin ich mir sicher; und egal, wem ich nun versprochen werde, ich weiß, dass ich ihm eine gute Frau werde sein können, wenn er mich lässt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
Mit siebzehn Jahren ist es für Cornelia Gaia, Praetoren- und Vorzeigetochter, Zeit, den ihr vorbestimmten Weg zu gehen und sich einen Ehemann zu suchen – oder vielmehr von ihrem Vater suchen zu lassen. Ihr persönliches Glück priorisiert sie dabei nicht, denn als gute Tochter ist sie vor allem folgsam und weiß, ihre eigenen Empfindungen hintenanzustellen. Es gibt schließlich Wichtigeres auf der Welt als die Wünsche eines jungen Mädchens.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
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Schon eine Weile, ja.<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
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Weitere Charaktere?<br />
Nesta & Orvicia Lucilla hängen hier mit dran!<br />
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Wie bist du über uns gestolpert?<br />
Ich... bin jetzt ein paar Monate hier!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rhiannon]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2516</link>
			<pubDate>Fri, 18 May 2018 17:20:08 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Rhiannon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2516</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">RHIANNON [KELTISCH "GROSSE KÖNIGIN"]</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 JAHRE</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ROM, HAUS DES GNAEUS SERVILIUS CASCA</span></span><br />
<br />
HERKUNFT: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">GALLIEN / HELVETIER</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SKLAVIN DER SERVILLER</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">HEILERIN DER SKLAVEN, PFLANZENKUNDIGE, ABENDS MUSIKERIN</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<i>HAERVIU « 44 JAHRE « JÄGER « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich ist ihr Vater ein Kelte, wie er im Buche steht: Breitschultrig, herrisch und kraftvoll genug, eine große Familie anzuführen. Der Kelte mit dem wettergegeberten Gesicht führt als Familienältester seinen Clan mit Stolz an und er hat bereits einige Kinder gezeugt. Haerviu regierte seine Familie schon immer mit einer disziplinierten und strengen Hand, war jedoch nie lieblos dabei. Allerdings räumte er den Frauen keinen Sonderstatus ein, so dass die Männer der Familie eben ausnahmslos die Anführer waren bzw. werden sollten. Den Verlust seiner beiden Ki.der bewältigt Haerviu mut Alkohol und stetig grummeliger Stimmung.</div>
<br />
<i>DAIREANN « 42 JAHRE « PFLANZENKUNDIGE « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich war Daireann eine recht sanftmütige Frau, wenn man allerdings ihrer Familie zu nahe kam, konnte die Frau mit dem feuerroten Haar auch zur Löwin werden. Von ihr hat Rhiannon die Pflanzenkunde erworben und während Daireann für einen Druiden als Pflanzenkundige arbeitete, hatte auch Rhia die Möglichkeit, durch ihre gute "Gabe" etwas dabei mit zulernen und schon früh viel über Pflanzen zu lernen. Sie kann den Fortgang ihrer beiden Kinder nur schwer verarbeiten und mit ihrem Mann nicht darüber sprechen.</div>
<br />
<i>BEDRAN « 24 JAHRE « EHEM. JÄGER, NUN EINGEZOGEN « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhias ältester Bruder hat bereits eine eigene Familie und Kinder und lebt mit ihnen in einem Haus nahe dem großen Wald, in dem er regelmäßig auf die Jagd geht und so sämtliches Wildfleisch verkauft. Bedran ist besonders gut im Fernkampf mit seinem Pfeil und Bogen und kann sich lautlos durch die Natur schleichen und auch gut Fährten lesen. Rhiannon bewunderte ihren ruhigen Bruder immer für sein Talent und hatte zu ihm wohl die innigste Beziehung, da sie sich vom Wesen her recht ähneln. Was Rhia nicht weiß, ist, dass Bedran von den Römern aufgrund seiner hervorragenden Schießkunst eingezogen wurde, nachdem die Römer nun im Gebiet der Helvetier zwei Militärkolonien errichtet hatten und sich nun ebenfalls ganz neu in Rom befindet.</div>
<br />
<i>CEALLACH « 20 JAHRE « FILID « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als Caellach geboren wurde, war er bereits jemand, der alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Er genoss schon als Kind, wenn alle Augen auf ihn gerichtet waren und hatte ein ähnliches musikalisches Talent wie Rhiannon, allerdings ohne das lästige Lampenfieber. So wurde Caellach zu einem Filid ausgebildet, der schließlich ein Mitglied um den Stammesfürst Vercingetorix Helvetier wurde. Caellach geht bis heute in seinem Beruf vollständig auf und hat daher bisher auch noch keine Familie gegründet, sehr zum Leidwesen seiner Mutter. Seit dem Einzug Bedrans wurde Ceallach nun zum offiziellen Nachfolger seines Vaters, da die Familie Bedran nicht lebend zurückerwartet.</div>
<br />
<i>MYRDDIN « ZWILLING « MIT 4 JAHREN VERSTORBEN</i><br />
<i>MORCANT « ZWILLING « 16 JAHRE « JÄGER</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Geburt der beiden Zwillinge Myrddin und Morcant stand jeher unter einem schlechten Stern. Während Morcant bei der Geburt fast gestorben wäre, so war es Myrddin, der mit 4 Jahren von seinem nur unwesentlich jüngeren Zwillingsbruder im Spiel mit einem Holzschwert erschlagen wurde. Morcant war schon immer ein merkwürdiges Kind gewesen, was die sozialen Strukturen nie wirklich begriffen hatte. Nun ist er fast erwachsen und man merkt ihm sein doch etwas verrücktes Verhalten nach wie vor an, wogegen auch Daireann erzieherisch nichts entgegenwirken konnte. Selbst Haerviu war damit überfordert gewesen, denn auch körperliche Züchtigung brachte bei Morcant nichts, der diese absolut emotionslos über sich ergehen ließ. Rhia hatte, wenngleich ihr Bruder kleiner war als sie, vor seiner Gewissenlosigkeit immer schon Angst gehabt und Morcant erfreute sich an ihrer Angst, besonders jedoch auch an der seiner kleinen Schwester Azilis.<br />
Morcant wurde wie Bedran ein Jäger, doch im Gegensatz zu Bedran deshalb, weil es ihm Spaß machte, Tiere zu töten.</div>
<br />
<i>AZILIS « 14 JAHRE « LEHRLING</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhias Augapfel war schon immer ihre kleine Schwester Azilis gewesen. Bereits als kleines Mädchen war Azilis schon eine Augenweide gewesen und kokettierte mit der Aufmerksamkeit der Männer. Mit nun gerade mal 10 Jahren weiß Azilis schon, dass sie in den nächsten Jahren einen Jungen finden und mit ihm eine neue Familie gründen wird, wenngleich sie die Tragweite dessen noch gar nicht richtig begreift. Azilis war schon immer mutiger als Rhiannon, wenngleich sie vor ihrem älteren Bruder Morcant ebenso große Angst hatte wie ihre ältere Schwester. Sie ging ebenso wie Rhia in die Lehre ihrer Mutter.</div>
<br />
<i>2 TOTGEBURTEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Daireann gebar zudem 2 Totgeburten, die bereits schon verstorben waren als sie noch in ihrem Leib waren.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit ihren <i>1,52 METER</i> macht Rhiannon nicht gerade einen stattlichen Eindruck, allerdings befindet sie sich auch noch im Wachstum. Ihre Langen, blonden, gewellten Haare verzücken wohl jeden Mann und auch jede Frau und dank ihrer Mutter ist es auch noch sehr robust. Durch ihren Status hat Rhia meist keine prunkvolle Frisur sondern trägt lediglich offenes Haar. Die <i>WASSERBLAUEN AUGEN</i> des Mädchens blicken meist groß und aufmerksam durch die Welt und ihre langen dunklen Wimpern verleihen ihr ein puppenartiges Gesicht. Mit ihrer Statur wäre Rhia zuweilen nicht mal für die Küchenarbeit geeignet, obwohl die Keltin schon immer sehr <i>SCHLANK</i> gewesen war. Ihr etwas rundliches Puppengesicht ist dabei auch etwas schmaler und markanter geworden. Gekleidet ist Rhia meistens in unauffälligen <a href="https://picload.org/image/dogglopw/04af4777eb83ab11aa5be95b4ee990.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kleidern</a> mit hellen Pastelltönen um neben den Herren nicht allzu sehr aufzufallen. Als Schmuck trägt sie manchmal eine kleine, verzierte Schnalle oder Ohrringe, wenn sie auf ein einem Fest die Harfe zupft.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Am ersten fällt Rhiannon wohl damit auf, dass sie nicht auffällt. Ja, das Mädchen übersieht man regelrecht, man geht wortlos an ihr vorbei oder rennt sie sogar über den Haufen. Nicht selten kommt sich Rhia auch einfach unsichtbar vor. Sie verhält sich auch meistens imme sehr <i>UNAUFFÄLLIG</i>, denn meistens steht oder sitzt das Mädchen irgendwo schweigsam herum. Ihre <i>SCHÜCHTERNHEIT</i> ist nicht unbedingt prädestiniert dafür, Kontakte zu knüpfen und so ist Rhia sich in ihrer Kommunikation auch sehr <i>UNSICHER</i>, das heißt, sie weiß nicht immer genau, was sie sagen soll, was ihr Gegenüber von ihr erwartet und wie sie sich in ein Gespräch mit einbringen könnte, ja, noch nicht einmal so recht, wie man andere einfach ansprechen soll. Sie hat von sich auch schlichtweg nicht die allerbeste Meinung und ist auch davon überzeugt, dass sie - zumindest auf den ersten Blick - eher <i>LANGWEILIG</i> rüberkommt, was auch stimmen könnte. Doch hinter der ruhigen und in sich gekehrten Fassade, hinter der Mauer, die Rhiannon im letzten Jahr um sich herun errichtet hat, um nicht allzu sehr verletzt zu werden, schlummert ein wirklich wunderbares und <i>GUTMÜTIGES</i> junges Mädchen mit einem riesengroßen Herz und einer imensen <i>HILFSBEREITSCHAFT</i>. Nur wenige können einen Blick auf ihr Innerstes erhaschen. Rhia ist ein <i>RUHIGES</i> Mädchen mit einem.<i>SANFTEN GEMÜT</i>. Nicht einmal Ungerechtigkeiten lassen sie aus der Haut fahren.<br />
Im Umgang mit Kindern zeigt sie dieses jedoch nur zu gut, denn durch ihre <i>SENSIBLE</i> und <i>KINDERFREUNDLICHE</i> Art zieht sie nicht nur die Augen der Kinder, sondern auch die der Männer, die eine Frau im gebärfreudigen Alter suchen, auf sich. Fast noch etwas <i>KINDLICH</i> wirkt Rhiannon im Umgang mit Kindern und für diesen Zeitraum kann sie sich unbeschwert geben. Sie wurde zudem zur absoluten <i>HÖFLICHKEIT</i> erzogen und legt darauf auch selbst besonders viel Wert. Sie mag anzügliches Verhalten nicht und reagiert daraufhin mit <i>DISTANZIERHEIT</i>, wenn nicht gar mit einer leichten <i>ABWEHRHALTUNG</i>. Oft erlebt man sie auch <i>TRÄUMERISCH</i> in den Himmel blickend, am liebsten in den Sonnenaufgang schauend, bevor sie ihr Tagewerk beginnt. Ihre <i>NATURVERBUNDENHEIT</i> lässt sie auch nur zu gern in den Wäldern herumstreifen, die Stille suchend. Ohne die Natur wäre Rhia sehr unglücklich.<br />
Ihr unangenehme Situationen kann Rhia nur schwer aushalten, ohne <i>NERVÖS</i> zu werden. Größtenteils wird sie dabei auch noch <i>TOLLPATSCHIG</i>, nicht selten fällt ihr dann etwa aus den Händen oder sie rennt jemanden in ihrem Eifer um. Viele machen sich daraus einen Spaß das junge Mädchen zu ärgern. Ihr größtes Laster ist wohl, dass sie anfängt zu <i>STOTTERN</i>, wenn sie unter Druck gerät oder aufgeregt bzw. nervös ist. Das Stottern hat sich jedoch erst gezeigt, seitdem sie aus ihrem Elternhaus fortgeschickt wurde. Wenn Rhia merkt, dass sie anfängt zu stottert, so sagt sie lieber gar nichts mehr, aus Angst, gehänselt zu werden. Das Mädchen ist nicht gerade für seinen Mut bekannt und sie neigt dazu, <i>VOR PROBLEMEN DAVON ZULAUFEN</i>. Diesen ängstlichen Charakterzug hat sie von ihrem Vater und darauf ist sie auch nicht stolz. Worauf sie allerdings stolz ist - und das ist nur eine einzige Sache - ist ihre musikalische Begabung. Sie hat eine <i>WUNDERBARE SINGSTIMME</i> und hat bereits in jungen Jahren fleißig das <i>HARFENSPIEL</i> gelernt. Mit ihrer <i>BODENSTÄNDIGKEIT</i> und <i>BESCHEIDENHEIT</i> kam sie so gar nicht nach ihrer Mutter und so ist sie als Dienstmädchen recht angenehm, da sie sich immer schweigsam im Hintergrund aufhält.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Allein durch das Aufpassen auf ihre kleine Schwester hat Rhiannon sämtliche Regeln und Pflichten im <i>UMGANG MIT KINDERN</i> erlernt und großes Verantwortubgsbewusstsein. Außerdem ist ihre <i>PFLANZENKUNDE</i> durch die Lehre ihrer Mutter bekannt, da sie nicht nur weiß, welche Pflanzen besonders gut gegen Wunden, Infektionen oder Schmerzen helfen, sondern auch, welche Pflanzen die Schönheit erhalten, diverse Rauschzustände vollbringen oder sogar vergiften können. Durch ihr <i>BESONDERS GUTES RIECHORGAN</i> vermag sie auch ihr bekannte Pflanzen gut einzuordnen ohne sie zu sehen und z.B. auch griftige Früchte zu erkennen.<br />
Zudem ist sie eine begandete <i>HARFENSPIELERIN</i> und kann sehr gut mit Saiteninstrumenten umgehen. Zudem besitzt sie eine sehr schöne <i>SOPRANSTIMME</i>, mit der sie schon die Ohren so mancher Zuhörer erfreut hat. Beim Singen stottert Rhia erstaunlicherweise überhaupt nicht und auch, wenn sie nicht wirklich der Meinung ist, dass sie etwas gut kann - auf ihre Singstimmte ist sie schon ein bisschen stolz.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
« hilfsbereit<br />
« musikalisch<br />
« Pflanzenkunde<br />
« kann gut mit Tieren umgehen<br />
« kommt mit relativ wenig Schlaf aus<br />
« geduldig & ausgeglichen<br />
« kreativ<br />
« gute Merkfähigkeit [merkt sich alle Wirkungen der Pflanzen, da sie es nicht aufschreiben oder lesen kann]<br />
<br />
« hat Angst vor tiefem Wasser [wurde als Kind untergetaucht]<br />
« kann nicht schwimmen<br />
« glaubt an das Gute im Menschen<br />
« gibt schnell nach<br />
« kann nicht tanzen<br />
« stottert bei Aufregung<br />
« bei allem eher ängstlich<br />
« kann nicht lesen oder schreiben<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
« Musik / Harfenspiel<br />
« singen<br />
« die Natur<br />
« Honig<br />
« Kinderlachen<br />
« Vögel<br />
« Sonnenaufgänge<br />
« der Geruch von Meeressalz in der Luft<br />
<br />
« betrunkene Männer<br />
« intrigante Frauen<br />
« Menschenmengen <br />
« ihr Stottern<br />
« große, stämmige Pferde<br />
« Nüsse [allergisch]<br />
« Heimweh<br />
« Illoyalität<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhiannon wurde 50 v. Chr. im heutigen Süddeutschland, was damals Gallien und das Land der Helvetier war, geboren. Rhia gehört demnach dem keltischen Stamm der Helvetier an. Die Geburt Rhiannons war bereits ein heikles Unterfangen, war das Mädchen doch deutlich unterernährt und geschwächt als es auf die Welt kam. Doch es raffte sich nach einiger Zeit wieder auf und gedieh prächtig.<br />
Außerdem hielten Rhias ältere Brüder sie ordentlich auf Trab und spornten sie zu vielen Dingen an. Doch Rhia war schon immer ein eher ruhiges und verträumtes Mädchen gewesen und weckte auch einen großen Beschützerinstinkt bei ihren Brüdern. Waren Bedran und Ceallach eher tatkräftige Männer, so war Rhia der ruhende Pol der Familie und ihr Vater hatte bereits ein Arrangement mit einem Fischer gefunden, der seinen Jungen mit Rhia verheiraten wollte. Das Mädchen wusste damals von alldem nichts. Rhiannon liebte es, im Wald herumzustreifen und interessierte sich für die dort ansässigen Pflanzen und die Tierwelt. Dennoch war sie auch gezwungen, sich an der Hausarbeit zu beteilen und lernte von ihrer Mutter die Grundlagen im Kochen, Waschen und Nähen. Zwar war sie geschickt mit ihren Händen und Fingern, doch am meisten war dies beim Spielen von Instrumenten zu beobachtne. Rhia besaß dabei ein außerordentlich musisches Talent und hatte zudem auch Taktgefühl. Doch die Familie hatte kein großartiges Geld um sich ein Instrument zu besorgen und so konnte Rhia nur üben, wenn sie bei dem Druiden war, für den ihre Mutter arbeitete. Dieser bstand im Gunst des Jarls und hatte auch einige außergewöhnlichere Besitztümer, die den Bauern und Handwerkern nicht vergönnt waren. Zudem war Ceallach als Filid bei einem fürstlichen Herrn angestellt um ihn zu unterhalten und so hatte Rhiannon auch dort Zugang zu Instrumenten, die sie in Ceallachs Anwesenheit nutzen konnte. Mit Ceallach bildete sie ein gutes Duett - während ihr älterer Bruder die Laute spielte, zupfte sie die Harfe oder spielte die Flöte.<br />
Allerdings fiel sie noch mehr durch ihr gutes Riechorgan auf, welches sich allerdings schon vor ihrem musischen Talent herauskristallisierte. Ihr Mutter nahm sie daher auch tagsüber immer mit auf ihre Pflanzensuche und erklärte alle giften und nützlichen Pflanzen - welche zur Betäubung, zu Schmerzlinderung oder welche zum Erbrechen führten. Welche, die einen in Trance versetzten oder eine lustfördernde Wirkung hatten. Außerdem wurden Rhia die einzelnen Pflanzen bezüglich ihrer Nutzung bei den keltischen Ritualen näher gebracht.<br />
Freunde hatte Rhiannon einige, denn das gutmütige Mädchen war bei allen sehr beliebt. Allerdings erlebte Rhia auch, wie schnell man ausgenutzt werden kann, denn ihre Hiflsbereitschaft war auch bei den falschen Kindern gern gesehen.<br />
Ein einschneidendes Erlebnis war, als ihr Bruder Morcant sie versucht zu ertränken als Rhia unbedacht in einen See ging. Seit diesem Eregnis hatte sie große Angst vor ihre kleineren Bruder, der zu sehr seltsamem Verhalten neigte.<br />
52 v. Chr., als Rhiannon 9 Jahre alt war, schlossen sich die Helvetier und die Rauriker unter der Leitung von Vercingetorix dem Kampf gegen Cäsar an. Rhias ältester Bruder Bedran war dabei auch beteiligt gewesen und auch Morcant wollte mit in den Krieg ziehen, wurde ihm jedoch von seinem Vater verwährt, was ihn erzürnz zurück ließ.<br />
Rhia bemerkte die Niederlage selbst nicht so recht, fremde Männer in gläzenden Rüstungen waren für sie eher spannend, wenngleich sie die Fremden auch mit einer gewissen Skepsis beäugte. Nach der Niederlage der Helvetier wurden einige Heiler für die römischen Soldaten benötigt, so dass auch Rhias Geschick und das ihrer Mutter gefragt war. Während Deireann schon älter war, zog Rhiannon mit ihrer Jugend und Schönheit die Aufmerksamkeit auf sich und so kam es schließlich, dass nach dem Abzug der Römer Rhiannon als eine der zahlreichen Kinder mit fortgenommen wurde. Schon früher war sie ein hübsches Mädchen gewesen und imponierte den Römern mit ihrem bereits erworbenen Wissen über Pflanzen und fiel damit auf, dass sie selbstlos verletzte Heerführer von ihren Verwundungen heilte. Daireann wollte ihre Tochter nicht hergeben, doch Haerviu konnte sie von einer dummen Handlung gerade noch abhalten.<br />
Was Rhia nicht mehr mitbekam, war, dass ihr großer Bruder Bedran eingezogen wurde, jedoch erst Jahre später als er sich als erfolgreicher Jäger und Schießkünstler bewährt hatte.<br />
Rhia kam als 10-Jährige in die Familie der Serviller. Das kleine Mädchen war sehr verschüchtern und ängstlich und wusste nicht, wie ihr geschah. Doch sie hatte es bei den Servillern nicht schlecht im Gegensatz zu manch anderen kleinen Mädchen. Zunächst war Rhiannon für all die Arbeiten zuständig, die größere Menschen nicht mehr verrichten konnten, z.B. die Kamine sauber zu machen. Erst im Verlauf kristallisierte sich heraus, dass sie besonders umfangreiches Wissen in der Pflanzenkunde hatte und eher durch Zufall entdeckten die Serviller auch, dass sie eine schöne Singstimme hatte und musikalisch talentiert war.<br />
Rhia wurde öfters unter der Familie der Serviller hin und her gereicht, eben dahin, wo ihre Künste gerade gefordert waren und schließlich kam sie vollständig zum Sklavenhändler Gnaeus Servilius, wo sie größtenteils dazu eingesetzt wurde, um von ihm gekaufte Sklaven von den Wunden ihrer Gefangenschaft und ihrer Reise zu heilen, so dass sie wieder gut einsetzbar oder weiter verkaufbar waren. Außerdem wurde sie öfters von den Servillern beauftragt, nach Pflanzen zu suchen, die eine berauschende Wirkung haben und die auf allerlei Festen konsumiert wurden, wo sie auch zusätzlich als Musikerin diente.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die aus Gallien stammende Keltin Rhiannon kam bereits mit 10 Jahren nach Rom. Ihre Familie, die dem Volksstamm der Helvetier angehört, hat Rhia seit ihrem Fortgang nie wiedergesehen. Sie arbeitet nun schon einige Jahre für die Familie der Serviller als Heil- und Pflanzenkundige und ist bewandet im Einordnen und Nutzen von den unterschiedlichsten Gewächsen. Viele schätzen das stille und folgsame Mädchen, welches sich gut anpassen kann. Nur wenige wissen um ihre schöne Singstimme und ihrem musikalischen Talent, ebenso wenig wie von ihrer großen Angst vor tiefem Wasser und der Tatsache, dass sie nicht schwimmen kann.</div>
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span> <br />
<br />
AVATAR: ALEXANDRA DOWLING<br />
ÜBER 18? JA<br />
REGELN GELESEN? JA<br />
CHARÜBERNAHME? NEIN<br />
WEITERE CHARAKTERE? JA [ANDRADA]<br />
WIE IST DU ÜBER UNS GESTOLPERT? CSB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">RHIANNON [KELTISCH "GROSSE KÖNIGIN"]</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17 JAHRE</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ROM, HAUS DES GNAEUS SERVILIUS CASCA</span></span><br />
<br />
HERKUNFT: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">GALLIEN / HELVETIER</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SKLAVIN DER SERVILLER</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">HEILERIN DER SKLAVEN, PFLANZENKUNDIGE, ABENDS MUSIKERIN</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<i>HAERVIU « 44 JAHRE « JÄGER « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich ist ihr Vater ein Kelte, wie er im Buche steht: Breitschultrig, herrisch und kraftvoll genug, eine große Familie anzuführen. Der Kelte mit dem wettergegeberten Gesicht führt als Familienältester seinen Clan mit Stolz an und er hat bereits einige Kinder gezeugt. Haerviu regierte seine Familie schon immer mit einer disziplinierten und strengen Hand, war jedoch nie lieblos dabei. Allerdings räumte er den Frauen keinen Sonderstatus ein, so dass die Männer der Familie eben ausnahmslos die Anführer waren bzw. werden sollten. Den Verlust seiner beiden Ki.der bewältigt Haerviu mut Alkohol und stetig grummeliger Stimmung.</div>
<br />
<i>DAIREANN « 42 JAHRE « PFLANZENKUNDIGE « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eigentlich war Daireann eine recht sanftmütige Frau, wenn man allerdings ihrer Familie zu nahe kam, konnte die Frau mit dem feuerroten Haar auch zur Löwin werden. Von ihr hat Rhiannon die Pflanzenkunde erworben und während Daireann für einen Druiden als Pflanzenkundige arbeitete, hatte auch Rhia die Möglichkeit, durch ihre gute "Gabe" etwas dabei mit zulernen und schon früh viel über Pflanzen zu lernen. Sie kann den Fortgang ihrer beiden Kinder nur schwer verarbeiten und mit ihrem Mann nicht darüber sprechen.</div>
<br />
<i>BEDRAN « 24 JAHRE « EHEM. JÄGER, NUN EINGEZOGEN « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhias ältester Bruder hat bereits eine eigene Familie und Kinder und lebt mit ihnen in einem Haus nahe dem großen Wald, in dem er regelmäßig auf die Jagd geht und so sämtliches Wildfleisch verkauft. Bedran ist besonders gut im Fernkampf mit seinem Pfeil und Bogen und kann sich lautlos durch die Natur schleichen und auch gut Fährten lesen. Rhiannon bewunderte ihren ruhigen Bruder immer für sein Talent und hatte zu ihm wohl die innigste Beziehung, da sie sich vom Wesen her recht ähneln. Was Rhia nicht weiß, ist, dass Bedran von den Römern aufgrund seiner hervorragenden Schießkunst eingezogen wurde, nachdem die Römer nun im Gebiet der Helvetier zwei Militärkolonien errichtet hatten und sich nun ebenfalls ganz neu in Rom befindet.</div>
<br />
<i>CEALLACH « 20 JAHRE « FILID « AM LEBEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als Caellach geboren wurde, war er bereits jemand, der alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Er genoss schon als Kind, wenn alle Augen auf ihn gerichtet waren und hatte ein ähnliches musikalisches Talent wie Rhiannon, allerdings ohne das lästige Lampenfieber. So wurde Caellach zu einem Filid ausgebildet, der schließlich ein Mitglied um den Stammesfürst Vercingetorix Helvetier wurde. Caellach geht bis heute in seinem Beruf vollständig auf und hat daher bisher auch noch keine Familie gegründet, sehr zum Leidwesen seiner Mutter. Seit dem Einzug Bedrans wurde Ceallach nun zum offiziellen Nachfolger seines Vaters, da die Familie Bedran nicht lebend zurückerwartet.</div>
<br />
<i>MYRDDIN « ZWILLING « MIT 4 JAHREN VERSTORBEN</i><br />
<i>MORCANT « ZWILLING « 16 JAHRE « JÄGER</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Geburt der beiden Zwillinge Myrddin und Morcant stand jeher unter einem schlechten Stern. Während Morcant bei der Geburt fast gestorben wäre, so war es Myrddin, der mit 4 Jahren von seinem nur unwesentlich jüngeren Zwillingsbruder im Spiel mit einem Holzschwert erschlagen wurde. Morcant war schon immer ein merkwürdiges Kind gewesen, was die sozialen Strukturen nie wirklich begriffen hatte. Nun ist er fast erwachsen und man merkt ihm sein doch etwas verrücktes Verhalten nach wie vor an, wogegen auch Daireann erzieherisch nichts entgegenwirken konnte. Selbst Haerviu war damit überfordert gewesen, denn auch körperliche Züchtigung brachte bei Morcant nichts, der diese absolut emotionslos über sich ergehen ließ. Rhia hatte, wenngleich ihr Bruder kleiner war als sie, vor seiner Gewissenlosigkeit immer schon Angst gehabt und Morcant erfreute sich an ihrer Angst, besonders jedoch auch an der seiner kleinen Schwester Azilis.<br />
Morcant wurde wie Bedran ein Jäger, doch im Gegensatz zu Bedran deshalb, weil es ihm Spaß machte, Tiere zu töten.</div>
<br />
<i>AZILIS « 14 JAHRE « LEHRLING</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhias Augapfel war schon immer ihre kleine Schwester Azilis gewesen. Bereits als kleines Mädchen war Azilis schon eine Augenweide gewesen und kokettierte mit der Aufmerksamkeit der Männer. Mit nun gerade mal 10 Jahren weiß Azilis schon, dass sie in den nächsten Jahren einen Jungen finden und mit ihm eine neue Familie gründen wird, wenngleich sie die Tragweite dessen noch gar nicht richtig begreift. Azilis war schon immer mutiger als Rhiannon, wenngleich sie vor ihrem älteren Bruder Morcant ebenso große Angst hatte wie ihre ältere Schwester. Sie ging ebenso wie Rhia in die Lehre ihrer Mutter.</div>
<br />
<i>2 TOTGEBURTEN</i><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Daireann gebar zudem 2 Totgeburten, die bereits schon verstorben waren als sie noch in ihrem Leib waren.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit ihren <i>1,52 METER</i> macht Rhiannon nicht gerade einen stattlichen Eindruck, allerdings befindet sie sich auch noch im Wachstum. Ihre Langen, blonden, gewellten Haare verzücken wohl jeden Mann und auch jede Frau und dank ihrer Mutter ist es auch noch sehr robust. Durch ihren Status hat Rhia meist keine prunkvolle Frisur sondern trägt lediglich offenes Haar. Die <i>WASSERBLAUEN AUGEN</i> des Mädchens blicken meist groß und aufmerksam durch die Welt und ihre langen dunklen Wimpern verleihen ihr ein puppenartiges Gesicht. Mit ihrer Statur wäre Rhia zuweilen nicht mal für die Küchenarbeit geeignet, obwohl die Keltin schon immer sehr <i>SCHLANK</i> gewesen war. Ihr etwas rundliches Puppengesicht ist dabei auch etwas schmaler und markanter geworden. Gekleidet ist Rhia meistens in unauffälligen <a href="https://picload.org/image/dogglopw/04af4777eb83ab11aa5be95b4ee990.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kleidern</a> mit hellen Pastelltönen um neben den Herren nicht allzu sehr aufzufallen. Als Schmuck trägt sie manchmal eine kleine, verzierte Schnalle oder Ohrringe, wenn sie auf ein einem Fest die Harfe zupft.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Am ersten fällt Rhiannon wohl damit auf, dass sie nicht auffällt. Ja, das Mädchen übersieht man regelrecht, man geht wortlos an ihr vorbei oder rennt sie sogar über den Haufen. Nicht selten kommt sich Rhia auch einfach unsichtbar vor. Sie verhält sich auch meistens imme sehr <i>UNAUFFÄLLIG</i>, denn meistens steht oder sitzt das Mädchen irgendwo schweigsam herum. Ihre <i>SCHÜCHTERNHEIT</i> ist nicht unbedingt prädestiniert dafür, Kontakte zu knüpfen und so ist Rhia sich in ihrer Kommunikation auch sehr <i>UNSICHER</i>, das heißt, sie weiß nicht immer genau, was sie sagen soll, was ihr Gegenüber von ihr erwartet und wie sie sich in ein Gespräch mit einbringen könnte, ja, noch nicht einmal so recht, wie man andere einfach ansprechen soll. Sie hat von sich auch schlichtweg nicht die allerbeste Meinung und ist auch davon überzeugt, dass sie - zumindest auf den ersten Blick - eher <i>LANGWEILIG</i> rüberkommt, was auch stimmen könnte. Doch hinter der ruhigen und in sich gekehrten Fassade, hinter der Mauer, die Rhiannon im letzten Jahr um sich herun errichtet hat, um nicht allzu sehr verletzt zu werden, schlummert ein wirklich wunderbares und <i>GUTMÜTIGES</i> junges Mädchen mit einem riesengroßen Herz und einer imensen <i>HILFSBEREITSCHAFT</i>. Nur wenige können einen Blick auf ihr Innerstes erhaschen. Rhia ist ein <i>RUHIGES</i> Mädchen mit einem.<i>SANFTEN GEMÜT</i>. Nicht einmal Ungerechtigkeiten lassen sie aus der Haut fahren.<br />
Im Umgang mit Kindern zeigt sie dieses jedoch nur zu gut, denn durch ihre <i>SENSIBLE</i> und <i>KINDERFREUNDLICHE</i> Art zieht sie nicht nur die Augen der Kinder, sondern auch die der Männer, die eine Frau im gebärfreudigen Alter suchen, auf sich. Fast noch etwas <i>KINDLICH</i> wirkt Rhiannon im Umgang mit Kindern und für diesen Zeitraum kann sie sich unbeschwert geben. Sie wurde zudem zur absoluten <i>HÖFLICHKEIT</i> erzogen und legt darauf auch selbst besonders viel Wert. Sie mag anzügliches Verhalten nicht und reagiert daraufhin mit <i>DISTANZIERHEIT</i>, wenn nicht gar mit einer leichten <i>ABWEHRHALTUNG</i>. Oft erlebt man sie auch <i>TRÄUMERISCH</i> in den Himmel blickend, am liebsten in den Sonnenaufgang schauend, bevor sie ihr Tagewerk beginnt. Ihre <i>NATURVERBUNDENHEIT</i> lässt sie auch nur zu gern in den Wäldern herumstreifen, die Stille suchend. Ohne die Natur wäre Rhia sehr unglücklich.<br />
Ihr unangenehme Situationen kann Rhia nur schwer aushalten, ohne <i>NERVÖS</i> zu werden. Größtenteils wird sie dabei auch noch <i>TOLLPATSCHIG</i>, nicht selten fällt ihr dann etwa aus den Händen oder sie rennt jemanden in ihrem Eifer um. Viele machen sich daraus einen Spaß das junge Mädchen zu ärgern. Ihr größtes Laster ist wohl, dass sie anfängt zu <i>STOTTERN</i>, wenn sie unter Druck gerät oder aufgeregt bzw. nervös ist. Das Stottern hat sich jedoch erst gezeigt, seitdem sie aus ihrem Elternhaus fortgeschickt wurde. Wenn Rhia merkt, dass sie anfängt zu stottert, so sagt sie lieber gar nichts mehr, aus Angst, gehänselt zu werden. Das Mädchen ist nicht gerade für seinen Mut bekannt und sie neigt dazu, <i>VOR PROBLEMEN DAVON ZULAUFEN</i>. Diesen ängstlichen Charakterzug hat sie von ihrem Vater und darauf ist sie auch nicht stolz. Worauf sie allerdings stolz ist - und das ist nur eine einzige Sache - ist ihre musikalische Begabung. Sie hat eine <i>WUNDERBARE SINGSTIMME</i> und hat bereits in jungen Jahren fleißig das <i>HARFENSPIEL</i> gelernt. Mit ihrer <i>BODENSTÄNDIGKEIT</i> und <i>BESCHEIDENHEIT</i> kam sie so gar nicht nach ihrer Mutter und so ist sie als Dienstmädchen recht angenehm, da sie sich immer schweigsam im Hintergrund aufhält.</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Allein durch das Aufpassen auf ihre kleine Schwester hat Rhiannon sämtliche Regeln und Pflichten im <i>UMGANG MIT KINDERN</i> erlernt und großes Verantwortubgsbewusstsein. Außerdem ist ihre <i>PFLANZENKUNDE</i> durch die Lehre ihrer Mutter bekannt, da sie nicht nur weiß, welche Pflanzen besonders gut gegen Wunden, Infektionen oder Schmerzen helfen, sondern auch, welche Pflanzen die Schönheit erhalten, diverse Rauschzustände vollbringen oder sogar vergiften können. Durch ihr <i>BESONDERS GUTES RIECHORGAN</i> vermag sie auch ihr bekannte Pflanzen gut einzuordnen ohne sie zu sehen und z.B. auch griftige Früchte zu erkennen.<br />
Zudem ist sie eine begandete <i>HARFENSPIELERIN</i> und kann sehr gut mit Saiteninstrumenten umgehen. Zudem besitzt sie eine sehr schöne <i>SOPRANSTIMME</i>, mit der sie schon die Ohren so mancher Zuhörer erfreut hat. Beim Singen stottert Rhia erstaunlicherweise überhaupt nicht und auch, wenn sie nicht wirklich der Meinung ist, dass sie etwas gut kann - auf ihre Singstimmte ist sie schon ein bisschen stolz.</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
« hilfsbereit<br />
« musikalisch<br />
« Pflanzenkunde<br />
« kann gut mit Tieren umgehen<br />
« kommt mit relativ wenig Schlaf aus<br />
« geduldig & ausgeglichen<br />
« kreativ<br />
« gute Merkfähigkeit [merkt sich alle Wirkungen der Pflanzen, da sie es nicht aufschreiben oder lesen kann]<br />
<br />
« hat Angst vor tiefem Wasser [wurde als Kind untergetaucht]<br />
« kann nicht schwimmen<br />
« glaubt an das Gute im Menschen<br />
« gibt schnell nach<br />
« kann nicht tanzen<br />
« stottert bei Aufregung<br />
« bei allem eher ängstlich<br />
« kann nicht lesen oder schreiben<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
« Musik / Harfenspiel<br />
« singen<br />
« die Natur<br />
« Honig<br />
« Kinderlachen<br />
« Vögel<br />
« Sonnenaufgänge<br />
« der Geruch von Meeressalz in der Luft<br />
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« betrunkene Männer<br />
« intrigante Frauen<br />
« Menschenmengen <br />
« ihr Stottern<br />
« große, stämmige Pferde<br />
« Nüsse [allergisch]<br />
« Heimweh<br />
« Illoyalität<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Rhiannon wurde 50 v. Chr. im heutigen Süddeutschland, was damals Gallien und das Land der Helvetier war, geboren. Rhia gehört demnach dem keltischen Stamm der Helvetier an. Die Geburt Rhiannons war bereits ein heikles Unterfangen, war das Mädchen doch deutlich unterernährt und geschwächt als es auf die Welt kam. Doch es raffte sich nach einiger Zeit wieder auf und gedieh prächtig.<br />
Außerdem hielten Rhias ältere Brüder sie ordentlich auf Trab und spornten sie zu vielen Dingen an. Doch Rhia war schon immer ein eher ruhiges und verträumtes Mädchen gewesen und weckte auch einen großen Beschützerinstinkt bei ihren Brüdern. Waren Bedran und Ceallach eher tatkräftige Männer, so war Rhia der ruhende Pol der Familie und ihr Vater hatte bereits ein Arrangement mit einem Fischer gefunden, der seinen Jungen mit Rhia verheiraten wollte. Das Mädchen wusste damals von alldem nichts. Rhiannon liebte es, im Wald herumzustreifen und interessierte sich für die dort ansässigen Pflanzen und die Tierwelt. Dennoch war sie auch gezwungen, sich an der Hausarbeit zu beteilen und lernte von ihrer Mutter die Grundlagen im Kochen, Waschen und Nähen. Zwar war sie geschickt mit ihren Händen und Fingern, doch am meisten war dies beim Spielen von Instrumenten zu beobachtne. Rhia besaß dabei ein außerordentlich musisches Talent und hatte zudem auch Taktgefühl. Doch die Familie hatte kein großartiges Geld um sich ein Instrument zu besorgen und so konnte Rhia nur üben, wenn sie bei dem Druiden war, für den ihre Mutter arbeitete. Dieser bstand im Gunst des Jarls und hatte auch einige außergewöhnlichere Besitztümer, die den Bauern und Handwerkern nicht vergönnt waren. Zudem war Ceallach als Filid bei einem fürstlichen Herrn angestellt um ihn zu unterhalten und so hatte Rhiannon auch dort Zugang zu Instrumenten, die sie in Ceallachs Anwesenheit nutzen konnte. Mit Ceallach bildete sie ein gutes Duett - während ihr älterer Bruder die Laute spielte, zupfte sie die Harfe oder spielte die Flöte.<br />
Allerdings fiel sie noch mehr durch ihr gutes Riechorgan auf, welches sich allerdings schon vor ihrem musischen Talent herauskristallisierte. Ihr Mutter nahm sie daher auch tagsüber immer mit auf ihre Pflanzensuche und erklärte alle giften und nützlichen Pflanzen - welche zur Betäubung, zu Schmerzlinderung oder welche zum Erbrechen führten. Welche, die einen in Trance versetzten oder eine lustfördernde Wirkung hatten. Außerdem wurden Rhia die einzelnen Pflanzen bezüglich ihrer Nutzung bei den keltischen Ritualen näher gebracht.<br />
Freunde hatte Rhiannon einige, denn das gutmütige Mädchen war bei allen sehr beliebt. Allerdings erlebte Rhia auch, wie schnell man ausgenutzt werden kann, denn ihre Hiflsbereitschaft war auch bei den falschen Kindern gern gesehen.<br />
Ein einschneidendes Erlebnis war, als ihr Bruder Morcant sie versucht zu ertränken als Rhia unbedacht in einen See ging. Seit diesem Eregnis hatte sie große Angst vor ihre kleineren Bruder, der zu sehr seltsamem Verhalten neigte.<br />
52 v. Chr., als Rhiannon 9 Jahre alt war, schlossen sich die Helvetier und die Rauriker unter der Leitung von Vercingetorix dem Kampf gegen Cäsar an. Rhias ältester Bruder Bedran war dabei auch beteiligt gewesen und auch Morcant wollte mit in den Krieg ziehen, wurde ihm jedoch von seinem Vater verwährt, was ihn erzürnz zurück ließ.<br />
Rhia bemerkte die Niederlage selbst nicht so recht, fremde Männer in gläzenden Rüstungen waren für sie eher spannend, wenngleich sie die Fremden auch mit einer gewissen Skepsis beäugte. Nach der Niederlage der Helvetier wurden einige Heiler für die römischen Soldaten benötigt, so dass auch Rhias Geschick und das ihrer Mutter gefragt war. Während Deireann schon älter war, zog Rhiannon mit ihrer Jugend und Schönheit die Aufmerksamkeit auf sich und so kam es schließlich, dass nach dem Abzug der Römer Rhiannon als eine der zahlreichen Kinder mit fortgenommen wurde. Schon früher war sie ein hübsches Mädchen gewesen und imponierte den Römern mit ihrem bereits erworbenen Wissen über Pflanzen und fiel damit auf, dass sie selbstlos verletzte Heerführer von ihren Verwundungen heilte. Daireann wollte ihre Tochter nicht hergeben, doch Haerviu konnte sie von einer dummen Handlung gerade noch abhalten.<br />
Was Rhia nicht mehr mitbekam, war, dass ihr großer Bruder Bedran eingezogen wurde, jedoch erst Jahre später als er sich als erfolgreicher Jäger und Schießkünstler bewährt hatte.<br />
Rhia kam als 10-Jährige in die Familie der Serviller. Das kleine Mädchen war sehr verschüchtern und ängstlich und wusste nicht, wie ihr geschah. Doch sie hatte es bei den Servillern nicht schlecht im Gegensatz zu manch anderen kleinen Mädchen. Zunächst war Rhiannon für all die Arbeiten zuständig, die größere Menschen nicht mehr verrichten konnten, z.B. die Kamine sauber zu machen. Erst im Verlauf kristallisierte sich heraus, dass sie besonders umfangreiches Wissen in der Pflanzenkunde hatte und eher durch Zufall entdeckten die Serviller auch, dass sie eine schöne Singstimme hatte und musikalisch talentiert war.<br />
Rhia wurde öfters unter der Familie der Serviller hin und her gereicht, eben dahin, wo ihre Künste gerade gefordert waren und schließlich kam sie vollständig zum Sklavenhändler Gnaeus Servilius, wo sie größtenteils dazu eingesetzt wurde, um von ihm gekaufte Sklaven von den Wunden ihrer Gefangenschaft und ihrer Reise zu heilen, so dass sie wieder gut einsetzbar oder weiter verkaufbar waren. Außerdem wurde sie öfters von den Servillern beauftragt, nach Pflanzen zu suchen, die eine berauschende Wirkung haben und die auf allerlei Festen konsumiert wurden, wo sie auch zusätzlich als Musikerin diente.</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die aus Gallien stammende Keltin Rhiannon kam bereits mit 10 Jahren nach Rom. Ihre Familie, die dem Volksstamm der Helvetier angehört, hat Rhia seit ihrem Fortgang nie wiedergesehen. Sie arbeitet nun schon einige Jahre für die Familie der Serviller als Heil- und Pflanzenkundige und ist bewandet im Einordnen und Nutzen von den unterschiedlichsten Gewächsen. Viele schätzen das stille und folgsame Mädchen, welches sich gut anpassen kann. Nur wenige wissen um ihre schöne Singstimme und ihrem musikalischen Talent, ebenso wenig wie von ihrer großen Angst vor tiefem Wasser und der Tatsache, dass sie nicht schwimmen kann.</div>
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span> <br />
<br />
AVATAR: ALEXANDRA DOWLING<br />
ÜBER 18? JA<br />
REGELN GELESEN? JA<br />
CHARÜBERNAHME? NEIN<br />
WEITERE CHARAKTERE? JA [ANDRADA]<br />
WIE IST DU ÜBER UNS GESTOLPERT? CSB]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Andrada]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2494</link>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2018 19:28:34 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Andrada</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2494</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ANDRADA [ALTGRIECH. "DIE TAPFERE"]</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">19 JAHRE</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ROM, BÄCKEREI VON MARCUS ORVICIUS</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SKLAVIN</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">BÄCKERGEHILFIN</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">DAREIS « THRAK. KOMMANDANT « VERSTORBEN</span><br />
Zu ihrem Vater hatte Andrada eine gute Beziehung. Er war stolz auf seine Tochter und wenngleich er oft ahnte, dass ihre Widerspenstigkeit sich spätestens beim Finden eines Ehemannes als Problem herausstellen könnte, schätzte er ihren eigenen Willen und ihren Hang zur Selbstverwirklichung. Sein Tod durch den Einfall römischer Legionen hat sie noch lange nicht verarbeitet und lediglich ein <a href="https://picload.org/image/doggpgpl/7b276159655980d5219db23f0604b3.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Amulett</a>, das er ihr einst geschenkt hatte, erinnert sie an ihn.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">PHRENIKE « 43 JAHRE « HAUSFRAU & MUTTER IN NOT</span><br />
Ihre Mutter ist das genaue Gegenteil, weshalb Andrada zwar eine enge Beziehung zu ihr aufbauen konnte, ihr der Respekt jedoch vor ihr etwas fehlte. Da sie nur sehr selten mal ein Machtwort von ihr hörte, war ihre Mutter in ihren Augen immer "schwach", weshalb sie sich heute große Vorwürfe macht, da sie sie nun allein mit ihrer kleinen Schwester währt.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">IASON « 24 JAHRE « THRAKISCHER LEGIONÄR</span><br />
Wer fühlt sich schon immer von seinem großen Bruder behütet? Bei Andrada war es eher das ständige Bevormunden ihres Bruder, was sie zur Weißglut brachte. Er war beinahe noch motivierter als ihr gemeinsamer Vater, sie alsbald an einen gut betuschten Thrakier zu verheiraten. Doch auch nun hofft sie, dass ihr großer Bruder während seiner Dienstzeit nicht verletzt oder getötet wird.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">KLIO « 6 JAHRE « UNBEDARFTE NACHZÜGLERIN</span><br />
Eigentlich war ihre kleine Schwester in ihren Augen immer eine Nervensäge, doch seitdem sie aus ihrem Land verschleppt wurde, vermisst Andrada ihre kleine Schwester schmerzlich und hofft, dass sie in der Obhut ihrer Mutter nun ein besseres Leben führt als sie hier.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Schon auf die Entfernung hin bemerkt man ihre Wildheit und Ungezähmtheit. Andrada versprüht schon auf einige Meter hinweg Feuer und Energie und ihre funkelnden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">GRÜNEN AUGEN</span> stehen in einem starken Kontrast zu ihrem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">DUNKELBRAUNEN, LANGEN HAAR</span>, welches sich zumeist neckisch um ihre Schultern lockt. Mit ihren <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1,64 METERN</span> gehört Andrada zu den durchschnittlich großen Frauen in der Zeit, was ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch tut. Ihre eigentlich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">NORMALE FIGUR MIT LEICHTEN RUNDUNGEN</span> hatte sie zwar schon vor ihrer Versklavung, doch nun würde man sie wohl eher als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">SCHLANK</span> bezeichnen. Schmuck oder solchen Schnickschnack trägt Andrada aufgrund ihres Status´ nun nicht mehr, allerdings hat sie auch weißgott wichtigeres zu tun als sich mit dem Verlust von irgendwelchem Schmuck zu beschäftigen. Meistens trägt sie ein Gewandt aus graublauem Stoff, wo man die Mehlflecken nicht so gut drauf erkennt. Durch die Auspeitschungen "zieren" ihren Rücken bereits <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3 LÄNGLICHE NARBEN</span>, für die sie sich jedoch nicht schämt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Wenn man Andrada bereits aus der Ferne sieht, so hat man sie meistens schon längst gehört, denn sie besitzt ein <i>LAUTES ORGAN</I>, was sie nur schwer herunterdrehen kann. Auch wird man wohl als erstes ihr <i>GROSSES TEMPERAMENT</i> bemerken, dass sich entweder in <i>ÜBERSCHWENGLICHER BEGEISTERUNG</i> oder aber in einer absolut ungeziemten und <i>REBELLIERENDEN ABWEHR</i> äußert, notfalls mit Kraftausdrücken, wenn nicht gar Händen und Füßen. Andrada ist ihre eigene Sicherheit sehr wichtig, deshalb scheut sie auch nicht vor <i>HANDGREIFLICHKEITEN</i> zurück, wenn man ihr etwas zuleide tun möchte. Zwar hat sie nicht annähernd die körperliche Konstitution dafür, da sie <i>KÖRPERLICH EHER SCHWACH</i> ist, doch ihr <i>UNBÄNDIGER WILLEN</i> verleiht dem Mädchen zuweilen große Kräfte mit der sie sich gegen ihre Umwelt zu wehren weiß. Durch ihren <i>IMPULSIVEN CHARAKTER</i> redet Andrada oft bevor sie nachdenkt, was ihr nicht selten zum Verhängnis werden könnte. Zudem besitzt sie ein ziemlich <i>VORLAUTES MUNDWERK</i>, wovor sie sich in Acht nehmen sollte, wenn sie an ihr höher gestellte Personen gerät. Was man an ihr jedoch hoch schätzen kann ist ihre <i>EHRLICHKEIT</i>. Nichts mehr hasst sie als Heuchelei und man kann sicher sein, dass sie sich einem so gegenüber verhält, wie sie es auch innerlich empfindet und so hat sie auch keine Scheu, jemandem zu zeigen, dass sie ihn absolut zum Kotzen findet. Durch ihr <i>PROVOKATIVES VERHALTEN</i> eckt sie allerdings auch oft an und kann sich in eine Gruppe <i>SCHLECHT EINFÜGEN</i>, was wohl auch zum Teil an ihrer verwöhnten Erziehung liegt.<br />
In ein Gespräch kommt man mit Andrada sehr leicht, denn sie ist sehr <i>KOMMUNIKATIV</i> und manchmal sogar ein kleines <i>PLAPPERMAUL</i>, was nicht unbedingt besonders gut Informationen für sich behalten kann. Auch ihre <i>NEUGIER</i> ist ziemlich groß, weshalb sie eigentlich immer über alles bescheid weiß und es auch versteht, sich mittels <i>MANIPULATION</I> und <i>SCHÖNREDEREI</i> nützliche Informationen zu beschaffen. Doch insgesamt kann man Andrada auch noch als recht <i>NAIV</i> bezeichnen, denn sie weiß weder um ihre Wirkung auf Männer, noch um die vielen Gefahren, die das Leben so mit sich bringt und ihren Status als Frau gefährden kann.<br />
Schon als Kind wusste sie, wie man anderen Leuten <i>HONIG UMS MAUL</i> schmieren kann und auch heute kann sie es verwenden um ihren Willen zu bekommen, dies wirkt jedoch eben nicht bei jedem. Ihr <i>THRAKISCHES TEMPERAMRNT</i> führt auch dazu, dass sie mit ihren Emotionen nicht hinterm Berg hält, was ihr allerdings wiederum auch Energie gibt, die sie zu, Arbeiten braucht. Ob Andrada auch irgendwann einmal Angst im Leben hat? Ja, natürlich. Wie jedes Mädchen in ihrem Alter hat Andrada vor allem Angst, was ihr Leben bedrohen könnte, allerdings gibt sie sich nicht immer damit zufrieden, sondern kämpft mit aller Macht dagegen an. Doch auch, wenn sie sich ihrem Schicksal nicht ergeben möchte, so weiß sie mittlerweile auch meistens, wann es besser ist den Mund zu halten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Andrada hat nicht unbedingt viele Fähigkeiten, zumindest keine, die sie bisher entdecken konnte. Sie kann weder besonders gut backen, noch waschen, beim Kochen ist sie eine Katastrophe und man muss aufpassen, dass dabei die Küche nicht in Flammen aufgeht. Allerdings kennt sie sich durch ihre Herkunft besonders gut mit <i>GEWÜRZEN</i> aus. Was sie wohl so grob beherrscht sind <i>EINFACHE NÄHARBEITEN</i> und dank ihrer <i>ENERGIE</i> und <i>AUSDAUER</i>, die sie besitzt, wäre sie wohl als Stallmädchen gar nicht so verkehrt. Doch sie ist auch nützlich um an Informationen zu kommen, da sie recht gut <i>LEUTE MANIPULIEREN</i> kann. Außerdem hat Andrada gelernt zu <i>LESEN</i> und zu <i>SCHREIBEN</i>, worauf ihr Vater viel Wert gelegt hat. Dadurch ist sie auch <i>RHETORISCH SEHR BEWANDET</i>, sofern sie sich entsprechend ausdrückt, denn die Netiquette und die Benimmregeln hat sie damals bereits eingetrichtert bekommen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
« selbstsicheres Auftreten<br />
« große Willenskraft<br />
« Ehrlichkeit<br />
« tierlieb<br />
« hilft den Schwachen<br />
« unterhaltsam<br />
<br />
« Dickköpfigkeit<br />
« großes Mundwerk<br />
« impulsiv<br />
« kritikunfähig<br />
« arrogant<br />
« kann sich schwer unterordnen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
« Tiere<br />
« das Amulett ihres Vaters<br />
« Oliven & Datteln <br />
« Recht haben<br />
« Feierlichkeiten<br />
« Komplimente<br />
« Tatkraft<br />
« Bücher<br />
<br />
« Kinder<br />
« Krieg<br />
« anzügliche Männer<br />
« eitle Weibsbilder<br />
« zu enge Räume<br />
« Mehlstaub<br />
« kritisiert werden<br />
« Faulheit<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Andrada wurde als Tochter eines thrakischen Offiziers in Thrakien geboren und lebte auch bis vor kurzem noch dort. Ihr älterer Bruder Iason war dabei der ganze Stolz seines Vaters und auch Andrada wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen, sie war damals eine ziemlich verwöhnte Göre. Lediglich ihre kleine Schwester Klio war mit einer gewissen Bodenständigkeit gesegnet worden.<br />
Andradas Vater legte trotz seiner Offizierslaufbahn viel Wert auf Bildung und Andradas Mutter war dafür verantwortlich, dass der Hauslehrer nicht nur ihrem älteren Bruder Ianus das Schreiben und Lesen beibrachte, sondern auch ihr, was für eine Frau in der damaligen Zeit recht ungewöhnlich war.<br />
Doch Andradas wacher Geist brauchte kognitive Förderung und so war es Andrada, die nächtelang in der Bibliothek verweilte und zahlreiche Schriften verschlang, ihrem Geist dürstete es nach Befriedigung. So fand man sie auch selten in der Küche oder bei der Hausarbeit, sehr zum Ärger ihres älteren Bruders, der doch eher die klassische Rollenverteilung bevorzugte, doch Andradas Mutter konnte sich nur sehr schwer durchsetzen.<br />
<br />
Schließlich verließ Iason die Familie um seine Laufbahn im Militärsdienst zu beginnen und fortan war Andrada mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester allein.<br />
Als schließlich die römische Heer in Thrakien einfielen und das Land und dessen Bewohner in die Knie zwang, änderte sich Andradas Leben drastisch. Jeden Tag bangten und hofften sie, dass Dareis und Iason lebend wiederkehrten. Doch eines Tages kehrte Iason allein zurück, hektisch und voller Furcht. Andrada kannte ihren Bruder so gar nicht wider, und musste auch wenig später erfahren, wieso: Dareis war von einem römischen Tribun gefangen genommen worden und wartete nun auf seine Hinrichtung. Die Lage spitzte sich zu und Iason beschloss, seiner Mutter und seinen Schwestern einen Zufluchtsort zu suchen.<br />
Doch es war bereit zu spät und die Römer hatten bereits ihren Teil der Stadt besetzt, brandschatzten, räuberten, meuchelten und plünderten.<br />
Andrada wurde während ihrer Flucht von ihrer Familie getrennt und während Phrenike, Iason und Klio auf einem Boot flussabwärts flüchteten, wurde sie von römischen Legionären gefangen genommen und einem Sklavenhändler übergeben.<br />
<br />
Nun begannen schwere Tage für das sonst so unbedarfte, freiheitsliebende Mädchen. In Ketten gelegt wurde sie mit zahlreichen anderen Gefangenen nach Rom transportiert. Sie konnte sich nicht großartig verständigen und fühlte sich allein gelassen, wirkte zunächst aufsässig, denn sie hatte eine riesige Wut auf ihre Entführer. Allerdings lernte sie dadurch auch recht schnell die Peitsche kennen und es war nur eine Frage der Zeit, bis sie teilweise lethargisch und apathisch wurde. Diese Phasen dauerten jedoch nicht für immer an, denn in dem jungen Mädchen schlummerte nach wie vor ein eiserner Wille: Nicht aufzugeben und am Leben zu bleiben.<br />
Während andere ängstlich zusammenkauerten, versuchte Andrada ihre Angst zu verbergen, wenngleich es ihr nicht immer gelang. Sie wurde nicht nur körperlich gezüchtigt, sondern die römischen Soldaten erfreuten sich auch an ihrem zu der Zeit jungfräulichen Körper, was sie einerseits mit zusammengebissenen Zähnen und andererseits mit wildem Geschrei ertrug, verbag sie dabei doch so gut es ging ihre Tränen.<br />
Nach ihrer Reise aus Thrakien begegnete sie in Rom dem Sklavenhändler Gnaeus, welcher sie zu berkaufen versuchte. Doch die wenigsten hatten Interesse an einem relativ ungefügigen thrakischen Mädchen, wobei die meisten auch nicht wussten, dass sie Lesen und Schreiben konnte.<br />
Bis eines Tages ein Mann daherkam, der offenbar auf der Suche nach einer neuen Sklavin für sein Haus war. Andrada hoffte, der Kelch würde an ihr vorüber gehen, doch offenbar hatte der Herr gerade an einem widerspenstigeren Mädchen Interesse, so dass Andrada gezwungen war, mit ihm zu gehen. Das geschändete Mädchen war für das, was es bisher erlebt hatte, immer noch voller Leben und Lebenswillen schien auch von den Römern bisher nicht gebrochen worden zu sein.<br />
<br />
In der Bäckerei angekommen, war ihr recht schnell klar, was sie nun zu tun hatte. Nein, eigentlich nicht. Sie verstand dieses Handwerk nicht wirklich und tat sich schwer darin sich unterzuordnen. Sie vermisste ihre Heimat und ihre Familie und einzig und allein das Amulett ihres Vaters tröstete sie etwas über ihr großes Heimweh hinweg.<br />
Tag um Tag schuftete sie in der Backstube, ungeahnt dessen, dass Marcus Ovicius noch ein anderes Handwerk bei seinen Sklavinnen hatte, nämlich den Verkauf von den Körpern an Herren, die in den Nächten nicht allein sein wollten. Andrada hatte bis dato keinerlei Erfahrungen mit Männern, was zum einen der auf sich wartenden Verheiratung und zum anderen der Schändungen zugrunde lag. Schließlich war sie in ihrem Geiste noch ein Kind gewesen als sie entführt worden war, wenngleich ihr Körper mittlerweile gezwungenermaßen der einer jungen Frau war. <br />
So wusste sie nicht, wie man sich bei körperlicher Liebe einander begegnete und deshalb ist noch nicht geklärt, wohin die Reise für Andrada geht. Das Mädchen steht noch vor vielen Herausforderungen ihres Alltags als Sklavin im Hause Ovicius.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
Einst war Andrada die Tochter eine angesehenen, thrakischen Offiziers, doch nach dem die Römer in Thrakien eingefallen waren, war die Schwachstelle ihres Vaters Dareis schnell erkannt - Andrada war es, dessen Entführung ihm am meisten wehgetan hatte. Nun ist das thrakische Mädchen von Marcus Ovicius, einem Bäckermeister dem Sklavenhändler abgekauft worden und schuftet seitdem im Mehlstaub und hat kaum eine freie Minute. Doch da sie darin nicht besonders bewandet ist, hat der Bäckermeister etwas anderes mit ihr vor, was allerdings noch ein weiter Weg ist, da Andrada noch einen eigenen Willen besitzt und sich nicht jedem einfach so beugt, noch die Absicht hat, irgendwann als Dirne für ihren Herrn anschaffen zu gehen.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar: CHARLIE MURPHY<br />
Über 18? JA<br />
Regeln gelesen? JA<br />
Charübernahme? CHARAKTER JA, STECKNBRIEF/SET NEIN<br />
Weitere Charaktere? NEIN<br />
Wie bist du über uns gestolpert? CSB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ANDRADA [ALTGRIECH. "DIE TAPFERE"]</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">19 JAHRE</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ROM, BÄCKEREI VON MARCUS ORVICIUS</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SKLAVIN</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">BÄCKERGEHILFIN</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">DAREIS « THRAK. KOMMANDANT « VERSTORBEN</span><br />
Zu ihrem Vater hatte Andrada eine gute Beziehung. Er war stolz auf seine Tochter und wenngleich er oft ahnte, dass ihre Widerspenstigkeit sich spätestens beim Finden eines Ehemannes als Problem herausstellen könnte, schätzte er ihren eigenen Willen und ihren Hang zur Selbstverwirklichung. Sein Tod durch den Einfall römischer Legionen hat sie noch lange nicht verarbeitet und lediglich ein <a href="https://picload.org/image/doggpgpl/7b276159655980d5219db23f0604b3.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Amulett</a>, das er ihr einst geschenkt hatte, erinnert sie an ihn.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">PHRENIKE « 43 JAHRE « HAUSFRAU & MUTTER IN NOT</span><br />
Ihre Mutter ist das genaue Gegenteil, weshalb Andrada zwar eine enge Beziehung zu ihr aufbauen konnte, ihr der Respekt jedoch vor ihr etwas fehlte. Da sie nur sehr selten mal ein Machtwort von ihr hörte, war ihre Mutter in ihren Augen immer "schwach", weshalb sie sich heute große Vorwürfe macht, da sie sie nun allein mit ihrer kleinen Schwester währt.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">IASON « 24 JAHRE « THRAKISCHER LEGIONÄR</span><br />
Wer fühlt sich schon immer von seinem großen Bruder behütet? Bei Andrada war es eher das ständige Bevormunden ihres Bruder, was sie zur Weißglut brachte. Er war beinahe noch motivierter als ihr gemeinsamer Vater, sie alsbald an einen gut betuschten Thrakier zu verheiraten. Doch auch nun hofft sie, dass ihr großer Bruder während seiner Dienstzeit nicht verletzt oder getötet wird.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">KLIO « 6 JAHRE « UNBEDARFTE NACHZÜGLERIN</span><br />
Eigentlich war ihre kleine Schwester in ihren Augen immer eine Nervensäge, doch seitdem sie aus ihrem Land verschleppt wurde, vermisst Andrada ihre kleine Schwester schmerzlich und hofft, dass sie in der Obhut ihrer Mutter nun ein besseres Leben führt als sie hier.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
Schon auf die Entfernung hin bemerkt man ihre Wildheit und Ungezähmtheit. Andrada versprüht schon auf einige Meter hinweg Feuer und Energie und ihre funkelnden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">GRÜNEN AUGEN</span> stehen in einem starken Kontrast zu ihrem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">DUNKELBRAUNEN, LANGEN HAAR</span>, welches sich zumeist neckisch um ihre Schultern lockt. Mit ihren <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1,64 METERN</span> gehört Andrada zu den durchschnittlich großen Frauen in der Zeit, was ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch tut. Ihre eigentlich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">NORMALE FIGUR MIT LEICHTEN RUNDUNGEN</span> hatte sie zwar schon vor ihrer Versklavung, doch nun würde man sie wohl eher als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">SCHLANK</span> bezeichnen. Schmuck oder solchen Schnickschnack trägt Andrada aufgrund ihres Status´ nun nicht mehr, allerdings hat sie auch weißgott wichtigeres zu tun als sich mit dem Verlust von irgendwelchem Schmuck zu beschäftigen. Meistens trägt sie ein Gewandt aus graublauem Stoff, wo man die Mehlflecken nicht so gut drauf erkennt. Durch die Auspeitschungen "zieren" ihren Rücken bereits <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3 LÄNGLICHE NARBEN</span>, für die sie sich jedoch nicht schämt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Wenn man Andrada bereits aus der Ferne sieht, so hat man sie meistens schon längst gehört, denn sie besitzt ein <i>LAUTES ORGAN</I>, was sie nur schwer herunterdrehen kann. Auch wird man wohl als erstes ihr <i>GROSSES TEMPERAMENT</i> bemerken, dass sich entweder in <i>ÜBERSCHWENGLICHER BEGEISTERUNG</i> oder aber in einer absolut ungeziemten und <i>REBELLIERENDEN ABWEHR</i> äußert, notfalls mit Kraftausdrücken, wenn nicht gar Händen und Füßen. Andrada ist ihre eigene Sicherheit sehr wichtig, deshalb scheut sie auch nicht vor <i>HANDGREIFLICHKEITEN</i> zurück, wenn man ihr etwas zuleide tun möchte. Zwar hat sie nicht annähernd die körperliche Konstitution dafür, da sie <i>KÖRPERLICH EHER SCHWACH</i> ist, doch ihr <i>UNBÄNDIGER WILLEN</i> verleiht dem Mädchen zuweilen große Kräfte mit der sie sich gegen ihre Umwelt zu wehren weiß. Durch ihren <i>IMPULSIVEN CHARAKTER</i> redet Andrada oft bevor sie nachdenkt, was ihr nicht selten zum Verhängnis werden könnte. Zudem besitzt sie ein ziemlich <i>VORLAUTES MUNDWERK</i>, wovor sie sich in Acht nehmen sollte, wenn sie an ihr höher gestellte Personen gerät. Was man an ihr jedoch hoch schätzen kann ist ihre <i>EHRLICHKEIT</i>. Nichts mehr hasst sie als Heuchelei und man kann sicher sein, dass sie sich einem so gegenüber verhält, wie sie es auch innerlich empfindet und so hat sie auch keine Scheu, jemandem zu zeigen, dass sie ihn absolut zum Kotzen findet. Durch ihr <i>PROVOKATIVES VERHALTEN</i> eckt sie allerdings auch oft an und kann sich in eine Gruppe <i>SCHLECHT EINFÜGEN</i>, was wohl auch zum Teil an ihrer verwöhnten Erziehung liegt.<br />
In ein Gespräch kommt man mit Andrada sehr leicht, denn sie ist sehr <i>KOMMUNIKATIV</i> und manchmal sogar ein kleines <i>PLAPPERMAUL</i>, was nicht unbedingt besonders gut Informationen für sich behalten kann. Auch ihre <i>NEUGIER</i> ist ziemlich groß, weshalb sie eigentlich immer über alles bescheid weiß und es auch versteht, sich mittels <i>MANIPULATION</I> und <i>SCHÖNREDEREI</i> nützliche Informationen zu beschaffen. Doch insgesamt kann man Andrada auch noch als recht <i>NAIV</i> bezeichnen, denn sie weiß weder um ihre Wirkung auf Männer, noch um die vielen Gefahren, die das Leben so mit sich bringt und ihren Status als Frau gefährden kann.<br />
Schon als Kind wusste sie, wie man anderen Leuten <i>HONIG UMS MAUL</i> schmieren kann und auch heute kann sie es verwenden um ihren Willen zu bekommen, dies wirkt jedoch eben nicht bei jedem. Ihr <i>THRAKISCHES TEMPERAMRNT</i> führt auch dazu, dass sie mit ihren Emotionen nicht hinterm Berg hält, was ihr allerdings wiederum auch Energie gibt, die sie zu, Arbeiten braucht. Ob Andrada auch irgendwann einmal Angst im Leben hat? Ja, natürlich. Wie jedes Mädchen in ihrem Alter hat Andrada vor allem Angst, was ihr Leben bedrohen könnte, allerdings gibt sie sich nicht immer damit zufrieden, sondern kämpft mit aller Macht dagegen an. Doch auch, wenn sie sich ihrem Schicksal nicht ergeben möchte, so weiß sie mittlerweile auch meistens, wann es besser ist den Mund zu halten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Andrada hat nicht unbedingt viele Fähigkeiten, zumindest keine, die sie bisher entdecken konnte. Sie kann weder besonders gut backen, noch waschen, beim Kochen ist sie eine Katastrophe und man muss aufpassen, dass dabei die Küche nicht in Flammen aufgeht. Allerdings kennt sie sich durch ihre Herkunft besonders gut mit <i>GEWÜRZEN</i> aus. Was sie wohl so grob beherrscht sind <i>EINFACHE NÄHARBEITEN</i> und dank ihrer <i>ENERGIE</i> und <i>AUSDAUER</i>, die sie besitzt, wäre sie wohl als Stallmädchen gar nicht so verkehrt. Doch sie ist auch nützlich um an Informationen zu kommen, da sie recht gut <i>LEUTE MANIPULIEREN</i> kann. Außerdem hat Andrada gelernt zu <i>LESEN</i> und zu <i>SCHREIBEN</i>, worauf ihr Vater viel Wert gelegt hat. Dadurch ist sie auch <i>RHETORISCH SEHR BEWANDET</i>, sofern sie sich entsprechend ausdrückt, denn die Netiquette und die Benimmregeln hat sie damals bereits eingetrichtert bekommen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
« selbstsicheres Auftreten<br />
« große Willenskraft<br />
« Ehrlichkeit<br />
« tierlieb<br />
« hilft den Schwachen<br />
« unterhaltsam<br />
<br />
« Dickköpfigkeit<br />
« großes Mundwerk<br />
« impulsiv<br />
« kritikunfähig<br />
« arrogant<br />
« kann sich schwer unterordnen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
« Tiere<br />
« das Amulett ihres Vaters<br />
« Oliven & Datteln <br />
« Recht haben<br />
« Feierlichkeiten<br />
« Komplimente<br />
« Tatkraft<br />
« Bücher<br />
<br />
« Kinder<br />
« Krieg<br />
« anzügliche Männer<br />
« eitle Weibsbilder<br />
« zu enge Räume<br />
« Mehlstaub<br />
« kritisiert werden<br />
« Faulheit<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Andrada wurde als Tochter eines thrakischen Offiziers in Thrakien geboren und lebte auch bis vor kurzem noch dort. Ihr älterer Bruder Iason war dabei der ganze Stolz seines Vaters und auch Andrada wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen, sie war damals eine ziemlich verwöhnte Göre. Lediglich ihre kleine Schwester Klio war mit einer gewissen Bodenständigkeit gesegnet worden.<br />
Andradas Vater legte trotz seiner Offizierslaufbahn viel Wert auf Bildung und Andradas Mutter war dafür verantwortlich, dass der Hauslehrer nicht nur ihrem älteren Bruder Ianus das Schreiben und Lesen beibrachte, sondern auch ihr, was für eine Frau in der damaligen Zeit recht ungewöhnlich war.<br />
Doch Andradas wacher Geist brauchte kognitive Förderung und so war es Andrada, die nächtelang in der Bibliothek verweilte und zahlreiche Schriften verschlang, ihrem Geist dürstete es nach Befriedigung. So fand man sie auch selten in der Küche oder bei der Hausarbeit, sehr zum Ärger ihres älteren Bruders, der doch eher die klassische Rollenverteilung bevorzugte, doch Andradas Mutter konnte sich nur sehr schwer durchsetzen.<br />
<br />
Schließlich verließ Iason die Familie um seine Laufbahn im Militärsdienst zu beginnen und fortan war Andrada mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester allein.<br />
Als schließlich die römische Heer in Thrakien einfielen und das Land und dessen Bewohner in die Knie zwang, änderte sich Andradas Leben drastisch. Jeden Tag bangten und hofften sie, dass Dareis und Iason lebend wiederkehrten. Doch eines Tages kehrte Iason allein zurück, hektisch und voller Furcht. Andrada kannte ihren Bruder so gar nicht wider, und musste auch wenig später erfahren, wieso: Dareis war von einem römischen Tribun gefangen genommen worden und wartete nun auf seine Hinrichtung. Die Lage spitzte sich zu und Iason beschloss, seiner Mutter und seinen Schwestern einen Zufluchtsort zu suchen.<br />
Doch es war bereit zu spät und die Römer hatten bereits ihren Teil der Stadt besetzt, brandschatzten, räuberten, meuchelten und plünderten.<br />
Andrada wurde während ihrer Flucht von ihrer Familie getrennt und während Phrenike, Iason und Klio auf einem Boot flussabwärts flüchteten, wurde sie von römischen Legionären gefangen genommen und einem Sklavenhändler übergeben.<br />
<br />
Nun begannen schwere Tage für das sonst so unbedarfte, freiheitsliebende Mädchen. In Ketten gelegt wurde sie mit zahlreichen anderen Gefangenen nach Rom transportiert. Sie konnte sich nicht großartig verständigen und fühlte sich allein gelassen, wirkte zunächst aufsässig, denn sie hatte eine riesige Wut auf ihre Entführer. Allerdings lernte sie dadurch auch recht schnell die Peitsche kennen und es war nur eine Frage der Zeit, bis sie teilweise lethargisch und apathisch wurde. Diese Phasen dauerten jedoch nicht für immer an, denn in dem jungen Mädchen schlummerte nach wie vor ein eiserner Wille: Nicht aufzugeben und am Leben zu bleiben.<br />
Während andere ängstlich zusammenkauerten, versuchte Andrada ihre Angst zu verbergen, wenngleich es ihr nicht immer gelang. Sie wurde nicht nur körperlich gezüchtigt, sondern die römischen Soldaten erfreuten sich auch an ihrem zu der Zeit jungfräulichen Körper, was sie einerseits mit zusammengebissenen Zähnen und andererseits mit wildem Geschrei ertrug, verbag sie dabei doch so gut es ging ihre Tränen.<br />
Nach ihrer Reise aus Thrakien begegnete sie in Rom dem Sklavenhändler Gnaeus, welcher sie zu berkaufen versuchte. Doch die wenigsten hatten Interesse an einem relativ ungefügigen thrakischen Mädchen, wobei die meisten auch nicht wussten, dass sie Lesen und Schreiben konnte.<br />
Bis eines Tages ein Mann daherkam, der offenbar auf der Suche nach einer neuen Sklavin für sein Haus war. Andrada hoffte, der Kelch würde an ihr vorüber gehen, doch offenbar hatte der Herr gerade an einem widerspenstigeren Mädchen Interesse, so dass Andrada gezwungen war, mit ihm zu gehen. Das geschändete Mädchen war für das, was es bisher erlebt hatte, immer noch voller Leben und Lebenswillen schien auch von den Römern bisher nicht gebrochen worden zu sein.<br />
<br />
In der Bäckerei angekommen, war ihr recht schnell klar, was sie nun zu tun hatte. Nein, eigentlich nicht. Sie verstand dieses Handwerk nicht wirklich und tat sich schwer darin sich unterzuordnen. Sie vermisste ihre Heimat und ihre Familie und einzig und allein das Amulett ihres Vaters tröstete sie etwas über ihr großes Heimweh hinweg.<br />
Tag um Tag schuftete sie in der Backstube, ungeahnt dessen, dass Marcus Ovicius noch ein anderes Handwerk bei seinen Sklavinnen hatte, nämlich den Verkauf von den Körpern an Herren, die in den Nächten nicht allein sein wollten. Andrada hatte bis dato keinerlei Erfahrungen mit Männern, was zum einen der auf sich wartenden Verheiratung und zum anderen der Schändungen zugrunde lag. Schließlich war sie in ihrem Geiste noch ein Kind gewesen als sie entführt worden war, wenngleich ihr Körper mittlerweile gezwungenermaßen der einer jungen Frau war. <br />
So wusste sie nicht, wie man sich bei körperlicher Liebe einander begegnete und deshalb ist noch nicht geklärt, wohin die Reise für Andrada geht. Das Mädchen steht noch vor vielen Herausforderungen ihres Alltags als Sklavin im Hause Ovicius.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
Einst war Andrada die Tochter eine angesehenen, thrakischen Offiziers, doch nach dem die Römer in Thrakien eingefallen waren, war die Schwachstelle ihres Vaters Dareis schnell erkannt - Andrada war es, dessen Entführung ihm am meisten wehgetan hatte. Nun ist das thrakische Mädchen von Marcus Ovicius, einem Bäckermeister dem Sklavenhändler abgekauft worden und schuftet seitdem im Mehlstaub und hat kaum eine freie Minute. Doch da sie darin nicht besonders bewandet ist, hat der Bäckermeister etwas anderes mit ihr vor, was allerdings noch ein weiter Weg ist, da Andrada noch einen eigenen Willen besitzt und sich nicht jedem einfach so beugt, noch die Absicht hat, irgendwann als Dirne für ihren Herrn anschaffen zu gehen.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar: CHARLIE MURPHY<br />
Über 18? JA<br />
Regeln gelesen? JA<br />
Charübernahme? CHARAKTER JA, STECKNBRIEF/SET NEIN<br />
Weitere Charaktere? NEIN<br />
Wie bist du über uns gestolpert? CSB]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Orvicia Lucilla]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2472</link>
			<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 20:18:59 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=0">Orvicia Lucilla</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2472</guid>
			<description><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orvicia Lucilla</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">26, geboren im Winter 70/69 v.Chr.</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom | Esquilin</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">freie Römerin | "Mittelschicht"</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bäckerin</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Caius Aurelius Severus, Vater, Bäckermeister, 62 Jahre alt<br />
"Vater und ich hatten stets eine enge Bindung zueinander. Nach dem Tod meiner Mutter war er schließlich allein mit mir und hatte gleichzeitig noch seine, jetzt unsere, Bäckerei zu führen; doch das alles meisterte er mit einer scheinbaren Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Er sagt, ich sehe meiner Mutter zum Verwechseln ähnlich, und manchmal glaube ich, dabei einen Hauch von Traurigkeit in seinem Blick zu sehen – schließlich hat sie mein Alter nie erreicht. Er hat nicht wieder geheiratet, nachdem Mutter starb, und ich bin ihm irgendwie dankbar dafür. Schließlich hatte ich ihn so ganz für mich allein. Vielleicht war es auch genau das, was mich davon abhielt, mich gar zu jung in die Arme eines Mannes zu werfen und zu heiraten, sondern zu warten, bis der Richtige kommt. Oder eben Marcus. Aber mehr dazu unten."<br />
<br />
Aurelia Faustina, Mutter, verstorben kurz nach meiner Geburt mit 24 Jahren<br />
"Meine Mutter habe ich nie kennengelernt. Sie verstarb leider nur wenige Tage nach meiner Geburt an einem schweren Fieber und hinterließ Vater und mich. Auch, wenn Vater es mir nie an etwas hat mangeln lassen, frage ich mich häufig, welche Lektionen sie mir mit auf meinen Lebensweg hätte geben können."<br />
<br />
Marcus Orvicius, Ehemann, Bäckermeister, 41 Jahre alt<br />
"Marcus und ich waren ein Akt der Willkür, der zu lange anhalten wollte. Ich war gerade zwanzig, als ich ihn kennenlernte, und er war die falscheste Entscheidung, die ich hätte treffen können – und eben deshalb traf ich sie. Ihn. Eine ganze Weile warb er um mich – oder eher wir umeinander. Vater hatte schließlich stets gesagt, dass ich hinten raus viel Zeit haben würde, um voreilige Entscheidungen zu bereuen, und deshalb über wesentliche Entscheidungen noch einmal schlafen sollte, bevor ich sie fälle. Wir haben geheiratet, kaum, dass ich einundzwanzig geworden war, und mein Vater hatte uns sogar seinen Segen gegeben, weil er nur wollte, dass ich glücklich bin, wie es jeder Elternteil für sein Kind will. Und für die ersten Monate waren wir glücklich, richtig glücklich. Vielleicht lag es daran, dass es der echten Welt schwer fällt, einen einzuholen, wenn man kaum drei Schritte aus dem Bett heraus schafft. Inzwischen ist das alles etwas komplizierter und die Realität dessen, was er neben dem Backen noch so tut, hat mich eingeholt; natürlich bringt es gutes Geld ins Haus, die Sklaven zu Lustzwecken zu verleihen. Aber dass Marcus mich mittlerweile so fürchterlich finden muss, dass er sich da lieber an solch niederen Wesen vergeht, geht dann doch etwas zu weit - gerade dieser Ercole. Halb Mann, halb Weib, ganz Hure, am Liebsten würde ich sie alle forthaben. Ein Affront gegen mich, wenn... naja, wenn man mich fragt. Einzig die Tatsache, dass er sich ja doch immer wieder zu mir verirrt, gibt mir dabei etwas Genugtuung, schließlich muss ich irgendetwas richtig machen. Wir haben mittlerweile nur noch zwei Wege, wirklich zueinander zu finden – entweder im Streit oder durch Marcus Minor. Schade eigentlich – und doch haben wir beide unseren Teil dazu beigetragen."<br />
<br />
Marcus Orvicius Minor, Sohn, 4 Jahre alt<br />
"Es ist wohl unnötig, zu sagen, dass ich mit der Mutterrolle am Anfang absolut überfordert war, denn ich hatte ja selbst nie eine Mutter. Ich wusste nicht, wie man richtig stillt, nicht, wie man wickelt, ich wusste praktisch nichts und habe mir das meiste selbst angeeignet. Wie sehr ich dieses Kind in der Zwischenzeit zu lieben gelernt habe, wurde mir erst bewusst, als mein Mann eine Sklavin anschaffte, um sich tagsüber um den Jungen zu kümmern, damit ich wieder arbeiten kann. Mir gefällt nicht, dass man ihm damit praktisch eine neue Mutterfigur vorsetzt, als würde man versuchen, mich damit auszurangieren. Vielleicht bin ich deshalb auch immer so schnell mit der Arbeit fertig und räume so hurtig auf – für die wenigen Minuten, die ich dann tatsächlich allein mit meinem Jungen habe, bevor auch Marcus Feierabend macht. Noch besser würde mir nur ein zweites Kind gefallen, um es diesmal von vornherein besser zu machen; doch von nichts kommt nichts, und ich werde mich nicht derart vor Marcus bloßstellen, indem ich ihm von diesem Wunsch erzähle. Es hat sich in den vergangenen vier Jahren schließlich viel verändert zwischen uns."<br />
<br />
Marcus Orvicius Senior, Schwiegervater, im Ruhestand, 79 Jahre alt<br />
"Senior war stets mein größter Kritiker. Egal, was ich gemacht habe, egal, wie sehr ich mich bemüht habe, ich konnte es nicht gut, nicht richtig genug machen; damals habe ich das alles sehr persönlich genommen. Doch nach der Geburt meines Sohnes bekam ich nur noch selten seine destruktiven, grummigen Kommentare zu hören, die eigentlich vor allem davon zeugen, dass er schon zu lange gelebt hat, als dass er noch sonderlich viel Schönes in der Welt sehen könnte. Es ist zwar kein wirkliches familiäres Band, doch in Bezug auf den Kleinen ziehen wir alle an einem Strang."<br />
<br />
Glicia Rufina, Schwägerin, Metzgersfrau, 34 Jahre alt<br />
"Mit Rufina habe ich nicht unheimlich viel zu tun, und zugegebenermaßen sind wir uns auch nicht unheimlich grün – bei allem, was über die gewöhnlichen Freundlichkeiten hinausgeht, geraten wir aneinander und haben deshalb gemeinsam entschieden, eine friedliche Koexistenz zu pflegen, indem wir einfach gar nicht zu sehr nachbohren. Mit ihrem Mann dagegen verstehe ich mich blendend, was meiner Beziehung zu Rufina nicht unbedingt zuträglich ist."<br />
<br />
Faustus Orvicius, Schwager, potenzieller Landwirt, 32 Jahre alt<br />
"Faustus hegt die hoffnungslos romantische Vorstellung, dass er und seine Philia gemeinsam die Welt bezwingen können. Mir soll nur recht sein, dass die beiden aufs Land ziehen wollen – nicht, dass mein Sohn am Ende noch mit der Brut einer ehemaligen Sklavin spielt, als sei sie ihm irgendwie ebenbürtig. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, Faustus könnte etwas Besseres haben als eine Frau, die einen Teil ihres Lebens damit verbracht hat, ihren Körper verkaufen und verleihen zu lassen, aber im Endeffekt soll es mir egal sein. Es muss jeder seine Fehler selbst machen."<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
[Gesicht] heller Teint | geschwungene Nase | volle Lippen | tiefdunkelblaue Augen<br />
[Figur] 153 cm | weiblich gebaut | sehr schmale Hand- & Fußgelenke<br />
[Haar] satt braun | lang gewellt | häufig in Flechtfrisuren zurückgebunden<br />
[Kleidung] gepflegt | schlicht | schmal anliegend | häufig gegürtet<br />
[Wirkung] selbstbewusst | attraktiv | unabhängig<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Lucilla hatte schon als Kind eine sehr einnehmende Persönlichkeit; ihr Vater beschrieb es gern als "zu viel für ein Mädchen, aber nicht ganz genug für zwei". Sie wollte alles wissen, und zwar sofort, weshalb es gar keine Frage gab, ob sich das für ein Mädchen überhaupt gehörte, Rechnen, Lesen und Schreiben zu lernen. Es war von vornherein klar, dass dies im Geschäft notwendig sein würde, und so wurde es für sie zur Selbstverständlichkeit. Grundsätzlich hängt sie sehr an der Bäckerei ihres Vaters, da sie ihre Kindheit in elementaren Bestandteilen repräsentiert, und ist Marcus deshalb auch heimlich dankbar, dass er sie als solche beibehalten hat. Deshalb arbeitet sie dort auch so hart, kümmert sich regelmäßig selbst darum, gute Angebote für Zutaten einzuholen, anstatt sich darauf zu verlassen, dass ihr Mann das macht. Bevor der davon etwas mitbekommt, hat sie vermutlich schon drei Änderungen veranlasst. Wie an alles geht sie an das Bäckereigeschäft mit großer Leidenschaft heran, und es gab nie auch nur den Ansatz der Frage, was sie später würde machen wollen.<br />
Doch ebenso leidenschaftlich ist sie auch im privaten Bereich; ihre Familie ist alles für die 26-jährige, ihr Sohn das einzige Wesen auf der ganzen Welt, für das sie das römische Reich auch würde niederbrennen sehen, wenn nur er dafür lebt, ihr Mann, so elementar fehlerhaft wie er auch sein mag, im Endeffekt der, dem sie dieses kleine Wunder zu verdanken hat. Wichtig ist auch, dass sie dadurch, dass sie nie viel Familie hatte, bevor sie Marcus geheiratet hat, durchaus besitzergreifend ist mit dem, was sie sich vertraut gemacht hat. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ihr</span> Mann. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ihr</span> Sohn. Umso trotziger wird sie dann auch, wenn sich jemand gegen diese emotionalen Fesseln, die sie ihm anlegt, wehrt. Marcus geht fremd? Fein. In irgendeiner Taverne findet sich mit Sicherheit ein Durchreisender, mit dem es Lucilla, zumindest still und heimlich für sich, ihrem Mann heimzahlen kann und der danach nie wieder zu einem Problem wird. Doch auch von Angesicht zu Angesicht zahlt sie es ihm heim, wie vorgeführt sie sich von ihm fühlt. Zeigt ihm klar auf, dass er über sie nicht herrschen und verfügen kann, wie er es über die Sklaven tut, macht ihren eigenen Verstand, der früher wohl gut und gerne etwas war, das er an ihr anziehend fand, zu einer Waffe gegen ihn. Denn wo es früher Spaß gemacht hat, noch umeinander werben zu müssen, ist sie sich sicher, dass es den Älteren, sie sie selbst auch, heute frustrieren muss, an dem Punkt angekommen zu sein, an dem sie aneinander nicht mehr so leicht herankommen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Waren wir da nicht schonmal...?</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
[Haushalt] Kochen & Backen<br />
[Sonstiges] Lesen, Schreiben & Rechnen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ guter Geschäftssinn + familienbezogen + stolz + leidenschaftlich + hartnäckig + kreativ<br />
- skeptisch – besitzergreifend – eigensinnig – trotzig – eitel – Temperament – opportunistisch <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ Marcus + Backexperimente + <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">quality time</span> mit Marcus Minor + Kinder im Allgemeinen + Honigwein + Feste<br />
- Marcus – Sklaven (erst recht, wenn sie ihrem Sohn nahe kommen) – die zweite Wahl sein – Unordnung – Ungehorsam – Einsamkeit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Geboren in einer kühlen römischen Wintersnacht, war und ist Lucilla das erste und einzige Kind ihrer Eltern, denn ihre Mutter starb nur wenige Tage später an einem schweren Fieber, das das Mädchen als Halbwaise und den Vater als Witwer zurückließ. Er nannte sie also Lucilla, die Strahlende, denn sie sollte von nun an sein Leben beherrschen, seine Sonne und sein Mond sein. In ihrer Kindheit ließ er es ihr an nichts mangeln, das er nicht irgendwie heranschaffen konnte, brachte ihr später das Lesen, Schreiben und Rechnen bei, damit sie einmal ebenso die Bäckerei in ihrer Gänze würde führen können, wie er es tat, ganz ungeachtet dessen, dass sie ja doch "nur" ein Mädchen war. Lucilla packte auch schon früh in der Küche mit an, um auch bloß mindestens genauso gut zu werden wie Severus, war ganz stolz, als sie das erste Mal selbst passables Fladenbrot hinbekam. Unter diesen Umständen konnte man es gut und gerne als Bilderbuchkindheit beschreiben, die man ihr hier beschert hatte.<br />
In ihrer Jugend, als Männer begannen, interessant zu werden, wurde das alles nur unwesentlich komplizierter, denn auch da war Lucillas oberste Priorität immer ihr Vater und das Geschäft, in dem sie arbeiteten. Hier und da war einmal ein interessanter Kunde dabei, doch etwas Ernsthaftes hat sich nie ergeben, nichts, das es wert gewesen wäre, Ärger zu riskieren. Nein, sie wollte lieber warten und dann einen Mann haben, der sie so lieben würde, wie Severus ihre Mutter geliebt hatte – sonst hätte er jawohl noch einmal geheiratet, anstatt Faustinas Andenken auf diese Art zu ehren.<br />
Stattdessen traf Lucilla im Alter von zwanzig Jahren in einem warmen Sommer den älteren Marcus Orvicius, als sie ihren Vater in die Taverne der Orvicii begleitete, denn trotz des Altersunterschiedes waren Marcus' Vater und ihrer Freunde; auch, wenn sie sich bis heute gerne vorstellt, dass es wohl eine sehr gegensätzliche Freundschaft sein muss. Und Lucilla, die konnte nicht anders, als angetan zu sein von seinem weltmännischen Charme und Selbstbewusstsein, ließ sich irgendwann zu einem gemeinsamen Gang zum Markt hinreißen, später zu einem kleinen Spaziergang. Es waren keine großen, romantischen Gesten nötig, um das Spiel zwischen Distanz und Nähe beenden zu wollen, und irgendwann zwischen Herbst und Winter musste Marcus bereits mit ihrem Vater übers Heiraten gesprochen haben. Der Frühling war kaum angebrochen, da heiratete man schwer verliebt und feierte diese Hochzeit bis spät in die Nacht. Es folgten Monate des puren Glücks – später würde sich Lucilla auf sie beziehen als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">die beste Zeit ihrer Ehe</span> –, in denen man kaum voneinander lassen konnte. Das Geschäft, in das Marcus nun eingearbeitet wurde, um es mit ihr zusammen voll übernehmen zu können, lief hervorragend, und es verging keine Nacht, in der man sich nicht liebte. Diese Phase zog sich bis in die frühen Monate ihrer Schwangerschaft hinein, kam dann aber zu einem abrupten Ende, als Lucilla begann, sich immer weiter in sich selbst zurückzuziehen, kaum, dass sie Marcus gesagt hatte, dass sie ein Kind erwarteten. Schließlich wusste sie nicht, ob sie das überhaupt können würde, Mutter sein, wusste nicht einmal die simpelsten Dinge darüber, weil es niemanden gab, der sie darüber unterrichten könnte, wollte man von Marcus' Schwester, auf deren Gesellschaft sie gern verzichtete, absehen. Zumal da die Frage war, ob sie die Geburt überhaupt würde überstehen können, oder ob sie ebenso daran zugrunde gehen würde, wie es Faustina getan hatte. Dass sie Marcus dabei von sich stieß, bemerkte sie in ihrer Angst überhaupt nicht, war zu gefangen in sich selbst und den Gedanken, die sie Tag und Nacht plagten.<br />
Zugegeben, es war keine leichte Geburt – doch Lucilla überlebte, war ebenso gesund wie der kleine, kräftige Junge, den man Marcus nannte. Sie war selten so glücklich gewesen, denn am Ende hatte ja doch alles funktioniert. Nur ihre Ehe würde nach diesen Monaten, in denen sie sich in sich selbst zurückgezogen hatte, nicht mehr dieselbe sein, auch, wenn sie das zu diesem Zeitpunkt noch nicht anerkannt hatte. Stattdessen wurde dieses kleine neue Leben umsorgt, war für eine ganze Weile alles, was zählte, jedes Lächeln mehr wert als tausend reine Goldmünzen, die Art, wie seine kleinen Hände ihre Finger umschlossen, die beste Umarmung. Umso schwerer war es dann für die junge Mutter, zur Arbeit zurückzukehren – und mit Schrecken festzustellen, dass ihr Mann nicht nur mit den zu verleihenden Sklaven schlief, sondern eine davon auch noch für den kleinen Jungen sorgen ließ. Dies war der Auslöser für den ersten großen Streit zwischen den beiden, den ersten von vielen; die Tatsache, dass Marcus die sexuelle Energie, die er vorher in ihrer beider Beziehung steckte, nun stattdessen in Sklaven investierte, schmerzte zu sehr, als dass sie ihm das so einfach verzeihen könnte, und folglich wurde alles zu einem Grund zur Diskussion. Erst jetzt merkte sie, was ihre Abschottung mit ihrer Ehe gemacht hatte, ebenso, wie ihr klar war, dass es nicht mehr zum ursprünglichen Zustand zurückkehren würde; also machte Lucilla das beste daraus und drückte stets genau die Knöpfe, von denen sie wusste, dass sie eine Reaktion in Marcus hervorrufen würden. Denn wenn die einzige Art, auf die sie noch Aufmerksamkeit von ihm bekommt, Provokation ist, dann soll ihr das Recht sein. Und vielleicht ist es neben Arbeit und Kindeserziehung gar nicht einmal so schlecht, wenn man nicht mehr frisch verliebt aufeinanderhängt – ein wenig Freiraum muss ja doch sein.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
26 Jahre alt, verheiratet, Mutter eines wundervollen, 4 Jahre alten Sohnes. Lucillas Leben könnte malerisch schön sein, wäre ihr Mann nur weniger untreu und sie selbst weniger widerspenstig. Tagsüber arbeitet sie in der familieneigenen Bäckerei für Spezialitäten, abends wird der innig geliebte Sohn verhätschelt und liebkost. Als Herrin ein Graus für jeden Sklaven, der den Fehler macht, ihr im Weg zu stehen, strahlt sie im Alltag ungewöhnliches Selbstbewusstsein aus und hat keine Angst vor dem Unmut anderer – nicht einmal vor dem ihres eigenen Mannes.<br />
<br />
[center]<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Roxanne McKee, bitte!<br />
<br />
Über 18?<br />
Schon ein bisschen länger!<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Aye!<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Da Gesuch, ja!<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Aye!<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert? <br />
Stöbern im Storming Gates]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[center]WILLKOMMEN IN <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ODI ET AMO</span><br />
<br />
<br />
NAME: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orvicia Lucilla</span> </span><br />
<br />
LEBENSALTER: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">26, geboren im Winter 70/69 v.Chr.</span></span><br />
<br />
WOHNSITZ: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rom | Esquilin</span></span><br />
<br />
RANG: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">freie Römerin | "Mittelschicht"</span></span><br />
<br />
BESCHÄFTIGUNG/GEWERBE: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bäckerin</span></span><br />
<br />
<br />
<hr width=30%>[/center]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FAMILIE</span><br />
Caius Aurelius Severus, Vater, Bäckermeister, 62 Jahre alt<br />
"Vater und ich hatten stets eine enge Bindung zueinander. Nach dem Tod meiner Mutter war er schließlich allein mit mir und hatte gleichzeitig noch seine, jetzt unsere, Bäckerei zu führen; doch das alles meisterte er mit einer scheinbaren Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Er sagt, ich sehe meiner Mutter zum Verwechseln ähnlich, und manchmal glaube ich, dabei einen Hauch von Traurigkeit in seinem Blick zu sehen – schließlich hat sie mein Alter nie erreicht. Er hat nicht wieder geheiratet, nachdem Mutter starb, und ich bin ihm irgendwie dankbar dafür. Schließlich hatte ich ihn so ganz für mich allein. Vielleicht war es auch genau das, was mich davon abhielt, mich gar zu jung in die Arme eines Mannes zu werfen und zu heiraten, sondern zu warten, bis der Richtige kommt. Oder eben Marcus. Aber mehr dazu unten."<br />
<br />
Aurelia Faustina, Mutter, verstorben kurz nach meiner Geburt mit 24 Jahren<br />
"Meine Mutter habe ich nie kennengelernt. Sie verstarb leider nur wenige Tage nach meiner Geburt an einem schweren Fieber und hinterließ Vater und mich. Auch, wenn Vater es mir nie an etwas hat mangeln lassen, frage ich mich häufig, welche Lektionen sie mir mit auf meinen Lebensweg hätte geben können."<br />
<br />
Marcus Orvicius, Ehemann, Bäckermeister, 41 Jahre alt<br />
"Marcus und ich waren ein Akt der Willkür, der zu lange anhalten wollte. Ich war gerade zwanzig, als ich ihn kennenlernte, und er war die falscheste Entscheidung, die ich hätte treffen können – und eben deshalb traf ich sie. Ihn. Eine ganze Weile warb er um mich – oder eher wir umeinander. Vater hatte schließlich stets gesagt, dass ich hinten raus viel Zeit haben würde, um voreilige Entscheidungen zu bereuen, und deshalb über wesentliche Entscheidungen noch einmal schlafen sollte, bevor ich sie fälle. Wir haben geheiratet, kaum, dass ich einundzwanzig geworden war, und mein Vater hatte uns sogar seinen Segen gegeben, weil er nur wollte, dass ich glücklich bin, wie es jeder Elternteil für sein Kind will. Und für die ersten Monate waren wir glücklich, richtig glücklich. Vielleicht lag es daran, dass es der echten Welt schwer fällt, einen einzuholen, wenn man kaum drei Schritte aus dem Bett heraus schafft. Inzwischen ist das alles etwas komplizierter und die Realität dessen, was er neben dem Backen noch so tut, hat mich eingeholt; natürlich bringt es gutes Geld ins Haus, die Sklaven zu Lustzwecken zu verleihen. Aber dass Marcus mich mittlerweile so fürchterlich finden muss, dass er sich da lieber an solch niederen Wesen vergeht, geht dann doch etwas zu weit - gerade dieser Ercole. Halb Mann, halb Weib, ganz Hure, am Liebsten würde ich sie alle forthaben. Ein Affront gegen mich, wenn... naja, wenn man mich fragt. Einzig die Tatsache, dass er sich ja doch immer wieder zu mir verirrt, gibt mir dabei etwas Genugtuung, schließlich muss ich irgendetwas richtig machen. Wir haben mittlerweile nur noch zwei Wege, wirklich zueinander zu finden – entweder im Streit oder durch Marcus Minor. Schade eigentlich – und doch haben wir beide unseren Teil dazu beigetragen."<br />
<br />
Marcus Orvicius Minor, Sohn, 4 Jahre alt<br />
"Es ist wohl unnötig, zu sagen, dass ich mit der Mutterrolle am Anfang absolut überfordert war, denn ich hatte ja selbst nie eine Mutter. Ich wusste nicht, wie man richtig stillt, nicht, wie man wickelt, ich wusste praktisch nichts und habe mir das meiste selbst angeeignet. Wie sehr ich dieses Kind in der Zwischenzeit zu lieben gelernt habe, wurde mir erst bewusst, als mein Mann eine Sklavin anschaffte, um sich tagsüber um den Jungen zu kümmern, damit ich wieder arbeiten kann. Mir gefällt nicht, dass man ihm damit praktisch eine neue Mutterfigur vorsetzt, als würde man versuchen, mich damit auszurangieren. Vielleicht bin ich deshalb auch immer so schnell mit der Arbeit fertig und räume so hurtig auf – für die wenigen Minuten, die ich dann tatsächlich allein mit meinem Jungen habe, bevor auch Marcus Feierabend macht. Noch besser würde mir nur ein zweites Kind gefallen, um es diesmal von vornherein besser zu machen; doch von nichts kommt nichts, und ich werde mich nicht derart vor Marcus bloßstellen, indem ich ihm von diesem Wunsch erzähle. Es hat sich in den vergangenen vier Jahren schließlich viel verändert zwischen uns."<br />
<br />
Marcus Orvicius Senior, Schwiegervater, im Ruhestand, 79 Jahre alt<br />
"Senior war stets mein größter Kritiker. Egal, was ich gemacht habe, egal, wie sehr ich mich bemüht habe, ich konnte es nicht gut, nicht richtig genug machen; damals habe ich das alles sehr persönlich genommen. Doch nach der Geburt meines Sohnes bekam ich nur noch selten seine destruktiven, grummigen Kommentare zu hören, die eigentlich vor allem davon zeugen, dass er schon zu lange gelebt hat, als dass er noch sonderlich viel Schönes in der Welt sehen könnte. Es ist zwar kein wirkliches familiäres Band, doch in Bezug auf den Kleinen ziehen wir alle an einem Strang."<br />
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Glicia Rufina, Schwägerin, Metzgersfrau, 34 Jahre alt<br />
"Mit Rufina habe ich nicht unheimlich viel zu tun, und zugegebenermaßen sind wir uns auch nicht unheimlich grün – bei allem, was über die gewöhnlichen Freundlichkeiten hinausgeht, geraten wir aneinander und haben deshalb gemeinsam entschieden, eine friedliche Koexistenz zu pflegen, indem wir einfach gar nicht zu sehr nachbohren. Mit ihrem Mann dagegen verstehe ich mich blendend, was meiner Beziehung zu Rufina nicht unbedingt zuträglich ist."<br />
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Faustus Orvicius, Schwager, potenzieller Landwirt, 32 Jahre alt<br />
"Faustus hegt die hoffnungslos romantische Vorstellung, dass er und seine Philia gemeinsam die Welt bezwingen können. Mir soll nur recht sein, dass die beiden aufs Land ziehen wollen – nicht, dass mein Sohn am Ende noch mit der Brut einer ehemaligen Sklavin spielt, als sei sie ihm irgendwie ebenbürtig. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, Faustus könnte etwas Besseres haben als eine Frau, die einen Teil ihres Lebens damit verbracht hat, ihren Körper verkaufen und verleihen zu lassen, aber im Endeffekt soll es mir egal sein. Es muss jeder seine Fehler selbst machen."<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ERSCHEINUNGSBILD</span><br />
[Gesicht] heller Teint | geschwungene Nase | volle Lippen | tiefdunkelblaue Augen<br />
[Figur] 153 cm | weiblich gebaut | sehr schmale Hand- & Fußgelenke<br />
[Haar] satt braun | lang gewellt | häufig in Flechtfrisuren zurückgebunden<br />
[Kleidung] gepflegt | schlicht | schmal anliegend | häufig gegürtet<br />
[Wirkung] selbstbewusst | attraktiv | unabhängig<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PERSÖNLICHKEIT</span><br />
Lucilla hatte schon als Kind eine sehr einnehmende Persönlichkeit; ihr Vater beschrieb es gern als "zu viel für ein Mädchen, aber nicht ganz genug für zwei". Sie wollte alles wissen, und zwar sofort, weshalb es gar keine Frage gab, ob sich das für ein Mädchen überhaupt gehörte, Rechnen, Lesen und Schreiben zu lernen. Es war von vornherein klar, dass dies im Geschäft notwendig sein würde, und so wurde es für sie zur Selbstverständlichkeit. Grundsätzlich hängt sie sehr an der Bäckerei ihres Vaters, da sie ihre Kindheit in elementaren Bestandteilen repräsentiert, und ist Marcus deshalb auch heimlich dankbar, dass er sie als solche beibehalten hat. Deshalb arbeitet sie dort auch so hart, kümmert sich regelmäßig selbst darum, gute Angebote für Zutaten einzuholen, anstatt sich darauf zu verlassen, dass ihr Mann das macht. Bevor der davon etwas mitbekommt, hat sie vermutlich schon drei Änderungen veranlasst. Wie an alles geht sie an das Bäckereigeschäft mit großer Leidenschaft heran, und es gab nie auch nur den Ansatz der Frage, was sie später würde machen wollen.<br />
Doch ebenso leidenschaftlich ist sie auch im privaten Bereich; ihre Familie ist alles für die 26-jährige, ihr Sohn das einzige Wesen auf der ganzen Welt, für das sie das römische Reich auch würde niederbrennen sehen, wenn nur er dafür lebt, ihr Mann, so elementar fehlerhaft wie er auch sein mag, im Endeffekt der, dem sie dieses kleine Wunder zu verdanken hat. Wichtig ist auch, dass sie dadurch, dass sie nie viel Familie hatte, bevor sie Marcus geheiratet hat, durchaus besitzergreifend ist mit dem, was sie sich vertraut gemacht hat. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ihr</span> Mann. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ihr</span> Sohn. Umso trotziger wird sie dann auch, wenn sich jemand gegen diese emotionalen Fesseln, die sie ihm anlegt, wehrt. Marcus geht fremd? Fein. In irgendeiner Taverne findet sich mit Sicherheit ein Durchreisender, mit dem es Lucilla, zumindest still und heimlich für sich, ihrem Mann heimzahlen kann und der danach nie wieder zu einem Problem wird. Doch auch von Angesicht zu Angesicht zahlt sie es ihm heim, wie vorgeführt sie sich von ihm fühlt. Zeigt ihm klar auf, dass er über sie nicht herrschen und verfügen kann, wie er es über die Sklaven tut, macht ihren eigenen Verstand, der früher wohl gut und gerne etwas war, das er an ihr anziehend fand, zu einer Waffe gegen ihn. Denn wo es früher Spaß gemacht hat, noch umeinander werben zu müssen, ist sie sich sicher, dass es den Älteren, sie sie selbst auch, heute frustrieren muss, an dem Punkt angekommen zu sein, an dem sie aneinander nicht mehr so leicht herankommen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Waren wir da nicht schonmal...?</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
[Haushalt] Kochen & Backen<br />
[Sonstiges] Lesen, Schreiben & Rechnen<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken & Schwächen</span><br />
+ guter Geschäftssinn + familienbezogen + stolz + leidenschaftlich + hartnäckig + kreativ<br />
- skeptisch – besitzergreifend – eigensinnig – trotzig – eitel – Temperament – opportunistisch <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorlieben & Abneigungen</span><br />
+ Marcus + Backexperimente + <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">quality time</span> mit Marcus Minor + Kinder im Allgemeinen + Honigwein + Feste<br />
- Marcus – Sklaven (erst recht, wenn sie ihrem Sohn nahe kommen) – die zweite Wahl sein – Unordnung – Ungehorsam – Einsamkeit<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">LEBENSGESCHICHTE</span><br />
Geboren in einer kühlen römischen Wintersnacht, war und ist Lucilla das erste und einzige Kind ihrer Eltern, denn ihre Mutter starb nur wenige Tage später an einem schweren Fieber, das das Mädchen als Halbwaise und den Vater als Witwer zurückließ. Er nannte sie also Lucilla, die Strahlende, denn sie sollte von nun an sein Leben beherrschen, seine Sonne und sein Mond sein. In ihrer Kindheit ließ er es ihr an nichts mangeln, das er nicht irgendwie heranschaffen konnte, brachte ihr später das Lesen, Schreiben und Rechnen bei, damit sie einmal ebenso die Bäckerei in ihrer Gänze würde führen können, wie er es tat, ganz ungeachtet dessen, dass sie ja doch "nur" ein Mädchen war. Lucilla packte auch schon früh in der Küche mit an, um auch bloß mindestens genauso gut zu werden wie Severus, war ganz stolz, als sie das erste Mal selbst passables Fladenbrot hinbekam. Unter diesen Umständen konnte man es gut und gerne als Bilderbuchkindheit beschreiben, die man ihr hier beschert hatte.<br />
In ihrer Jugend, als Männer begannen, interessant zu werden, wurde das alles nur unwesentlich komplizierter, denn auch da war Lucillas oberste Priorität immer ihr Vater und das Geschäft, in dem sie arbeiteten. Hier und da war einmal ein interessanter Kunde dabei, doch etwas Ernsthaftes hat sich nie ergeben, nichts, das es wert gewesen wäre, Ärger zu riskieren. Nein, sie wollte lieber warten und dann einen Mann haben, der sie so lieben würde, wie Severus ihre Mutter geliebt hatte – sonst hätte er jawohl noch einmal geheiratet, anstatt Faustinas Andenken auf diese Art zu ehren.<br />
Stattdessen traf Lucilla im Alter von zwanzig Jahren in einem warmen Sommer den älteren Marcus Orvicius, als sie ihren Vater in die Taverne der Orvicii begleitete, denn trotz des Altersunterschiedes waren Marcus' Vater und ihrer Freunde; auch, wenn sie sich bis heute gerne vorstellt, dass es wohl eine sehr gegensätzliche Freundschaft sein muss. Und Lucilla, die konnte nicht anders, als angetan zu sein von seinem weltmännischen Charme und Selbstbewusstsein, ließ sich irgendwann zu einem gemeinsamen Gang zum Markt hinreißen, später zu einem kleinen Spaziergang. Es waren keine großen, romantischen Gesten nötig, um das Spiel zwischen Distanz und Nähe beenden zu wollen, und irgendwann zwischen Herbst und Winter musste Marcus bereits mit ihrem Vater übers Heiraten gesprochen haben. Der Frühling war kaum angebrochen, da heiratete man schwer verliebt und feierte diese Hochzeit bis spät in die Nacht. Es folgten Monate des puren Glücks – später würde sich Lucilla auf sie beziehen als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">die beste Zeit ihrer Ehe</span> –, in denen man kaum voneinander lassen konnte. Das Geschäft, in das Marcus nun eingearbeitet wurde, um es mit ihr zusammen voll übernehmen zu können, lief hervorragend, und es verging keine Nacht, in der man sich nicht liebte. Diese Phase zog sich bis in die frühen Monate ihrer Schwangerschaft hinein, kam dann aber zu einem abrupten Ende, als Lucilla begann, sich immer weiter in sich selbst zurückzuziehen, kaum, dass sie Marcus gesagt hatte, dass sie ein Kind erwarteten. Schließlich wusste sie nicht, ob sie das überhaupt können würde, Mutter sein, wusste nicht einmal die simpelsten Dinge darüber, weil es niemanden gab, der sie darüber unterrichten könnte, wollte man von Marcus' Schwester, auf deren Gesellschaft sie gern verzichtete, absehen. Zumal da die Frage war, ob sie die Geburt überhaupt würde überstehen können, oder ob sie ebenso daran zugrunde gehen würde, wie es Faustina getan hatte. Dass sie Marcus dabei von sich stieß, bemerkte sie in ihrer Angst überhaupt nicht, war zu gefangen in sich selbst und den Gedanken, die sie Tag und Nacht plagten.<br />
Zugegeben, es war keine leichte Geburt – doch Lucilla überlebte, war ebenso gesund wie der kleine, kräftige Junge, den man Marcus nannte. Sie war selten so glücklich gewesen, denn am Ende hatte ja doch alles funktioniert. Nur ihre Ehe würde nach diesen Monaten, in denen sie sich in sich selbst zurückgezogen hatte, nicht mehr dieselbe sein, auch, wenn sie das zu diesem Zeitpunkt noch nicht anerkannt hatte. Stattdessen wurde dieses kleine neue Leben umsorgt, war für eine ganze Weile alles, was zählte, jedes Lächeln mehr wert als tausend reine Goldmünzen, die Art, wie seine kleinen Hände ihre Finger umschlossen, die beste Umarmung. Umso schwerer war es dann für die junge Mutter, zur Arbeit zurückzukehren – und mit Schrecken festzustellen, dass ihr Mann nicht nur mit den zu verleihenden Sklaven schlief, sondern eine davon auch noch für den kleinen Jungen sorgen ließ. Dies war der Auslöser für den ersten großen Streit zwischen den beiden, den ersten von vielen; die Tatsache, dass Marcus die sexuelle Energie, die er vorher in ihrer beider Beziehung steckte, nun stattdessen in Sklaven investierte, schmerzte zu sehr, als dass sie ihm das so einfach verzeihen könnte, und folglich wurde alles zu einem Grund zur Diskussion. Erst jetzt merkte sie, was ihre Abschottung mit ihrer Ehe gemacht hatte, ebenso, wie ihr klar war, dass es nicht mehr zum ursprünglichen Zustand zurückkehren würde; also machte Lucilla das beste daraus und drückte stets genau die Knöpfe, von denen sie wusste, dass sie eine Reaktion in Marcus hervorrufen würden. Denn wenn die einzige Art, auf die sie noch Aufmerksamkeit von ihm bekommt, Provokation ist, dann soll ihr das Recht sein. Und vielleicht ist es neben Arbeit und Kindeserziehung gar nicht einmal so schlecht, wenn man nicht mehr frisch verliebt aufeinanderhängt – ein wenig Freiraum muss ja doch sein.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Charakters für unsere Wer-ist-was- Liste</span><br />
26 Jahre alt, verheiratet, Mutter eines wundervollen, 4 Jahre alten Sohnes. Lucillas Leben könnte malerisch schön sein, wäre ihr Mann nur weniger untreu und sie selbst weniger widerspenstig. Tagsüber arbeitet sie in der familieneigenen Bäckerei für Spezialitäten, abends wird der innig geliebte Sohn verhätschelt und liebkost. Als Herrin ein Graus für jeden Sklaven, der den Fehler macht, ihr im Weg zu stehen, strahlt sie im Alltag ungewöhnliches Selbstbewusstsein aus und hat keine Angst vor dem Unmut anderer – nicht einmal vor dem ihres eigenen Mannes.<br />
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[center]<hr width=30%>[/center]<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERWALTUNG</span><br />
Avatar<br />
Roxanne McKee, bitte!<br />
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Über 18?<br />
Schon ein bisschen länger!<br />
<br />
Regeln gelesen?<br />
Aye!<br />
<br />
Charübernahme?<br />
Da Gesuch, ja!<br />
<br />
Weitere Charaktere?<br />
Aye!<br />
<br />
Wie bist du über uns gestolpert? <br />
Stöbern im Storming Gates]]></content:encoded>
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