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		<title><![CDATA[Ortus et Interitus - & HINTERGRUNDWISSEN]]></title>
		<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/</link>
		<description><![CDATA[Ortus et Interitus - https://odietamo.bplaced.net/riseandfall]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:34:36 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Link zum römischen Routenplaner]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2917</link>
			<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:03:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=222">Khafra</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<a href="https://orbis.stanford.edu/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Map/Routenplaner</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://orbis.stanford.edu/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Map/Routenplaner</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Leben in der römischen Legion während Antonius' Partherfeldzug]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2905</link>
			<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 22:51:09 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=222">Khafra</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<a href="https://www.battlemerchant.com/blog/das-leben-eines-roemischen-legionaers-waehrend-antonius-feldzug-gegen-die-parther" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.battlemerchant.com/blog/das-...ie-parther</a><br />
<br />
Der Feldzug startete erst einige Jahre nach unserer Spielzeit, aber einiges kann man sicher an Informationen entnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.battlemerchant.com/blog/das-leben-eines-roemischen-legionaers-waehrend-antonius-feldzug-gegen-die-parther" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.battlemerchant.com/blog/das-...ie-parther</a><br />
<br />
Der Feldzug startete erst einige Jahre nach unserer Spielzeit, aber einiges kann man sicher an Informationen entnehmen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sklavenknigge]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2820</link>
			<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 14:41:34 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=313">INSPIRATIO divina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2820</guid>
			<description><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERHALTENSWEGWEISER</span></center><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Einige wichtige Regeln gilt es für die Sklaven zu beachten, damit sie nicht Gefahr laufen in Unangenehmes hinein zu geraten.</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorwort:</span> - 'Juristisches' vorweg<br />
<br />
Ein Sklave/eine Sklavin im römischen Sinne ist keine Person, sondern juristisch gesehen ein Gegenstand, der erworben, besessen und weiter gegeben werden kann. Er ist weitestgehend rechtlos und der Milde und Freundlichkeit seines Herrn ausgeliefert. Es ist seine Entscheidung, was dieser ihm zu geben bereit ist. Selbst als Zeugen in offiziellen Gerichtsprozessen wird das Wort eines Sklaven nicht unbedingt als Wahrheit angesehen. Geständnisse und rechtsverbindliche Zeugenaussagen können nur unter Folter aufgenommen werden. In einem hausinternen Prozess ist der Sklavenbesitzer sogar berechtigt, seinen Sklaven zum Tode zu verurteilen. Dennoch geschah dies in den Kreisen des römischen Adels in der Regel nicht wahllos, denn man zeigte sich gerne gnädig und als guter Herr über die Familie. Darüber hinaus stand man auch unter gesellschaftlicher Beobachtung und konnte sich Gerede nicht leisten. Vielfach gingen Herren und Herrinnen dem Ärger mit Sklaven aus dem Weg, indem sie sie einfach weiter verkauften oder dem Händler unter Beschwerden zurück brachten. <br />
<br />
Dennoch bleibt die Tatsache: Im römischen Recht ist/war der Sklave eine Sache, die, sollte sie von Fremden verletzt werden, unter "Sachbeschädigung" lief. Der Sklave selbst konnte keinen Schadensersatz einklagen, sollten ihm Grobheiten widerfahren sein. Das konnte nur der Herr/die Herrin tun, wenn die Entschädigung die Anstrengung überhaupt wert war. <br />
<br />
Stadtsklaven lebten in der Regel deutlich besser als jene auf dem Land und gebildete, hoch spezialisierte Sklaven hatten sogar die Chance ein Leben in Anerkennung und Wohlstand zu erreichen, selbst wenn sie ihren Stand nicht verlassen konnten. Vielen aber gelang es, die Freiheit zu erlangen, wurden selber reich und wurden ihrerseits zu Sklavenbesitzern. In der Zeit des alten Roms war Sklaverei gang und gäbe und zumeist wurde nicht diese Einrichtung an sich beklagt, sondern lediglich die schlechte Behandlung der Unfreien wurde an den Pranger gestellt. Im Grunde genommen konnte jeder zu einem Sklaven werden, der in die falschen Hände geriet.<br />
<br />
Dennoch: Selbst als Freigelassener haftete einem Menschen immer noch der Makel des Sklavenstandes an, welchen eine Familie erst in der zweiten Generation allmählich los wurde. Selbst bei öffentlichen Veranstaltungen konnte verfügt werden, dass Sklaven und Freigelassene nicht als Zuschauer erwünscht waren.<br />
<br />
Das Leben in der Sklaverei war ein Roulettespiel und es war immer der Herr/die Herrin, die durch seine/ihre Gunst absolut entscheidend für das Wohl und Wehe eines Sklaven/einer Sklavin in ihrem Besitz war. Selbst nach einer Freilassung, denn dann nahmen die ehemaligen Sklaven nicht selten den Namen der Herrenfamilie an, blieben sie auch weiterhin unter deren Patronat. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Aussagen von Sklaven in öffentlichen Prozessen"</span><br />
<br />
Da ein Sklave im juristischen Sinn keine Person war, konnte sein Wort in öffentlichen Gerichtsprozessen nicht ohne Weiteres gehört werden. Sollte ein Sklave als Zeuge aussagen, so wurde in der Regel diese Aussage unter der Folter aufgenommen. Zumeist kaufte die Stadt den Sklaven im Vorfeld dem Besitzer ab, damit dieser nicht mehr an die Herrengewalt gebunden war.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hausregeln</span><br />
<br />
1.) Von den Sklaven wird erwartet, dass sie ein schattenhaftes Dasein führen und neben den Tätigkeiten, die sie in der Nähe ihrer Besitzer auszuführen haben nicht weiter auffallen. Sprich: Es wird nicht getuschelt, nicht geredet und auch nicht gelacht. Selbst dann nicht, wenn die Herrschaft über ihre eigene Toga stolpert. Es wird erwartet, dass sich die Unfreien im Hintergrund halten, an der Seite stehen und nicht weiter auffallen.<br />
<br />
2.) Die Sklaven haben den Blick stets gesenkt zu halten und niemanden anzustarren.<br />
<br />
3.) Lose Reden werden nicht gern gehört. Ebenso wenig wie Widerspruch. Die Sklaven haben bedingungslos das zu tun, was die Herrschaft von ihnen verlangt.<br />
<br />
4.) Die privaten Räumlichkeiten sind für unbefugte Sklaven ein absolutes Tabu und werden von diesen unter keinen Umständen betreten.<br />
<br />
5.) Die Herrschaft wird nicht angesprochen, es sei denn, es handelt sich um etwas sehr Wichtiges. Dabei ist auf eine respektvolle Begegnung zu achten. Eine leichte Verbeugung und einen Entschuldigung für die Ansprache wird erwartet. Ansonsten gilt, dass ein Sklave nur dann etwas zu sagen hat, wenn er dazu aufgefordert wird. <br />
<br />
6.)  Die Aufseher und die in der Hierarchie höher gestellten Sklaven sind den anderen gegenüber weisungsbefugt. Ihren Anordnungen ist Folge zu leisten. Den Aufsehern und Höhergestellten ist es auch gestattet, etwaige Strafen auszusprechen und auf deren Ausführung zu achten.<br />
<br />
7.) Den höher gestellten Sklaven ist es gestattet, selbst Sklaven zu halten, sofern sie das nötige Geld besitzen, um diese zu erwerben und für deren Lebensunterhalt aufzukommen. Dennoch bleibt die Herrschaft des Hauses auch den 'Sklaven der Sklaven' gegenüber weisungsbefugt.<br />
<br />
8.) Im Haus wird auch untereinander Latein oder Griechisch gesprochen. Sklaven fremder Nationalität haben sich daran zu halten. Lange und ausgiebige Gespräche in anderen Sprachen sind nicht erwünscht, denn wer weiß, was die Unfreien miteinander planen.<br />
<br />
9.) In der Regel werden Sklaven von gleicher Herkunft nach dem Kauf voneinander getrennt, damit sie sich besser in die Hausgemeinschaft einfügen. Das gilt nicht für Mütter und Kleinkinder.<br />
<br />
10.) Affairen unter den Sklaven werden nicht gerne gesehen und es wäre ratsam, derartiges heimlich zu tun. Sklaven, selbst wenn sie die Erlaubnis des 'Pater Familias' haben, ist es nicht gestattet offiziell zu heiraten. Sie sind keine 'Personen' nach dem Gesetz, sondern das absolute Eigentum ihres Herren oder ihrer Herrin. Eheähnliche Zustände werden vom Hausherrn nach eindeutiger Erlaubnis zwar gebilligt, doch liegt es auch in seiner Macht, diese wieder aufzulösen wann immer es ihm beliebt.<br />
<br />
11.) Ein jeder Sklave ist verpflichtet, Schaden von seinem Herrn fern zu halten. Wird der Herr oder die Herrin angegriffen, sind die Unfreien verpflichtet, sein Leben zu verteidigen oder ihr möglichstes zu tun, damit dieses irgendwie erhalten bleibt. Als unterlassene Hilfeleistung steht bereits das Nicht-um-Hilfe-Rufen. <br />
<br />
12.) Die korrekte Anrede für den Herrn lautet "domine"!<br />
<br />
<br />
Ein Wort zu Affären und den Ergebnissen derselben:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Freier Mann und Sklavin</span><br />
<br />
Sollte eine Sklavin ein Kind von einem freien Mann erwarten, so wird dieses Kind als Sklave geboren und geht in das Eigentum des Sklavinnen-Besitzers über. Daran gibt es auch für einen Bürger nichts zu rütteln. Außer dass er versuchen könnte, die Sklavin freizukaufen. Mit oder ohne Erfolg.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Herr und Sklavin</span><br />
<br />
Kinder, die aus derartigen Verbindungen hervorgingen, waren von Rechts wegen Sklaven. Es stand dem Vater frei, das Kind anzuerkennen, es lediglich im Haus aufzunehmen oder gar aussetzen zu lassen. Eine Anerkennung allerdings geschah eher selten und in den höheren Familien so gut wie gar nicht, sofern noch Kinder mit einer rechtlich angetrauten Frau vorhanden waren. Das wäre einem Skandal gleichgekommen. Oftmals ging es um das Erbe und noch öfter ging es um das Ansehen. Zwar wurden leibliche 'Sklavenkinder' zumeist sehr bevorzugt behandelt, gut ausgebildet und für verantwortungsvolle Aufgaben eingesetzt, als rechtlich anerkannte Nachkommen fielen sie jedoch aus. <br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sklave und Sklavin</span><br />
<br />
Ihr Kind ist Eigentum des Sklavinnenbesitzers. Der Eigentümer des Sklaven kann verklagt werden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Freie Frau und Sklave</span><br />
<br />
Das Kind wird frei geboren, ist aber offiziell 'vaterlos' und wird es in der Gesellschaft sehr schwer haben, genau wie dessen Mutter, wenn die Wahrheit ans Licht kommen sollte.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Strafen</span><br />
Strafen für kleinere Vergehen erfolgen zumeist sofort. Sie hängen vom Vergehen selbst ab. Größere Strafen werden angekündigt und im Beisein aller vollzogen. Zumeist findet dies auf dem Richtplatz statt, bei dem sich dann alle zu gegebener Zeit zu versammeln haben.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höchststrafe</span><br />
Höchststrafen, die im Haus ausgesprochen werden, sind Verbannung auf eines der Landgüter oder schlimmer, in die Steinbrüche als 'Arbeitssklave in Ketten' und der Tod. <br />
<br />
Andere schwere Strafen bestehen darin, eine geraume Weile in Ketten zu verbringen, die niedersten der niederen Arbeiten und Aufsicht eines Antreibers zu verrichten oder den Entzug von Kleidung und Nahrung. <br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was passiert eigentlich, wenn ein Sklave seinen Herrn tötet?</span><br />
<br />
Im allerschlimmsten Fall, wenn dies auf heimtückische Weise (z.B. durch einen Giftanschlag) im Haus des Herrn geschieht, greift das "SC Silanianum". Das sieht in einem solchen Fall vor, dass ausnahmslos  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">alle</span> Sklaven, die über vierzehn Jahre alt sind und sich zum Zeitpunkt seines Todes im Besitz dieses Herrn befunden haben, hingerichtet werden.<br />
<br />
Also bitte nicht einmal dran denken!^^<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung</span><br />
Jeder Sklave verfügt über mindestens eine Tunika und Schuhwerk. Beides ist stets rein und sauber zu halten. Sklaven, die im Garten oder auf der Baustelle arbeiten, haben ihre Kleidung ebenfalls regelmäßig zu waschen. Jene, die im Haus ihren Aufgaben nachgehen, haben sich nach der 'Kleiderordnung' des Tages zu richten. In der Regel verfügen sie über mehr Kleidungsstücke als die anderen, welche in mehreren Stoffen, Farben und Ausführungen vorliegt. Der entsprechende Aufseher gibt am Vorabend bekannt, welche Wünsche es für den nächsten Tag gibt. <br />
Eine Ausnahme bilden die Leibsklaven und höher gestellten Sklaven. Letztere dürfen in der Regel selbst entscheiden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ernährung der Sklaven</span><br />
In der Regel wird sehr darauf geachtet, dass es den Sklaven gut geht und ihre Arbeitskraft erhalten bleibt. Sie erhalten jeden Tag ihre Nahrung zugeteilt. Gegessen wird in den eigens dafür vorgesehenen Speiseräumen in der Villa oder im Wirtschaftsgebäude, in welchem sich auch die allgemeinen Sklavenunterkünfte befinden. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Extrawürste gibt es nicht. Die zumeist warme Hauptmahlzeit gibt es am frühen Abend. Das Morgenmahl besteht meist nur aus Brot und ein wenig Obst. Fleisch und/oder süße Leckereien gibt es nur einmal in der Woche und an öffentlichen Festtagen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bildung der Sklaven</span><br />
Es wird dafür Sorge getragen, dass alle Sklaven die Bildung erhalten, die für ihre Tätigkeiten notwenig ist. Wird ein Sklavenkind geboren, so wird es automatisch bei Erreichung des entsprechenden Alters gemeinsam mit den anderen Kindern von einem Lehrer unterrichtet, damit es schreiben, lesen, rechnen und die griechische Sprache erlernt. Es wird verlangt, dass selbst ein frisch erworbener Sklave die römische Sprache umgehend lernt, sofern er sie nicht zu sprechen versteht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesundheit</span><br />
Einem jeden Sklaven ist es gestattet, den Arzt aufzusuchen oder einen Heiler. Dieser entscheidet dann, ob der Sklave der Arbeit fern bleiben kann oder nicht. Allein wird diese Entscheidung nicht von den Sklaven getroffen, um Drückebergertum vorzubeugen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erster Ansprechpartner bei Problemen</span><br />
Erster Ansprechpartner bei Problemen ist immer einer der Aufseher oder der nächst höher gestellte Sklave. Sind die Probleme größer, wird sich der Hausverwalter oder dessen Stellvertreter darum kümmern. Nur im äußersten Notfall darf die Familie selbst angeprochen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VERHALTENSWEGWEISER</span></center><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Einige wichtige Regeln gilt es für die Sklaven zu beachten, damit sie nicht Gefahr laufen in Unangenehmes hinein zu geraten.</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorwort:</span> - 'Juristisches' vorweg<br />
<br />
Ein Sklave/eine Sklavin im römischen Sinne ist keine Person, sondern juristisch gesehen ein Gegenstand, der erworben, besessen und weiter gegeben werden kann. Er ist weitestgehend rechtlos und der Milde und Freundlichkeit seines Herrn ausgeliefert. Es ist seine Entscheidung, was dieser ihm zu geben bereit ist. Selbst als Zeugen in offiziellen Gerichtsprozessen wird das Wort eines Sklaven nicht unbedingt als Wahrheit angesehen. Geständnisse und rechtsverbindliche Zeugenaussagen können nur unter Folter aufgenommen werden. In einem hausinternen Prozess ist der Sklavenbesitzer sogar berechtigt, seinen Sklaven zum Tode zu verurteilen. Dennoch geschah dies in den Kreisen des römischen Adels in der Regel nicht wahllos, denn man zeigte sich gerne gnädig und als guter Herr über die Familie. Darüber hinaus stand man auch unter gesellschaftlicher Beobachtung und konnte sich Gerede nicht leisten. Vielfach gingen Herren und Herrinnen dem Ärger mit Sklaven aus dem Weg, indem sie sie einfach weiter verkauften oder dem Händler unter Beschwerden zurück brachten. <br />
<br />
Dennoch bleibt die Tatsache: Im römischen Recht ist/war der Sklave eine Sache, die, sollte sie von Fremden verletzt werden, unter "Sachbeschädigung" lief. Der Sklave selbst konnte keinen Schadensersatz einklagen, sollten ihm Grobheiten widerfahren sein. Das konnte nur der Herr/die Herrin tun, wenn die Entschädigung die Anstrengung überhaupt wert war. <br />
<br />
Stadtsklaven lebten in der Regel deutlich besser als jene auf dem Land und gebildete, hoch spezialisierte Sklaven hatten sogar die Chance ein Leben in Anerkennung und Wohlstand zu erreichen, selbst wenn sie ihren Stand nicht verlassen konnten. Vielen aber gelang es, die Freiheit zu erlangen, wurden selber reich und wurden ihrerseits zu Sklavenbesitzern. In der Zeit des alten Roms war Sklaverei gang und gäbe und zumeist wurde nicht diese Einrichtung an sich beklagt, sondern lediglich die schlechte Behandlung der Unfreien wurde an den Pranger gestellt. Im Grunde genommen konnte jeder zu einem Sklaven werden, der in die falschen Hände geriet.<br />
<br />
Dennoch: Selbst als Freigelassener haftete einem Menschen immer noch der Makel des Sklavenstandes an, welchen eine Familie erst in der zweiten Generation allmählich los wurde. Selbst bei öffentlichen Veranstaltungen konnte verfügt werden, dass Sklaven und Freigelassene nicht als Zuschauer erwünscht waren.<br />
<br />
Das Leben in der Sklaverei war ein Roulettespiel und es war immer der Herr/die Herrin, die durch seine/ihre Gunst absolut entscheidend für das Wohl und Wehe eines Sklaven/einer Sklavin in ihrem Besitz war. Selbst nach einer Freilassung, denn dann nahmen die ehemaligen Sklaven nicht selten den Namen der Herrenfamilie an, blieben sie auch weiterhin unter deren Patronat. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Aussagen von Sklaven in öffentlichen Prozessen"</span><br />
<br />
Da ein Sklave im juristischen Sinn keine Person war, konnte sein Wort in öffentlichen Gerichtsprozessen nicht ohne Weiteres gehört werden. Sollte ein Sklave als Zeuge aussagen, so wurde in der Regel diese Aussage unter der Folter aufgenommen. Zumeist kaufte die Stadt den Sklaven im Vorfeld dem Besitzer ab, damit dieser nicht mehr an die Herrengewalt gebunden war.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hausregeln</span><br />
<br />
1.) Von den Sklaven wird erwartet, dass sie ein schattenhaftes Dasein führen und neben den Tätigkeiten, die sie in der Nähe ihrer Besitzer auszuführen haben nicht weiter auffallen. Sprich: Es wird nicht getuschelt, nicht geredet und auch nicht gelacht. Selbst dann nicht, wenn die Herrschaft über ihre eigene Toga stolpert. Es wird erwartet, dass sich die Unfreien im Hintergrund halten, an der Seite stehen und nicht weiter auffallen.<br />
<br />
2.) Die Sklaven haben den Blick stets gesenkt zu halten und niemanden anzustarren.<br />
<br />
3.) Lose Reden werden nicht gern gehört. Ebenso wenig wie Widerspruch. Die Sklaven haben bedingungslos das zu tun, was die Herrschaft von ihnen verlangt.<br />
<br />
4.) Die privaten Räumlichkeiten sind für unbefugte Sklaven ein absolutes Tabu und werden von diesen unter keinen Umständen betreten.<br />
<br />
5.) Die Herrschaft wird nicht angesprochen, es sei denn, es handelt sich um etwas sehr Wichtiges. Dabei ist auf eine respektvolle Begegnung zu achten. Eine leichte Verbeugung und einen Entschuldigung für die Ansprache wird erwartet. Ansonsten gilt, dass ein Sklave nur dann etwas zu sagen hat, wenn er dazu aufgefordert wird. <br />
<br />
6.)  Die Aufseher und die in der Hierarchie höher gestellten Sklaven sind den anderen gegenüber weisungsbefugt. Ihren Anordnungen ist Folge zu leisten. Den Aufsehern und Höhergestellten ist es auch gestattet, etwaige Strafen auszusprechen und auf deren Ausführung zu achten.<br />
<br />
7.) Den höher gestellten Sklaven ist es gestattet, selbst Sklaven zu halten, sofern sie das nötige Geld besitzen, um diese zu erwerben und für deren Lebensunterhalt aufzukommen. Dennoch bleibt die Herrschaft des Hauses auch den 'Sklaven der Sklaven' gegenüber weisungsbefugt.<br />
<br />
8.) Im Haus wird auch untereinander Latein oder Griechisch gesprochen. Sklaven fremder Nationalität haben sich daran zu halten. Lange und ausgiebige Gespräche in anderen Sprachen sind nicht erwünscht, denn wer weiß, was die Unfreien miteinander planen.<br />
<br />
9.) In der Regel werden Sklaven von gleicher Herkunft nach dem Kauf voneinander getrennt, damit sie sich besser in die Hausgemeinschaft einfügen. Das gilt nicht für Mütter und Kleinkinder.<br />
<br />
10.) Affairen unter den Sklaven werden nicht gerne gesehen und es wäre ratsam, derartiges heimlich zu tun. Sklaven, selbst wenn sie die Erlaubnis des 'Pater Familias' haben, ist es nicht gestattet offiziell zu heiraten. Sie sind keine 'Personen' nach dem Gesetz, sondern das absolute Eigentum ihres Herren oder ihrer Herrin. Eheähnliche Zustände werden vom Hausherrn nach eindeutiger Erlaubnis zwar gebilligt, doch liegt es auch in seiner Macht, diese wieder aufzulösen wann immer es ihm beliebt.<br />
<br />
11.) Ein jeder Sklave ist verpflichtet, Schaden von seinem Herrn fern zu halten. Wird der Herr oder die Herrin angegriffen, sind die Unfreien verpflichtet, sein Leben zu verteidigen oder ihr möglichstes zu tun, damit dieses irgendwie erhalten bleibt. Als unterlassene Hilfeleistung steht bereits das Nicht-um-Hilfe-Rufen. <br />
<br />
12.) Die korrekte Anrede für den Herrn lautet "domine"!<br />
<br />
<br />
Ein Wort zu Affären und den Ergebnissen derselben:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Freier Mann und Sklavin</span><br />
<br />
Sollte eine Sklavin ein Kind von einem freien Mann erwarten, so wird dieses Kind als Sklave geboren und geht in das Eigentum des Sklavinnen-Besitzers über. Daran gibt es auch für einen Bürger nichts zu rütteln. Außer dass er versuchen könnte, die Sklavin freizukaufen. Mit oder ohne Erfolg.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Herr und Sklavin</span><br />
<br />
Kinder, die aus derartigen Verbindungen hervorgingen, waren von Rechts wegen Sklaven. Es stand dem Vater frei, das Kind anzuerkennen, es lediglich im Haus aufzunehmen oder gar aussetzen zu lassen. Eine Anerkennung allerdings geschah eher selten und in den höheren Familien so gut wie gar nicht, sofern noch Kinder mit einer rechtlich angetrauten Frau vorhanden waren. Das wäre einem Skandal gleichgekommen. Oftmals ging es um das Erbe und noch öfter ging es um das Ansehen. Zwar wurden leibliche 'Sklavenkinder' zumeist sehr bevorzugt behandelt, gut ausgebildet und für verantwortungsvolle Aufgaben eingesetzt, als rechtlich anerkannte Nachkommen fielen sie jedoch aus. <br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sklave und Sklavin</span><br />
<br />
Ihr Kind ist Eigentum des Sklavinnenbesitzers. Der Eigentümer des Sklaven kann verklagt werden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Freie Frau und Sklave</span><br />
<br />
Das Kind wird frei geboren, ist aber offiziell 'vaterlos' und wird es in der Gesellschaft sehr schwer haben, genau wie dessen Mutter, wenn die Wahrheit ans Licht kommen sollte.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Strafen</span><br />
Strafen für kleinere Vergehen erfolgen zumeist sofort. Sie hängen vom Vergehen selbst ab. Größere Strafen werden angekündigt und im Beisein aller vollzogen. Zumeist findet dies auf dem Richtplatz statt, bei dem sich dann alle zu gegebener Zeit zu versammeln haben.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höchststrafe</span><br />
Höchststrafen, die im Haus ausgesprochen werden, sind Verbannung auf eines der Landgüter oder schlimmer, in die Steinbrüche als 'Arbeitssklave in Ketten' und der Tod. <br />
<br />
Andere schwere Strafen bestehen darin, eine geraume Weile in Ketten zu verbringen, die niedersten der niederen Arbeiten und Aufsicht eines Antreibers zu verrichten oder den Entzug von Kleidung und Nahrung. <br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was passiert eigentlich, wenn ein Sklave seinen Herrn tötet?</span><br />
<br />
Im allerschlimmsten Fall, wenn dies auf heimtückische Weise (z.B. durch einen Giftanschlag) im Haus des Herrn geschieht, greift das "SC Silanianum". Das sieht in einem solchen Fall vor, dass ausnahmslos  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">alle</span> Sklaven, die über vierzehn Jahre alt sind und sich zum Zeitpunkt seines Todes im Besitz dieses Herrn befunden haben, hingerichtet werden.<br />
<br />
Also bitte nicht einmal dran denken!^^<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung</span><br />
Jeder Sklave verfügt über mindestens eine Tunika und Schuhwerk. Beides ist stets rein und sauber zu halten. Sklaven, die im Garten oder auf der Baustelle arbeiten, haben ihre Kleidung ebenfalls regelmäßig zu waschen. Jene, die im Haus ihren Aufgaben nachgehen, haben sich nach der 'Kleiderordnung' des Tages zu richten. In der Regel verfügen sie über mehr Kleidungsstücke als die anderen, welche in mehreren Stoffen, Farben und Ausführungen vorliegt. Der entsprechende Aufseher gibt am Vorabend bekannt, welche Wünsche es für den nächsten Tag gibt. <br />
Eine Ausnahme bilden die Leibsklaven und höher gestellten Sklaven. Letztere dürfen in der Regel selbst entscheiden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ernährung der Sklaven</span><br />
In der Regel wird sehr darauf geachtet, dass es den Sklaven gut geht und ihre Arbeitskraft erhalten bleibt. Sie erhalten jeden Tag ihre Nahrung zugeteilt. Gegessen wird in den eigens dafür vorgesehenen Speiseräumen in der Villa oder im Wirtschaftsgebäude, in welchem sich auch die allgemeinen Sklavenunterkünfte befinden. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Extrawürste gibt es nicht. Die zumeist warme Hauptmahlzeit gibt es am frühen Abend. Das Morgenmahl besteht meist nur aus Brot und ein wenig Obst. Fleisch und/oder süße Leckereien gibt es nur einmal in der Woche und an öffentlichen Festtagen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bildung der Sklaven</span><br />
Es wird dafür Sorge getragen, dass alle Sklaven die Bildung erhalten, die für ihre Tätigkeiten notwenig ist. Wird ein Sklavenkind geboren, so wird es automatisch bei Erreichung des entsprechenden Alters gemeinsam mit den anderen Kindern von einem Lehrer unterrichtet, damit es schreiben, lesen, rechnen und die griechische Sprache erlernt. Es wird verlangt, dass selbst ein frisch erworbener Sklave die römische Sprache umgehend lernt, sofern er sie nicht zu sprechen versteht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesundheit</span><br />
Einem jeden Sklaven ist es gestattet, den Arzt aufzusuchen oder einen Heiler. Dieser entscheidet dann, ob der Sklave der Arbeit fern bleiben kann oder nicht. Allein wird diese Entscheidung nicht von den Sklaven getroffen, um Drückebergertum vorzubeugen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erster Ansprechpartner bei Problemen</span><br />
Erster Ansprechpartner bei Problemen ist immer einer der Aufseher oder der nächst höher gestellte Sklave. Sind die Probleme größer, wird sich der Hausverwalter oder dessen Stellvertreter darum kümmern. Nur im äußersten Notfall darf die Familie selbst angeprochen werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Priesterschaft der Parther]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2600</link>
			<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 08:29:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=313">INSPIRATIO divina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2600</guid>
			<description><![CDATA[Was es zur Religion der Parther an Informationen gibt, ist nicht wirklich ergiebig. Fest steht wohl, dass es sich dabei um eine zoroastrische Religion handelte, also eine, die auf den Lehren des Zarathustra oder Zoroaster basierte, so wie es sie auch heute noch in der damals von den Parthern bewohnten Region gibt. Allerdings haben wir keine Quellen darüber gefunden, wie das Machtgefüge innerhalb dieser Religion aufgebaut war, klar ist lediglich, dass Religion und Staatsmacht getrennt waren. Wir haben uns daher die Freiheit erlaubt, unsere eigenen Schlüsse anhand der Kenntnisse aus verwandten Religionen zu ziehen. <br />
<br />
Wir gehen davon aus, dass das Priesteramt bei den Parthern erblich war. Das wurde dadurch garantiert, dass es eine Priesterkaste gab, was jedes Kind, das innerhalb dieser Kaste geboren wurde, automatisch zum Priester machte, während niemand außerhalb dieser Kaste jemals Priester werden durfte. Da natürlich nur die Männer das Priesteramt ausüben durften, wie es in monotheistischen Religionen ja leider gerne praktiziert wurde und wird, dienten die Frauen innerhalb dieser Kaste vor allem dazu, das Erbe zu bewahren, indem sie durch Heirat mit passenden Ehemännern neue Priester gebären sollten. Um zu gewährleisten, dass nur innerhalb der Priesterkaste geheiratet wurde, geschah es recht häufig, dass Verwandte verheiratet wurden. Cousin und Cousine wurden miteinander vermählt, Onkel und Nichte, ja, man kann davon ausgehen, dass innerhalb dieser Kaste eigentlich fast alle auf irgendeine Weise miteinander verwandt waren. Dies führte natürlich zu all den Problemen, die wir aus ähnlichen Konstellationen kennen, wie zum Beispiel dem europäischen Adel. Das Problem war den Priestern durchaus bewusst, aber man durfte es nicht ansprechen, um die Macht der Priester nicht zu schwächen. Stattdessen wurde gerne mal heimlich frisches Blut in die Kaste hineingetragen, auf dieselbe Art, wie man es später auch in Adelskreisen tat. Hauptsache, niemand erfuhr davon und niemand konnte darüber reden. <br />
<br />
Da die Priesterschaft streng von der weltlichen Regierung getrennt war, die Priester aber schon damals so wie überall ihre eigenen Machtgelüste hegten, mussten sie durch entsprechende Einflussnahme auf die weltlichen Herrscher versuchen, ihre Ziele durchzusetzen. Gut geplante Intrigen blieben daher sicherlich nicht aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was es zur Religion der Parther an Informationen gibt, ist nicht wirklich ergiebig. Fest steht wohl, dass es sich dabei um eine zoroastrische Religion handelte, also eine, die auf den Lehren des Zarathustra oder Zoroaster basierte, so wie es sie auch heute noch in der damals von den Parthern bewohnten Region gibt. Allerdings haben wir keine Quellen darüber gefunden, wie das Machtgefüge innerhalb dieser Religion aufgebaut war, klar ist lediglich, dass Religion und Staatsmacht getrennt waren. Wir haben uns daher die Freiheit erlaubt, unsere eigenen Schlüsse anhand der Kenntnisse aus verwandten Religionen zu ziehen. <br />
<br />
Wir gehen davon aus, dass das Priesteramt bei den Parthern erblich war. Das wurde dadurch garantiert, dass es eine Priesterkaste gab, was jedes Kind, das innerhalb dieser Kaste geboren wurde, automatisch zum Priester machte, während niemand außerhalb dieser Kaste jemals Priester werden durfte. Da natürlich nur die Männer das Priesteramt ausüben durften, wie es in monotheistischen Religionen ja leider gerne praktiziert wurde und wird, dienten die Frauen innerhalb dieser Kaste vor allem dazu, das Erbe zu bewahren, indem sie durch Heirat mit passenden Ehemännern neue Priester gebären sollten. Um zu gewährleisten, dass nur innerhalb der Priesterkaste geheiratet wurde, geschah es recht häufig, dass Verwandte verheiratet wurden. Cousin und Cousine wurden miteinander vermählt, Onkel und Nichte, ja, man kann davon ausgehen, dass innerhalb dieser Kaste eigentlich fast alle auf irgendeine Weise miteinander verwandt waren. Dies führte natürlich zu all den Problemen, die wir aus ähnlichen Konstellationen kennen, wie zum Beispiel dem europäischen Adel. Das Problem war den Priestern durchaus bewusst, aber man durfte es nicht ansprechen, um die Macht der Priester nicht zu schwächen. Stattdessen wurde gerne mal heimlich frisches Blut in die Kaste hineingetragen, auf dieselbe Art, wie man es später auch in Adelskreisen tat. Hauptsache, niemand erfuhr davon und niemand konnte darüber reden. <br />
<br />
Da die Priesterschaft streng von der weltlichen Regierung getrennt war, die Priester aber schon damals so wie überall ihre eigenen Machtgelüste hegten, mussten sie durch entsprechende Einflussnahme auf die weltlichen Herrscher versuchen, ihre Ziele durchzusetzen. Gut geplante Intrigen blieben daher sicherlich nicht aus.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Partherreich und Nisa]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2599</link>
			<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 08:26:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=313">INSPIRATIO divina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2599</guid>
			<description><![CDATA[<h1>Partherreich</h1><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orodes II.</span> (auf seinen Münzen Hyrodes genannt) war ein König des Partherreiches, der von 57 v. Chr. bis 38 v. Chr. regierte. Er hatte zusammen mit seinem Bruder Mithridates IV. den gemeinsamen Vater Phraates III. umbringen lassen und stritt nach dessen Tod mit seinem Bruder um die Herrschaft in Parthien, die er schließlich ab 55 v. Chr. auch erlangte.<br />
<br />
Orodes machte Armenien zum parthischen Vasallenstaat. Sein General <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Surenas</span> brachte den Römern eine der verheerendsten Niederlagen der römischen Geschichte bei, als er das seinen Truppen vierfach überlegene Heer des Crassus in der Schlacht bei Carrhae besiegte. Orodes selbst führte zu dieser Zeit gerade einen Feldzug gegen Armenien, das gerade wieder zu den Römern abgefallen war. Infolge des erfolgreichen Feldzugs des Orodes musste Armenien weite Gebiete im östlichen Landesteil an das Partherreich abtreten. Orodes versuchte, Rebellionen gegen Rom zu schüren, und war in Phönizien und Kleinasien erfolgreich. Sein Sohn Pakoros brach 40 v. Chr. mit einer kleinen Armee in Judäa ein. Orodes starb im Jahre 38 v. Chr. Er wurde von seinem Sohn Phraates ermordet. Aus Keilschrifttexten ist seine Schwester und Gemahlin Teleonike bekannt. Sein Nachfolger wurde sein Sohn <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Phraates IV</span>.<br />
[Quelle:wikipedia]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die sieben (Adelshäuser) Häuser</span><br />
Die sieben Häuser der Parther, welche in der Herrschaftszeit der Sassaniden einen starken Einfluss auf die Politik der Sassaniden geübt haben, sind folgende:<br />
<br />
<br />
    das Haus der Ispahbudhan, aus Hyrkanien (Gorgan)<br />
    das Haus der Varaz, aus Ostchorasan<br />
    das Haus der Karen, aus Nahavand und Hyrkanien (Gorgan)<br />
    das Haus der Mihran, aus Rey<br />
    das Haus der Spandiyadh, aus Rey<br />
    das Haus der Zik, aus Adurbadagan<br />
    das Haus der Suren, aus Sakastan<br />
<br />
<br />
[Quelle:wikipedia]<br />
<br />
In unserer RPG Geschichte entstammt das Geschlecht der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arshagouni</span> dem Haus Ispahbudhan. Das fürstliche Geschlecht lebt in<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Nisa</span>, auch Parthaunisa, Mithridakert oder Mihrdatkart (in der Nähe des Kaspischen Meeres).<br />
<br />
Die Stadt besteht aus Neu-Nisa, der eigentlichen Stadt, und Alt-Nisa mit dem königlichen Palast, einer fünfeckigen Festung mit 5–7 m hohen und 8–9 m dicken Wällen aus Stampflehm (pachsa), die mit Ziegeln verkleidet sind und Türme aufweisen. Im Innern lagen Kasernen, ein Rundtempel (Durchmesser 17 m) und ein Totenpalast mit quadratischen Säulenhallen um einen großen zentralen Hof (38 × 38 m).<br />
Die parthische Kunst der vorchristlichen Jahrhunderte war stark von der hellenistischen beeinflusst. In Nisa, der ersten parthischen Königsstadt, fanden sich griechische Marmorskulpturen, Rhyta mit Szenen aus der griechischen Mythologie und griechischer Bauschmuck.<br />
Wir können also eine Stadt mit sowohl orientalischen, als auch griechischen Stilen annehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Partherreich</h1><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orodes II.</span> (auf seinen Münzen Hyrodes genannt) war ein König des Partherreiches, der von 57 v. Chr. bis 38 v. Chr. regierte. Er hatte zusammen mit seinem Bruder Mithridates IV. den gemeinsamen Vater Phraates III. umbringen lassen und stritt nach dessen Tod mit seinem Bruder um die Herrschaft in Parthien, die er schließlich ab 55 v. Chr. auch erlangte.<br />
<br />
Orodes machte Armenien zum parthischen Vasallenstaat. Sein General <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Surenas</span> brachte den Römern eine der verheerendsten Niederlagen der römischen Geschichte bei, als er das seinen Truppen vierfach überlegene Heer des Crassus in der Schlacht bei Carrhae besiegte. Orodes selbst führte zu dieser Zeit gerade einen Feldzug gegen Armenien, das gerade wieder zu den Römern abgefallen war. Infolge des erfolgreichen Feldzugs des Orodes musste Armenien weite Gebiete im östlichen Landesteil an das Partherreich abtreten. Orodes versuchte, Rebellionen gegen Rom zu schüren, und war in Phönizien und Kleinasien erfolgreich. Sein Sohn Pakoros brach 40 v. Chr. mit einer kleinen Armee in Judäa ein. Orodes starb im Jahre 38 v. Chr. Er wurde von seinem Sohn Phraates ermordet. Aus Keilschrifttexten ist seine Schwester und Gemahlin Teleonike bekannt. Sein Nachfolger wurde sein Sohn <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Phraates IV</span>.<br />
[Quelle:wikipedia]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die sieben (Adelshäuser) Häuser</span><br />
Die sieben Häuser der Parther, welche in der Herrschaftszeit der Sassaniden einen starken Einfluss auf die Politik der Sassaniden geübt haben, sind folgende:<br />
<br />
<br />
    das Haus der Ispahbudhan, aus Hyrkanien (Gorgan)<br />
    das Haus der Varaz, aus Ostchorasan<br />
    das Haus der Karen, aus Nahavand und Hyrkanien (Gorgan)<br />
    das Haus der Mihran, aus Rey<br />
    das Haus der Spandiyadh, aus Rey<br />
    das Haus der Zik, aus Adurbadagan<br />
    das Haus der Suren, aus Sakastan<br />
<br />
<br />
[Quelle:wikipedia]<br />
<br />
In unserer RPG Geschichte entstammt das Geschlecht der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arshagouni</span> dem Haus Ispahbudhan. Das fürstliche Geschlecht lebt in<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Nisa</span>, auch Parthaunisa, Mithridakert oder Mihrdatkart (in der Nähe des Kaspischen Meeres).<br />
<br />
Die Stadt besteht aus Neu-Nisa, der eigentlichen Stadt, und Alt-Nisa mit dem königlichen Palast, einer fünfeckigen Festung mit 5–7 m hohen und 8–9 m dicken Wällen aus Stampflehm (pachsa), die mit Ziegeln verkleidet sind und Türme aufweisen. Im Innern lagen Kasernen, ein Rundtempel (Durchmesser 17 m) und ein Totenpalast mit quadratischen Säulenhallen um einen großen zentralen Hof (38 × 38 m).<br />
Die parthische Kunst der vorchristlichen Jahrhunderte war stark von der hellenistischen beeinflusst. In Nisa, der ersten parthischen Königsstadt, fanden sich griechische Marmorskulpturen, Rhyta mit Szenen aus der griechischen Mythologie und griechischer Bauschmuck.<br />
Wir können also eine Stadt mit sowohl orientalischen, als auch griechischen Stilen annehmen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wagenrennen]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2586</link>
			<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 11:37:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2586</guid>
			<description><![CDATA[<h2>Wagenrennen</h2><br />
<br />
<br />
<center>G E S C H I C H T E</center><br />
<br />
Eigentlich waren die Rennen keine römische Erfindung. Sie hatten griechische oder hethitische Ursprünge, welche schließlich auch die Etrusker übernahmen. Pferdegespanne, kamen eigentlich im Gefecht zum Einsatz und waren somit ursprünglich ein „Kriegsgerät“. Der Gedanke an den Wettbewerb rückte aber mit der Zeit immer mehr in den Vordergrund. Das Viergespannrennen wurde 680 v. Chr. in das Programm der Olympischen Spiele aufgenommen. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Wagenrennen in Rom:</span><br />
<br />
Ab dem dritten Jahrhundert wurden auch hier Wagenrennen zur Unterhaltung abgehalten. Hier jedoch gewannen die Rennen auch politisch an Bedeutung. Sie steigerten die Bekanntheit des Veranstalters und ließen dessen Namen aus aller Munde erklingen. <br />
<br />
<br />
<center>Die RENNSTÄLLE („factiones“)</center><br />
Es gab vier verschiedene Parteien, die sich jeweils durch Farben unterschieden. Man ordnete diese auch bestimmten Bevölkerungsgruppen zu, welchen diesen „Farben“ schließlich die Treue hielten:<ul class="mycode_list"><li>Weiß (Albata): Winter/ Später die Opposition zum Kaiserhaus<br />
</li>
<li>Grün (Prasina): Frühling/ Die den Kaiser unterstützen<br />
</li>
<li>Blau (Veneta): Herbst/ Für den Senat<br />
</li>
<li>Rot (Russata): Sommer/ Opposition zum Kaiserhaus<br />
</li>
</ul>
<br />
Oft kam es nach den Rennen auch zu Straßenkämpfen und blutigen Auseinandersetzungen. <br />
<br />
Jede der Parteien nahm mit zwei oder drei Wagen teil, welche eben die Farbe des Rennstalles trugen. <br />
<br />
Die Factiones verfügten jeweils über eigene Trainingsstätten und Materialschuppen, Pferde, Wagenlenker, Hilfspersonal und Ställe. Ihr Auftraggeber war zumeist der Rennveranstalter, d.h. der Ädil, ein Konsul oder ein Prätor. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ablauf eines Rennens</span><br />
Am Beginn des römischen Wagenrennens stand die pompa circensis, eine große Prozession, bei der die Gespanne, begleitet von Musikanten und Tänzern, in den Circus einzogen. Die pompa erinnerte an den kultischen Zusammenhang, in dem die Rennen standen.<br />
Ein römisches Wagenrennen (missus) bestand normalerweise aus sieben Runden (curricula, je ca. 1200m) um die Wendepfeiler (metae). Die Wagen waren meist Viergespanne (quadrigae) oder Zweigespanne (bigae). Es gab auch Drei-, Sechs-, Acht- und Zehnspänner- dabei wurden die Pferde alle nebeneinander gespannt, um einen möglichst großartigen optischen Eindruck zu erzielen. Die Geschwindigkeit des Wagens erhöhte sich durch mehr Tiere zwar nicht, die Schwierigkeit, diesen besonders in den Kurven zu beherrschen, aber um ein Vielfaches. Solche Vielpferdegespanne wurden daher hauptsächlich dazu verwendet, das Können einzelner Wagenlenker zu demonstrieren.<br />
Seit der frühen Kaiserzeit gab es vier große Renngesellschaften (factiones), in deren Farben der jeweilige Lenker eine kurze tunica trug: eine blaue (veneta), eine grüne (prasina), eine weiße (albata), oder eine rote (russata). Jede der vier Parteien nahm gewöhnlich mit einem, zwei oder drei Wagen teil, also starteten insgesamt vier, acht oder zwölf Gespanne. Die Wagen starteten aus Einzelboxen (carceres). Zuerst mussten die Gespanne auf die Startboxen verteilt werden. Dazu wurde für jedes Gespann eine Kugel in eine drehbare Urne gegeben, und in der Reihenfolge, in der die Kugeln aus der Urne kamen, suchten sich die Fahrer ihre Boxen aus. Diese Entscheidung war oft sehr bedeutsam, weil die Fahrer der einzelnen Parteien oft zusammenarbeiteten, indem sie versuchten, die gegnerischen Gespanne abzudrängen und dem Spitzengespann ihrer Farbe zum Sieg zu verhelfen. Ob ihre Entscheidung günstig oder ungünstig gewesen war, erfuhren die Wagenlenker also immer erst, wenn alle Startboxen verteilt waren. Zwischen den Wendepfeilern befand sich eine Mauer (spina), auf der neben Altären, Statuen u. Ä. auch Gestelle mit beweglichen Holzeiern (ova) bzw. marmornen Delfinen standen. An ihnen konnten die Zuschauer erkennen, wie weit das Rennen fortgeschritten war, weil nach jeder gefahrenen Runde ein Ei bzw. ein Delfin abgesenkt wurde. Ein zweiter Satz von Eiern stand am Rand der Arena- wahrscheinlich zur Information der Wagenlenker.<br />
Der Veranstalter gab das Startzeichen, indem er die mappa, ein Stück Tuch, hinabwarf. Daraufhin wurden die Tore der Startboxen geöffnet und das Rennen begann. Vor Erreichen der "Weißlinie" zwischen spina und rechtem Podium mussten die Gespanne geradlinig fahren. Danach konnte jeder seine Route frei wählen. Jeder Wagenlenker versuchte dabei natürlich, soweit wie möglich nach innen zu kommen, damit die zurückzulegende Strecke insgesamt kürzer war. Auf den geraden Strecken erreichten die Gespanne bis zu 75 km/h, vor den metae wurde das Tempo auf ungefähr 25- 30 km/h reduziert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der römischen Rennpferde lag wahrscheinlich bei etwa 35 km/h, demnach dauerte ein Rennen circa 8- 9 Minuten.<br />
Wenn der Sieger feststand, stieg er zur Loge des Spielgebers hinauf und bekam als Preis Kranz, Palmzweig und Geld. Die Geldprämien für erfolgreiche Wagenlenker waren sehr hoch- 15 000 bis 60 000 Sesterzen- der Jahressold eines Legionärs betrug im Vergleich dazu in der frühen Kaiserzeit nur etwa 900 Sesterzen!<br />
Die Preise stammten aus öffentlichen oder privaten Mitteln der Veranstalter. Auch die siegreichen Pferde bekamen Preise: Palmzweige, die ihnen ins Zaumzeug gesteckt wurden und vergoldete modii (Getreidemaße) mit einer Ehrenportion Gerste. Nach einer anschließenden Ehrenrunde verließ der Sieger unter dem Jubel der Menge die Arena. <br />
<br />
[QUELLE:wikipedia / <a href="http://www.die-roemer-online.de/index.html?/kultur/wagenrennen.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.die-roemer-online.de/index.ht...ennen.html</a> ]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wagenrennen</h2><br />
<br />
<br />
<center>G E S C H I C H T E</center><br />
<br />
Eigentlich waren die Rennen keine römische Erfindung. Sie hatten griechische oder hethitische Ursprünge, welche schließlich auch die Etrusker übernahmen. Pferdegespanne, kamen eigentlich im Gefecht zum Einsatz und waren somit ursprünglich ein „Kriegsgerät“. Der Gedanke an den Wettbewerb rückte aber mit der Zeit immer mehr in den Vordergrund. Das Viergespannrennen wurde 680 v. Chr. in das Programm der Olympischen Spiele aufgenommen. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Wagenrennen in Rom:</span><br />
<br />
Ab dem dritten Jahrhundert wurden auch hier Wagenrennen zur Unterhaltung abgehalten. Hier jedoch gewannen die Rennen auch politisch an Bedeutung. Sie steigerten die Bekanntheit des Veranstalters und ließen dessen Namen aus aller Munde erklingen. <br />
<br />
<br />
<center>Die RENNSTÄLLE („factiones“)</center><br />
Es gab vier verschiedene Parteien, die sich jeweils durch Farben unterschieden. Man ordnete diese auch bestimmten Bevölkerungsgruppen zu, welchen diesen „Farben“ schließlich die Treue hielten:<ul class="mycode_list"><li>Weiß (Albata): Winter/ Später die Opposition zum Kaiserhaus<br />
</li>
<li>Grün (Prasina): Frühling/ Die den Kaiser unterstützen<br />
</li>
<li>Blau (Veneta): Herbst/ Für den Senat<br />
</li>
<li>Rot (Russata): Sommer/ Opposition zum Kaiserhaus<br />
</li>
</ul>
<br />
Oft kam es nach den Rennen auch zu Straßenkämpfen und blutigen Auseinandersetzungen. <br />
<br />
Jede der Parteien nahm mit zwei oder drei Wagen teil, welche eben die Farbe des Rennstalles trugen. <br />
<br />
Die Factiones verfügten jeweils über eigene Trainingsstätten und Materialschuppen, Pferde, Wagenlenker, Hilfspersonal und Ställe. Ihr Auftraggeber war zumeist der Rennveranstalter, d.h. der Ädil, ein Konsul oder ein Prätor. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ablauf eines Rennens</span><br />
Am Beginn des römischen Wagenrennens stand die pompa circensis, eine große Prozession, bei der die Gespanne, begleitet von Musikanten und Tänzern, in den Circus einzogen. Die pompa erinnerte an den kultischen Zusammenhang, in dem die Rennen standen.<br />
Ein römisches Wagenrennen (missus) bestand normalerweise aus sieben Runden (curricula, je ca. 1200m) um die Wendepfeiler (metae). Die Wagen waren meist Viergespanne (quadrigae) oder Zweigespanne (bigae). Es gab auch Drei-, Sechs-, Acht- und Zehnspänner- dabei wurden die Pferde alle nebeneinander gespannt, um einen möglichst großartigen optischen Eindruck zu erzielen. Die Geschwindigkeit des Wagens erhöhte sich durch mehr Tiere zwar nicht, die Schwierigkeit, diesen besonders in den Kurven zu beherrschen, aber um ein Vielfaches. Solche Vielpferdegespanne wurden daher hauptsächlich dazu verwendet, das Können einzelner Wagenlenker zu demonstrieren.<br />
Seit der frühen Kaiserzeit gab es vier große Renngesellschaften (factiones), in deren Farben der jeweilige Lenker eine kurze tunica trug: eine blaue (veneta), eine grüne (prasina), eine weiße (albata), oder eine rote (russata). Jede der vier Parteien nahm gewöhnlich mit einem, zwei oder drei Wagen teil, also starteten insgesamt vier, acht oder zwölf Gespanne. Die Wagen starteten aus Einzelboxen (carceres). Zuerst mussten die Gespanne auf die Startboxen verteilt werden. Dazu wurde für jedes Gespann eine Kugel in eine drehbare Urne gegeben, und in der Reihenfolge, in der die Kugeln aus der Urne kamen, suchten sich die Fahrer ihre Boxen aus. Diese Entscheidung war oft sehr bedeutsam, weil die Fahrer der einzelnen Parteien oft zusammenarbeiteten, indem sie versuchten, die gegnerischen Gespanne abzudrängen und dem Spitzengespann ihrer Farbe zum Sieg zu verhelfen. Ob ihre Entscheidung günstig oder ungünstig gewesen war, erfuhren die Wagenlenker also immer erst, wenn alle Startboxen verteilt waren. Zwischen den Wendepfeilern befand sich eine Mauer (spina), auf der neben Altären, Statuen u. Ä. auch Gestelle mit beweglichen Holzeiern (ova) bzw. marmornen Delfinen standen. An ihnen konnten die Zuschauer erkennen, wie weit das Rennen fortgeschritten war, weil nach jeder gefahrenen Runde ein Ei bzw. ein Delfin abgesenkt wurde. Ein zweiter Satz von Eiern stand am Rand der Arena- wahrscheinlich zur Information der Wagenlenker.<br />
Der Veranstalter gab das Startzeichen, indem er die mappa, ein Stück Tuch, hinabwarf. Daraufhin wurden die Tore der Startboxen geöffnet und das Rennen begann. Vor Erreichen der "Weißlinie" zwischen spina und rechtem Podium mussten die Gespanne geradlinig fahren. Danach konnte jeder seine Route frei wählen. Jeder Wagenlenker versuchte dabei natürlich, soweit wie möglich nach innen zu kommen, damit die zurückzulegende Strecke insgesamt kürzer war. Auf den geraden Strecken erreichten die Gespanne bis zu 75 km/h, vor den metae wurde das Tempo auf ungefähr 25- 30 km/h reduziert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der römischen Rennpferde lag wahrscheinlich bei etwa 35 km/h, demnach dauerte ein Rennen circa 8- 9 Minuten.<br />
Wenn der Sieger feststand, stieg er zur Loge des Spielgebers hinauf und bekam als Preis Kranz, Palmzweig und Geld. Die Geldprämien für erfolgreiche Wagenlenker waren sehr hoch- 15 000 bis 60 000 Sesterzen- der Jahressold eines Legionärs betrug im Vergleich dazu in der frühen Kaiserzeit nur etwa 900 Sesterzen!<br />
Die Preise stammten aus öffentlichen oder privaten Mitteln der Veranstalter. Auch die siegreichen Pferde bekamen Preise: Palmzweige, die ihnen ins Zaumzeug gesteckt wurden und vergoldete modii (Getreidemaße) mit einer Ehrenportion Gerste. Nach einer anschließenden Ehrenrunde verließ der Sieger unter dem Jubel der Menge die Arena. <br />
<br />
[QUELLE:wikipedia / <a href="http://www.die-roemer-online.de/index.html?/kultur/wagenrennen.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.die-roemer-online.de/index.ht...ennen.html</a> ]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Militär]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2585</link>
			<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 11:28:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2585</guid>
			<description><![CDATA[<h2>Das Militär</h2><br />
<br />
<br />
<center>DIE LEGION</center><br />
Bürger zwischen dem 17. und 46. Lebensjahr konnten Soldaten werden. Im ersten Jh., zur Zeit des Gaius Marius wurde das Heer von diesem reformiert. Seit dieser Zeit wurde die Armee in ein "stehendes" Heer verwandelt. Davor wurden die Legionäre zu Kriegszeiten einberufen. Es handelte sich um Freiwillige, die sich verpflichten konnten.<br />
<br />
Gegen Ende der Republik (zu unserer Spielzeit), bestand das Heer aus 45 Legionen. Jeder Soldat hatte die Aufgabe seine Utensilien selber zu tragen. Ein Ausrüstung von häufig nicht weniger als 30 – 40 Kilogramm. Das brachte den Legionären den Spitzname "Maultiere des Marius" ein. Davor begleitete ein Tross das Heer, bestehend aus Sklaven und dienstbaren Geistern, die das Tragen der Ausrüstung übernommen hatten.<br />
<br />
Aus den Provinzen wurde die sogenannten „Auxiliares“ rekrutiert. Die sog. "Hilfstruppen". Jeder Italus konnte in das Heer. Mit Ausnahme von Sklaven. Diesen war es nicht erlaubt, Waffen zu benutzen (Ausnahme: Gladiatoren).<br />
<br />
<br />
<center>AUFTEILUNG DER EINHEITEN</center><br />
<br />
Eine Legion unterteilte sich wie folgt:<ul class="mycode_list"><li>1 Legion = 10 Kohorten (30 Manipel)/30 Manipel<br />
</li>
<li>1 Kohorte = 3 Manipel/Doppelzenturien (500 Mann)<br />
</li>
<li>1 Manipel = 2 Zenturien. Sie wurden von dem "Zenturio" angeführt. Sein Stellvertreter war der "Optio". Darüber hinaus gab es den Feldzeichenträger (signifer) und ein Hornist.<br />
</li>
<li>zusätzlich zu den Fußsoldaten gab es 120 Berittene (Boten/Aufklärer)<br />
</li>
<li>Eine Legion umfasste ca. 5500 Soldaten<br />
</li>
</ul>
<br />
Das Reiterheer (Ala):<ul class="mycode_list"><li>1 Schwadron (turmae) = 30 Reiter<br />
</li>
</ul>
 <br />
<br />
<br />
<center>DIE AUSRÜSTUNG</center><br />
<ul class="mycode_list"><li>Bronzehelm<br />
</li>
<li>eisernes Kettenhemd<br />
</li>
<li>Schild<br />
</li>
<li>Schwert<br />
</li>
<li>Dolch<br />
</li>
<li>Wurfspieß<br />
</li>
<li>Schaufel/Spitzhacke<br />
</li>
<li>Sichel und Küchengeräte<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
<center>BEFEHLSGEWALT IN DER LEGION</center><br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Legat</span> befehligte die Legion. Dabei wurde er von sechs Tribunen unterstützt. Diese waren zumeist junge Adelige, die der Armee auf drei Jahre dienten, um die allgemeine Ausbildung zu vervollständigen und um die Berechtigung zu erhalten eines Tages Senator werden zu dürfen.<br />
Auch bei ihnen gab es ranghöhere und rangniedere Tribunen.<br />
<br />
Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tribunen</span> waren ein Stab, der über den Zenturionen stand. Sie wurden von einem älteren Tribunen angeführt. Sie alle hatten den Dienstgrad eines "Legaten" der im Namen des Oberkommandeurs die Befehle erteilte. Waren Legaten abwesend, so hatte deren Stellvertreter, der Präfekt des Feldlagers (praefectus castrorum) den Oberbefehl über die Legion.<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zenturio</span> war Befehlshaber über 100 Mann. Zenturionen hatten "von der Pike" auf gelernt und gedient und wurden nach Mut oder Treue ausgewählt. Sie waren verantwortlich für die Männer in der Schlacht, mussten aber auch die Disziplin aufrecht erhalten und für die Ausbildung der Rekruten Sorge tragen. Sie trugen Beinschienen, einen Helmbusch und am Befehlsstab das Symbol ihres Kommandanten. <br />
<br />
<br />
<center>AUSBILDUNG</center><br />
<br />
Man lernte das Kämpfen, Marschieren, das Werfen von Wurfspießen und wie man ein Lager errichtete. Zuerst übte man mit dem Holzschwert. Der Rekrut erhielt eine Geldsumme, mit der er die Reise zum Standort der Legion bezahlen konnte. Bei der Ankunft schwor er den Fahneneid, der jedes Jahr erneuert werden musste. <br />
<br />
<br />
<center>PRÄTORIANER</center><br />
<br />
Die Prätorianergarde (oder kürzer Prätorianer, lateinisch Praetoriani) war eine Garde-Truppe, die von den römischen Kaisern eingesetzt wurde. Bereits zu republikanischen Zeiten wurde sie von Feldherren benutzt (cohors praetoria) und lässt sich mindestens bis zur Familie der Scipionen um das Jahr 275 v. Chr. zurückverfolgen. Die Liktoren der höheren Ränge des Cursus honorum und die extraordinarii (eine erweiterte Schutztruppe der Amtsträger, da die Liktoren ihrer Aufgabe allein nicht mehr gewachsen waren) wurden nach und nach zu den ersten Truppen der Prätorianer vereinigt. Die erste Garde, die den Namen Prätorianer trug, wurde um 138 v. Chr. geschaffen. Unter dem Oberbefehl der Prätorianerpräfekten stehend, nahm die Truppe im Verlauf der Kaiserzeit immer wieder Einfluss auf die Thronfolge und indirekt auf die Politik der Herrscher. Konstantin der Große löste die Prätorianergarde im Jahr 312 auf; ihre Funktionen als Gardewacheinheit übernahmen in der Spätantike unter anderem die scholae palatinae, die excubitores und die protectores domestici. <br />
<br />
[QUELLE:Wikipedia]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Militär</h2><br />
<br />
<br />
<center>DIE LEGION</center><br />
Bürger zwischen dem 17. und 46. Lebensjahr konnten Soldaten werden. Im ersten Jh., zur Zeit des Gaius Marius wurde das Heer von diesem reformiert. Seit dieser Zeit wurde die Armee in ein "stehendes" Heer verwandelt. Davor wurden die Legionäre zu Kriegszeiten einberufen. Es handelte sich um Freiwillige, die sich verpflichten konnten.<br />
<br />
Gegen Ende der Republik (zu unserer Spielzeit), bestand das Heer aus 45 Legionen. Jeder Soldat hatte die Aufgabe seine Utensilien selber zu tragen. Ein Ausrüstung von häufig nicht weniger als 30 – 40 Kilogramm. Das brachte den Legionären den Spitzname "Maultiere des Marius" ein. Davor begleitete ein Tross das Heer, bestehend aus Sklaven und dienstbaren Geistern, die das Tragen der Ausrüstung übernommen hatten.<br />
<br />
Aus den Provinzen wurde die sogenannten „Auxiliares“ rekrutiert. Die sog. "Hilfstruppen". Jeder Italus konnte in das Heer. Mit Ausnahme von Sklaven. Diesen war es nicht erlaubt, Waffen zu benutzen (Ausnahme: Gladiatoren).<br />
<br />
<br />
<center>AUFTEILUNG DER EINHEITEN</center><br />
<br />
Eine Legion unterteilte sich wie folgt:<ul class="mycode_list"><li>1 Legion = 10 Kohorten (30 Manipel)/30 Manipel<br />
</li>
<li>1 Kohorte = 3 Manipel/Doppelzenturien (500 Mann)<br />
</li>
<li>1 Manipel = 2 Zenturien. Sie wurden von dem "Zenturio" angeführt. Sein Stellvertreter war der "Optio". Darüber hinaus gab es den Feldzeichenträger (signifer) und ein Hornist.<br />
</li>
<li>zusätzlich zu den Fußsoldaten gab es 120 Berittene (Boten/Aufklärer)<br />
</li>
<li>Eine Legion umfasste ca. 5500 Soldaten<br />
</li>
</ul>
<br />
Das Reiterheer (Ala):<ul class="mycode_list"><li>1 Schwadron (turmae) = 30 Reiter<br />
</li>
</ul>
 <br />
<br />
<br />
<center>DIE AUSRÜSTUNG</center><br />
<ul class="mycode_list"><li>Bronzehelm<br />
</li>
<li>eisernes Kettenhemd<br />
</li>
<li>Schild<br />
</li>
<li>Schwert<br />
</li>
<li>Dolch<br />
</li>
<li>Wurfspieß<br />
</li>
<li>Schaufel/Spitzhacke<br />
</li>
<li>Sichel und Küchengeräte<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
<center>BEFEHLSGEWALT IN DER LEGION</center><br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Legat</span> befehligte die Legion. Dabei wurde er von sechs Tribunen unterstützt. Diese waren zumeist junge Adelige, die der Armee auf drei Jahre dienten, um die allgemeine Ausbildung zu vervollständigen und um die Berechtigung zu erhalten eines Tages Senator werden zu dürfen.<br />
Auch bei ihnen gab es ranghöhere und rangniedere Tribunen.<br />
<br />
Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tribunen</span> waren ein Stab, der über den Zenturionen stand. Sie wurden von einem älteren Tribunen angeführt. Sie alle hatten den Dienstgrad eines "Legaten" der im Namen des Oberkommandeurs die Befehle erteilte. Waren Legaten abwesend, so hatte deren Stellvertreter, der Präfekt des Feldlagers (praefectus castrorum) den Oberbefehl über die Legion.<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zenturio</span> war Befehlshaber über 100 Mann. Zenturionen hatten "von der Pike" auf gelernt und gedient und wurden nach Mut oder Treue ausgewählt. Sie waren verantwortlich für die Männer in der Schlacht, mussten aber auch die Disziplin aufrecht erhalten und für die Ausbildung der Rekruten Sorge tragen. Sie trugen Beinschienen, einen Helmbusch und am Befehlsstab das Symbol ihres Kommandanten. <br />
<br />
<br />
<center>AUSBILDUNG</center><br />
<br />
Man lernte das Kämpfen, Marschieren, das Werfen von Wurfspießen und wie man ein Lager errichtete. Zuerst übte man mit dem Holzschwert. Der Rekrut erhielt eine Geldsumme, mit der er die Reise zum Standort der Legion bezahlen konnte. Bei der Ankunft schwor er den Fahneneid, der jedes Jahr erneuert werden musste. <br />
<br />
<br />
<center>PRÄTORIANER</center><br />
<br />
Die Prätorianergarde (oder kürzer Prätorianer, lateinisch Praetoriani) war eine Garde-Truppe, die von den römischen Kaisern eingesetzt wurde. Bereits zu republikanischen Zeiten wurde sie von Feldherren benutzt (cohors praetoria) und lässt sich mindestens bis zur Familie der Scipionen um das Jahr 275 v. Chr. zurückverfolgen. Die Liktoren der höheren Ränge des Cursus honorum und die extraordinarii (eine erweiterte Schutztruppe der Amtsträger, da die Liktoren ihrer Aufgabe allein nicht mehr gewachsen waren) wurden nach und nach zu den ersten Truppen der Prätorianer vereinigt. Die erste Garde, die den Namen Prätorianer trug, wurde um 138 v. Chr. geschaffen. Unter dem Oberbefehl der Prätorianerpräfekten stehend, nahm die Truppe im Verlauf der Kaiserzeit immer wieder Einfluss auf die Thronfolge und indirekt auf die Politik der Herrscher. Konstantin der Große löste die Prätorianergarde im Jahr 312 auf; ihre Funktionen als Gardewacheinheit übernahmen in der Spätantike unter anderem die scholae palatinae, die excubitores und die protectores domestici. <br />
<br />
[QUELLE:Wikipedia]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gladiatoren]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2584</link>
			<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 11:11:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2584</guid>
			<description><![CDATA[Gladiatoren (aus lateinisch gladiator, zu gladius für „[Kurz-]Schwert“) waren im antiken Rom Berufskämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander kämpften. Der Kampf der Gladiatoren gegeneinander wird als Gladiatur bezeichnet. Gladiatorenkämpfe waren Bestandteil des römischen Lebens von 264 v. Chr. bis Anfang des 5. Jahrhunderts nach Chr. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft</span><br />
Bei den meisten Gladiatoren handelte es sich um Sklaven, oder um Kriegsgefangene. Obwohl die Gladiatoren im Rang noch unter den Sklaven standen, verpflichteten sich im 1 Jh. v. Chr. auch freie Bürger als Gladiatoren. So sollen gegen Ende der Republik fast die Hälfte der Gladiatoren ehemals freie Bürger gewesen sein, die, mit dem Eintritt in den Berufsstand der Gladiatoren, ihre Freiheit aufgaben. Ein Gladiator kämpfte zwei bis dreimal pro Jahr in der Arena.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampf in der Arena</span><br />
Nicht jeder Kampf ging auf Leben und Tod. Sollte einer der Kämpfer verlieren, so hatte er die Möglichkeit durch ein Handzeichen um sein Leben zu bitten. Insgesamt gibt es aus der Zeit der Gladiatorenkämpfe wenig verlässliche Daten darüber, wie groß die Chancen eines Gladiators waren die Arena lebend zu verlassen. Der Historiker Georges Ville wertete 100 Kämpfe aus, die im 1. Jahrhundert n. Chr. stattfanden und stellte dabei fest, dass 19 Gladiatoren (von 200 beteiligten Kämpfern) in diesen einhundert Kämpfen ihr Leben verloren. <br />
Das Überleben eines erfahrenen Kämpfers lag durchaus im Eigeninteresse des Publikums – nur so waren spannende Kämpfe auch in der Zukunft sichergestellt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gladiatorenschulen</span><br />
Gladiatoren wurden in besonderen Schulen (ludi) ausgebildet. Berühmte Gladiatorenschulen befanden sich in Capua und in dem 79 n. Chr. durch einen Vulkanausbruch verschütteten Pompeji. Eine der größten Gladiatorenschulen war in Ravenna beheimatet. Nach Schätzungen gab es insgesamt etwas mehr als 100 ludi, die normalerweise unter Leitung eines Gladiatorenmeisters ( lanista) standen, der auch der Besitzer der Gladiatorenschule war. Häufig reisten Gladiatoren in einer Truppe (familia) von Stadt zu Stadt. Der Besitzer der Truppe vermietete seine Gladiatoren an denjenigen, der einen Gladiatorenkampf ausrichten wollte.<br />
<br />
[Quelle:Wikipedia <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gladiator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Gladiator</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gladiatoren (aus lateinisch gladiator, zu gladius für „[Kurz-]Schwert“) waren im antiken Rom Berufskämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander kämpften. Der Kampf der Gladiatoren gegeneinander wird als Gladiatur bezeichnet. Gladiatorenkämpfe waren Bestandteil des römischen Lebens von 264 v. Chr. bis Anfang des 5. Jahrhunderts nach Chr. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft</span><br />
Bei den meisten Gladiatoren handelte es sich um Sklaven, oder um Kriegsgefangene. Obwohl die Gladiatoren im Rang noch unter den Sklaven standen, verpflichteten sich im 1 Jh. v. Chr. auch freie Bürger als Gladiatoren. So sollen gegen Ende der Republik fast die Hälfte der Gladiatoren ehemals freie Bürger gewesen sein, die, mit dem Eintritt in den Berufsstand der Gladiatoren, ihre Freiheit aufgaben. Ein Gladiator kämpfte zwei bis dreimal pro Jahr in der Arena.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampf in der Arena</span><br />
Nicht jeder Kampf ging auf Leben und Tod. Sollte einer der Kämpfer verlieren, so hatte er die Möglichkeit durch ein Handzeichen um sein Leben zu bitten. Insgesamt gibt es aus der Zeit der Gladiatorenkämpfe wenig verlässliche Daten darüber, wie groß die Chancen eines Gladiators waren die Arena lebend zu verlassen. Der Historiker Georges Ville wertete 100 Kämpfe aus, die im 1. Jahrhundert n. Chr. stattfanden und stellte dabei fest, dass 19 Gladiatoren (von 200 beteiligten Kämpfern) in diesen einhundert Kämpfen ihr Leben verloren. <br />
Das Überleben eines erfahrenen Kämpfers lag durchaus im Eigeninteresse des Publikums – nur so waren spannende Kämpfe auch in der Zukunft sichergestellt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gladiatorenschulen</span><br />
Gladiatoren wurden in besonderen Schulen (ludi) ausgebildet. Berühmte Gladiatorenschulen befanden sich in Capua und in dem 79 n. Chr. durch einen Vulkanausbruch verschütteten Pompeji. Eine der größten Gladiatorenschulen war in Ravenna beheimatet. Nach Schätzungen gab es insgesamt etwas mehr als 100 ludi, die normalerweise unter Leitung eines Gladiatorenmeisters ( lanista) standen, der auch der Besitzer der Gladiatorenschule war. Häufig reisten Gladiatoren in einer Truppe (familia) von Stadt zu Stadt. Der Besitzer der Truppe vermietete seine Gladiatoren an denjenigen, der einen Gladiatorenkampf ausrichten wollte.<br />
<br />
[Quelle:Wikipedia <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gladiator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Gladiator</a>]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hügel Roms]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2583</link>
			<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 10:55:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2583</guid>
			<description><![CDATA[Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Viminal </span>gehört wie der benachbarte Quirinal zur altrömischen Tribus Collina (die beiden Hügel waren die einzigen, die als collis und nicht als mons „Berg“ bezeichnet wurden) und war ursprünglich von Sabinern besiedelt. Er diente vor allem als Wohngebiet und hatte nur wenige öffentliche Bauten. An der Ostseite des Viminals verlief die Servianische Mauer mit der Porta Viminalis.<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quirinal</span>. Seine maximale Höhe beträgt etwa 57 m. Der Sage nach befand sich auf dem Quirinal eine Siedlung der Sabiner, in der König Titus Tatius nach dem Frieden zwischen Römern und Sabinern lebte. Die Sabiner hatten hier Altäre zu Ehren ihres Gottes Quirinus errichtet, die dem Hügel den Namen gaben.<br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aventin</span> ist der südlichste der sieben Hügel Roms. Nach der Gründungslegende Roms führten die Brüder Romulus und Remus zur Entscheidung über die Herrschaft über das neugegründete Rom eine Vogelschau durch, Romulus auf dem Palatin, Remus auf dem Aventin. Auf dem Aventin wurde Remus auch begraben, nachdem sein Bruder ihn getötet hatte. Der Gegensatz von Palatin und Aventin – auf dem einen die Gewinner, auf dem anderen die Verlierer der Gesellschaft Roms – war somit schon in der Legende festgeschrieben.<br />
Im Gegensatz zum gegenüberliegenden Palatin, war der Aventin der Wohnort der Armen und gesellschaftlich ganz unten stehenden Schichten. Auch war der Aventin immer wieder Nährboden für soziale Unruhen<br />
<br />
An den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Palatin</span> grenzen im Norden das Forum Romanum, im Westen das Tal Velabrum und das Forum Boarium sowie im Süden das Tal des Circus Maximus. Nach fast allen Seiten – außer im Nordosten, wo sich der höhere Hügelrücken der Velia befindet – fällt der Hügel etwa 30 Meter steil ab. Seine Höhe beträgt etwa 51 m, während die Gesamtfläche auf dem Hügelrücken etwa 10 Hektar einnimmt. Ursprünglich gliederte sich der Hügel durch eine ostwestlich verlaufende Senke in zwei flache Kuppen, dem Palatin im Südosten und dem Cermalus im Nordwesten.<br />
Seit dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. avancierte vor allem das nordwestliche Gebiet des Palatins zum Wohnviertel wohlhabender Römer. Darunter viele Aristokraten, Konsuln, Volkstribune und Redner wie Cicero, Crassus, Gaius Octavius, Catull und Publius Clodius Pulcher. Die Häuser der aristokratischen Oberschicht überboten sich gegenseitig an Luxus und Pracht. <br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Esquilin</span> ist eine an ihrer höchsten Stelle 65 m messende Erhebung. Der obere Teil des Hügels galt als bevorzugte Wohngegend, wobei die unteren Bereiche Teil des in Verruf stehenden Subura-Viertels waren.<br />
Über den Esquilin verlief auch der östliche Abschnitt der republikanischen Stadtmauer Roms, der Servianischen Mauer, in der sich dort ein Tor, die Porta Esquilina, befand.<br />
<br />
<br />
Die südliche Anhöhe, die in der Antike den Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">capitolium</span> trug, beherbergte den wichtigsten Tempel, den der so genannten Kapitolinischen Trias (Iuppiter Optimus Maximus Capitolinus, Iuno und Minerva). Das Heiligtum bildete das sakrale Zentrum Roms und damit des gesamten römischen Reiches und gewann damit auch politische Bedeutung. Der Amtsantritt der Konsuln wurde hier ebenso mit einem Opfer begangen wie der Abschluss der Triumphzüge, die regelmäßig zum Kapitol führten. <br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caelius</span> lag teilweise außerhalb der sakralen Stadtgrenze, des pomerium. Über den Hügel verlief eine Straße zur Porta Caelimontana und parallel dazu mehrere Wasserleitungen. Ursprünglich wurde der Hügel nach den dort stehenden Eichen auch Querquetulanus mons genannt. Der Name Caelius ging angeblich auf Caele (Caelius) Vibenna zurück, einen Etrusker aus Vulci zur Zeit des Königs Servius Tullius. Auf oder am Caelius gab es mehrere Heiligtümer, so den Hain der Camenae, den Tempel der Minerva Capta, des Hercules Victor und einen Kultplatz der Diana.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Viminal </span>gehört wie der benachbarte Quirinal zur altrömischen Tribus Collina (die beiden Hügel waren die einzigen, die als collis und nicht als mons „Berg“ bezeichnet wurden) und war ursprünglich von Sabinern besiedelt. Er diente vor allem als Wohngebiet und hatte nur wenige öffentliche Bauten. An der Ostseite des Viminals verlief die Servianische Mauer mit der Porta Viminalis.<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quirinal</span>. Seine maximale Höhe beträgt etwa 57 m. Der Sage nach befand sich auf dem Quirinal eine Siedlung der Sabiner, in der König Titus Tatius nach dem Frieden zwischen Römern und Sabinern lebte. Die Sabiner hatten hier Altäre zu Ehren ihres Gottes Quirinus errichtet, die dem Hügel den Namen gaben.<br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aventin</span> ist der südlichste der sieben Hügel Roms. Nach der Gründungslegende Roms führten die Brüder Romulus und Remus zur Entscheidung über die Herrschaft über das neugegründete Rom eine Vogelschau durch, Romulus auf dem Palatin, Remus auf dem Aventin. Auf dem Aventin wurde Remus auch begraben, nachdem sein Bruder ihn getötet hatte. Der Gegensatz von Palatin und Aventin – auf dem einen die Gewinner, auf dem anderen die Verlierer der Gesellschaft Roms – war somit schon in der Legende festgeschrieben.<br />
Im Gegensatz zum gegenüberliegenden Palatin, war der Aventin der Wohnort der Armen und gesellschaftlich ganz unten stehenden Schichten. Auch war der Aventin immer wieder Nährboden für soziale Unruhen<br />
<br />
An den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Palatin</span> grenzen im Norden das Forum Romanum, im Westen das Tal Velabrum und das Forum Boarium sowie im Süden das Tal des Circus Maximus. Nach fast allen Seiten – außer im Nordosten, wo sich der höhere Hügelrücken der Velia befindet – fällt der Hügel etwa 30 Meter steil ab. Seine Höhe beträgt etwa 51 m, während die Gesamtfläche auf dem Hügelrücken etwa 10 Hektar einnimmt. Ursprünglich gliederte sich der Hügel durch eine ostwestlich verlaufende Senke in zwei flache Kuppen, dem Palatin im Südosten und dem Cermalus im Nordwesten.<br />
Seit dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. avancierte vor allem das nordwestliche Gebiet des Palatins zum Wohnviertel wohlhabender Römer. Darunter viele Aristokraten, Konsuln, Volkstribune und Redner wie Cicero, Crassus, Gaius Octavius, Catull und Publius Clodius Pulcher. Die Häuser der aristokratischen Oberschicht überboten sich gegenseitig an Luxus und Pracht. <br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Esquilin</span> ist eine an ihrer höchsten Stelle 65 m messende Erhebung. Der obere Teil des Hügels galt als bevorzugte Wohngegend, wobei die unteren Bereiche Teil des in Verruf stehenden Subura-Viertels waren.<br />
Über den Esquilin verlief auch der östliche Abschnitt der republikanischen Stadtmauer Roms, der Servianischen Mauer, in der sich dort ein Tor, die Porta Esquilina, befand.<br />
<br />
<br />
Die südliche Anhöhe, die in der Antike den Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">capitolium</span> trug, beherbergte den wichtigsten Tempel, den der so genannten Kapitolinischen Trias (Iuppiter Optimus Maximus Capitolinus, Iuno und Minerva). Das Heiligtum bildete das sakrale Zentrum Roms und damit des gesamten römischen Reiches und gewann damit auch politische Bedeutung. Der Amtsantritt der Konsuln wurde hier ebenso mit einem Opfer begangen wie der Abschluss der Triumphzüge, die regelmäßig zum Kapitol führten. <br />
<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caelius</span> lag teilweise außerhalb der sakralen Stadtgrenze, des pomerium. Über den Hügel verlief eine Straße zur Porta Caelimontana und parallel dazu mehrere Wasserleitungen. Ursprünglich wurde der Hügel nach den dort stehenden Eichen auch Querquetulanus mons genannt. Der Name Caelius ging angeblich auf Caele (Caelius) Vibenna zurück, einen Etrusker aus Vulci zur Zeit des Königs Servius Tullius. Auf oder am Caelius gab es mehrere Heiligtümer, so den Hain der Camenae, den Tempel der Minerva Capta, des Hercules Victor und einen Kultplatz der Diana.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[ROM 43v Chr.]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2578</link>
			<pubDate>Sun, 09 Sep 2018 17:03:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=2578</guid>
			<description><![CDATA[<h2>Zeitliche Einordnung</h2><br />
<br />
<br />
Nach dem Tod des Diktators Julius Caesar in den Iden des März des Jahres 44 v. Chr. begann für Gaius Octavius, nun Gaius Iulius Divi filius Caesar, der lange Weg an die Spitze des Reiches. Nach dem Willen des Caesaren, war er nun der Sohn, der zur Nachfolge bestimmt war und so zögerte er trotz seiner jungen Jahre nicht nach der Macht zu greifen. Die Republikanisch gesinnten Mörder des Dikatoren Caesar, scharten sich um Marcus Antonius, der als ehemaliger Mitkonsul Caesars ebenfalls einen Teil der Macht für sich beanspruchte. Caesars Veteranen hielten jedoch zu dem jungen, politisch unerfahrenen Nachfolger Octavian.<br />
<br />
Dank seiner Berater gelang ihm ein Bündnis mit den Republikanern in Rom, unter Mithilfe von Marcus Tullius Cicero, während Antonius in Gallien den Caesarmörder Brutus angriff. Octavian wurde so der jüngste Senator aller Zeiten und besiegte mit seinem Heer den politischen Widersacher Marcus Antonius.<br />
<br />
Am 19. August 43 v. Chr. erzwang er sich die Wahl zum Konsul Roms und ging später ein Bündnis mit Marcus Antonius ein, dessen Armeen wieder erstarkt waren. Gemeinsam mit Marcus Aemilius Lepidus bildeten die drei Männer das Triumvirat.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschehnisse in Daten</span><br />
<ul class="mycode_list"><li>Cicero hält die orationes philippicae (Philippische Reden) gegen Marcus Antonius, die letzte am 21. April.<br />
</li>
<li>Römische Bürgerkriege:<br />
</li>
<li>14. oder 15. April: Schlacht von Forum Gallorum<br />
</li>
<li>21. April: Schlacht von Mutina<br />
</li>
<li><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Unser Spiel setzt an dieser Stelle ein. Die Legionen stehen nach der Schlacht auf dem Marsfeld in Rom und sollen mit einem triumphalen Zug in die Stadt einziehen. Dazu werden auch Spiele veranstaltet. Octavius soll zum jüngsten Konsul aller Zeiter ernannt werden.</span><br />
</li>
<li>11. November: In Rom wird das 2. Triumvirat zwischen Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus auf fünf Jahre geschlossen.<br />
</li>
<li>27. November: Die Volksversammlung in Rom überträgt in der Situation nach der Ermordung Caesars dem von Octavianus, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus gebildeten Triumvirat diktatorische Vollmachten auf die Dauer von fünf Jahren.<br />
</li>
<li>7. Dezember: Mark Anton lässt den auf die Proskriptionsliste gesetzten Redner und politischen Gegner Cicero ermorden. Sein Leichnam wird grausam verstümmelt. Auf der Liste stehen insgesamt die Namen von 130 Senatoren.<br />
</li>
<li>Gründung von Lugdunum (Lyon, Gallien)<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/43_v._Chr." target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wikipedia.de</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zeitliche Einordnung</h2><br />
<br />
<br />
Nach dem Tod des Diktators Julius Caesar in den Iden des März des Jahres 44 v. Chr. begann für Gaius Octavius, nun Gaius Iulius Divi filius Caesar, der lange Weg an die Spitze des Reiches. Nach dem Willen des Caesaren, war er nun der Sohn, der zur Nachfolge bestimmt war und so zögerte er trotz seiner jungen Jahre nicht nach der Macht zu greifen. Die Republikanisch gesinnten Mörder des Dikatoren Caesar, scharten sich um Marcus Antonius, der als ehemaliger Mitkonsul Caesars ebenfalls einen Teil der Macht für sich beanspruchte. Caesars Veteranen hielten jedoch zu dem jungen, politisch unerfahrenen Nachfolger Octavian.<br />
<br />
Dank seiner Berater gelang ihm ein Bündnis mit den Republikanern in Rom, unter Mithilfe von Marcus Tullius Cicero, während Antonius in Gallien den Caesarmörder Brutus angriff. Octavian wurde so der jüngste Senator aller Zeiten und besiegte mit seinem Heer den politischen Widersacher Marcus Antonius.<br />
<br />
Am 19. August 43 v. Chr. erzwang er sich die Wahl zum Konsul Roms und ging später ein Bündnis mit Marcus Antonius ein, dessen Armeen wieder erstarkt waren. Gemeinsam mit Marcus Aemilius Lepidus bildeten die drei Männer das Triumvirat.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschehnisse in Daten</span><br />
<ul class="mycode_list"><li>Cicero hält die orationes philippicae (Philippische Reden) gegen Marcus Antonius, die letzte am 21. April.<br />
</li>
<li>Römische Bürgerkriege:<br />
</li>
<li>14. oder 15. April: Schlacht von Forum Gallorum<br />
</li>
<li>21. April: Schlacht von Mutina<br />
</li>
<li><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Unser Spiel setzt an dieser Stelle ein. Die Legionen stehen nach der Schlacht auf dem Marsfeld in Rom und sollen mit einem triumphalen Zug in die Stadt einziehen. Dazu werden auch Spiele veranstaltet. Octavius soll zum jüngsten Konsul aller Zeiter ernannt werden.</span><br />
</li>
<li>11. November: In Rom wird das 2. Triumvirat zwischen Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus auf fünf Jahre geschlossen.<br />
</li>
<li>27. November: Die Volksversammlung in Rom überträgt in der Situation nach der Ermordung Caesars dem von Octavianus, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus gebildeten Triumvirat diktatorische Vollmachten auf die Dauer von fünf Jahren.<br />
</li>
<li>7. Dezember: Mark Anton lässt den auf die Proskriptionsliste gesetzten Redner und politischen Gegner Cicero ermorden. Sein Leichnam wird grausam verstümmelt. Auf der Liste stehen insgesamt die Namen von 130 Senatoren.<br />
</li>
<li>Gründung von Lugdunum (Lyon, Gallien)<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/43_v._Chr." target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wikipedia.de</a></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KLASSEN & STÄNDE]]></title>
			<link>https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=1401</link>
			<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 16:45:59 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/member.php?action=profile&uid=39">Shahin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://odietamo.bplaced.net/riseandfall/showthread.php?tid=1401</guid>
			<description><![CDATA[<h2>Adel</h2><br />
<br />
<br />
Schon im antiken Rom gab es einen senatorischen Adel und einen niederen Adel (equites / Ritter). Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt (vgl. Zensuswahlrecht).<br />
<br />
Diese Tradition beruht wahrscheinlich auf der Gesellschaft der römischen Frühzeit, die entsprechend der Heeresordnung gegliedert war. Die Stellung im Heer bestimmte sich aus der selbst bereitzustellenden Ausrüstung; entsprechend nahmen Wohlhabendere höhere Stellungen ein. Ein eques ist in diesem Sinn ein Soldat zu Pferde. Über die genaue Stellung dieser Krieger, die die Keimzelle des späteren niederen Adels darstellen, ist sich die Forschung uneins.<br />
<br />
Gesichert ist, dass von den Punischen Kriegen an die Bedeutung der eques vor allem im wirtschaftlichen Bereich begründet liegt. Als vermögende Schicht ohne die Ehrenpflichten der Senatoren konnten sie die vom Staat verpachteten Hoheitsaufgaben übernehmen, beispielsweise die Einziehung der indirekten Steuern und Zölle.<br />
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Das Konzept „Adel“ als aus dem europäischen Mittelalter entstammendes Konzept lässt sich aber nur bedingt auf die antiken Kulturen der Griechen und Römer übertragen. Hier galt nicht wie in den Feudalgesellschaften des Mittelalters die Abstammung als herausragendes Kennzeichen des Adels, sondern vielmehr ihre Leistung bzw. „Bestheit“ (griech. arete, lat. nobilitas). Die antike Aristokratie entlehnt ihren Herrschaftsanspruch also ihrer besonderen Leistung (für den Staat).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Adel</h2><br />
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Schon im antiken Rom gab es einen senatorischen Adel und einen niederen Adel (equites / Ritter). Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt (vgl. Zensuswahlrecht).<br />
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Diese Tradition beruht wahrscheinlich auf der Gesellschaft der römischen Frühzeit, die entsprechend der Heeresordnung gegliedert war. Die Stellung im Heer bestimmte sich aus der selbst bereitzustellenden Ausrüstung; entsprechend nahmen Wohlhabendere höhere Stellungen ein. Ein eques ist in diesem Sinn ein Soldat zu Pferde. Über die genaue Stellung dieser Krieger, die die Keimzelle des späteren niederen Adels darstellen, ist sich die Forschung uneins.<br />
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Gesichert ist, dass von den Punischen Kriegen an die Bedeutung der eques vor allem im wirtschaftlichen Bereich begründet liegt. Als vermögende Schicht ohne die Ehrenpflichten der Senatoren konnten sie die vom Staat verpachteten Hoheitsaufgaben übernehmen, beispielsweise die Einziehung der indirekten Steuern und Zölle.<br />
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Das Konzept „Adel“ als aus dem europäischen Mittelalter entstammendes Konzept lässt sich aber nur bedingt auf die antiken Kulturen der Griechen und Römer übertragen. Hier galt nicht wie in den Feudalgesellschaften des Mittelalters die Abstammung als herausragendes Kennzeichen des Adels, sondern vielmehr ihre Leistung bzw. „Bestheit“ (griech. arete, lat. nobilitas). Die antike Aristokratie entlehnt ihren Herrschaftsanspruch also ihrer besonderen Leistung (für den Staat).]]></content:encoded>
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